[Rezension] The Missing, Staffel #01 (Krimi, Serie)

9. Juni 2017

Darsteller: James Nesbitt, Frances O`Connor, u.a.
Studio: Pandastorm
Medium: 2x Blu-Ray:
Laufzeit: 480 Minuten (8 Folgen)
Sprache: Deutsch, Englisch
FSK: ab 16
Erschienen: April 2017
EAN: 4260428050926
Preis: ca. 19,95 Euro

von: Würfelheld

Ab und an lass ich mich von Cover-Werbebotschaften einfangen und zum Konsum verleiten. So war es auch mit dieser britischen Krimiserie, welche mit „Kommissarin Lund“ und „Broadchurch“ verglichen wird. Außerdem reizte dann auch der Gewinn einiger Awards. Na so war der Cocktail komplett und die Silberscheiben wanderten in den Player.

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[Rezension] Modus – Der Mörder in uns, Staffel #1 (TV Serie)

24. Mai 2017

© Edel

Darsteller: Melinda Kinnaman, Henrik Norlèn, Marek Ovarek, u.a.
Regie: Lise Siwe, Mani Maserrat
Studio: Edel Motion
Medium: 2x Blu-Ray
Bildformat: HD 16:9
Laufzeit: 384 Minuten
Sprache: Deutsch, Schwedisch
Tonformat: DTS HD 5.1
FSK: 16 Jahre
Erschienen: Dez. 2016
EAN: 4029759113218
Preis: ca. 25 Euro

von: Würfelheld

In den letzten Jahren schwappen immer mehr TV-Serien und Bücher aus den skandinavischen Raum nach Deutschland. Am Anfang stand „Schwedenkrimi“ für gute Unterhaltung, allerdings muss man mittlerweile aufpassen denn die Anzahl der Treffer ist aus meiner Sicht, drastisch gesunken. Trotz allen greif ich immer wieder mal bei TV-Serien zu, alleine um den Hollywood-Standard zu entkommen.

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[Lesen] Reading Challenge 2017 – 1.Quartal

1. April 2017

Ich hatte mich ja dazu entschlossen, auch in diesem Jahr, an der Reading Challenge im Greifenklaue-Forum teilzunehmen und einfach zu hoffen, das ich dieses Jahr mehr Bücher schaffe als im letzten Jahr, wo es knapp ein Dutzend waren.

Nun ist das 1.Quartal vorüber und ich möchte kurz Bilanz ziehen. Wobei ich direkt am Anfang einschiebe, das sind nur die Titel die ich für diese Challenge gelesen habe. Mein Count 2017 liegt um einiges höher, aber nicht alles passt zur Chellenge,
daher…

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[Rezension] Skulduggery Pleasant #9 – Das Sterben des Lichts (Hörbuch)

4. August 2016

Autor: Derek Landy
Sprecher: Rainer Strecker
Verlag: Hörcompany
Format: 10 CDs
Spieldauer: 749 Minuten
Erschienen: Oktober 2015
ISBN: 978-3945709139
Preis: 24,95 Euro

von: Quack-O-Nau

Es ist kaum zu glauben dass die neunte und Finale Folge von Skulduggery Pleasant erschienen ist, was ich vor dem Konsum schion einmal bedauern möchte, den dieses Serie hat mir bis jetzt viele tolle Hörstunden bereitet. Also auf geht`s in den letzten Sklettdetektivfall.

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[Rezension] Code 37 – 2. Staffel (TV Serie)

16. Juni 2015

Darsteller: Marc Lauwrys, Michael Pas, Vaerle Baetris, u.a.
Regie: Jakob Vanbruggen, Jan Mattheys, u.a.
Studio: Edel Germany GmbH
Sprache: deutsch
Format: BluRay, Dolby, PAL, 16:9
Anzahl Disks: 2
FSK: ab 18 Jahren
Laufzeit: ca. 640 Minuten
Erschienen: Jan. 2015
EAN: 4029759101550

von: Moritz

Ausgepackt und schnell in den Player gestopft. Mal schaun was mich erwartet.

Klappentext:
Kriminalkommissarin Hannah Maes (Veerle Baetens) leitet im belgischen Gent das Dezernat, das auf Sexualdelikte spezialisiert ist. Gemeinsam mit ihren drei männlichen Kollegen Charles Ruiters (Marc Lauwrys), Kevin Desmet (Gilles De Schryver) und Bob de Groof (Michael Pas) bekommt sie es immer wieder mit abscheulichen Verbrechen zu tun.
In der zweiten Staffel wird Hannah und ihr Team mit Snuff-Filmen, Vergewaltigung im Frauengefängnis, sexuellem Missbrauch oder Pädophilie konfrontiert. Und erneut holt Hannah die eigene Vergangenheit ein: Als Kind wurde sie in ihrem Elternhaus Zeuge, wie ihre Mutter brutal vergewaltigt wurde. Die Tat wurde nie aufgeklärt und Hannah quälen die grausamen Erinnerungen. In den neuen Folgen von „Code 37“ wird der Vergewaltiger ihrer Mutter erschossen aufgefunden. Hat Hannah etwas mit dem Tod zu tun? Wenig später verschwindet ihr Vater unter mysteriösen Umständen.

Zum Inhalt:
Die beiden BluRay umfassen 13 Folgen, wovon die beiden letzten Folgen eine Doppelfolge bilden…

– Zwei alte Damen
– Der Hotelgast
– Der Schüler
– Der Babysitter
– Der Papagei
– Im Gefängnis
– Der Serientäter
– Vermisst
– Jung und blond
– Herrin und Sklaven
– Der Junge von nebenan
– Entzug / Im Keller (Doppelfolge zum Staffel-Abschluss)

Poah! Ich habe die Folgen innerhalb kürzester Zeit gemeinsam mit meiner Frau verschlungen und man kam nie so recht zum Durchatmen – sowohl die einzelnen Fälle, als auch der Metaplot um die Vergangenheit der Kommissarin, sind echt mal beinhart und sorgen dafür, dass man oft einfach wie gebannt auf dem Sofa sitzt und die Verbrechen „über sich ergehen lässt“. Zu Beginn war für mich ein zusätzlich verwirrendes Element, dass Frau Maes die deutsche Stimme von Bart Simpson hat, aber daran gewöhnt man sich schnell und speichert es mental einfach als weiteren obskuren Faktor ab.

Die Fälle sind oft wirklich interessant konzipiert und selbst mir als Krimiserien-Profi und Thriller-Roman-Verschlinger ist nicht immer auf Anhieb der richtige Tipp geglückt. So manche Auflösung ist wirklich außergewöhnlich, wenn auch nie völlig abwegig.

Wer sich unten meine Bewertung ansieht, dem möchte ich noch kurz begründen wofür ich die 0,5 Punkte abgezogen habe: Wie in so mancher Krimiserie ist an vielen Stellen völlig unklar, warum da jetzt nicht mal direkt ’ne Hundertschaft mit Scharfschützen anmarschiert kommt, sondern Hannah Maes alleine oder mit wahlweise einem bis drei ihrer Kollegen zu einem Verdächtigen marschiert. Klar, das ist für die Handlung eine Milliarde Mal spannender, aber ich bin immer wieder irritiert, wie man so dämlich sein kann.

… und um kurz auf den Abschluss der Staffel einzugehen. Wow! DAS ist mal ein Cliffhanger. Ich werde gleich sofort ins Netz stiefeln und checken, ob sich irgendwo legal in der Mediathek oder so die 3. Staffel finden lässt. Ich bin echt heiß drauf, rauszufinden wie es da weitergeht…

Mein Fazit:
Eine echt toughe Serie mit einer toughen Kommissarin, einem interessanten Team und völlig durchgeknallten Nebenfiguren.
Ich kann immer noch nicht so genau den Finger darauf legen, warum ich die Serie so interessiert gesehen habe, aber ich vermute es liegt an der Kombination aus der großen Härte der Inhalte und den merkwürdigen, fast schon komischen Handelnden. Wenn man mal ehrlich ist, ist Hannah Maes die einzige Person, die sowohl sich selbst ernst nimmt, als auch vom Zuschauer ernst genommen wird – aller anderen sind irgendwie „schräg“, ein besseres Wort fällt mir da gerade nicht ein. Und wir reden hier nicht von „Hengasch-schräg“ – hier ist alles irgendwie „dreckiger“ und „rauer“.

Sorry. Ich kann es nicht vernünftig begründen, aber wer auf der Suche nach einer irgendwie anderen Krimiserie ist, der sollte unseren belgischen Nachbarn eine Chance geben.

Meine Wertung:
4,5 von 5 Bart-Sprecherinnen


[Rezension] Leviathan Rising

3. April 2015

Autor: Jonathan Green
Verlag: Luzifer Verlag
Reihe: Pax Britannia, Band 2
Format: broschiert
Seitenzahl: 428
Erschienen: 2014
ISBN: 9-783835-030-4
Preis: 13,95 €

von: Moritz

Neues von Ulysses Quicksilver. Da bin ich dabei!

Klappentext:
In 80 Tagen um die Welt – mit Stil!
Dieses vollmundige Versprechen der Carcharodon Shipping Company soll mit der Jungfernfahrt des beeindruckenden Unterwasserkreuzfahrtschiffs Neptune auf die Probe gestellt werden.
Doch bereits wenige Tage nach dem Besuch der Unterwasserstadt Pacifica kommt es zur Katastrophe. Die Neptune wird Opfer einer Sabotage, welche das Schiff in die bodenlose Tiefe des Meeres sinken lässt. Gefangen auf dem Meeresgrund, haben die Probleme für die Überlebenden gerade erst begonnen. Denn hier unten lauert ein jahrzehntelanges Geheimnis auf sie.
Leviathan ist erwacht und erhebt sich hungrig aus der Tiefe.

Zum Inhalt:
Ulysses und einige bekannte Gesichter von Magna Britannia befinden sich also auf dem im Klappentext geschilderten Unterwasserkreuzfahrtschiff. Dieses wird sabotiert, sinkt und wird von einem riesigen Kraken angegriffen. Aber das ist nur ein Teil der Gefahr, in der die Überlebenden schweben, denn einer von ihnen scheint ein Mörder zu sein, der es auf sie abgesehen zu haben scheint. Sie entkommen der Neptune und retten sich in eine Unterwasserstation, wo sie einem 25 Jahre alten Geheimnis auf die Spur kommen. Nun dreht der Mörder der Gruppe so richtig auf und dezimiert die Anzahl der bisher noch Überlebenden empfindlich. Dieses Unterwassersetting gemischt mit der Bedrohung von außen und der „10 kleine Negerlein“-Bedrohung von innen funktioniert super! Das macht echt Spaß. Wenn jetzt noch die Figuren etwas spannender gezeichnet wären, würde ich mich locker wieder im Vier-Punkte-Bereich einfinden.
Auch habe ich als alter Krimi-Profi den Bösewicht nur allzu schnell enttarnt, das wäre noch etwas subtiler gegangen, um die Geschichte noch etwas spannender zu erhalten.
Den Abschluss bildet ein fieser kleiner Cliffhanger – eine Wendung, die, so hoffe ich doch sehr, nicht nur ein kurzfristiger Schockeffekt war, sondern in weiteren Bänden der Serie wieder aufgegriffen werden wird…

Neben der Hauptgeschichte gibt es noch eine kurze Bonus-Erzählung „Vanishing Point – Fluchtpunkt“. Hier ist Ulysses zu einer Seance bei einer Verflossenen eingeladen, die dazu führt, dass die Anwesenden eine Maschine im Keller überprüfen, die der Vater von Ulysses Ex-Freundin kurz vor seinem vermeintlichen Tod konstruiert hat. Halbwegs interessant sind noch die politischen Irrungen und Wirrungen, aber ansonsten bleibt die Geschichte eher blass – auch das Schicksal des Vaters hat mich sowas von kalt gelassen.

Mein Fazit:
Puh! Die Figuren bleiben total blass, die steampunkige Hintergrundwelt wird völlig aus den Augen verloren – bloß gut, dass die Handlung klasse ist und mitreißt. Die kurze zweite Geschichte des Bandes hätte ich persönlich nicht gebraucht, die reißt die Wertung nochmal um 0,5 Punkte in die lichtlose Tiefe des Marianengrabens.

Meine Wertung:
3 von 5 Oktopusse


[Hörbuch-Rezension] So Rot wie Blut

1. April 2015

Autor: Salla Simukka
Sprecher: Nina Petri
Verlag: Hörcompany
Format: Audiobook (5 CDs)
Länge: 375 Minuten
ISBN: 978-3-942587-82-2
Preis: 19,95 €

von: Quak-O-Naut

Nachdem ich sehr viele Science-Fiction und Fanatsy Hörspiele/-bücher gehört habe, war es höchste Eisenbahn mal ein anderes Genre auf die Lauschlappen loszulassen nämlich einen Krimi. Was mich da wohl erwartet hat und wie sich das angefühlt hat, erfahrt hier nun. Los geht es.

Klappentext:
Als Einzelgängerin hält sie sich aus allem raus – bis Lumikki die tropfnassen Geldscheine auf der Wäscheleine entdeckt und in eine gefährliche Geschichte hineingezogen wird. Was für ihre Mitschüler als dummer Streich begann, entwickelt sich schnell zu einer Hetzjagd auf Leben und Tod. Die 17-Jährige muss sich im gnadenlosen Drogengeschäft zurechtfinden, in dem nur eine Währung zählt: Blut. Wem kann sie noch trauen?

Zum Inhalt:
Lumikki ist eine vernünftige aber sehr introvertierte Person, die gerne für sich ist. So ist es auch kein Problem für sie, als ihre Eltern sie alleine zu Hause lassen während diese in Urlaub fahren.

Während ihre Mitschüler gerne zu Partys gehen, in Cliquen auf dem Schulhof abhängen und sich dem typischen Klatsch und Tratsch hingeben, zieht sich Lumikki lieber an ihren Lieblingsort, der Dunkelkammer der Schule, zurück. Als sie mal wieder einen Abstecher in die Dunkelkammer macht, findet sie dort, auf der Leine zum trocknen aufgehängt, blutbefleckte Geldscheine. Zuerst kann sie das ganze nicht ganz zuordnen und reagiert nicht weiter darauf. Sie geht zur nächsten Unterrichtsstunde um erst einmal über das gesehene gründlich nachzudenken. Als sie nach dem Unterricht noch einmal die Dunkelkammer aufsucht um sich zu vergewissern das ihr ihre Augen keinen Streich gespielt haben, muss sie feststellen, dass die Geldscheine nicht mehr da sind. Schnell wird ihr klar, dass der Sohn des Direktors, Tuka, den sie unmittelbar vor der Dunkelkammer gesehen hat, die Scheine an sich genommen haben muss, zumal er einen Rucksack bei sich hatte und er doch sonst nie einen Rucksack benutzte.

Schnell entschlossen nimmt sie die Verfolgung auf um herauszufinden was es mit dem Geld auf sich hat, nicht wissen das sie sich mit dieser Entscheidung in Gefahr bringt, denn schnell wird das merkwürdige Abenteuer zu einer Hetzjagd in der nicht nur ihr Leben in Gefahr gerät. Das Geld gehört einem Drogenring und dieser ist fest entschlossen es zurückzubekommen und die Spuren seines Wirkens zu verwischen,

Mein Fazit:
Sella Simukka liefert hier einen grundsoliden Krimi in Jugendbuch-Format ab. Überraschend direkt ist die Sprachwahl, was zugegeben auch daran liegen mag, dass die Jugendlichen von heute offener und weniger abgeschirmt von der Realität sind, als es von 30 Jahren der Fall gewesen ist. Die Geschichte ist logisch aufgebaut und die Charaktere verhalten sich meistens auch nachvollziehbar, wenngleich unsere Protagonistin das eine ums andere Mal etwas widersprüchlich agiert. Nina Petri leistet als Sprecherin eine sehr gute und überzeugende Arbeit. Die Stimme ist angenehm die Intonation passend und die Persönlichkeiten kommen gut rüber. Das Hörbuch ist an keiner Stelle langweilig und so ist man ziemlich überrascht, wenn der nächste Medienwechsel ansteht.

Der einzige wirkliche Kritikpunkt den ich anbringen muss ist der Umstand, dass der Hauptcharakter, Lumikki, etwas zu perfekt aufgestellt für das Buch zu sein scheint. Sie ist sehr clever, aufgrund ihrer introvertierten Art versteht sie es sich unauffällig zu verhalten, durch das Body-Combat Training ist sie bestens in Form und auch physisch anstrengende Aufgaben mit Bravur zu absolvieren. Was mir persönlich fehlt ist die eine oder andere Schwäche, einen Tick, die eine Eigenart die eine Person verletzlich und damit wirklich Menschlich macht.Trotzdem ist „So Rot wie Blut“ eine unterhaltsame Geschichte die ins Ohr geht.

Meine Wertung:
4 von 5 Geldscheinen