[Rezension] Der Orkfresser (Roman, Fantasy)

12. September 2018

© Klett Cotta, Hobbit Presse

Christian von Aster gehört zu den Autoren, die die deutsche Szene weniger mit Massenware beglücken als mit witzigen und frechen Werken, aus denen die Satire nur so hervor quillt. Deshalb macht er sich auch in seinem neusten Buch „Der Orkfresser“ bewusst über die Auswüchse des Marktes lustig und schwenkt dann doch wieder zu einem düster-intelligenten Märchen um.

INHALT
Aaron Tristen hat es eigentlich geschafft. Seine Romane um „Engel gegen Zombies“ haben die Bestsellerlisten gestürmt, stehen auf den Listen auf Platz eins, und wann immer er eine Lesung macht, stürmen die Fans die Bude.

Aber der neuste Termin dieser Art bringt ihm zum Grübeln, denn er merkt, wie sehr er in die perfide Maschinerie geraten ist, in der für seinem Agenten und dem Verlag nur noch eine Kuh ist, die gemolken werden muss, so gut es geht.

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[Rezension] Täuschung (Roman, Horror, Vampire)

11. September 2018

© Mantikore Verlag

„Täuschung“ ist der zweite Band von „The Divine Chronicles“, einer Serie, in der Urban-Fantasy Autor M. R. Forbes wieder einmal vertraute Elemente aus beiden Genres munter durcheinander mischt, um seine Leser zu unterhalten. Im Mittelpunkt steht Landon Hamilton, ein sogenannter Diuscrucis, der zwischen Engeln und Teufeln steht, aber auch kein Mensch ist.

INHALT
Fünf Jahre sind seit den Ereignissen vergangen, die Landon in seine Rolle wachsen ließen, durch die er Liebe und Verrat erlebt und auch ein Vermächtnis in die Hand gegeben bekam. Inzwischen kennt er seine Fähigkeiten und weiß genau, wo seine Grenzen liegen.

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[Rezension] Auferstanden (Roman, Horror, Vampire)

13. August 2018

© Mantikore Verlag

M.R. Forbes scheint sich auf eine ganz bestimmte Art von Urban Fantasy spezialisieren zu wollen. Wie schon in „Der Nekromant“, so verbindet er auch in seiner neuen Serie „The Divine Chronicles“ Elemente aus Horror und Fantasy miteinander. Der erste Band „Auferstehung“ stellt die Weichen für diesen neuen, ganz auf der Erde beheimateten Kosmos.

INHALT
Landon Hamilton war sich eigentlich sicher tot zu sein und für seine Sünden büßen zu müssen, aber dann erwacht er auf der Insel mit der Freiheitsstatue und wird von einem geheimnisvollen Mann namens Ross begrüßt, der ihm enthüllt, dass er ein Diuscrucis sei, ein Wesen, dass die Blutlinien von Menschen, Dämonen und Engeln miteinander vereint. Mit den daraus resultierenden Kräften ist er dazu bestimmt, das Gleichgewicht zu bewahren, er darf sich niemals wirklich auf eine Seite schlagen.

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[Rezension] Das Sandschiff (Roman, Fantasy)

13. August 2018

© Saphir im Stahl

Michael H. Schenk ist den meisten deutschen Lesern wohl durch seine Saga um „Die Pferdelords“ bekannt, die sich stilsicher durch die Gefilde der High-Fantasy bewegte. Mit „Sky-Troopers“ beweist der Autor, dass er sich auch in der Science Fiction zurecht findet, auch wenn man das im vierten Band „Das Sandschiff“ nicht recht glauben mag.

IHNALT
Joan Redfeather ist nicht nur die Tochter eines Admirals der Sky-Navy, sondern auch Anführerin eines Haufens knallharter Hunde unter den Sky-Troopers. Gemeinsam mit ihren Männern und Frauen ist sie immer da unterwegs, wo militärische Eingriffe nötig sind. Denn mit der „Schwarzen Bruderschaft“ gilt es Piraten auszuschalten, die immer wieder die Ressourcen des Direktorats angreifen. Und auch jetzt erwartet sie wieder ein solcher Einsatz, der nicht so einfach und überschaubar ist, wie er anfangs scheint.

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[Rezension] Phoenix und Affe (Roman, Splittermond #3)

13. August 2018

© Feder & Schwert

Normalerweise bildet Judith Vogt mit ihrem Mann Christian ein sehr produktives Autorenteam, gelegentlich kann man sie aber auch solo erleben, wie bei diesem dritten Roman, der auf der Welt des Rollenspiels „Splittermond“ spielt. In „Phoenix und Affe“ taucht sie in fernöstliche Mythen ganz eigener Prägung ein.

INHALT
Zhihou, ehemals Schwertmeister und Soldat ist auf der Flucht – nicht nur vor den Häschern und Kopfgeldjägern, die ihn festsetzen wollen, weil er aus der Armee desertiert ist, sondern auch vor einem rachsüchtigen Geist, der ihn einst verflucht hat. Er sieht seine letzte Hoffnung darin, den Phönix-Kampfstil zu erlernen und als stummer Mönch durch die Lande zu ziehen, auch wenn das verboten ist.

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[Rezension] Der Spielemachter (Roman, Krimi)

7. August 2018

© CSW-Verlag

Mit „Der Spielemacher“ erschien ein Wirtschaftskrimi mit Computerspielbezug im CSW-Verlag. Wirtschaftskrimi? Eher nicht. Auch Amazon hat so seine Probleme und stuft es u.a. als „bibliographischen“ Roman ein, gerade die erste Hälfte würde ich eher als Coming of age-Roman beschreiben, also „wie werde ich erwachsen“.

INHALT
Der Prothagonist, Spieleentwickler Stephan, sitzt im Flugzeug nach Indien und lässt seine Kindheit und Jugend in Bruchstücken Revue passieren. Kurze Gedankenschnipsel aus Kindheit und Jugend werden bruchstückhaft präsentiert und skizzieren eine Jugend, wo schon früh der Wunsch entsteht, selbst ein Computerspiel zu programmieren und kurze Verweise auf Computerspiele und Computerspielerlebnisse – neben zahlreichen anderen Erlebnissen und Anekdoten. Es skizziert im weiteren den Wandel zum knallharten Geschäftmann, der nach und nach seine Freunde verliert, um im Business voranzukommen.

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[Rezension] Starship: Verloren im Weltraum (Roman, Science-Fiction)

31. Juli 2018

© Mantikore Verlag

Der 2017 verstorbene Brian W. Aldiss gehört zu den großen Science-Fiction-Autoren der 1960er bis 1980er Jahre und gewann viele Preise, vor allem für sein Spätwerk, die „Helliconia“-Trilogie. Zu den etwas weniger beachteten Früh-Werken gehört „Starship – Verloren im Weltall“, ein Roman von 1958, den der Manticore-Verlag nun wieder aufgelegt hat.

INHALT
Roy Complain kennt kein anderes Leben als das eines Jägers und Sammlers auf den Ebenen des riesenhaften Raumschiffes, in dem mutierte Pflanzen alles überwuchert haben und die Menschen dazu zwangen, in eine primitivere Zivilisationsstufe zurück zu fallen.

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