[Rezension] Infiltriert (Roman, Thriller, Horror)

© Verlag Torsten Low

Vincent Voss hat sich in den letzten Jahren durch seine zahlreichen Kurzgeschichten und einige Romane in die Herzen der deutschen Genrefans geschrieben, bietet er doch eine gute Mischung aus gepflegtem Grusel und düsterem Horror. Auch sein neuestes Werk „Infiltriert“ fängt eher beschaulich an, das Grauen schleicht sich auf leisen Sohlen heran.

INHALT
Zusammen mit seiner Familie genießt der Lehrer Flo einen sommerlichen Nachmittag im Freibad, als es plötzlich aus heiterem Himmel anfängt zu regnen. Das seltsame daran ist – die Feuchtigkeit riecht und schmeckt salzig – so als ob sie direkt aus dem Meer stamme. Allerdings passiert erst einmal nicht viel mehr … der Vorfall ist schnell wieder vergessen und unter mysteriöses Phänomen abgehakt.

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[Rezension] Die dunklen Lande (Roman, Historische Fantasy)

© Knaur Verlag

Schon die Pulp-Autoren vor hundert und mehr Jahren nutzten die irdische Geschichte und Mythen der Länder aus, um sie mit ihren eigenen Horrorszenarien zu verknüpfen. Autoren wie Robert E. Howard schufen so unvergessene Helden, wie etwa den Puritaner Solomon Kane, der rigoros gegen das Böse in all seinen magischen Formen vorging. Auf seinen Spuren wandelt nun Markus Heitz mit seinem neusten Roman „Die dunklen Lande“.

INHALT
Nach dem Tod ihrer Mutter reist Aelin Kane zusammen mit ihrer Freundin Tahmina nach Hamburg, um dort das Erbe ihres Vaters Solomon Kane einzufordern, welches ein Kaufmann vor vielen Jahren von ihm in Verwahrung hat.

Doch es kommt anders als gedacht. Durch eine Verkettung von unglücklichen Umständen können sie nur damit rechnen, es zu erhalten, wenn wie einen Auftrag für die West-Indische Compagnie erfüllen. Die Mission scheint einfach: Ein paar Leute aus Bamberg abholen und in die Hansestadt zu bringen … aber schon bald merken die beiden Frauen, dass die Reise es in sich hat.

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[Rezension] Höllenhund. Ein Roman aus dem Iaculatorium-Universum (Fantasy)

© Jeff Brown

Lew Marschall ist vermutlich das Pseudonym des Herausgebers, auch wenn das mit keiner Faser gesagt wurde. Auf jeden Fall fügt sich die Geschichte um den „Höllenhund“ nahtlos in das „Iaculatorium“-Universum ein und spinnt quasi die Geschichte von „Titanenblut“ weiter. Nachdem der Heilige Heinrich sein Leben gab ist Prinz und Ritter Roland weiter auf der Suche.

INHALT
Er muss schnellstmöglich den Erben und Nachfolger des Kriegerpriesters der Göttin Zulora finden, damit die Macht des finsteren Fuscius und seiner Dienerin Agatha von Ingelsfort nicht noch größer wird. In den Gassen der Stadt findet er ihn schließlich in dem heruntergekommenen Bettlerjungen Hansgar, der zuerst gar nicht glauben will, was ihm geschieht. Doch die Beharrlichkeit des Ritters und schließlich auch eigene Hoffnung bringen den jungen Mann dazu den ihm vorbestimmten Weg zu gehen und wie einst der Heilige Heinrich, sein Schicksal zu erfüllen. Aber anders als dieser hat er einen eigenen Willen.

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[Rezension] Unternehmen Sagittarius (Roman, SF)

© Umbrella Brothers

Schon der Titel „Unternehmen Sagittarius“ lässt Genrefans aufhorchen und vielleicht ziehen sie auch die richtigen Schlüsse, aber die Geschichte beginnt erst einmal ganz anders und schildert den Alltag der Helden, bis eine Überraschung die ganze Welt aufhorchen lässt – auch ihn. Denn ganz offensichtlich nähern sich Aliens der Erde.

INHALT
Alain hat es wie die vielen anderen Bewohner der Metropole gelernt mit den Terroranschlägen zu leben, die zuletzt den Eiffelturm niedergestreckt haben. Der arbeitslose IT-Spezialist versucht sich irgendwie durchzuschlagen und dennoch das Leben zu genießen.

Doch er ist auch genau so neugierig und aufgeregt, als eine Eilmeldung durch die Nachrichten rast und nicht verstummt. Die Voyager-Raumsonde hat ein atemberaubendes Bild zur Erde gesandt: Ganz offensichtlich nähern sich Außerirdische der Erde.

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[Rezension] Zombie Zone Germany: Blutzoll (Novelle, Untote)

© Amrun Verlag

Vor gut fünf Jahre erschien im Amrun Verlag die Anthologie zur Zombie Zone Germany. Seitdem erscheinen in unregelmäßigen Abständen Novellen, welche auf das in der Anthologie gesteckte Setting zurückgreifen. In diesem ist Deutschland durch äußere Einflüsse, wie etwa Umweltgifte und, genauso wie durch Korruption und Machenschaften zu der Heimat von Untoten geworden. Einige wenige Menschen konnten sich retten; den entstandenen Enklaven sei Dank. Schaut man aber genau, sind dies meist Reiche, Promis und Politiker gewesen. Die restliche Bevölkerung wir ihrem Schicksal überlassen. So auch in dieser Novelle, welche uns in den östlichen Teil der Zombie Zone führt.

INHALT
Benjamin und Niklas, zwei Brüder, welcher sich einst gemeinsam der Herausforderung gestellt und für eine Vielzahl von Überlebenden Eden gegründet hatten, haben sich unversöhnlich verkracht. Der Streit geht so weit das selbst Eden mittlerweile in zwei Hälften unterteilt wurde. Seit diesem Zeitpunkt ist der sichere Zufluchtsort kaum wiederzuerkenne. Die eine Hälfte blüht regelrecht auf und die Einwohner erfreuen sich ihres Lebens. Die andere Hälfte versinkt mehr oder wenig in Dunkelheit und steuert immer weiter auf den Stand der Dinge des Mittelalters zu.

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[Rezension] Der Nekromant: Totentanz (Roman, Urban Fantasy)

© Mantikore Verlag

Schon in den ersten beiden Bänden der „Nekromant“-Reihe hatte die Titelfigur ihr Kratzen, nur die Nähe zum eigenen Tod durch den Krebs, der seinen Körper zerfrisst, erlaubt es Conor Night immer noch, die Toten zu erwecken und kontrollieren. Allerdings hat das einen hohen Preis, weil er nicht immer in der Lage ist, das Medikament zu laufen, das seinen Verfall aufhält und durch sein Handeln  leider viel zu viele Feinde hat.

INHALT
Immerhin scheinen bessere Zeiten anzubrechen, denn es ist ihm gelingen, die „Reapers“ auszuschalten, die ihm ans Leben wollten und er kann sogar einmal eine Weile durchatmen. Er findet sogar in dem Troger Frank einen neuen Freund, der nicht mehr von seiner Seite weicht und zu einer unverzichtbaren Verbündeten wird, als es darum geht, eine Gefangene aus einem unterirdischen Haus zu befreien. Und seine Dauerfehde mit Mr. Black wird gerade durch diese beiden Umstände neu befeuert.

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[Rezension] Tarean: Sohn des Fluchbringers (Jubiläumsausgabe, Fantasy)

© Mantikore Verlag

Jeder Autor hat einmal klein angefangen – oder die Chance seines Lebens bekommen. Bei Bernd Perplies war es die Veröffentlichung der „Tarean“-Trilogie bei Egmont Lyx, die ihm den Weg in das Berufsleben als Autor öffnete. Nun, nach über zehn Jahren, denkt er noch immer gerne an sein Debüt zurück und hat sich auch darum gekümmert, dass die Geschichte noch einmal eine Neuausgabe erleben durfte – textlich wie inhaltlich überarbeitet und mit Illustrationen versehen erscheint „Sohn des Fluchbringers“ nun beim Mantikore Verlag.

INHALT
Weil der Kristalldrachenritter Anrean einige schwere Fehler begeht, geht die Schlacht der guten Mächte gegen den Hexenmeister Calvas und seine Wolflinge schlecht aus, so dass sich diese über das Land ausbreiten, es verwüsten und die Menschen versklaven können. Von nun an gilt der einstige Held, der während des Kampfes starb, als „Fluchbringer“ und damit auch als Sündenbock für die verzweifelten Menschen.

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