[Rezension] 00:01 (Roman, Tech-Thriller, Nerd)

© CSW-Verlag

Jawollja! Unser deutscher Nerd-Autor Nummer 1 hat wieder zugeschlagen und menschliche Nulpe/Retro-Computer-Ass Schröder ist wieder im Einsatz. Ich wette ich brauche keine drei Tage, um das zu verschlingen…

INHALT
Ja, Schröder hat es übel erwischt seit seinem letzten Abenteuer. Mit Freundin Harriet ist es aus und seinen Job hat er auch verloren. Das selbstmitleidige Abhängen zu Hause hat aber ein jähes Ende, als Harriet sich bei ihm meldet (ein Schritt, der ihr sicher nicht leicht gefallen ist) und ihm die goldene Uhr eines Mordopfers zur Untersuchung vorbeischickt.

Nun dauert es nicht mehr lange, bis alles drunter und drüber geht und die beiden sich inmitten eines gewaltigen Industriespionagenuklearwaffenschmuggelschurkenstaat-Fall wiederfinden.

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[Rezension] Eis & Dampf: Die ægyptische Maschine (Roman, Rollenspiel, Steampunk)

© Feder und Schwert

„Eis und Dampf“ ist die von Christian und Judith Vogt erdachte Steampunkwelt, in der sie eigentlich nur ihre Romane ansiedeln wollten, die aber nun zu Rollenspiel-Ehren gekommen ist und auch vielen anderen Autoren einen Tummelplatz bietet. In der alternativen Version eines halb unter Eis liegenden Europa haben sich Machtverhältnisse verschoben und in einigen Ländern sieht es zur Zeit der Jahrhundertwende ganz anders aus, als man es aus der wahren Geschichte kennt. Das ist auch in Christian Langes Roman „Die ægyptische Maschine“ so.

INHALT
Was treibt Eve Bailiff, eine englische Wissenschaftlerin eigentlich dazu, London mehr oder weniger fluchtartig zu verlassen und nach Paris zu reisen. Welchen Ruf folgt die ehemalige Assistentin des anerkannten Professors Clockwork-Merenge.? Das versucht ein Agent herauszufinden, der sich unauffällig auf ihre Spuren setzt und schon bald feststellt, dass er nicht er einzige ist. Wobei er sich allerdings fragen muss, welcher Agenda der ungeschlacht wirkende Friese folgt.

Von Paris aus führt die Reise Eves nach Aegypten, wo just der amtierende Vizekönig ermordet worden ist, der sich schon als Nachfolger der antiken Pharaonen sah und deren Totenkult nachzuahmen versuchte.

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[Rezension] Shadowrun: Alter Ego (Roman)

© Pegasus Press

Shadowrunner bewegen sich immer am Rande der Legalität. Sie greifen dort ein, wo den staatlichen Organisationen die Hände gebunden sind oder wenn sich gewisse Leute aus höheren Kreisen oder den Konzernen die Hände nicht die Hände schmutzig machen wollen. Und einige verbringen ihr Leben in den Schatten, merken langsam, wie das Leben sie dort allmählich auffrisst. So geht es dem Helden von „Alter Ego“ dem ersten Shadowrun-Roman aus der Tastatur von Mike Krzywik-Groß.

INHALT
Paul Dante ist schon viele Jahre Privatschnüffler und Magier. Allerdings merkt er auch, dass er langsam aber sicher am Ende ist und es vermutlich nicht mehr lange im Berliner Großstadtdschungel aushalten wird, vor allem, wenn er im Chaos des Sprawl immer mehr zerrieben wird. Denn die Stadt ist ein Schmelztiegel vieler Völker und Gruppen, die Aufträge werden dementsprechend hart.

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[Rezension] Shadowrun: Orks weinen nicht (Roman)

© Pegasus Spiele

Es ist nun schon über zehn Jahre her das Jan-Tobias Kitzel mit „Flammenmeer“ das erste Mal die Leser in die Schatten entführte. Seitdem hat sich Kitzel anderen, durchaus empfehlenswerten Werken gewidmet. Nun kehrt er mit „Orks weinen nicht“ in die Schatten zurück. Ohne zu viel zu verraten, diese Comeback kann man mehr als gelungen bezeichnen.

INHALT
Rex lebt im Rhein-Ruhr-Plex, der vor Leben brodelnden Metropolregion, die sich aus den alten Industriestädten entwickelt hat, aber durch die günstige Lage immer noch vielen Konzernen einen interessanten Stadtort bietet. Er schlägt sich so durch, wie nicht wenige, die keinem geregelten Job nachgehen. Immerhin gehört sein Runnerteam zu den Aufstrebenden der Region und kann eine gute  Bilanz vorweisen.

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[Rezension] Shadowrun: Der vitruvianische Moment (Roman, Rollenspiel)

© Pegasus Press

„Shadowrun“ hat auch in Deutschland eine lange Geschichte und den Wechsel von einem Verlag zum anderen hinter sich. Aber das Setting ist reizvoll genug, um eine neue Generation an den Spieltisch zu fesseln. Ein Zeitsprung ermöglichte dabei neue Entwicklungen und Anpassungen, die auch Martina Nöth in ihrem Roman „Der vitruvianische Moment“ berücksichtigt.

INHALT
Datenextraktionen sind sein Ding, ansonsten liebt Riggs doch eher die einfachen Dinge des Lebens, angefangen mit Actionfilmen aus dem letzten Jahrhundert bis hin zu Aldi-Burgern bei denen das extra Röstzwiebelaroma nicht fehlen darf.

Deshalb glaubt er auch nicht an Stress, als er einen Auftrag im Süden Deutschlands annimmt und sich mit ein paar Leuten zusammentut, um den Run durchzuführen. Doch er wird schnell eines besseren belehrt, als die Sicherheitsmaßnahmen des Museums, in das sie einbrechen doch besser sind, als erwartet.

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[Rezension] Wearing the Cape: Astras Bewährungsprobe (Roman, Superhelden)

© Feder & Schwert

In der „Wearing the Cape“-Romanreihe ließ uns Marion G. Harmon an der Entwicklungsgeschichte einer jungen Superheldin teilnehmen. Hope Corrigan hatte niemals angenommen, so etwas zu werden, bis ihre Kräfte erwachten, aber nun ist sie mehr oder weniger in die Welt der Chicagoer Sentinels hineingewachsen. Aber auch auf sie wartet ein Moment, in der alles, was sie inzwischen gelernt hat, in Frage gestellt wird, denn nun kommt „Astras Bewährungsprobe“.

INHALT
Nicht alle der „Erwachten“ stellen ihre Kräfte in den Dienst der Menschheit, bei einigen befeuern diese auch das eigene Ego und die kriminelle Ader. Und einige tun sich zu ganzen Gruppen zusammen und machen den Sentinels gemeinsam das Leben schwer. Das hat Hope schon in ihrer Lehrzeit zu spüren bekommen, denn sie musste mitansehen wie ihr Mentor und Freund Atlas, später auch andere Kameraden ihr Leben verloren.

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[Rezension] Dungeon Planet (Roman, Science Fiction)

© PIPER

Tobias O. Meißner ist bekannt für zahlreiche originelle Fantasyromane wie „Das Paradies der Schwerter“ und seine Reihe „Im Zeichen des Mammuts“. Darüberhinaus veröffentlichte er bereits mehrere Bände seiner Noir-Reihe „Hiobs Spiel“. Mit „Dungeon Planet“ legt er nun einen reinen Science Fiction-Roman vor.

INHALT
In einem kaum zu überwindenden Verlieslabyrinth warten hinterlistige Fallen und gefährliche Ungeheuer auf die Teilnehmer von »Dungeoncrawler«! Diese einzigartige Gameshow auf dem Planeten Laurel führt hinab in finstere Ebenen, denn nur dort wartet eine lohnende Beute. Um sie zu bekommen, muss man vor allem eins: überleben. Zumindest letzteres ist Jephron Girant vor zwanzig Jahren gelungen. Seitdem zieht er in der Einsamkeit des Weltraums mit seinem Raumschiff seiner Wege. Aber als eine junge Teilnehmerin der neuen Staffel von »Dungeoncrawler« ihn bittet, ihr zu helfen, ist Jephron plötzlich wieder Teil der Show. Und die ist gefährlicher denn je! Wird es ihm auch diesmal gelingen, »Dungeoncrawler« lebend zu verlassen und seine Begleiterin vor dem sicheren Tod zu bewahren? Und vor allem: Schafft er es sogar, die Show zu gewinnen?

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