[Rezension] Shadowrun: Der vitruvianische Moment (Roman, Rollenspiel)

© Pegasus Press

„Shadowrun“ hat auch in Deutschland eine lange Geschichte und den Wechsel von einem Verlag zum anderen hinter sich. Aber das Setting ist reizvoll genug, um eine neue Generation an den Spieltisch zu fesseln. Ein Zeitsprung ermöglichte dabei neue Entwicklungen und Anpassungen, die auch Martina Nöth in ihrem Roman „Der vitruvianische Moment“ berücksichtigt.

INHALT
Datenextraktionen sind sein Ding, ansonsten liebt Riggs doch eher die einfachen Dinge des Lebens, angefangen mit Actionfilmen aus dem letzten Jahrhundert bis hin zu Aldi-Burgern bei denen das extra Röstzwiebelaroma nicht fehlen darf.

Deshalb glaubt er auch nicht an Stress, als er einen Auftrag im Süden Deutschlands annimmt und sich mit ein paar Leuten zusammentut, um den Run durchzuführen. Doch er wird schnell eines besseren belehrt, als die Sicherheitsmaßnahmen des Museums, in das sie einbrechen doch besser sind, als erwartet.

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[Rezension] Wearing the Cape: Astras Bewährungsprobe (Roman, Superhelden)

© Feder & Schwert

In der „Wearing the Cape“-Romanreihe ließ uns Marion G. Harmon an der Entwicklungsgeschichte einer jungen Superheldin teilnehmen. Hope Corrigan hatte niemals angenommen, so etwas zu werden, bis ihre Kräfte erwachten, aber nun ist sie mehr oder weniger in die Welt der Chicagoer Sentinels hineingewachsen. Aber auch auf sie wartet ein Moment, in der alles, was sie inzwischen gelernt hat, in Frage gestellt wird, denn nun kommt „Astras Bewährungsprobe“.

INHALT
Nicht alle der „Erwachten“ stellen ihre Kräfte in den Dienst der Menschheit, bei einigen befeuern diese auch das eigene Ego und die kriminelle Ader. Und einige tun sich zu ganzen Gruppen zusammen und machen den Sentinels gemeinsam das Leben schwer. Das hat Hope schon in ihrer Lehrzeit zu spüren bekommen, denn sie musste mitansehen wie ihr Mentor und Freund Atlas, später auch andere Kameraden ihr Leben verloren.

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[Rezension] Dungeon Planet (Roman, Science Fiction)

© PIPER

Tobias O. Meißner ist bekannt für zahlreiche originelle Fantasyromane wie „Das Paradies der Schwerter“ und seine Reihe „Im Zeichen des Mammuts“. Darüberhinaus veröffentlichte er bereits mehrere Bände seiner Noir-Reihe „Hiobs Spiel“. Mit „Dungeon Planet“ legt er nun einen reinen Science Fiction-Roman vor.

INHALT
In einem kaum zu überwindenden Verlieslabyrinth warten hinterlistige Fallen und gefährliche Ungeheuer auf die Teilnehmer von »Dungeoncrawler«! Diese einzigartige Gameshow auf dem Planeten Laurel führt hinab in finstere Ebenen, denn nur dort wartet eine lohnende Beute. Um sie zu bekommen, muss man vor allem eins: überleben. Zumindest letzteres ist Jephron Girant vor zwanzig Jahren gelungen. Seitdem zieht er in der Einsamkeit des Weltraums mit seinem Raumschiff seiner Wege. Aber als eine junge Teilnehmerin der neuen Staffel von »Dungeoncrawler« ihn bittet, ihr zu helfen, ist Jephron plötzlich wieder Teil der Show. Und die ist gefährlicher denn je! Wird es ihm auch diesmal gelingen, »Dungeoncrawler« lebend zu verlassen und seine Begleiterin vor dem sicheren Tod zu bewahren? Und vor allem: Schafft er es sogar, die Show zu gewinnen?

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[Rezension] Kalt wie Eis (Roman, Splittermond #5)

© Feder & Schwert

Zu den neuen und in Deutschland entwickelten „Pen & Paper“-Rollenspielen gehört „Splittermond“, das mit seinen vielen, oft auch nichtmenschlichen Rassen und einer ganz eigenen Hintergrundgeschichte ein Setting zu bieten versucht, das immer wieder neue Spieler gewinnt und auch die alteingesessenen zu halten weiß. Romane helfen dabei, sich die Welt besser vorstellen zu können. So auch „Kalt wie Eis“, der fünfte Band der „Splittermond“-Reihe.

INAHLT
Zitrabyt ist einer der wenigen Küstenstädte am Firnmeer, die die Zivilisation im hohen Norden aufrecht erhalten. Bisher lebten die unzähligen Zwergenclans, die sich in den Flanken von Gletscher und Berg eingegraben hatten, in Frieden miteinander, aber nun ist der gefährdet, denn Gerüchte über große Walflotten an der Küste, lassen die ohnehin nur oberflächliche Harmonie zerbrechen. Zunächst werden die Konflikte nur auf dem Meer ausgefochten, dann erreichen sie die Stadt selbst.

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[Rezension] Die Herren von Nebelheim (Roman, Fantasy)

© Amrun Verlag

Mit ihren „Abrantes“-Romanen hat Susanne Pavlovic Fantasygeschichten geschaffen, die ihren eigenen Weg gehen und nicht unbedingt die erfolgreichen Vorbilder oder Trends aus den Medien nachahmen. Ihre Figuren sind unverwechselbar, ebenso wie die Abenteuer, die nicht immer das bieten, was die Masse erwartet. Auch „Die Herren von Nebelheim“, ihr neuster Roman geht diesen Weg.

INHALT
Auch wenn wieder Frieden herrscht, so kommen Krona und ihre Freunde doch nicht wirklich zur Ruhe, denn es kommen immer wieder neue Überraschungen zum Vorschein. Nicht nur, dass die junge Königin hohen Besuch aus den Nachbarländern erwartet – eine Delegation der Zwerge ist bereits angekommen und auch die Elfen wollen der Herrscherin Ehrerbietung erweisen, auch im Untergrund rumort es gewaltig. Denn durch den Hinweis eines der Gäste, schaut man sich genauer im alten Bergwerksstollen-Labyrinth unter der Burg um und entdeckt dabei sehr unangenehme Bewohner.

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[Rezension] Ka – Das Reich der Krähen (Roman, Fantasy)

© Golkonda Verlag

John Crowley ist Autor, Produzent und Verfasser von Drehbüchern. Schon zweimal hat er den „World Fantasy Award“ gewonnen, nun fügt er mit „Ka – Das Reich der Krähen“ den „Mythopoeic Award“ als beste „Fantasy Novel“ hinzu. Der Golkonda Verlag veröffentlicht dieses ungewöhnliche Werk nun auf Deutsch.

INHALT
Schon als junge Krähe denkt Dar Eichling über den Horizont hinaus, den seine Rassegenossen haben. Er ist der erste, der einen Namen erhält und erfindet sogar eine eigene Sprache für die Krähen. In der Zeit, in der Menschen in ihren Lebensraum eindringen, lernt er sogar deren Sprache und freundet sich mit dem „Sänger“ und „Fuchskopf“ an, die seinen Horizont noch mehr erweitern.

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[Rezension] Roma Nova (Roman, Sience Fiction)

© Bastei Lübbe

Die gelernte Buchhändlerin Judith Vogt (und ihr Schreibpartner Christian sind) ist schon lange im Genre des Steampunk und der Fantasy unterwegs. Nun, da die Grenzen verschwimmen, wagt sie sich auch in den Bereich der Space Opera und vermischt in „Roma Nova“ Elemente historischer Ereignisse mit einem futuristischen Setting.

INHALT
Von ihrem Planeten aus, haben die Römer ein viele Systeme umspannendes Reich geschaffen und viele andere Völker unterjocht, damit aber auch schlafende Feinde geweckt, die nur darauf lauern, das Reich anzugreifen, so wie die Dämonen, die sich innerhalb des Mare Nostrum verbergen.

Ein Überfall auf das Sternenschiff des mächtigen Legaten Lucius Marinus bringt die Ereignisse nach und nach ins Rollen. Denn die Seherin Marisa, die sie befreien, während alle anderen sterben, hat ein klares Ziel vor Augen und auch die Werkzeuge, die es für sie erreichen können: Die Gladiatoren, die zum Vergnügen der Römer ihr Leben in der Arena aufs Spiel setzen, allen voran Spartacus, ihr Mann …

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