[Interview] Judith Vogt über Wasteland, Roll Inclusive, Diversität, uvm.

Hallo Judith
vielen Dank das du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Würdest du dich bitte kurz vorstellen.
Hi, ich bin Judith Vogt, ich schreibe – oft zusammen mit meinem Partner Christian – Science-Fiction- und Fantasy-Romane und Rollenspiele. Außerdem hoste ich den Genderswapped-Podcast mit meiner Freundin Lena.

© Droemer-Knaur

Derzeit kann man ins Wasteland reisen. Christian und du haben da etwas zwischen die Buchdeckel gebracht. Könntest du bitte mehr dazu erzählen
Gerne! „Wasteland“ ist ein Near-Future-Roman, der 45 Jahre in der Zukunft spielt. Insektensterben, Klimakatastrophe, Kriege und ein biologischer Kampfstoff haben Europa ziemlich entvölkert, und nun leben die Menschen in verschiedenen kleinen Gemeinschaften in den Ruinen der untergegangenen Zivilisation. Es geht um einen jungen Mann, der ein Baby im Wald findet, eine Frau, die mit einem Motorrad herumzieht – und eine Gang auf einem Schaufelradbagger.

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Das war mein „Buchmesse Convent 2019“

© Buchmesse Convent

Am vergangenen Samstag fand parallel zur Frankfurter Buchmesse der Buchmesse Convent im Bürgerhaus Dreieich statt.

Seit ein paar Jahren ist ein Besuch für mich Pflicht. Nicht nur weil ich meine Nase gerne in Phantastischen Lesestoff stecke, sondern auch, weil dieses Treffen so schön unaufgeregt und gut organisiert daherkommt.

Auch in diesem Jahr bewiesen die Organisatoren ein gutes Händchen was die Auswahl der Aussteller anbelangt. Aus meiner Sicht für Alle was dabei.

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[Rezension] Die dreizehn Gezeichneten – Die Verkehrte Stadt (Roman, Fantasy)

© Bastei Lübbe

„Das Geheimnis der Zeichen“ ist eine ambitionierte Fantasy-Serie von Judith und Christian Vogt, die schon eine ganz eigene Steampunk-Welt erschaffen haben, nun aber bei Bastei Lübbe beweisen, dass sie auch noch ein wenig archaischer und magischer schreiben können. Nach dem ersten Band um „Die 13. Gezeichneten“ erscheint nun „Die verkehrte Stadt“.

INHALT
Kaiser Yulian hat die Sygma erobern lassen, eine Stadt, die weithin für ihre besondere Handwerkskunst und die Magie, die viele Bewohner ausüben können, bekannt ist, aber die Besetzung hat nicht lange angehalten, denn zu schnell haben sich Rebellen erhoben und die Soldaten wieder aus der Stadt vertreiben können. Dadurch ist aber seine Gier, das Geheimnis der Stadt an sich zu bringen, noch gewachsen.

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[Rezension] Eis & Dampf: Geheimnisse unter dem Eis (Rollenspiel, FATE)

© Uhrwerk Verlag

Judith und Christian Vogt sind die Schöpfer von „Eis und Dampf“ einem Hintergrund der erst nur dafür gedacht war, ihren Romanen und Anthologien einen stimmungsvolles und wiedererkennbares Setting zu geben, aber das Interesse an der „Steampunk“-Welt war so groß, dass sie daraus dann auch eine „Pen und Paper“-Rollenspielwelt nach den „Fate Core“-Regeln entwickeln. Nach einem Abenteuerband ist nun auch eine Sammlung von orten und Figuren erschienen, um die die Spielleiter eigene Geschichten entwickeln können.

INHALT
Acht Figuren zeigen, wie unterschiedlich und bizarr die Welt sein kann, wenn die Geschichte einen anderen Verlauf genommen hätte. Insgesamt vierzehn Ideen sind enthalten.

Da ist zum einen ein verrückt scheinendes Mädchen namens Nina, das jedoch mehr hört, als man denkt, eine Engelsgestalt, die von Mönchen geschaffen wurden, die Gesandte der Grünen Fee, aber auch ein Jaguarkrieger und nicht zuletzt die Staffel der Feuertänzer.

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[Buch] Judith Vogt liest LIVE aus Roma Nova

© Bastei Lübbe

Für ihren Roman „Roma Nova“ hat Judith Vogt das römische Reich in den interstellaren Raum expandieren lassen. Ein faszinierendes Setting, das wir uns auf gar keinen Fall entgehen lassen wollten, denn wo würden sich eine Roman Space Opera besser in Szene setzen lassen, als im Cyberspace?

Barlok Barbosa baut gerade an einer gigantischen Bühne. Dabei hält er sich eng an die von Ulrich Zeidler entworfene Concept Art für „Roma Nova“. 

So ein Großereignis muss natürlich durch eine szenische Lesung gewürdigt werden. Christian Vogt und ich werden Judith als Sprecher unterstützen. Die passende römische Gewandung ist nicht verpflichtend doch durchaus erwünscht. 

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[Rezension] Phoenix und Affe (Roman, Splittermond #3)

© Feder & Schwert

Normalerweise bildet Judith Vogt mit ihrem Mann Christian ein sehr produktives Autorenteam, gelegentlich kann man sie aber auch solo erleben, wie bei diesem dritten Roman, der auf der Welt des Rollenspiels „Splittermond“ spielt. In „Phoenix und Affe“ taucht sie in fernöstliche Mythen ganz eigener Prägung ein.

INHALT
Zhihou, ehemals Schwertmeister und Soldat ist auf der Flucht – nicht nur vor den Häschern und Kopfgeldjägern, die ihn festsetzen wollen, weil er aus der Armee desertiert ist, sondern auch vor einem rachsüchtigen Geist, der ihn einst verflucht hat. Er sieht seine letzte Hoffnung darin, den Phönix-Kampfstil zu erlernen und als stummer Mönch durch die Lande zu ziehen, auch wenn das verboten ist.

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[Rezension] Die dreizehn Gezeichneten (Roman, Fantasy)

© Bastei Lübbe

Judith und Christian Vogt leben heute mit ihren Söhnen in Aachen. Die Buchhändlerin und der Physiker verfassen schon lange Geschichten und Romane miteinander. Sie haben bereits eine eigene Steampunk-Welt entwickelt, die sie nun sogar für das „FATE Core“-Rollenspiel ausbauen. Und mit „Die 13. Gezeichneten“ erscheint das erste ihrer Bücher auch in einem der großen alten Publikumsverlage. Das Buch ist der Auftakt zu der Reihe um „Das Geheimnis der Zeichen“.

INHALT
Sygma hat einen geradezu legendären Ruf weg, denn die Stadt der Handwerker ist nicht nur bekannt für die kunstfertigen Gegenstände, die die Gilden und Zünfte fertigen, sondern auch für die geheimnisvollen magischen Zeichen, mit denen sich nicht nur Dinge formen, sondern auch Menschen kontrollieren lassen. Meister kann nur der werden, der mindestens eines der Zaubersymbole beherrscht.

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