[Interview] Im Gespräch mit André Wiesler (Protektor, Crowdfunding)

13. September 2017

Ich habe mich mal ins Revier vom Oberprotektor getraut und einige Sockenschüsse, ähem Fragen zur aktuellen Crowdfunding-Kampagne gestellt.

Ich wünsche viel Spaß.

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Hallo André,
danke dass du dir die Zeit für dieses Interview gefunden hast. Auch wenn dich die meisten kennen dürften, würdest du dich kurz vorstellen.
Ich wurde 1974 in Wuppertal geboren. Entgegen anderslautender Gerüchte hat sich in dieser Nacht weder der Mond verdunkelt, noch tobte ein schrecklicher Sturm. Man möchte es heute kaum noch glauben, aber ich war bei der Geburt sehr leicht – ein Makel, den ich im Laufe meines Lebens nachhaltig ausgeräumt hat. Bitte? Ganz so weit vorne brauche ich nicht anfangen? Okay … Ich bin Autor und Spieleentwickler für mittlerweile eine ganze Reihe an Rollenspielen und schreibe Romane, in letzter Zeit vorzugsweise lustige. Außerdem bin ich als Lesekomiker unterwegs und arbeite für Ulisses Spiele als Projektmanager für Crowdfundings. Der Protektor ist allerdings mein eigenes Privatdingsbums.

Seit ein paar Tage läuft das Crowdfunding zum Protektor-Rollenspiel. Worum dreht es sich dabei?
Das ist ein Rollenspiel mit Protektoren. Kein Etikettenschwindel also hier. Und Protektoren sind mystisch gebuffte Monsterjäger – nur dass man bei diesem Rollenspiel eher die Mister Beans oder Fuzzy Bears unter den Pfählern und Silberkuglern spielt. Dafür wird man von einem treuen Tiergefährten begleitet. Zum Beispiel einem Guppy.

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RPG-Blog-O-Quest #013 – Im Zeichen des Kürbis oder Vampire, Werwölfe & Zombies

1. Oktober 2016

002Nachdem Greifenklaue in der 12.Ausgabe mehr zum Thema „Geld“ wissen wollte, widme ich mich hier nen dem sich nähernden Gruselfest. Ja und das obwohl Untote/Horror nicht meins sind, aber vielleicht hilft die Queste dabei, dieses zu ändern.

Also dann mal ohne weiter Umschweife losgelegt.

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Media Monday #223

5. Oktober 2015

Es hat sich bei mir so eingebürgert das in der Spielemessewoche „Urlaub“ genommen wird. So ist es auch ddiese Jahr. Somit kann ich diesen Montag ganz entspannt an den Media Monday herangehen und bin gespnnt was uns das Medienjournal an Fragen-/Lückentext vorlegt.

Wo ich gerade bei „Fragen“ bin, seit dem 1. Oktober 2015 läuft in Kooperation mit Greifenklaue die #1 RPG-Blog-O-Quest. Wir würden uns über weitere Teilnehmer sehr freuen.

Somit genug geschwaffelt, ab zum Media Monday!

1. Wenn ich eins absolut nicht leiden kann, dann sind das Leute die zu spät zum Rollenspieltermin kommen, denn die zur Verfügung stehende Zeit ist schon durch genügend andere Verpflichtungen eingeschränkt genung, sodass ich diese Trodelzeit lieber mit zocken anstatt warten verbringen würde. Ich bin aber da durch eine meiner Runden sehr leidgeprüft, da direkt zwei Spieler virhanden die kein Zeitmanagement besitzen und Termine als ungefähren Hinweise verstehen.

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2. Die Wachowskis haben mit Matrix einen meiner absoluten Lieblingsfilme geschaffen, denn ich kann diesen immer und immer wieder konsumieren ohne das es mir langweilig wird. Das nenn ich einfach Cyberpunk!

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3. Noch klischeehafter geht es wohl kaum, als wenn Arnold Schwarzenegger Conan spielt, schließlich hat man beim 2011 Versuch gesehen wieviel ein Mr. Olympia doch ausmachen kann. Mit Momoa hat man da wirklich keine gute Wahl getroffen.

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4. Wenn nur jemand Cyberpunk Literatur erwähnt, gerate ich schon ins Schwärmen, schließlich begeistert mich dieses Genre schon seit 1990. Dort bin ich mit Gibsons Neuromacer in Kontakt gekommen.

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5. Kroppzeugs ist ja eins dieser Themen, dem ich in egal auch welcher Form noch nie etwas abgewinnen konnte, denn es packt mich einfach nicht und ich habe oft genug das Gefühl „argh nee“, „so ein Schei**“ usw. .

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6. Der letzte so wirklich innovative Film mit frischen, neuen, unverbrauchten Ideen war für mich ____ , denn ____ . – puhu da fällt mir wirklich kein Film zu ein! – Ich muß wohl an meinen Sehverhalten arbeiten 🙂

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7. Zuletzt habe ich True Detective Staffel 1 beendet und das war wirklich mal ein Erlebnis, weil ich durch die Story gepackt wurdde, kein schwarz/weiß Gut/Böse Geballer, sondern einfach eine tragende Story welche mit vielen grauen Facetten auskommt und immer wieder neue Storyansätze liefert. Ich will eindeutig mehr davon!.


[Film-Rezension] A Little Bit Zombie

21. September 2014

Darsteller: Stephen McHattie, Kristopher Turner, Crystal Lowe, Shawn Roberts
Regie: Casey Walker
Format: DVD PAL Dolby DTS
Sprache: deutsch
Region: 2
FSK: ab 16 Jahren
Studio: Ascot Elite Home Entertainment
Laufzeit: 83 Minuten
Erschienen: 2012
EAN: 7613059402737

von: Würfelheld

Nachdem ich letztlich einen Zombie-Roman konsumiert habe und dieser auch erträglich war, dachte ich mir, probiere es auch nochmals mit einem Kroppzeugfilm und schau ob das Genre mittlerweile wieder was gutes abliefert. Also ganz blauäugig an diesen Film heran.

Zur Story:
Steve seine Verlobte Tina und das befreundete Pärchen Craig und Sarah wollen ein paar ruhige Tage verbringen. So gesehen die letzten ruhigen Tage vor der herannahenden Hochzeit von Steve und Tina. Dafür schotten sie sich ab und machen sich an die Planung. Als Steve allerdings durch einen kleinen Mückenstich, dem er anfänglich, keinerlei Bedeutung beimisst, mit dem Zombie-Virus infiziert wird, beginnt ein Lebenswandel den sich keiner der vier jemals hätte vorstellen können. Steve verwandelt sich immer mehr in einen Zombie, so wird sein Verlangen nach Hirn, anfänglich noch egal welches Hirn – ob Affe oder Krokodil, Hauptsache glibbrig, immer größer! Wie durch Zufall finden die vier eine Art Zombie-Enzyklopädie die ihnen verrät wie es mit Steve weitergehen wird und das sein Verlangen nach Hirn mit den Ersatzhirnen von Tieren nicht lange gut gehen wird, denn er braucht Menschenhirn.

Bei einer Hirnbesorgung läuft die Gruppe oldschooligen Zombiejägern über den Weg, welche von ihren Erfahrungen und der derzeitigen Suche berichten.

Na wenn sollten sie wohl suchen – richtig – Steve.

Die Ereignisse spitzen sich dann zu, den Steve wird immer unerträglicher und auch herausfordernder, sodass am Ende eine Konfrontation zwischen seiner Gruppe und den Zombiejägern unausweichlich ist.

Das Setting:

Wir befinden uns in einer etwas abseits gelegenen Gegend, wie es für solche Filme die Regel erscheint. Die sich in der Nachbarschaft befindlichen Geschäft- und Wohnhäuser sind US-Like.

Die Charaktere:
Hier stellt sich einfach nur eine Frage: Wer hat den größten Sockenschuß. Gute unterhaltende Leistung der Darsteller ohne dass das Gefühl aufkommt das man sich zu Ernst nimmt.

Bild und Ton:
Nichts besonderes, es ist alles da wo man es erwartet. Die Spuren passen überein, der Sound nimmt nicht die Überhand bzw. Übersteuer nicht. Die Syncro sitzt an der passenden Stelle.

Mein Fazit:
Mit A Little Bit Zombie greift man zu einer gut unterhaltenden Zombie-Komödie die mit ihrer Laufzeit genau umzugehen weiß. Die „Lacher“ sitzen an den richtigen Stellen und man merkt ziemlich schnell dass der Film sich selber nicht so ernst nimmt. Das ist nicht im geringsten störend, sondern sorgt eher dafür das der entsprechende Flair noch besser rüber kommt. Natürlich spielt der Film mit Vorurteilen, nimmt diese aber gekonnt auf und bringt dazu einige passende Lacher.

Wer auf kurzweilige Unterhaltung mit Kroppzeugs steht und das alles nicht so total Ernst nimmt, ist bei A Little Bit Zombie genau richtig aufgehoben.

Meine Wertung:
4 von 5 Glibberhirnen