Kurzfilm: “Kurz vor pi”

Die Initiative Übermorgen Film, einem Zusammenschluss mehrere deutschsprachiger SF-Autor*innen und Fans, haben auf ihrem Youtube-Kanal den Kurzfilm „Kurz vor pi“ veröffentlicht.

Bei diesem Film handelt es sich um die animierte Umsetzung einer Kurzgeschichten von Uwe Post, welche in „Spektrum der Wissenschaft 10/18“ erschienen ist.

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[Kurzfilm] Das Internet der Dinge

© kurzegeschichten.com

Ich bin soeben durch den Küperpunk auf diese kleine und feine Projekt aufmerksam geworden. Da ich heute etwas Energieschonend daherkomme zitiere ich besagten Herrn mal.

„Uwe Hermann hat mit „Das Internet der Dinge“ in diesem Jahr den Kurd Lasswitz-Preis in der Kategorie Kurzgeschichten gewonnen. Uwe Post hat mit ihm zusammen aus der Story einen, wie ich finde, großartigen Animationsfilm gemacht und dazu viele Autoren aus der Szene als Sprecher mit ins Boot geholt, als da wären: Jo Koren, Gabriele Behrend, Michael Heide, Carsten Schukraft, Marianne Labisch, Anja Bagus, Nina Bellem, Frederic Brake.und mich als besagten Kühlschrank.

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[Rezension] NOVA Science Fiction Magazin 24

© Amrun Verlag

Herausgeber: Olaf G. Hilscher und Michael K. Iwoleit
Verlag: Amrûn Verlag
Format: Taschenbuch
Seiten: 272
Erschienen: 2016
ISBN: 978-3958690691
Preis: 12,80 Euro

von: Greifenklaue

Die 24. Ausgabe des Nova-Magazins kommt mit zwölf SciFi-Kurzgeschichten und drei Essays auf 272 Seiten im Buchformat im Amrûn-Verlag daher. Zusätzlich hat jede Geschichte eine sw-Illustration abgekriegt von ebenfalls zwölf unterschiedlichen Illustratoren, was ich grundsätzlich sehr sympatisch finde und eigentlich die Geschichte immer aufwertet.

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[Erschienen] Phantast 16 – Space Opera

Seit heute steht die 16.Ausgabe des kostenlosen eMagazin Phantast zum Download bereit. Diesemal dreht sich alles um das Thema „Spae Opera“.

Weitere Infos finden sich H I E R, oder aber H I E R der PDF-Direktdownload.

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[News] GAMER out now!

Seit Samstag kann die Anthologie GAMER käuflich bei Begedia Verlag erworben werden. Die Buchdealer folgen nun nach und nach.

Eine Hand am Joystick – die andere auf den Knöpfen: Du steuerst das Raumschiff durch den Lasersturm, ballerst wild; dann die Plasmabombe: BOOM! Next Level. Später an den 8-Bit-Wänden gecrashed. Du kannst nicht gewinnen, weil du nie genug Coins hast. Oder doch? Denn du bist der GAMER, mit den schnellen Reflexen; mit dem Blick, der Strategie. Du schießt die Kugel ins Rennen, rüttelst am Flipper, den Highscore vor Augen: TILT. Heute oder am Morgen danach, leere Hallen einer Videothek, die VHS-Tapes sind vom Blitz schwarz zerschmolzen; das Knistern im Ohr, ein Geigerzähler, als du deine letzten zwei Münzen in den Schlitz steckst – und spielst. //

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[Buch] KLP Nominierung

Nun kann man die aktuellen Nominierungen für den Kurd-Laßwitz-Preis nachlesen.

Einigen Nominierten drücke ich, nicht nur wegen einiger gemeinsamer Projekte die Daumen, sondern weil der SF-Stoff einfach GUT ist und gelesen werden sollte. Ich hoffe
der Mumpitz setzt sich nicht durch, man weiß schließlichnie 🙂

Toi Toi Toi Frank Hebben, Karsten Kruschel, Uwe Post und Timo Kümmel.

 

 

[Buch] GAMER erscheint im Mai

Der Maulwurf hat wieder zugeschlagen und soeben das VÖ Datum entdeckt. GAMER erscheint am 19..Mai 2016 und kann nun schon vorbestellt werden. Also stürmt in die Buchläden und haut Eurem Buchdealer die ISBN um die Ohren…

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[Download] NOVA MP3 Online Special

Das SciFi Magazin Nova stellt seit einiger Zeit, in unregelmäßigen Abständen, einige MP3 Lesungen zum Download parat.

Der Lesestoff reicht von Frank Hebben, über Nadine Boos bis hin zu Christian Günther.

-> H I E R <- gibt es den Hörstoff.

Viel Spaß!

[Anthologie] GAMER

 // „Man könnte Doom als das Spiel der Generation X bezeichnen: Der Name, Untergang, und das Konzept offenbaren die radikale Grund-Überzeugung, dass man auf jeden Fall sterben muss.“ (Von Pacman bis Cyberspace, Teil 3)

Eine Hand am Joystick – die andere auf den Knöpfen: du steuerst das Raumschiff durch den Lasersturm, ballerst wild; dann die Plasmabombe: BOOM! Next Level. Später an den 8-Bit-Wänden gecrashed. Man kann nicht gewinnen, weil man nie genug Coins hat. Oder doch? Denn du bist der GAMER, mit den schnellen Reflexen; mit dem Blick, der Strategie; und deine Titten wackeln, als du dich vorbeugst, um am Flipper den Rekord zu brechen. Heute oder am Morgen danach: Leere Hallen einer Videothek, die VHS-Tapes sind vom Blitz schwarz zerschmolzen; das Knistern im Ohr, ein Geigerzähler, als du deine letzten zwei Münzen in den Schlitz steckst – und spielst. //

15 Geschichten von Autoren mit schnellen Fingern; 15 Farb-Illustrationen von Künstlern, die jedes Pixel zum Glühen bringen. Ready Player 1 and 2? Dauerfeuer!

Mit ‚extern gelagerten Sicherheitsdisketten‘ von:

Andreas Winterer
Armin Rößler
Christian Günther
Christian Lange
Constantin Gillies
Frank Hebben
Jan-Tobias Kitzel
Melanie Ulrike Junge
Michael Iwoleit
Mike Krzywik-Groß
Niklas Peinecke
Peter Hohmann
Sven Klöpping
Thorsten Küper und
Uwe Post.

Mit einem Vorwort von: Constantin Gillies

[Hrsg.] André Skora, Armin Rößler & Frank Hebben; Begedia 2016

// „»Streng genommen hat es doch keinen Spaß gemacht, sich diesen unendlichen Alienhorden in Galaxian entgegenzuwerfen. Kaum war eine Formation niedergemäht, kam die nächste noch schneller nach. Das war doch Frust auf Raten.«

Jetzt kommt Nick richtig in Schwung: »Darin liegt ja die wahre Größe! Man wusste von vornherein, dass es keinen Sieg gab, sondern nur die sichere Niederlage. Und trotzdem hat man gekämpft. Insofern war der Highscore der ultimative Triumph gegen die Aussichtslosigkeit. Dieses ganze fantasievolle Rollengespiele und – Schauder – Teamwork beweist doch nur, dass den Leuten der Mumm fehlt, in den Abgrund zu schauen!«“ (Constantin Gillies: Extraleben)

© Cover: Tim Eckhorst, 2015

 

[Rezension] SchrottT

Autor: Uwe Post
Verlag: Atlantis Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 229
Erschienen: Oktober 2013
ISBN: 978-3-86402-126-8
Preis: 12,90 €

von: Moritz

Okaaaaaaay, das ist mal was anderes als Kurzgeschichtensammlungen, Fantasy und klassische Science Fiction…

Klappentext:
2022.
Die Bundesregierung versteigert das Recht zur Ausübung der Polizeigewalt in allen Bundesländern, vorgeblich um die Staatsfinanzen zu sanieren.

In Baden-Württemberg sorgt fortan die sizilische Mafia für Recht und Ordnung, in Thüringen der Vatikan samt Schweizergarde und in Nordrhein-Westfalen die Nigeria-Connection.

Durch diese Deutschland-Karikatur tourt Colin Free mit seiner Crap-Metal-Band »SchrottT«, gegängelt und verfolgt von privaten Sicherheitskräften, Medienvertretern und Zensur-Consultants, umgeben von Freunden, die ein falsches Spiel spielen und hofiert von einem braunen Schergen, der aus dem Erfolg der Band politischen Profit schlagen will …

Zum Inhalt:
Colin Free tingelt mit seiner Crap Metal-Band durch ein Deutschland des Jahres 2022. Mit seiner Band, dem Promoter Lars-Peter und dem Groupie Blondy erleben sie so manche unterschiedliche Location, wo jeweils völlig andere Gesetzmäßigkeiten gelten, denn die Bundesländer haben ihre Polizeimacht meistbietend versteigert und so herrscht jetzt beispielsweise in Ba-Wü die Cosa Nostra GmbH. Während der ersten zwei Drittel des Romans gibt es eine merkwürdige Rahmenhandlung, denn Colin ist irgendeiner geheimnisvollen Macht in die Fänge geraten und erzählt unter Folter die Geschichte seines Lebens und seiner Band. Er tappt in dieser Zeit genau so im Dunklen wie der Leser. Das dürfte für beide Parteien gleichermaßen unbefriedigend sein. Irgendwann entkommt er dann halbwegs unmotiviert und die beiden Erzählstränge vereinigen sich – von hier an geht es dann stringent geradeaus und steuert auf einen amtlichen Bossfight zu.
Die Handlung ist irgendwie an den Haaren herbeigezogen und unspannend, aber die Hintergrundwelt rockt das Haus. Die spinnerte Idee, dass jeder Meistbietende in einem Bundesland die Polizei stellen darf, finde ich mal richtig cool, sodass wir zwischen Mafia, Schweizergarde und Spaßbietern (natürlich in Bremen) die unterschiedlichsten Extreme am Start haben. Wie gesagt – coole Idee und konsequent durchgezogen. So muss es!

Mein Fazit:
Puh, zu Beginn habe ich mich etwas schwer getan mit dieser Near-Future-Kiste, weil sie irgendwie versucht von der wenig stringenten Erzählweise her etwas postmodern zu sein und in der Zeit hin- und herspringt wie ein Wiesel auf Speed. Das wächst sich dann aber im Laufe des Romans aus oder man gewöhnt sich dran und man gerät irgendwie in den Flow – und dann macht das Teil ordentlich Spaß. Die Story ist leider etwas mau, aber die Welt gefällt mir super und die Personen sind auch sympathisch und man folgt ihren Eskapaden gerne. Ganz im Ernst – für die sehr coole Fiktion von einem Deutschland, wo die Staatsmacht in private Hände gegeben wurde, würde ich satte 5 Punkte rausballern, aber die Handlung ist weniger als nicht-existent und mit 1 Punkt für diesen Bereich nivelliert es sich insgesamt aus.

Meine Wertung:
Alle 3 von 5 „T“s aus dem Titel – und ein halbes Fleiß-“T“ – macht zusammen 3,5!