[Interview] Judith Vogt über Wasteland, Roll Inclusive, Diversität, uvm.

Hallo Judith
vielen Dank das du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Würdest du dich bitte kurz vorstellen.
Hi, ich bin Judith Vogt, ich schreibe – oft zusammen mit meinem Partner Christian – Science-Fiction- und Fantasy-Romane und Rollenspiele. Außerdem hoste ich den Genderswapped-Podcast mit meiner Freundin Lena.

© Droemer-Knaur

Derzeit kann man ins Wasteland reisen. Christian und du haben da etwas zwischen die Buchdeckel gebracht. Könntest du bitte mehr dazu erzählen
Gerne! „Wasteland“ ist ein Near-Future-Roman, der 45 Jahre in der Zukunft spielt. Insektensterben, Klimakatastrophe, Kriege und ein biologischer Kampfstoff haben Europa ziemlich entvölkert, und nun leben die Menschen in verschiedenen kleinen Gemeinschaften in den Ruinen der untergegangenen Zivilisation. Es geht um einen jungen Mann, der ein Baby im Wald findet, eine Frau, die mit einem Motorrad herumzieht – und eine Gang auf einem Schaufelradbagger.

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[Rezension] Zombie Zone Germany: Blutzoll (Novelle, Untote)

© Amrun Verlag

Vor gut fünf Jahre erschien im Amrun Verlag die Anthologie zur Zombie Zone Germany. Seitdem erscheinen in unregelmäßigen Abständen Novellen, welche auf das in der Anthologie gesteckte Setting zurückgreifen. In diesem ist Deutschland durch äußere Einflüsse, wie etwa Umweltgifte und, genauso wie durch Korruption und Machenschaften zu der Heimat von Untoten geworden. Einige wenige Menschen konnten sich retten; den entstandenen Enklaven sei Dank. Schaut man aber genau, sind dies meist Reiche, Promis und Politiker gewesen. Die restliche Bevölkerung wir ihrem Schicksal überlassen. So auch in dieser Novelle, welche uns in den östlichen Teil der Zombie Zone führt.

INHALT
Benjamin und Niklas, zwei Brüder, welcher sich einst gemeinsam der Herausforderung gestellt und für eine Vielzahl von Überlebenden Eden gegründet hatten, haben sich unversöhnlich verkracht. Der Streit geht so weit das selbst Eden mittlerweile in zwei Hälften unterteilt wurde. Seit diesem Zeitpunkt ist der sichere Zufluchtsort kaum wiederzuerkenne. Die eine Hälfte blüht regelrecht auf und die Einwohner erfreuen sich ihres Lebens. Die andere Hälfte versinkt mehr oder wenig in Dunkelheit und steuert immer weiter auf den Stand der Dinge des Mittelalters zu.

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[Rezension] Zirkus (Novelle, Zombie Zone Germany #5)

© Amrun Verlag

Zombie Zone Germany ist ein ambitioniertes Projekt, in dem eine Anthologie den Rahmen festlegte: Deutschland ist durch äußere Einflüsse wie Umweltgifte und schließlich auch die Machenschaften einige Wissenschaftler zu einem Land der Untoten geworden. Nur wenige konnten sich in die Enklaven am Rande des Landes flüchten, zumeist, Promis, Politiker und Reiche, der Rest der Bevölkerung wird seinem Schicksal überlassen.

Wie das Überleben unter den Zombies gelingt, dem gehen nun bereits fünf Kurzromane/Novellen nach. Die jüngste ist „Zirkus“.

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[Interview] Bernd Perplies über Star Trek Prometheus

Seit einiger Zeit ist klar das es eine neue Star Trek TV-Serie geben wird und der Trailer zu „Beyond“ flimmert derzeit auch über die Bildschirme. Damit aber nicht genug, CrossCult bringt nun eine neue Star Trak Romanreihe namens PROMETHEUS auf den Markt. Das Besondere daran ist, das diese aus Deutschland stammt. Bernd Perplies, Autor der ersten geplanten Bände, stand mir nun Rede und Antwort. Dafür an dieser Stelle nochmals „Vielen Dank“. Und nun ohne weiteres Blabla zum Interview. Viel Spaß!

Hallo, Bernd.
Vielen Dank, dass wir dieses Interview führen können. Würdest Du Dich zuerst einmal kurz vorstellen.
Mein Name ist Bernd Perplies, und ich wurde 1977 in Wiesbaden geboren. Dort bin ich auch aufgewachsen. Nach einem Studium der Filmwissenschaft und Germanistik an der Uni Mainz habe ich etwa zehn Jahre beim Deutschen Filminstitut in Frankfurt und Wiesbaden gearbeitet. Gleichzeitig war ich aber auch schon immer als Journalist und Übersetzer im Bereich der Phantastik tätig, etwa für die Zeitschrift SPACE VIEW und für Pegasus Spiele. 2006 kam dann auch das Schreiben dazu, 2008 erschien mein Debüt-Roman „Tarean – Sohn des Fluchbringers“. Und seit etwa drei Jahren bin ich nun ganz selbstständig und Schreiben ist mein Hauptbroterwerb geworden.

Du wilderst als Autor ja im Bereich Phantastik, das reicht von Fantasy-Reihen, über einen BattleTech-Roman, hin zu Steampunk. Wie bist Du zur Schreiberei gekommen?
Ich habe schon immer gerne geschrieben. Früheste Fantasy-Erzählungen datieren bis in die Grundschule zurück, später folgten oft Kurzgeschichten, die von Rollenspiel-Abenteuern inspiriert waren, die ich mit Freunden spielte. Zu einem Roman hat es allerdings nie gereicht, weil ich nicht das Durchhaltevermögen hatte, 300 und mehr Seiten zusammenhängenden Text niederzuschreiben. Durch das Übersetzen habe ich mich dann an größere Projekte herangetastet. Und als ich kurz vor meinem 30. Geburtstag stand, habe ich mich ernsthaft angefangen zu fragen, wo ich eigentlich im Leben hin will. Wie es der Zufall wollte, flatterte mir zu dem Zeitpunkt die Einladung zu einem Schreibwettbewerb ins Haus – und daraufhin habe ich endlich aufgerafft, hingesetzt und mein erstes Werk geschrieben. Ich bin dort zwar schon in der ersten Runde ausgeschieden, aber ich konnte das fertige Buch nutzen, um über eine Literaturagentur einen Vertrag bei einem Verlag zu erhalten. So kam „Tarean – Sohn des Fluchbringers“ auf den Markt.

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[Rezension] Ætheragenten – Das Erwachen

Verlag: Edition Roter Drache
Autor: Tanja Schierding
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 230
Erschienen: 2015
ISBN: 978-3939459965
Preis: 12,00 Euro

von: Greifenklaue

 

„Das Erwachen“ ist der Auftaktroman der Reihe Ætheragenten aus der Feder von Tanja Schierding. Also lasst den Æther fließen.

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[5. WOPC] Schnellstarterpreis beendet! Und nun?

5_WOPC_LogoPünktlich um Mitternacht endete nicht nur der diesjährige Nikolaustag sondern auch die Schnellstarterpreis-Teilnahmechance. Wie Greifenklaue bereits HIER berichtete, stellt der Schnellstarterpreis bereits den 1. WinterOPC in den Schatten.

So erreichten uns 31 Einsendungen (von 27 Teilnehmern).

Na und wer jetzt aufgepasst hat, wird festgestellt haben, dass schon mehrere Teilnehmer ihre Chance genutzt und bereits mehrere Einseiter eingereicht haben. Unsere Weihnachtselfen haben diese Fleißigen auch schon in die Weihnachtspreis-Lostrommel gesteckt und der Weihnachtstroll hält ein waches Auge auf diese.

Wer nun die tollen Schnellstarterpreise sein eigen nennen darf, werden wir in den nächsten Tagen mitteilen.

Greifenklaue und ich sind sehr über Eurer Mitwirken erfreut und schauen mit großen Augen auf Euer Schaffen. Ja der 5. WinterOPC läuft noch einige Zeit und so könntet Ihr diesen, mit der Schneekanone, in Neue Höhen katapultieren – wir freuen uns drauf!

Dann noch etwas WOPC-Zahlenwerk.

Die Einsendungen
31 Gesamt-Einsendungen
27 Teilnehmer
29 Einsendungen aus Deutschland
1 Einsendung aus der Schweiz
1 Einsendung aus Österreich

Die Kategorien:
Auf der Insel – 8 Einsendungen
Auf zu den Sternen – 5 Einsendungen
Im Ewigen Eis – 8 Einsendungen
Im Wilden Westen – 2 Einsendungen
nUnter den Städten – 8 Einsendungen

Damit erstmal genug Zahlenwerk.

Bei all diesen Preisen und Zahlen möchte ich aber eines nicht vergessen. Denkt daran, das auch wieder der Designpreis vergeben wird.  Das tolle Brettspiele-Paket sollte doch einiges an Mühen wert sein. Die Ausrede das man dort „talentfrei“ ist zählt nicht. Laßt einfach mal ein bißchen den Kopf brummen, vielleicht erinnert sich der ein oder andere an den Bastelunterricht im KiGa oder Grundschule zurück. Na damit aber genug der Tipps 🙂

Euer Würfelheld