Im Gespräch mit Michael Mingers (Savage Worlds Crowdfunding, Ulisses)

Es ist wieder an der Zeit seine Euronen in den Crowdfundinghut zu werfen. Diesmal für das Rollenspiel Savage Worlds. Worum es genau geht, konnte ich Michael fragen, der sich ein wenig Zeit für mich freischaufeln konnte. Hier geht es zum Crowdfinding!

© Ulisses Spiele

Hallo Michael,
vielen Dank für deine Zeit. Stell dich doch bitte kurz vor.
Mein Name ist Michael Mingers und ich bin seit nunmehr sieben Jahren bei Ulisses für „Nicht-DSA“ zuständig, aktuell für Savage Worlds, Torg Eternity, Tails of Equestria und Earthdawn als Spielreihen, sowohl für die digitalen Produkte, Print on Demand, Lizensierung unserer Produkte und etwas Layout.

Seit „heute“ hat Ulisses Spiele ein Crowdfunding zu Savage Worlds gestartet. Worum geht es dabei?
Wir wollen Savage Worlds auf Deutsch neu beleben und die neue Abenteuer-Edition schien uns dafür ein sehr guter Start zu sein. Wir haben den Weg des Crowdfundings gewählt, weil wir wie für andere Reihen auch, einfach die Aufmerksamkeit brauchen, die wir mit Vorbestellungen nie erreichen würden. Zudem können wir neben einigen Goodies auch die digitalen Produkte so oben drauf legen, was leider in Deutschland ansonsten kompliziert geworden ist.

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RPG-Blog-O-Quest #44: Regelwerke

Für die aktuelle Queste hat Christophorus einfach mal Greifenklaues Blog gekapert und seine Frage auf uns losgelassen. Diesmal dreht sich alles um Regelwerke. Na dann schauen wir doch mal.

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[Rezension] Dungeons & Dragons: Legenden aus Baldurs Tor (Comic)

© Panini

Die 5 Comics der Legends of Baldur‘s Gate aus den Jahren 2014/2015 haben es mit Hilfe von Panini auch über den großen Teich geschafft… Außerdem muss auch mal angemerkt werden, dass hier mit Oli Hoffmann DER D&D-Übersetzer verpflichtet wurde, der seit D&D 3-Zeiten hier gute Arbeit macht, da haben die Panini-Leute ihre Hausaufgaben gut gemacht.

INHALT
Die Mondelfe Delina kommt nach Baldurs Tor, der legendären Hafenstadt an der Schwertküste in den westlichen Vergessenen Reichen (dem wohl bekanntesten Setting für das Dungeons & Dragons-Rollenspiel). Direkt wird sie mal von Gargylen verfolgt und nur mit Hilfe des legendären Waldläufers Minsk (den wir alle aus den PC-Spielen kennen) und seines Hamsters Boo, die – natürlich – zum Leben erweckte Statuen sind (Klar, was auch sonst), und den beiden Dieben Krydle und Shandie können sie sowohl den Gargylen als auch der Stadtwache entkommen.

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Mein phantastischer April 2019

Der April ist Internetgeschichte und somit möchte ich an dieser Stelle meinen phantastischen Konsum nachhalten. Der April war bunt gemischt und brachte sehr viel Spaß.

LESEHERAUSFORDERUNG
Weiter geht es mit der Greifenklaue-Forum-Reading-Challenge. Meine 12te Herausforderung ist „Ein Buch, das auf Mythologie, Legenden oder Folklore basiert.“ Hier fiel meine Wahl auf „Dunkle Echos“ von Peter Hohmann. Dabei handelt es sich um ein Urban Fantasy Romane, welcher sich der Mythologie des „Mottenmannes“ annimmt. Aber nicht schnöde und langweilig, sondern mit einer Prise Nerdkultur. Immer wieder stößt man auf Verweise wie etwa Star Wars, Metallica, bekannte Dokus, etc., pp. . Tolles Buch.

Die anderen Bücher kann ich hier noch nicht wirklich nennen, da ich noch mittendrin im Abenteuer steck. Die sind dann wohl eher was für den Mai.

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[Rezension] Coriolis – Der Dritte Horizont (Grundregelwerk, Rollenspiel, Science Fiction)

© Uhrwerk Verlag

Nach „Mutant Year Zero“ veröffentlicht Uhrwerk im Rahmen eines Kickstarters auch das auf der selben Engine laufende und ebenfalls von den Schweden Free League publizierte Coriolis. Dabei verlässt man die heimische Erde und startet in den Weltraum …

Bevor wir uns auf System und Setting stürzen, noch kurz die Versionsgeschichte: Zuerst gab es nämlich Coriolis mit eigenem System, bevor MYZ so viel Erfolg hatte und man merkte, dass auch Coriolis von seiner Kernphilosophie gut zu dem System passen würde (Stichwort: Exploration und Ressourcenverwaltung). Zurzeit wird gerade auch eine Fantasy-Version gekickstartet (sowohl im Original wie jetzt auf Deutsch von Uhrwerk): Forbidden Kingdoms. Letztes System, welches das System in abgespeckter Form nutzt, ist Tales from the Loop, wo man in alternativen, roboterbewehrten 80ern Teenager spielt.

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[Rezension] Trudvang Chronicles – Spielerhandbuch

© Truant Spiele

Das Spielerhandbuch gehört neben den separaten Grundregeln und dem Buch für Zauberweber zum »Regel-Dreigestirn« der Trudvang Chronicles, dem düsteren Fantasy-Rollenspiel aus Schweden, das in einer deutschen Übersetzung beim TRUANT Verlag erschienen ist. Wir prüfen, ob sich ein tieferer Blick lohnt.

INHALT
Da es nur 82 Seiten (jedoch vollcolorierte) Seiten bietet, legt das Spielerhandbuch auch sofort los und bereits ab Seite 7 geht es mit der Charaktererschaffung ans Eingemachte. Diese erfolgt über sogenannte Erschaffungspunkte: Je nachdem, wie erfahren der Charakter zu Beginn bereits sein soll, steht eine unterschiedliche Anzahl an Punkten zur Verfügung, die für den Kauf von Attributen und Fertigkeiten sowie von Disziplinen und Spezialisierungen genutzt wird. Den Attributen, von denen es sieben an der Zahl gibt, können entweder positive Werte (+1, +2, +4) oder negative Werte (-1, -2, -4) zugewiesen werden, wobei ein Wert von +4 entsprechend teuer zu erkaufen ist. Wer seinem Charakter hingegen einen Wert von -4 zumuten möchte, bekommt den entsprechenden Punkte-Gegenwert gutgeschrieben. Die Höhe der Boni bzw. Mali beeinflussen dabei nicht nur die Ergebnisse situationsabhängiger Würfelwürfe, sondern fließen auch in Werte wie z.B. Lebenspunkte oder Schaden. Ein Kämpfer mit Stärke +4 beispielsweise erhält sowohl einen Bonus von +4 auf die Anzahl seiner Lebenspunkte, als auch von +4 auf seine Schadenswürfe. Eine kurze Checkliste fasst zudem die Charaktererschaffung in wenigen Worten zusammen.

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Rückblick auf die SPIEL DOCH

Am letzten Wochenende, 29.März – 31.März 2019 fand die zweite SPIEL DOCH statt. Als Location wählte der Veranstalter, Nostheide Verlag, die Kraftzentrale im Landschaftspark Nord in Duisburg.

Die Anreise war für mich sehr einfach, da ich nur schnell mal über Gevatter Rhein düsen muss und nach ein paar mal links und rechts abbiegen bin ich dann auch schon da. Die Lokation bietet doch einiges an Parkplätzen und so hatten wir Freitags Vormittags auch keinerlei Probleme einen freien Parkplatz zu bekommen, wobei ein Lob, es gibt genügend Rolli-Plätze. Und dank des ruhrpott-typischen Parkplatzwächters, wusste jeder wo er parken darf und was nicht geht. So muss das sein, einfach mal eine Ansage machen, schon sind Nerds handzahm 🙂

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