Im Gespräch mit Markus Widmer (World Wide Wrestling)

Wer artig den System Matters Podcast lauscht, dürfte mitbekommen haben, wie Daniel und Patrick in der 55.Morniung Matters Folge ein wenig mehr zu World Wide Wrestling erzählt haben. Natürlich bin ich als alter Wrestling-Fan und Rollenspieler schon gespannt ohne Ende. Damit die Spannung uns nicht wie ein Stunner oder Facebuster ausknockt, habe ich mir Markus geschnappt und ihm einige Fragen gestellt (ja das war schon vor einiger Zeit). Viel Spaß beim lesen… und wir sehen uns im Seilgefiert ihr Nerds!

© System Matters

Hallo Markus,
vielen Dank dass Du Dir die Zeit genommen hast. Würdest Du Dich bitte bitte kurz vorstellen.

Mein Name ist Markus Widmer. Manche kennen mich vielleicht vom 3W6 Podcast, der sich seit mehr als fünf Jahren mit Erzählrollenspielen beschäftigt, oder von der 3W6 Con. Außerdem übersetze ich seit einiger Zeit Rollenspielmaterial ins Deutsche; längere Zeit für Cthulhu, dann für System Matters, zum Beispiel Dread oder Star Crossed. Ich komme ursprünglich aus der Schweiz, wohne aber schon fast mein halbes Leben in Wien, gemeinsam mit meiner Frau und meinen zwei Söhnen. Ihr findet mich als @wienna auf Twitter.

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[vorgehört] Der niveauvolle Trashtalk, Spinoff-Folge #39: 2 Jahre Corona – Wie Nerdläden kämpfen

Bäm! Mir klingeln nach die Laufscher von der letzten Bonusfolge, da erreicht mich schon die Bitte auch hier vorab reinzuhören. Na dann will ich mal nicht so sein. Philipp begrüßt in dieser Folge Gerd und Bernhard vom Hermkes Romanboutique aus Würzburg.

Zu Anfang gibt es einen kleinen Getränketest. Prost!. Schnell geht es dann zum ersten Thema vor dem Thema, nämlich dem Kickstarter zum 6.Band der „Starchild“ Comic-Reihe. Dann folgt das zweite Thema, dem „Gratisrrollenspieltag“ und dem „Gratiscomictag“, mit Einblicken der beiden Boutiquer. Anschließend führt Philipp ein Interview mit Verleger Torsten Low. Die Beiden sprechen über „Phantastikverlage in der Corona-Krise“. Nach dem Interview folgt die Medienschau. Den Anfang macht das Videospiel „Horizon 2: Forbidden West“. Weiter geht es mit der Anime-Serie „Demon Slayer“ (derzeit auf Netflix). Abschließend gibt es einen Blick auf das Basisset von „Dungeons & Dragons“ (Rollenspiel).

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Im Gespräch mit Karl-Heinz Zapf (Schnutenbach, Spielbuch, Larp, Conventions)

Es gibt viele umtriebige Leute. Einer davon ist sicherlich Karl-Heinz Zapf, welcher nicht nur durch sein Rollenspiel „Schnutenbach“ bekannt sein sollte. Nun gibt es einiges Neues zu berichten, also habe ich ein paar Fragen an Karl-Heinz gerichtet. Somit wünsche ich viel Spaß.

Hallo Karl-Heinz,
vielen Dank das du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Auch als Stammgast bitte ich dich, dich kurz vorzustellen.

Zuerst mal: Vielen Dank, dass ich es mittlerweile schon zum Stammgast geschafft habe. Dann lege ich also mal wieder los. Das Hobby Rollenspiel hat mich seit dem Jahr 1984 in seinen fantasievollen Fängen, als ich in meiner Lieblings-Buchhandlung über die erste DSA-Box sowie die vier (mehr oder weniger) legendären Abenteuer gestolpert bin. Vorher hatte ich eigentlich nur die Spielbücher der „Fighting Fantasy“-Reihe sowie „Einsamer Wolf“ kennengelernt (und das könnte gleich noch relevant werden).

Als ich dann meine ersten Eskapaden als Spielleiter unserer großartigen Gruppe hinter mich gebracht hatte, entstand schnell die Idee, selbst was zu schreiben. So entstand mein erstes eigenes Regelwerk, nämlich „Mächte, Mythen, Moddermonster“, das 1989 im Eigenverlag erschien. Ich war natürlich stolz wie Bolle! Danach ging es eigentlich immer so weiter, jede Art von Spiel trieb mich ziemlich um. Ich schrieb in den folgenden Jahren für verschiedene Magazine, entdeckte das Hobby Larp für mich, entwickelte dafür eigene Hintergrundwelten, IT-Handouts und schrieb Plots, blieb dabei aber eigentlich in erster Linie immer dem Pen&Paper-Rollenspiel treu. Auch deswegen rief ich die eine oder andere Convention ins Leben, die bekannteste – und langlebigste – davon ist sicherlich der „CON DER LANGEN SCHATTEN“ (und dieses Spiele-Event gibt es jetzt immerhin seit 1991). Schließlich veröffentliche und betreue ich jetzt seit 2012 meine „Schnutenbach“-Rollenspiel-Reihe, die ich bis heute (und sicher noch ein paar Jahre) fortführe.

Vor einigen Tagen ist dein erstes Spielbuch erschienen. Wie heißt es und worum geht es?
Dieses Spielbuch heißt „Elfenwald: Schatten über Cas’Ashar“ und es geht um einen elfischen Zauberschüler, dessen Meister heimtückisch umgebracht wird. Die Dunklen Fürsten stecken hinter diesem Mord, denn sie planen einen großangelegten Angriff auf das Reich der Elfen. Davon erfährt  der/die SpielerIn und muss nun versuchen, das elfische Volk rechtzeitig vor dieser hinterhältigen Attacke zu warnen. Dabei sind dem Spielcharakter die Häscher der Dunklen Fürsten natürlich ständig dicht auf den Fersen. Sein Weg führt ihn durch ein gefährliches Land und bietet sicher die eine oder andere (oftmals ziemlich unangenehme) Überraschung.

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[vorgehört] Der niveauvolle Trashtalk, Spinoff-Folge #38: Wikinger (mit Judith Vogt)

Es ist soweit, die 38.Spinoff-Folge des Niveauvollen Trashtalk mit Philipp steht vor der Tür. Ich konnte wie in letzter Zeit immer kurz vor Veröffentlichung reinhören und möchte hier einige kurze Einblicke geben.

Diesmal begrüßt Philipp Autorin Judith Vogt. Nach kurzer Vorstellung geht es mit ein paar Einblicke in das FATE Setting „Mudbastards“ los. Anschließend wandert das Gespräch Richtung „Vielfalt/Diversität“ weiter.

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Im Gespräch mit Manfred Altenschmidt (Mannifest Games)

Anfang des Jahres, also noch gar nicht so lange her, hatte ich Kontakt zu Manfred „Manni“ Altenschmidt. Dabei erfuhr ich, das sich bei Mannifest Games einiges geändert hat bzw. sich in naher Zukunft ändern wird. Das ist auf jeden Fall ein Interview wert. Also viel Lesespaß.

Hallo Manni,
vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Bitte stelle Dich kurz vor.

Hallo André, danke für die Gelegenheit. Ich heiße Manfred „Manni“ Altenschmidt, bin Mitte 30, Content Creator und Gründer sowie Leiter von Mannifest Games.

Du bist der Mann hinter dem Mannifest Games Verlag. Wie kam es zu der Gründung?
Nach dem ich Jahre lang an meinem eigenen Rollenspiel gearbeitet habe, ging ich 2015 den Schritt in das nebenberufliche Gewerbe. Mit der Gewerbeanmeldung kam dann auch der Titel als Creativity Forge und später dann die Umschichtung auf Mannifest Games (was zugegeben doch deutlich passender klingt als der generische Titel vorher). Warum habe ich das gemacht? Es war schon immer mein Wunsch, das Hobby zum (Neben-)Beruf zu machen und ich wollte mein Rollenspiel „NoReturn“ ganz offiziell vertreiben dürfen.

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Im Gespräch mit Christian Vogt (Guerilla Journalists)

Mir stand Rollenspielentwickler und Autor Christian Vogt für ein kleines Interview rund um sein neustes Rollenspiel zur Verfügung. Ohne viel Blabla nun zum Interview.

Hallo Christian,
vielen Dank das Du Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Würdest Du Dich zuerst einmal vorstellen?

Hi, danke für deine Fragen! Ich bin tagsüber Physiker, nachts schreibe ich Rollenspiele und Romane, meistens gemeinsam mit meiner Partnerin Judith Vogt. Zuletzt erschienen sind der Roman Anarchie Déco, über ein magisches Berlin in den 20ern, und das Rollenspiel Aces in Space.

Pandemie und Rollenspiel. Was meinst Du, hat die aktuelle Situation für unser Hobby mehr Vor- oder mehr Nachteile?
Sowohl als auch, schätze ich. Der offensichtliche Nachteil: Viele Runden können sich nicht mehr oder nicht mehr regelmäßig am Tisch treffen. Auf der anderen Seite haben viele das Online-Spielen für sich entdeckt, ich selbst auch. Dadurch habe ich eine Menge Spiele kennengelernt, was offline sicher deutlich länger gedauert hätte. Außerdem habe ich von Einigen gehört, die durch eine bessere Zugänglichkeit von Online-Runden überhaupt erst neu ins Hobby gekommen sind. Ich selbst merke inzwischen eine gewisse Online-Erschöpfung, gerade nach einem langen Arbeitstag am Rechner. Daher spiele ich lieber am Tisch – aber das ist eben nicht immer sinnvoll. Auf Dauer werde ich wohl zum Hybridspieler werden.

Letztlich ist mir Guerilla Journalists, ein Rollenspiel aus Deiner Feder, ins Auge gesprungen. Worum geht es?
In Guerilla Journalists spielt man Journalist*innen, die sich gegen die Macht eines unterdrückenden Systems stellen, das können Konzerne, Regierungen, Geheimgesellschaften oder Kirchen sein. Man sammelt Beweise, um später eine Story veröffentlichen zu können. Dafür muss man Mauern des Schweigens durchbrechen und nach vertuschten Skandalen graben. Und hoffentlich hat man am Ende genug Material in der Hinterhand, um der Rache der korrupten Vereinigung, über die berichtet wurde, zu entgehen.

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[vorgehört] Der nerdige Trashtalk #27: Vampire The Masquerade – Die große Täuschung

© NgS

Es ist wieder soweit. Morgen erscheint die nächsten Folge des niveauvollen Trashtalk mit Philipp und Elea. Diesmal ist das Hauptthema „V:tM“. Aber es geht zuerst einmal mit dem Getränketest (inkl. heiße Scene) und ein wenig Smalltalk los.

Danach gibt es dann erneut eine ask-me-everything-Frage. Elea und Philipp gehen die gestellte Frage sehr unterschiedlich an. Beide Ansätze haben ihr Gutes und sind schön zu hören. Kultur und Psycho trifft aufeinander 🙂

Weiter geht es mit einer kurzen Werbung für den GOLDENEN STEPHAN – denn von Philipp, vor einigen Jahren, ins Leben gerufenen Nerdpreis. Hier mache ich nun Werbung 🙂 Würde mich über Votes für „Blutrote Liebe“ freuen.

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Vorab reingehört: Der nerdige Trashtalk – Bonusfolge #19: Supers! (de)

Es ist bald soweit, die 19.Bonusfolge des nerdigen Trashtalks wird auf die Spielerschaft losgelassen. So war es wieder an der Zeit meine Gehörgänge mit einem tollen Interview zu fluten und Euch einen kurzen Einblick zu geben.

In dieser Folge begrüßt Philipp einen bunten Strauß an Gästen. So sind Carsten Damm, Stefan Küppers, Werner Hartmann und Björn Beckhard zu Gast und plaudern munter über Superhelden.

Nach einer kurzen Vorstellung und einen Blick auf die Lieblingssuperhelden geht es auch direkt zum Thema, nämlich die deutschsprachige Version des Supers“ Rollenspiels und die bald startende Kickstarter-Kampagne dazu.

In den gut und gerne knapp 40 Minuten sprechen die Fünf über alles was Superhelden für sie ausmachen. Von Kräften, über Macken bis hin zu Hassliebe. Aber damit nicht genug, Philipps Gäste gewähren uns auch einen kleinen Einblick in die deutsche Version, sprich von der gereiften Idee, über die Entwicklung bis nun hin zur KS-Kampagne

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Zu Gast bei „Der nerdige Trashtalk #26“

In der aktuellen Folge vom „Der nerdige Trashtalk“ stand ich Philipp für ein Kurzinterview zur Verfügung. Kurz und knapp geht es um „Sehbehinderte / Blinde Rollenspieler*innen“.

Dies ist aber nicht alles. Die Folge hat zum Hauptthema „Alien: Horror-Abenteuer im gnadenlosen Weltraum“. Dazu gibt es dann noch eine Medienschau, Getränketest und was zum Pride Month.

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Im Gespräch mit Verlegerin Grit Richter (Art Skript Phantastik)

Mir stand Verlagsleiterin Grit Richter für ein kleines Interview rund um Steampunk, Anthologien, Bücher und vieles mehr zur Verfügung.

Hallo Grit,
vielen Dank für Deine Zeit. Würdest Du Dich bitte kurz vorstellen.
Danke, dass ich hier sein darf.

Mein Name ist Grit Richter, ich bin staatlich geprüfte Grafik-Designerin und habe seit 2012 den Art Skript Phantastik Verlag.

Wer oder was ist Art Skript Phantastik?
Der Art Skript Phantastik Verlag ist ein inhabergeführter Publikumsverlag spezialisiert auf Dark Fantasy, Steampunk und Space Opera (und alles zwischen drin und ein bisschen darüber hinaus ^^).

Wie kam es zur Gründung?
Ein Bekannter von mir hat ein Buch in einem Verlag veröffentlicht und fragte mich, ob ich dazu ein paar Illustrationen beisteuern wollte. Ich habe daraufhin das Buch gelesen und einen kleinen Einblick in die Verlagsarbeit bekommen. Recht schnell hab ich den Entschluss gefasst, selbst einen Verlag zu gründen. Was dann am 01.01.2012 auch passiert ist.

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