[Rezension] Badass: Eine Cyberpunk Hommage (Roman)

© Tredition

Falk Hummel verrät natürlich nichts über sich, lässt lieber seine Geschichte sprechen, die sich als Hommage an das Cyberpunk-Genre sieht. Aber „Badass“ hat allein schon von den Beschreibungen schon mehr von „Shadowrun“, einem „Pen & Paper“-Rollenspiel, dem er vermutlich nur all zu gerne gefrönt hat.

INHALT
Black City im Jahr 2066. Alabama ist ein waffengeiles Miststück, eine Bitch, die gerne herumballert und sich von niemandem etwas sagen lässt. Bonecrusher ist ihr Partner, ein hammerharter Ork-Fiesling. Sie bilden den Kern des Teams „Badass“, das im Moment noch in der zweiten Liga spielt.

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[Rezension] BORN (Hörbuch, Dystopie)

 © Argon Verlag

In den letzten Wochen kann man am eigenen Leib wieder miterleben, was es bedeutet, wenn der Klimawandel zuschlägt. Wirft man einen Blick nach Frankreich oder Italien trifft man auf eins der großen Probleme, nämlich Wassermangel, Dieses Problem wird sich in Zukunft noch verschärfen. Mit BORN kann man nun in eine drohende Dystopie abtauchen. So könnte es in naher Zukunft aussehen. Wobei dabei immer im Hinterkopf behalten, es ist nur Science Fiction – aber diese hatte uns ja schon des Öfteren eines Besseren belehrt.

INHALT
Willkommen in Deutschland nach den Sandkriegen. Einem Konflikt der die Welt grundlegend erschüttert und verändert hat. So hat sich die Menschheit in große Megaplexe zusammengerottet. Wobei es hier extremste Klassenunterschiede gibt, sprich die gesellschaftliche Spaltung hat sich verschärft. Außerhalb der Megacitys prägen Landwirtschaftliche Großfarmen, in denen so gut wie alles gepflanzt und produziert wird, das Bild. Zu den produzierten Erzeugnissen, haben die unterschiedlichen Schichten, nicht den selben Zugang, so dass Konflikte mehr oder minder immer wieder aufkeimen. Großunternehmer spielen so ihre Macht aus. Wobei die Vermischung mit religiösen Ansichten dabei nicht irrelevant ist. Ein Marionettenspiel was seines Gleichen sucht.

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[Rezension] New Hong Kong Story: Cyberpunk-Setting (inoffiziell)

©Black Mask

Das Jahr 1984 wird als Geburtsjahr des Cyberpunk-Genres angesehen. Dies liegt wohl daran, dass in diesem Jahr der Roman „Neuromancer“ von William Gibson das Licht der Welt erblickte. Wobei man sagen muss, dass sich Gibson die meisten Ansätze aus anderen Werken zusammengesucht hat, wie etwa aus „Blade Runner“ „Schockwellenreiter“ oder „Die grüne Katze“ und diese zu eben diesen neuen Genre mischte. Die Leser*innen gierten förmlich danach und sorgten so für einen neuen Hype.

Nach vielen Jahren des Hypes wurde es dann ein wenig stiller um den Punk – wobei es immer wieder Leuchtturmprojekte gab, welche zeigten das der Punk noch nicht tot ist. So kann man hier wohl Filme wie „Ghost in the Shell“, „Blade Runner 2049“ oder Videospiele wie „Cyberpunk RED“ nennen.

Seit 2018 gibt es das Rollenspiel „New Hong Kong Story“ schon und nun finden sich diese beiden Sachen, also NHKS und Cyberpunk, zusammen. Mich als alter CP-Fan freut dies natürlich sehr, bin aber direkt auf den ersten Seiten des Settingbuches auf den Frevel schlechthin gestoßen. Frage mal William Gibson, was er zu Shadowrun sagt! – ich lege Euch gute Laufschuhe nahe. Und da diese nun gut geschnürt sind, geht es nun ab ins Chromebook. Upps, anderes System 🙂 – also auf geht es!

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Blind am Rollenspieltisch

Mit diesem Artikel möchte ich meiner Schuldigkeit nachkommen. Ich hatte euch, auf Twitter, gefragt was ich euch näherbringen soll/darf. Eure Entscheidung fiel auf „Wie spielst du als stark Sehbehinderter / Blinder Rollenspiele?“.

Dann will ich mich dem Thema widmen. Eins aber vorweg. Die hier geschilderten Erlebnisse/Erfahrungen, sollten nicht verallgemeinert werden, sprich selbst mit der gleichen Einschränkung können diese anders erlebt werden.

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[Vorgehört] Der niveauvolle Trashtalk, Spin-Off #34: Zombies

© NgS

Es ist mal wieder an der Zeit sich die Lauscher zu waschen und die morgen, Mittwoch, 03.11.2021, erscheinenden Folge des niveauvollen Trashtalk reinzuziehen. Als Gast hat sich Philipp diesmal Drehbuchautor und Texter Renatur Töpke geschnappt und vors Mirko gezerrt.

Nach einer kleinen Gastvorstellung geht es auch schon los. Der Getränketest beschäftigt sich diesmal mit einem kenianischen Kaffee.

Weiter geht es dann mit „Dem Thema vor dem Thema“. Hier könnt Ihr ein Interview zur BattleTech-Comedy-Reihe“Die BattleTech Profis“ hören. Aus meiner Sicht echt was feines, da ich hier einen kleinen weißen Fleck meines Nerdseins beseitigen kann. Das Interview wird hinterher von Renatur und Philipp besprochen…

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Ab in die Schatten – So begann mein Schattenlaufen

Boah, meine Rollenspielanfänge sind schon echt laaaaaange her. Aber es war, es ist und es wird immer ein cooles Hobby bleiben. Wenn ich so zurückblicke, war der Erstkontakt mit Rollenspiel, wie bei so vielen Spielern über „Das schwarze Auge“. Dieses zockte ich dann auch einige Zeit sehr intensiv und mit viel Freude. Auch wenn man den Anfang mit „Orks suchen und klatschen“ sicherlich nicht als große Herausforderung oder extrem abwechslungsreich bezeichnen kann, aber es hat damals viel Spaß gemacht und das ist die Hauptsache.

Allerdings zerlegt sich eine der Spielrunden dann, weil so Sachen wie Umzug, Ausbildung, usw. in die Quere kamen :-). Aber geht eine Tür zu, öffnen sich auch wieder welche. In diesem Fall war es auch so. Bei einem Mitspieler war ein Ausbildungskollege durch-und-durch-Rollenspieler. So schlug dieser vor uns gerne einmal Shadowrun zu zeigen. Also ging es dann ruckzuck und wir saßen am Wochenende am Tisch, vor uns Spieler, jeweils ein Basisbuch-Charakter und ein Spielleiter mit einem schäbigen Grinsen am Kopf des Tisches.

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RPG-Blog-O-Quest #070 – #RPGaDay meets Blog’O’Quest

Die Zeit zerrinnt und wir haben bereits wieder August. Das Gefühl, das ich dieses Jahr noch nicht wirklich etwas geschafft habe, beschleicht mich immer mehr. Also nutze ich die aktuelle Queste um etwas dagegen zu tun.

Bevor es dann endlich losgeht, die aktuelle Ausgabe wir von Greifenklaue präsentiert.

DIE FRAGEN

  1. Über [RPGaDay] wollte ich Euch schon immer berichten: _____________.
  2. Zu [RPGaDay] hab ich einen Link- oder Lesetipp, nämlich: _. Kurz beschrieben findet sich dort: __________.
  3. Ein kritisches/denkwürdiges Erlebnis hatte ich mit [RPGaDay] und das verhielt sich so: __________.
  4. Beim Rollenspielsystem gibt es eine interessante Auseinandersetzung mit [RPGaDay], nämlich __________..
  5. Zu [RPGaDay] wollt ich Euch schon immer etwas mitteilen, nämlich: __________.
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[Rezension] Shadowrun: Marlene lebt (Roman)

© Pegasus Press

Mit »Iwans Weg« von Autor David Grade leitete der PEGASUS Verlag 2018 seine neue Shadowrun-Romanserie ein, die ausschließlich im Deutschland der Zukunft angesiedelt ist. Mit »Marlene lebt« folgte bereits 2019 der zweite Roman Grades‘, der sich um nichts Geringeres als die deutsche Film- und Stilikone Marlene Dietrich dreht, die insbesondere in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts enorme Popularität erlangte.

INHALT
Stell Dir vor, Du bist 91 Jahre alt und erwachst aus einem tiefen Schlaf. Normalerweise würde es dich etliche Mühe kosten, deinen Körper aus dem Bett zu hieven, aber diesmal geht das erstaunlich leicht. Aber irgendetwas stimmt nicht. Was ist das für ein Raum, in dem du erwacht bist? Weshalb ist deine Haut, gestern noch schlaff und faltig, plötzlich straff und jung? Dein Haar plötzlich voluminös und voll, dein Gang wieder so elegant wie einst? Was aber wirklich beunruhigend ist, während du verwundert in den Spiegel blickst: Wieso sehe ich der Person, die ich glaube seit 91 Jahren zu sein, plötzlich nur ähnlich?

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[Rezension] Shadowrun: Nachtmeisters Erben (Roman)

© Pegasus Press

Bernd Perplies hat sich mittlerweile zu einer festen Größe in der deutschen Phantastik etabliert. Was 2008 mit »Tarean – Sohn des Fluchbringers« begann, erstreckt sich derzeit über diverse Romanreihen. 2020 verfasste der gebürtige Wiesbadener mit »Nachtmeisters Erben« seinen ersten Shadowrun-Roman.

INHALT
Glück im Unglück könnte man sagen, als die beiden Mainzer Überlandexpressfahrer Cowboy und Nitro völlig überraschend einen über allen Maßen gut bezahlten Auftrag erhalten: Sie sollen in aller Diskretion einen hochgradig wertvollen Transport von Berchtesgaden nach Groß-Frankfurt durchführen. Für den Überlandexpress normalerweise täglich Brot, abseits der bekannten ADL-Routen und unter dem Radar heiße Ware zu befördern. Doch den beiden Transporteuren wird alsbald bewusst, was sie da überhaupt befördern: Ein mächtiges Artefakt des getöteten Drachen Nachtmeister, des nunmehr toten Kopfes des Frankfurter Bankenvereins. Das wissen aber anscheinend auch andere Mächte, die sich sofort an die Fersen der beiden Fahrer heften und alles dafür tun, das Artefakt in ihre Hände zu bekommen. Für Cowboy und Nitro geht es plötzlich um Leben und Tod…

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[Rezension] Shadowrun: Alter Ratio (Roman)

© Pegasus Press

Nach „Alter Ego“ legt Autor Mike Krzywik-Groß , für mich erwartungsgemäß, seinen zweiten Roman in der Sechsten Welt vor. Da der erste Band zu unterhalten wusste, musste die Nase auch zwischen diese Buchdeckel gedrückt werden. Also ab in die Schatten Chumski.

INHALT
Paul Dante ist zurück. Der heruntergekommene Magier und Privatdetektiv aus Berlin, der schon in Mike Krzywik-Groß‘ Shadowrun-Erstlingswerk »Alter Ego“ eine Hauptrolle spielte und eine kaum zu verleugnende Ähnlichkeit zu Bruce Willis aufweist, wird diesmal von seiner ehemaligen Partnerin, der Aggi, kontaktiert, die beim Ausheben des Doll’s Club-Bordells auf einen merkwürdigen Chip gestoßen ist, der einer der Zwangsprostituierten verpflanzt worden ist. Obwohl sie sich geschworen hatte, nie wieder mit Dante zusammenarbeiten zu wollen, zieht sie ihn ins Vertrauen, als ihre Freundin Neeka verschwindet. Eine Spur führt in die Kanalisation Berlins, in der Paul feststellt, dass die alte, dort untergebrachte Kabelmatrix sich noch immer in Benutzung befindet und anscheinend auch weiter ausgebaut wird. Als nach und nach Pauls Kontakte ermordet werden und ein Clan von Technomancern involviert zu sein scheint, wird beiden bewusst, dass sie einer Sache auf der Spur sind, die weit größer ist als vermutet…

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