Die Welt von Warhammer 40K (Podcast)

© Paul Schmidt / Stay Forever

Maurice Weber und Gunnar Lott vom Stay Forever Podcast haben sich in einer Folge ihres gelungenen Podcasts der Welt von Warhammer 40.000 angenommen.

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[Rezension] Crazy Driver (Brettspiel)

© Rudy Games

Da erfüllt mir der Würfelheld doch glatt einen Kindheitstraum – als Lehrerkind gab es natürlich früher keine Carrerabahn, sondern „nur“ eine Dardabahn, Und jetzt, gute 40 Jahre später bin ich endlich stolzer Besitzer einer Carrerabahn, und das ganz ohne die Gefahr, an verbogenen Kontakten oder untr den Schrank geschlidderten Bolliden zu scheitern.

Da kann es nur heißen: „Gib Gas, lieber Michael Schuhmacher!“ Singt alle mit!

DAS SPIELMATERIAL
Stabile Box, die so gut aufgeteilt ist, dass nichts darin hin- und herfällt, egal, wie herum ich die Box ins Regal stelle. Das ist immer mein erster Pluspunkt, da wurde mitgedacht.

In der Box findet sich jede Menge Kleinkram: 32 Rennstreckenteile mit Verbindern, 6 Sonderfeldmarker, 1 Sprungschanze, 4 Plastikrennwagen, 4 Schalthebel, 4 Spielertafeln, 37 Holzmarker, 4 Charakterkarten, 1 Bewegungswürfel, 1 Fähigkeitenwürfel, 4 Aktionsmarker, 4 Checkpointmarker, 21 Speed-Limit-Marker, 1 Zielbogen, 1 Siegerpokal und 1 Quick-Start-Guide.

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[Rezension] Zauberhafte Pâtisserie – Sagenumwobenes Gebäck und andere phantastische Leckereien

© Zauberfeder Verlag

Vor einem Jahr hatte ich das Kochbuch „Zauberhafte Küche – von Aladin bis Zelda“ durchprobiert und rezensiert. Nun habe ich das passende Kochbuch mit leckeren Naschereien aus der Zauberwelt: „Zauberhafte Patisserie – Sagenumwobenes Gebäck und andere phantastische Leckereien“ vorliegen. Ich konnte mich nicht wirklich lange zurückhalten und musste nach und nach probieren.

INHALT
Während sich Aurélia Beaupommier in ihrem Buch „Zauberhafte Küche – von Aladin bis Zelda“ primär auf Hauptmahlzeiten konzentriert hatte, liefert sie in „Zauberhafte Patisserie – Sagenumwobenes Gebäck und andere phantastische Leckereien“ die passenden Snacks und Nachspeisen, wobei sie erneut die Welt der zauberhaften Märchenwelten durchstreift und uns kleine und große Kalorienbomben beschert, die unsere Geschmackssinne verzaubern sollen.

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[Rezension] Spire: Nieder mit der Stadt! (Rollenspiel)

© System Matters

Spire: The City Must Fall konnte bereits im englischen Original die Community begeistern. Der SYSTEM MATTERS VERLAG hat sich der Lizenz angenommen und publiziert das schräge Rollenspiel offiziell in Deutschland. Wie schlägt es sich

INHALT
Wer ein Stück weit im Universum von Dungeons & Dragons – vornehmlich in den Vergessenen Reichen – beheimatet ist, der weiß: Wenn Dunkelelfen im Spiel sind, geht es selten gut aus, denn sie gelten als bösartig, blutrünstig und intrigant. Doch hat eine grausame Vergangenheit sie erst so werden lassen. Dieses Schicksal teilen sie sich mit ihren Pendants im Urban-Fantasy-Punk-Rollenspiel Spire: Einst selbst Ælfir, ätherisch schöne Hochelfen aus dem kalten Norden, wurden sie vor Jahrtausenden von einigen aus ihren eigenen Reihen verflucht und verstoßen. Seitdem fristen sie als Dunkelelfen ein Dasein in ständigem Schatten. So zumindest lautet die populärste Version ihrer eigenen Geschichte, die sich die Drow untereinander erzählen.

Und als wäre das nicht schon genug, starteten die Hochelfen zuletzt auch noch einen blutigen Eroberungsfeldzug gegen ihre einstigen Brüder und Schwestern, trieben sie in die Knechtschaft und besetzten deren populärstes Monument, den namensgebenden Spire – ein meilenhoher, gigantischer Turm, von dem niemand weiß wer ihn einst erbaut hat und zu welchem Zweck, der sich im Laufe vieler Jahrhunderte aber zu einer vertikalen Metropole entwickelt hat. Und während nun dort ganz oben die Ælfir in ihren majestätischen Gärten und marmordurchzogenen Palästen ein Leben im Überfluss führen, kämpfen in den unteren Ebenen die unterdrückten Drow tagein, tagaus um ihr Überleben. Doch der Widerstand gegen die Besatzer regt sich.

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Sichtweisen-Podcast empfiehlt Spiele für sehbehinderte und blinde Spieler*Innen

© DBSV

Ich habe heute mal wieder in meiner Podcast-Playlist rumgeschnüffelt und bin dabei auf eine Folge des „Sichtweisen“-Podcast gestoßen, welche ich Euch einfach mal ans Herz legen möchte. Der „Sichtweisen“-Podcast ist eine Produktion des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV), welcher sich mit alle relevanten Themen auseinandersetzt.

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Das Solo aus „Eruption“ (Van Halen) durch einen Jawa gespielt

Wenn einer der besten Gitarristen aus eines der besten Universen trifft, dann kann nur gutes bei rumkommen. So ist es dann auch kein Wunder das Eddie Van Halen und Star Wars zusammen funktioniert.

Ich find`s Geil!

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[Rezension] Ace in Space (Roman, SF)

© Ach je Verlag

Judith und Christan Vogt teilen schon lange die Leidenschaft für phantastische Themen. Während sie vor allem schreibt, bringt er als Physiker auch immer wieder die naturwissenschaftliche Seite mit ein, was vor allem ihren Science-Fiction-Romanen und Rollenspiel-Hintergründen zugute kommt. „Ace in Space“ ist der begleitende Roman zu ihrem Pen-und-Paper-Rollenspiel „Aces in Space“, in dem es um Fliegerasse im All geht, die in erster Linie für Spaß und Ruhm fliegen und nicht für einen Konzern oder eine Regierung.

Nach Jahren im Dienste ihres Heimatkonzerns „Hadronic Inc.“ kehrt die Pilotin Danai diesem desillusioniert den Rücken, ja sie desertiert sogar und nimmt auch ihren Raumjäger mit sich. Zuflucht findet sie bei der Jockey-Gang ihrer Mutter, die als „Deardevil“ mit ihren Jungs und Mädels wilde Rennen fliegt und ihre Stunts und nicht ganz legalen Aktivitäten ins Datennetz streamen.

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[Rezension] Die Herbstlande – Das Rollenspiel

© Edition Dungeon Owl

Hmmmm… Ich glaube ich habe dem kleinen Büchlein auf den ersten Blick ein schlimmes Unrecht angetan. Ich hatte es ein paar Mal in der Hand, habe es aber immer wieder weggelegt, weil mir die Titel-Illu einfach zu amateurhaft war. Dieser „Buntstift-Charme“ hat sich mir einfach nicht erschlossen. Jetzt, wo ich „gezwungen“ bin, es zu rezensieren, habe ich mich etwas genauer damit beschäftigt und mir auch die Illustrationen genauer zu Gemüte geführt. Ganz ehrlich? Mein persönlich bevorzugter Stil ist es immer noch nicht, aber ich muss anerkennen, dass eigentlich eine nette herbstliche, märchenhafte Stimmung vermittelt wird – gewürzt mit einer Prise Alice im Wunderland und Zauberer von Oz. Und seien wir ehrlich – an dieser Mischung ist nun wirklich nichts verkehrt.

Der Klappentext verspricht zusätzlich, dass auch Rollenspielneulinge mit dem System klarkämen. Das will ich doch mal genauer unter die Lupe nehmen.

INHALT
Die ersten 9 Seiten werfen mich als gedachten Neuling direkt mal in das Thema Rollenspiel hinein und ich erfahre, dass ich als Fan der Herbstlande-Geschichten diese nun endlich mit beeinflussen kann. Hört sich schonmal direkt gut an. Auch die Karte der Herbstlande, die etwas von einem Blatt haben, macht Lust auf mehr und eine kurze Settingskizze gibt es direkt auch, damit ich weiß, wo sich meine Abenteuer abspielen. Das mag ich immer ganz gerne. Erst etwas (aber nicht zu viel) Welt, dann geht es erst an Werte und Co.

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[Rezension] Schnutenbach – Siebenbrucken: Die Toten ruhen nicht (Fantasy, Rollenspiel)

© Mantikore Verlag

Mit Siebenbrucken schiebt Schnutenbachautor Karl-Heinz Zapf bei Mantikore eine SpinOff-Kampagne, welche mit dem „Silbernen Stephan“(Preis) ausgezeichnet wurde, mit Horror-Elementen an, die an anderem Ort aber in der selben Welt spielt. In Siebenbrucken – erinnert nicht umsonst an Siebenbürgen vom Klang – sind Untote, Nekromantie und Flüche ab der Tagesordnung.

Das Abenteuer startet in Augenburg, eine Großstadt, die man leicht gegen eine andere der eigenen Spielwelt tauschen kann. Dort stolpert man über einen alten Bekannten, der von maskierten Fremden gejagt wird. Er fürchtet um die „Sieben Bücher des unsterblichen Nekromanten Nikolai Koschtschai“ und dass diese in falsche Hände geraten. Grund genug eine Gruppe Helden zur Burg Bluthorn auszusenden, welches durch das Sumpfland Siebenbrucken zu erreichen ist. Es entspinnt sich ein relativ lineares Reiseabenteuer (in dem Fall nicht unbedingt negativ zu verstehen) mit zahlreichen Begegnungen, Gefahren und -verfolgern. Neben den festen Begegnungen würfelt man auf eine W100-Tabelle mit etwa netto 40 Seiten und ca. 70-80 Begegnungen, viele dann individuell, aber nur dann einmalig, wenn man sie auch abgeschlossen hat. Sonst kann ihnen potenziell nochmal begegnen – hervorragende Idee. Zwar braucht es so nicht zwingend eine Karte, mich als Fan von Kareten und haptischen Handouts stört ihr Fehlen schon. Immerhin die Burg am Ende hat einen Raumplan abbekommen, allerdings auch wenig spektakulär. Zwar ist die Welt von Warhammer inspiriert, allerdings gibt es hier kein System oder Werte, da muss der SL aktiv werden. Z.B. erfahren wir über Jadwiga, die Sumpf-Vettel, dass sie Hexerei beherrscht, ihre Haut das Äquivalent einer Lederrüstung ist, ihre Krallen giftig und lähmend sind sowie sie innerhalb des Sumpfes über Regeneration. In einigen Systemen leicht umzusetzen, in anderen nimmt man halt die Vettel aus dem Monsterhandbuch und pimpt sie ggf., aber in manchen wird das ne Heidenarbeit sein. Für eine 2%ige-Zufallsbegegnung. Da gefallen mir im Zweifelsfall Universalabenteuer besser, die schon Werte für drei Systeme anbieten. Oder zumindest Prozentwerte wie im Schnutenbach-Grundbuch.

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Im Gespräch mit Verlegerin Grit Richter (Art Skript Phantastik)

Mir stand Verlagsleiterin Grit Richter für ein kleines Interview rund um Steampunk, Anthologien, Bücher und vieles mehr zur Verfügung.

Hallo Grit,
vielen Dank für Deine Zeit. Würdest Du Dich bitte kurz vorstellen.
Danke, dass ich hier sein darf.

Mein Name ist Grit Richter, ich bin staatlich geprüfte Grafik-Designerin und habe seit 2012 den Art Skript Phantastik Verlag.

Wer oder was ist Art Skript Phantastik?
Der Art Skript Phantastik Verlag ist ein inhabergeführter Publikumsverlag spezialisiert auf Dark Fantasy, Steampunk und Space Opera (und alles zwischen drin und ein bisschen darüber hinaus ^^).

Wie kam es zur Gründung?
Ein Bekannter von mir hat ein Buch in einem Verlag veröffentlicht und fragte mich, ob ich dazu ein paar Illustrationen beisteuern wollte. Ich habe daraufhin das Buch gelesen und einen kleinen Einblick in die Verlagsarbeit bekommen. Recht schnell hab ich den Entschluss gefasst, selbst einen Verlag zu gründen. Was dann am 01.01.2012 auch passiert ist.

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