[Rezension] Armada: Nur du kannst die Erde retten (Science Fiction, Roman)

11. Juli 2017

© FISCHER Tor

Autor: Ernest Cline
Übersetzer: Sara Riffel
Verlag: FISCHER Tor
Format: Klappbroschur
Seiten: 416
Erschienen: März 2017
ISBN: 978-3596296606
Preis: 14,99 Euro

von: Würfelheld

Nachdem ich „Ready Player One“ in guter Erinnerung behalten habe, war für mich klar, das ich das nächste Werk von Ernest Cline auch konsumieren muss. Somit wanderte „Armada“ auch auf meinem Lesestapel. Nun habe ich die Zeit gefunden, meine Nase zwischen die Buchdeckel zu stecken und mitzuerleben wie man die Erde retten kann.

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[Blogaktion] Follow Friday #41 – Urlaubslektüre

7. Juli 2017

Man war diese Woche wieder schnell um oder mein Zeitgefühl ist absolut gecrasht? Ausserdem kommt hinzu das diese Woche nicht so lesephantastisch war wie gedacht. Dafür gab`s trockene Fachlektüre. Wie auch immer, es ist Zeit sich um den Follow Friday von Fiktive Welten zu kümmern.

Die Frage: Sommerzeit ist Urlaubszeit – welches Buch muss mit?

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[SpOn] Diese Rollenspiele bringen Familien zusammen

2. Juli 2017

Das Spiegel Online Archiv hält mal wieder einen Bericht über unser aller Hobby, Pen&Paper Rollenspiel, parat. Ja es geht um „Kinderrollenspiel“/“Familienrollenspiele“, denn schließlich ist die erste Nerd-Generation ja schon so alt das sie für Nachwuchs sorgen kann/gesorgt haben und da braucht es dann halt auch die richtigen Spiele.

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Interview: Im Gespräch mit Stefan Holzhauer (PhantaNews, Steampunk Chroniken)

5. April 2017

Stefan stand mir Rede und Antwort. Es gab einiges rund um PhantaNews, Steampunk und Phantastik zu besprechen. Somit viel Lesespaß!

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Hallo Stefan,
vielen Dank das Du die Zeit für dieses Interview gefunden hast, Würdest Du Dich bitte kurz vorstellen.
Stefan Holzhauer, Jahrgang 1965, IT-Berater, Datendompteur, Designer, Pixelschubser, Publizist, Betreiber des Portals PhantaNews. In jungen Jahren mit Star Trek, Perry Rhodan und Star Wars infiziert, danach hoffnungsloser Phantastik-Fan und nicht mehr resozialisierbar. Leser, Computerspiele, Film- und Fernsehfan. Lieblingsautoren im Bereich Phantastik: Alan Dean Foster und Jim Butcher (wenn er Urban Fantasy schreibt, sein Steampunk-Roman war gruselig). Neuerdings auch viel in Sachen »Amt für Ætherangelegenheiten« in Aktion und unterwegs.

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[RPC] Fundstück: Nerdcube

18. Mai 2015

Das Ding habe ich am Wochenende auf der RPC am Mantikore-Stand gefunden und mitgenommen. Vom Prinzip her „die Wundertüte für den Rollenspieler“.

Was der Nerdcube eindeutig kann, ist Autmerksamkeit schaffen. So viele dumme Gesichter und Nachfragen, das war lustig und da wars dann auch nicht schlimm, dass das Ding nicht in die Einkauftüte gepasst hat 🙂

Weitere Infos finden sich -> H I E R <-

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[Rezension] Das Objekt

15. April 2015

Autor: Constantin Gillies
Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 381
Erschienen: 03.2015
ISBN: 978-3-442-48132-3
Preis: 9,99 €

von: Moritz

Hmmm… sieht nicht so aus, als würde der Roman meinen Geschmack treffen, aber was tut man nicht alles, was getan werden muss, muss getan werden.

Klappentext:
Ein Mord, ein rätselhaftes Objekt auf dem Mond und eine wilde Jagd nach der Wahrheit…

Bei Computerforensiker Schröder läuft die Festplatte heiß. Zum einen ist da seine neue Kollegin Harriet – klug und sexy wie Star-Trek-Schönheit Seven of Nine. Zum anderen ermittelt er in einem mysteriösen Mordfall: Ein Nerd wurde erschossen, sein Rechner zerstört. Mit einem Trick gelingt es Schröder und Harriet, die Daten zu retten. Dabei finden sie zahlreiche Bilder des Mondes, die das Opfer für die NASA restauriert hat. Was hat der Tote auf den Mondfotos entdeckt, das er nicht sehen durfte? Eine Spur führt Schröder und Harriet ins pulsierende Las Vegas und dort von einer brenzligen Situation in die nächste ..

Zum Inhalt:
Wie oben geschrieben waren meinen Erwartungen extrem runtergeschraubt, aber schon nach einigen Seiten hatte ich wirklich Spaß an den ganzen Nerd-Anspielungen, die mir das eine oder andere Mal den Spiegel vorhielten. Was soll ich sagen – ich fühlte mich in den besten Momenten sehr an die grandiosen Romane der Reihe „Extraleben“ erinnert. Überraschung, Überraschung! Kurzes Googlen ergab dann, dass es sich um denselben Autor handelt. Damit schossen meine Erwartungen in den Himmel, wo sich ja auch ein Großteil des Romans abspielt, denn es geht darum, dass irgendjemand alle Spuren zu verwischen sucht, die mit einem bestimmten Foto vom Mond-Projekt zu tun haben.
Schroeder, der Held des Romans landet dann schließlich mit einem kleinen Team alternder Nerds und einer jungen Assistentin in Las Vegas und Umgebung, wo sich alles zuspitzt.
Die Handlung ist okay, aber nicht atemberaubend, wobei ich schon als Fan diverser Verschwörungstheorien meinen Spaß an der spinnerten Ausgangsannahme hatte – das muss ich fairerweise zugeben. Aber ich bin da nicht so der Sternengucker – wer sich also für NASA-Projekte und ihre Geheimnisse interessiert, wird hier gleich doppelt profitieren.
Stark sind die ganzen Nerd-Insider-Gags, aus den Bereichen Fantasy-Rollenspiele, Mathematik, Computertechnik oder Filme/Serien. Sehr schön, wenn man genau die Zielgruppe dieser Späßchen ist und das wertzuschätzen weiß.

Mein Fazit:
Okay, das Cover hat mich nicht weggehauen und ich bin mit sehr geringen Erwartungen an die Lektüre herangegangen, aber da ich ja irgendwie genau die Zielgruppe bin, hat der Roman dann wirklich Spaß gemacht. Ich habe die drei Teile von „Extraleben“ verschlungen und den ersten richtig, richtig gut gefunden. Diese Klasse erreicht das Objekt nicht ganz, aber wer gerne einen Roman für Nerds zu Beginn ihres fünften Lebensjahrzehnts lesen möchte mit allerlei name-dropping, bei dem man sich das eine oder andere Mal wiedererkennt, der ist hier bestens aufgehoben. Auch der eigentliche Fall nimmt nach und nach Tempo auf und mündet in einem gewaltigen Showdown – auch wenn ich zugeben muss, die Schlusspointe nicht kapiert zu haben…

Meine Wertung:
4 von 5 Extraleben


Beschreibender Text eines E-Books mit Rezensionshintergrund! Dirty Nerd – Texte von der dunklen Seite des Nerdtums

14. Oktober 2014

Autor: David Grashoff
Illustration: Timo Grubing
Format: ebook (Mobi)
ASIN: B00N869IXI5

von: QuackOnaut

Wer kennt sie nicht, diese Betamännchen. Meist bebrillte Typen von in der Regel schmächtigem Körperbau deren einzig schlechte Note die sechs in Sport ist. Die für Mädels schlichtweg nicht Existent sind und als ständiges Opfer für die Schulraudis herhalten müssen. In der Schule verspottet, als Hacker gefürchtet und von der NASA einbestellt wenn es gilt die Welt zu retten. – NERDS!

Doch Nerds sind nicht immer die unschuldigen, naiven Eierköpfe die wir aus dem Fernsehen kennen. Nein Nerds haben durchaus auch eine dunkle Seite und eben diese dokumentiert David Grashoff sehr amüsant und treffend in seinem Buch „Dirty Nerd – Texte von der dunklen Seite des Nerdtums“. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von insgesamt 36 SLAM-Texten und drei Kurzgeschichten.

Doch Zappen wir mal durch die Texte:

Den Anfang macht „Don’t fuck with Bludbadbitch69!“ indem eine Programmiererin anlässlich der Kritik ihres Chefs eine Schimpftirade am Telefon loslässt, die nerdiger nicht sein könnte und mir persönlich ein paar gute Ideen für eventuelle Diskussionen mit meinem Chef mitgegeben hat.

In „Ein Sommer in den Achtzigern“ begleiten wir drei pubertierende Jungdetektive die sehr interessante Lösungsmethoden für die Aufklärung des Falls eines verschwundenen Haustieres entwickeln, um die Belohnung abzugreifen.

Freunde von Roadtrip-Movies kommen in „Das Leben ist kein Schlager von Roberto Blanco oder wie das Karma mich dafür bestraft hat, dass ich einmal ein Jesus-Lebt-Plakat durch ein K erweitert habe.“ auf ihre Kosten. (Oh Man ist das ein gehämmerter Titel 😉 )
In der unser Protagonist einen Selbstfindungstrip der ganz besonderen Art beschreibt.

Wer sich jetzt mit der Flachen Hand vor die Stirn schlägt und meint das es nicht noch bekloppter und überdrehter abgehen könnte, wird mit „Mein Gemüse“ an den Rand des Wahnsinns geführt. Hier erfahren wir mehr über den letzten wahren Action-Helden, dem Supermacho und wirklichen Master of the Universe – Zack Boner!

Ruhiger aber nicht minder unterhaltsam geht es mit „Schreiben ist an sich keine Zauberei, wenn man nicht ständig abgelenkt … oh mein Gott, was macht die Frau denn da mit der Lavalampe?“ weiter. Dieser Text ist definitiv der Beweis dafür warum Nerds keine Tagebücher schreiben sollten.
Wenn doch, dann bitte veröffentlichen.

Wer Rollenspieler und regelmäßig auf Con’s anzutreffen ist, wird sich in „Ein ganz normaler Tag aus dem Leben eines Rollenspielers“ wiederfinden. Das ganze ließt sich wie ein Tatsachenbericht bei dem man die ganze Zeit denkt: „Kenn‘ ich!“

Doch hast Du nicht auch schon des öfteren Mal mit dem Gedanken gespielt, eine Antwort auf diese in grottenschlechten Deutsch verfassten Werbebotschaften zu Antworten die dein E-Mailpostfach und die Internetleitung verstopfen? In „Email von Julia_x“ erfahren wir wie es richtig geht.

Zwar nicht wegen SPAM aber trotzdem gewarnt sein, wer eine blühende Phantasie sein eigen nennt. Die sollten sich gut überlegen ob sie „Wie die Drogen Jack Wolfsskin davon abhielten den Rock’n’Roll zu töten.“ wirklich lesen wollen. Ich bekomme die Bilder eines Nackten, nur mit einer Spongebob-Socke über sein bestes Stück gestülpten, um einen Scheiterhaufen aus brennenden Jacken tanzenden, Champignons verzehrenden Irren nicht mehr aus dem Kopf!

Wer als Nerd zu Schulzeiten gehänselt, verdroschen und einfach nur jede verdammte Sekunde gedemütigt wurde, kennt sie, die Rachephantasien wie sie in „Das Nerdperium schlägt zurück“ beschrieben werden. Wer sich zu passenden Racheaktionen noch nichts hat einfallen lassen, sollte hier ein paar gute Ideen abgreifen können.

Sollte der geneigte Leser jetzt noch immer nicht wissen, was ein Nerd ist oder sich fragen warum es so viele unterschiedliche Nerds gibt, der bekommt mit „Die Nerdklassen“ eine kleine Einführung in die unterschiedlichen Nerdtypen zum besseren Verständnis vermittelt. Jede einzelnen Nerdklasse wir in einem recht kurzen aber treffenden Text beschrieben was ein wenig an die Charakterbögen eines Rollenspiels erinnert.

Nachdem wir nun über die Nerdklassen ausreichend informiert wurden, wird es zeit das neu erlangte Wissen sacken zu lassen. Wer wissen will wie man in der Disziplin der korrekten Entspannung zum Meister wird, für den ist „Entspannt bis zum bitteren Ende“ der perfekte Leitfaden. Denn nur die Entspannten überleben.

„Alles kann nichts muss“ ist die Devise einer recht amüsanten Dokumentation über einen neuen aufstrebenden Star in der Swinger-Szene. Hier muss der Leser gute Nehmerqualitäten unter Beweis stellen, standhaft sein und eine Menge einstecken, denn es wird verdammt hart für die Lachmuskeln.

Wer einen Zockerabend dem Besuch in einem Swingerclub vorzieht, wird in eben dieser Geschichte „Der Zockerabend“ auf seine Kosten kommen und so nebenbei noch einen guten Hinweis bekommen.

Falls man eher zur Samstag-Abend-Fernsehen-Fraktion gehört, mag man sich des öfteren mal über die Qualität des Fernsehprogramms der hiesigen Sendeanstalten seine Gedanken gemacht haben. In „Ich kann gar nicht so viel Fernsehen gucken wie ich kotzen möchte“ teilt David Grashoff seine Einschätzung des Programms mit.

Vielleicht mag diese Einschätzung auch von dem Umstand ausgelöst worden sein das die gute heile Fernsehwelt in den letzten Jahren gelitten hat. In „Vampire sind die neuen Pferde“ erfahren wir zumindest, warum im Sonnenlicht glitzernde, anstelle unter Schmerzensschreien in Flammen aufgehende Vampire uncool sind.

Wer sich jetzt berufen fühlt einen neuen Roman zu schreiben um der Flut an schlechter Literatur entgegenzuwirken, aber verdammt nochmal keine Ahnung hat wie es geht, sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren. Nehmt Euch ein Beispiel an „Eine Zombie-Wimmelbuch-Geschichte“.
Hier hat sich Grashoff ganz auf das wesentliche Konzentriert. Keine im Sonnenlicht glitzernde Vampire, keine tiefgreifende philosophische Erklärung über den Sinn des Lebens oder komplizierte Liebesgeschichten. Es geht schlicht um eine Unmenge an Zombies und den Fakt das wir alle am Arsch sind, wenn die Zombiekalypse ausbricht.

Ich gebe zu das mag für dein einen oder anderen ein Zombie zu viel gewesen sein und man mag sich Fragen was aus den Helden der Kindheit geworden ist. Wer eine Antwort auf diese quälende Frage sich wird sie in „From Hero to Zero“ bekommen.

Die Antwort mag schockieren, aber keine Sorge, denn wer jetzt gestresst sein sollte für den hält Grashoff ein Hausmittel zur Entspannung bereit. In „Die Masturbation ist der Puff des kleinen Mannes!“ werden wir über die Therapeutische Wirkung der Masturbation, der Auswahl der richtigen Vorlagen und einem recht pragmatischen Ansatz für anstehende Aufklärungsgespräche informiert.

Wer sich stattdessen lieber abreagieren und seiner kriminellen Energie freien lauf lassen möchte, für den hält „Auf die Bremse treten oder auch Breaking Bad“ eventuell die richtige Antwort bereit.

Für alle diejenigen, denen die beiden vorangegangenen Empfehlungen nicht zugesagt haben, können Trost in einer Brieffreundschaft finden. Gute Ansätze findet der geneigte Leser in einem „Brief an Vladimir Vladimirovich Putin“.

Sollten sich die eine oder andere Leserinnen unter uns befinden und ihnen eine Brieffreundschaft nicht ausreichen, so bleibt noch eine persönliche Beziehung mit einem Nerd. Doch auch Nerds haben ihre ganz eigenen Vorstellungen von ihren Partnerinnen. In „Mein kleines Nerd-Mädchen – SciFi-Edition“ erfahren wir, was sich der SciFi-Nerd von Heute unter einer idealen Partnerin vorstellt.

Damit es aber auch von Seiten paarungswilliger Nerds klappt, sollten diese einige Tipps bezüglich ihrer Postings auf sozialen Netzwerken berücksichtigen. Die besten Tipps bekommen wir in „Meine Facebook Erkenntnisse“ vermittelt.

Ist man an dieser Hürde gescheitert, so kann man ja immer noch eine WG mit der „Liga der außergewöhnlichen Mitbewohner“ eröffnen und sich beim Frühstück mit Jesus und dessen Vater über das Thema Frauen unterhalten bzw. sich den einen oder anderen Tipp von Spiderman holen und ihn Fragen wie ihm die Frauen ins Netz gehen.

Verfügt man über genügend Kapital kann man sich das Leben recht durchgeknallt gestalten. Wer diesbezüglich keine Ideen hat sollte sich „Tanzt, Nutten, tanzt!“ durchlesen.

Sollten die monetären Mittel knapp und die Sause nicht nach dem eigenen Geschmack sein, so kann sich das Nerdmännchen von Heute auch Beziehungstipps von seinem besten Stück geben lassen, ganz so wie in „Gute Freund kann niemand trennen (… außer jemand mit einem Messer)“.

Grund zur Verzweiflung sollte sich aber nicht einstellen, denn auch die Idole und Helden eines jeden Nerds haben so ihre Probleme mit dem Verstehen des weiblichen Geschlechts und den Tücken des Alltags. Wer das nicht glaubt sollte einen Blick in das Logbuch des Captains der Enterprise 2.0 werfen. Einen Auszug daraus präsentiert uns „Ein Tag wie jeder andere an Board der U.S.S Enterprise 2.0“

Vielleicht wäre ein Tapetenwechsel auch mal ganz gut, allerdings eignet sich dazu ein Besuch auf dem Lande wohl eher als die nächste Geschichte. „Wie einst Clint Eastwood“. Zwar geht es auch hier um einen Ausbruch, wenngleich nicht aus dem Alltag sondern von Alcatraz, jedoch besteht die einzig therapeutische Wirkung dieses Textes darin, das der Leser sich wohl mit der flachen Hand von den Schädel klatscht.

Sollte es nicht geholfen haben und man noch immer mit Fragen da stehen, könnte das Dr. Sommer-Team eine Hilfe sein, naja zumindest jetzt wo David Grashoff nicht mehr bei der Truppe ist. Warum? – Lest selbst in „Meine Zeit beim Doktor Sommer Team“!

Gegebenenfalls liegt das Problem aber auch ganz wo anders?! – Es heißt zwar oft: „Da steckt man nicht drin“, aber vielleicht ist ja die eigene Pornosucht schuld an der Trennung von seiner letzten Freundin.

Will oder kann man das nicht einsehen, gibt es ja noch die bequeme Möglichkeit die Gesellschaft für alles verantwortlich zu machen, oder sich einfach mal über das zu beschweren, was in dieser Gesellschaft alles so schief läuft. – Was schief läuft? Lest selbst in „Das geht raus an euch!“

Seit ihr dann endlich auch zur Einsicht gekommen was alles mies läuft? So könnt ihr es unserem Grasi gleich tun und als Superhelden dem Bösen und ungerechten dem Kampf ansagen. Wer bezüglich des Superhelden-Daseins, der Auswahl des richtigen Kostüms oder der Erlangung von Superkräften Informationen benötigt, kann dies in „Helden wie mich“ nachlesen.

Alternativ bleibt da natürlich auch noch das Internet mit seinen diversen Suchmaschinen, doch Vorsicht, man soll nicht glauben was teilweise an Suchbegriffe verwandt wird und was sich die Seitenbetreiber daraus alles ableiten. Ihr glaubt mir nicht, dann lest es selbst in „Wer sucht, der findet“ nach.

Durch einen schlecht gewählten Link zum Thema Weihnachten bin ich einmal auf diese Geschichte gestoßen, oder war es doch eher auf einem Poetry-Slam … Von den ganzen Texten bin ich schon ganz konfus. Aber egal wo war ich, ach ja. „Eine kleine Weihnachtsgeschichte oder alles wird besser durch Zombies … sogar Weihnachten“. Diese Weihnachtsgeschichte sollte man den kleinen besser nicht vorlesen.

Wo wir gerade bei Weihnachten sind! Mit „Palmin ist das Ejakulat Gottes“ geht es weiter. Eine Geschichte die zwar nicht viel Gutes über Weihnachten aussagt, dafür aber einen großen Lob an Palmin bereit hält.

Seinen Faible für Listen bring David Grashoff nicht nur auf seiner Facebook Seite gerne mal zum Ausdruck. In „Listen, Listen. Listem!“ findet man die eine ums andere Auflistung der Dinge die man nicht tun sollte, aber Spaß machen würden.

Doch David Grashoff kann nicht nur gute Slamtexte und Listen verfassen, auch seine Kurzgeschichten von denen er gleich drei Stück zu diesem eBook gepackt hat können überzeugen.

In „Zwei wie Pech und Schwefel“ begegnen wir zwei Dämonenjäger die im Ruhrpott für Ruhe und Ordnung sorgen und dadurch ins Visier von zwei Mächtigen Dämonen geraten. Diese planen eine Falle um sich der lästigen Jäger zu entledigen.

Weiter geht es mit „Herrn Sanders“ einem Serienkiller der von einem Dämonen im Auftrag Luzifers für die Hölle angeworben werden soll. Doch wer sich mit dem Teufel auf ein Spielchen einlässt erlebt eine Böse Überraschung.

In „Seelenlos“ erleben wir das auch nach dem Tod nicht alle Probleme erledigt sind und das Vertrauen ein Fehler sein kann. Denn auch nach dem Tod lauern gefahren.

Mein Fazit:
David Grashoff präsentiert das Nerdtum auf eine Weise die durchweg zu unterhalten weiß. Wer wie ich den einen oder anderen Text schon mal live von ihm vorgetragen erlebt hat, wird sich unweigerlich dabei erwischen in Grasi’s Notation zu verfallen. Hätte ich Brille und Schlapphut, hätte ich mir diese aufgesetzt und eine dicke Version von ihm zu mimen, während ich die Text von dem Spiegel laut aufsage. – Nerdstyle.

Grashoff zeigt bei den Texten was er drauf hat, egal ob es tiefsinnig, zum lachen, absolut Abstrus oder einfach nur durchgeknallt ist. Er trifft genau den Punkt und schafft es das selbst Texte wie „Eine Zombie-Wimmelbuch-Geschichte“ unterhalten.
Bei der Auswahl der Titel für die eine oder andere Geschichte frag ich mich zwar wie viel LSD, Koks und Alkohol im Spiel gewesen sein muss und warum ich nix abbekommen habe, aber hey, dass ist künstlerische Freiheit und die Titel machen Neugierig.

Die Anordnung der Text passt, fragt mich nicht warum, es ist einfach so. Sehr schön finde ich das Grashoff bestimmte Themen immer wieder aufgreift, seien es Zombies, das miese Fernsehprogramm oder im Sonnenlicht glitzernde Vampire.

Aber bei allem Lob, und ich habe mich beim Lesen wirklich amüsiert, gibt es auch einen dicken Minuspunkt. Es hätte dem Buch nicht geschadet wenn man nochmal mit der Rechtschreibkorrektur und Grammatikprüfung drüber gegangen wäre. Die teilweise doch recht groben Schnitzer verhageln einem die Freude am Lesen dann doch ein wenig.

Meine Bewertung:
4,5 von 5 Zombie-Nerds