[Interview] Im Gespräch mit André Wiesler (Protektor, Crowdfunding)

13. September 2017

Ich habe mich mal ins Revier vom Oberprotektor getraut und einige Sockenschüsse, ähem Fragen zur aktuellen Crowdfunding-Kampagne gestellt.

Ich wünsche viel Spaß.

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Hallo André,
danke dass du dir die Zeit für dieses Interview gefunden hast. Auch wenn dich die meisten kennen dürften, würdest du dich kurz vorstellen.
Ich wurde 1974 in Wuppertal geboren. Entgegen anderslautender Gerüchte hat sich in dieser Nacht weder der Mond verdunkelt, noch tobte ein schrecklicher Sturm. Man möchte es heute kaum noch glauben, aber ich war bei der Geburt sehr leicht – ein Makel, den ich im Laufe meines Lebens nachhaltig ausgeräumt hat. Bitte? Ganz so weit vorne brauche ich nicht anfangen? Okay … Ich bin Autor und Spieleentwickler für mittlerweile eine ganze Reihe an Rollenspielen und schreibe Romane, in letzter Zeit vorzugsweise lustige. Außerdem bin ich als Lesekomiker unterwegs und arbeite für Ulisses Spiele als Projektmanager für Crowdfundings. Der Protektor ist allerdings mein eigenes Privatdingsbums.

Seit ein paar Tage läuft das Crowdfunding zum Protektor-Rollenspiel. Worum dreht es sich dabei?
Das ist ein Rollenspiel mit Protektoren. Kein Etikettenschwindel also hier. Und Protektoren sind mystisch gebuffte Monsterjäger – nur dass man bei diesem Rollenspiel eher die Mister Beans oder Fuzzy Bears unter den Pfählern und Silberkuglern spielt. Dafür wird man von einem treuen Tiergefährten begleitet. Zum Beispiel einem Guppy.

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[Rezension] 7te See – Grundregelwerk (2.Edition)

1. August 2017

© Pegasus

Autoren: Michael Curry, Rob Justice, John Wick
Verlag: Pegasus Press
Format: Hardcover, A4, Vollfarbe
Seiten: 315
Erschienen: 2017
ISBN: 978-3-95789-105-1
Preis: 19,95 Euro

von: Marco

Wer schon immer Unschuldige aus einem brennenden Haus retten, dabei degenschwingend per Kronleuchter durch das Fenster krachen und dem Bösewicht sein Logo auf die Brust schneiden wollte, für den ist die 7te See genau das Richtige. Eines gleich vorweg: Die Welt und das Regelsystem sind perfekt für das Mantel-und-Degen-Genre geschaffen. Ob nun als Musketier am Königshof, als Pirat auf Hoher See oder als Masken-tragender Gerechtigkeitskämpfer – für jeden ist etwas dabei. Dazu kommt noch ein spannender Einblick in eine magische Welt voller unbekannter Zauber und mystischen Monstren. Aber halt, bevor ihr den Degen schwingt, fangen wir von vorne an.

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[RPG-Blog-O-Quest] #015 – Bestarium (Die Fragen)

1. Dezember 2016

001Das Jahr neigt sich dem Ende und es wäre somit ein einfaches gewesen die aktuelle Queste für einen Ausblick in 2017 zu nutzen. Damit rechnet ja fast jeder. Außerdem erhalten wir auch immer wieder gute Themenvorschläge von Euch. Somit dreht sich im Dezember alles um Monster.

Damit will ich aber nun auch langsam zu den Fragen kommen und Euch viel Spaß wünschen.

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[Rezension] Boss Monster (Brettspiel)

22. April 2016

Autor: Johhny & Chris O’Neal
Hersteller: Pegasus Spiele
Alter: 10+
Spieldauer: 30-60 Minuten
Anzahl Spieler: 2-4
ISBN: 4-250231-709142

von: Würfelheld

Wer wollte nicht schon immer der Rollenspielbösewicht sein? Boss Monster gibt euch dazu die Gelegenheit.

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[Rezension] Metamorphosen: Auf den Spuren H.P. Lovecrafts

23. August 2015

Autor: M. Bianchi, S. Eberl, N. Horvath (Hrsg.)
Verlag: Verlag Torsten Low
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 200
Erschienen: 2008
ISBN: 978-3-940036-03-2
Preis: 11,90 Euro

von: Moritz

Mal wieder etwas Lovecraftiges. Prima – und noch dazu gibt es als Dreingabe den Gratisdownload ein komplettes Album einer Bremer Metal-Band. Das habe ich mir doch mal direkt runtergezogen und mir beim Joggen zu Gemüte geführt.

Klappentext:
Geschichten über Menschen, die aus ihrem Alltag gerissen werden und sich einem Schicksal stellen müssen, das an Ekel und Bizarrerie ihre Vorstellungen übersteigt. Sie sind die Auserwählten, die Wiedergeburt einer Rasse, die sich anschickt, den Planeten ein weiteres Mal zu erobern.

Sascha Erni – Der Journalist
Thomas Backus – Die versunkene Stadt
Timo Bader – Der Veränderte
Markus Niebios – Die Anstalt
Nina Horvath – Zombies für einen Tag
Sabrina Eberl – Die Ausstellung
Samuel White – 3,5
Marco Bianchi – Der Kenotaph des Kagemni
Chris Schlicht – Symbiose
J.C. Prüfer – Die Schokolade des Herrn Bost
Carsten Steenbergen – Der Fluch des Zulu
Christian Stobbe – Portrait eines sterbenden Mannes
Robin Haseler – Das Erbe
Christian Damerow – Der gute Gott

Zum Inhalt:
Ganz ehrlich. Ich kann hier keine einzige Geschichte finden, die komplett abfällt und mich entweder total ratlos oder wütend hinterlässt. Sie bauen alle gut Stimmung auf, haben interessante Orte und/oder Figuren und zumeist einen sehr coole lovecraft’sche Wendung am Ende.

Als Anlesetipps würde ich „Der Journalist“ vorschlagen, in dem sich ein Journalist zu Recherchezwecken immer tiefer in die Fänge einer merkwürdigen Sekte ziehen lässt. Auch „Der Fluch des Zulu“ ist eine prima Geschichte, um sich in die Sammlung hineinziehen zu lassen. Ich mag ja so „psuedohistorischen“ Krempel im meinen Cthulhu-Schauergeschichten. In ein ähnliches Horn bläst „Das Erbe“ – absolut klassisch.

Aus einer gänzlich anderen Richtung – aber nicht weniger lesenswert – ist die Geschichte „3,5“, die zu „unserer Zeit“ spielt und zwei Kriminaler auf eine merkwürdige Droge stoßen lässt…

P.S.: Als zusätzliches kleines Schmankerl kann man sich mit einem Downloadcode, den man im Buch findet (den ich aber gar nicht benötigt habe) eine komplette CD gratis herunterladen. Und zwar „Devourer“ von der Bremer Metal-Combo „Sorrowfield“. Ich war kurz versucht, noch eine komplette Besprechung der 14 Tracks des Albums mitzuliefern, spielt mir das doch mit ihrem 90er Style Metal genau in mein Spezialgebiet hinein, da ich die kompletten 90er über auf hunderten von Konzerten war (sowohl als Bühnenbauer als auch als Zuschauer), aber das hätte den Platz gesprengt. So sei euch denn gesagt, dass ich Sorrowfield für eine wirklich interessante Band halte, die sich noch nicht so recht gefunden hat. Die Jungs mäandern irgendwo zwischen deutschem Melodik-Metal wie Blind Guardian, klassischem Metallica-Metal, Guns ’n Roses-mäßigen Balladen, NWOBHW-Krempel mit amtlichem Hasenfick-Schlagzeug und kleinen hasserfüllten Perlen im Stil alter Kreator umher, finden aber leider keine klare Linie. Das kann man sicher auch positiv ausdrücken, dass sie sich nicht in eine Schublade einordnen lassen, aber ich hätte da in meinem gesetzten Alter lieber eine stringente Linie. Aber sei es wie es sei, ich habe die Tracks nicht von meinem Smartphoen gelöscht und werde sie sicher mal ab und an beim Joggen hören, wenn ich gerade keinen frischen Podcast in der Pipeline habe.

Mein Fazit:
Prima! Das ist mal wieder eine richtig gelungene Anthologie ohne größere Ausfälle. Insgesamt wird ein mehr als ordentliches Niveau gehalten und die Kürze der Geschichten (meist 10-12 Seiten) ist hier ein absolutes Plus. Nicht, weil sie so angenehm schnell überstanden sind, sondern, weil die Autoren gezwungen werden, in aller gebotenen Kürze zu zeigen was sie drauf haben. Außerdem kann man so problemlos mal schnell einzelne Geschichten in der Badewanne oder auf der Parkbank wegschmökern.

Meine Wertung:
4 von 5 alltäglichen Gruselmomenten


[Comic-Rezension] Jörg Buttgereits CAPTAIN BERLIN #2

7. November 2014

Autor: Jörg Buttgereit
Illustrator: Rainer F. Engel, Martin Trafford, Fufu Frauenwahl
Herausgeber: Levin Kurio
Verlag: Weissblech Comics
Format: broschiert
Seitenzahl: 36
Erschienen: Oktober 2014
ISBN 13: 978-3869590325

von: Würfelheld

Nachdem der mir der erste Teil wirklich sehr viel Freude gemacht hat, musste der Zweite schnell nach geschoben werden. Somit geht es direkt wieder ins Berliner-Superheldenuniversum.

Verlagstext:
In CAPTAIN BERLIN #2 geht es weiter mit der Geschichte des Superhelden … Der grause Germanikus marschiert, wenn Hitler befiehlt: CAPTAIN BERLIN muss sterben!
Außerdem im Heft: Ein Jahrhundert lang war sein Leichnam eine museale Kuriosität … doch nun versuchen geheimnisvolle Mächte sich seiner zu bemächtigen! Was geht vor in London? Erfahrt es in CAPTAIN BERLIN und der Elefantenmensch!

Zum Inhalt:
Der zweite Teil enthält erneut zwei Abenteuer in unterschiedlichen Epochen. Den Anfang macht „Captain Berlin muss sterben“. Nachdem gescheiterten Attentat (Band #1, bzw. geschichtlich ja bekannt) trifft Hitler auf Ilse von Blitzen, eine durchgeknallte, aber geniale Wissenschaftlerin/Ärztin. Diese unterbreitet ihrem Führer ein Hilfsangebot zur Vernichtung von Captain Berlin. So hat sie eine Kampfmaschine zusammengewerkelt, allerdings nicht aus Metall und Elektronik, sondern aus Menschenteilen, aus den besten Teilen die sie bei den Landsern finden konnte. Das Unwesen wird auf den Namen Germanikus getauft und erhält nach erwachen seinen einzigen Auftrag „töte Captain Berlin“.

Das zweite Abenteuer in diesem Band ist: „Captain Berlin und der unglaubliche Elefantenmensch“. Es verschlägt uns nach London, genauer gesagt nach London des Jahres 2009. Einbrecher stehlen das Gebiss von Josef Merrik dem Elefantenmenschen aus dem 19. Jahrhundert. Allerdings hinterlassen sie eine sehr wichtige Spur, nämlich die Visitenkarte von Ilse von Blitzen, der Leibärztin des Führers. Diese hat mit der vorliegenden DNA und einer weitere Substanz erneut eine Entwicklung vor, die es ermöglichen soll den Captain zur Strecke zu bringen.

Aufmachung:
Das vom ersten Teil bekannte A4 Format nimmt auch diesmal die knalligen Panels in sich auf. Man erhält erneut passend poppiges Superheldendesign.

Mein Fazit:
Wer den ersten Teil dieser Serie schon gut fand, wird mit dem zweiten Teil nicht enttäuscht. Unser deutscher Weltretter tritt auch diesmal wieder in zwei unterschiedlichen Epochen in Aktion und rettet uns Unwissenden den Hintern!
Captain Berlin spielt wieder hervorragend mit den typischen Superheldenklischees und haut so richtig in die Spaßkerbe.
Diese Serie beweist eindeutig dass die Welt deutsche Superhelden verkraften kann und braucht – besonders wenn man bestimmten Leuten in den Arsch treten will.

Meine Bewertung:
5 von 5 Superheldengesichtsmasken


[Spielmaterial] 6 Monster zum Download

26. September 2014

Happy__Birthday_WürfelheldLetztlich gab es die Würfelheld-Geburtstagsaktion und so hat mich das ein oder andere erreicht. Hier wird es nun Zeit Euch die Einsendung von Waylander als Download zur Verfügung ui stellen.

Also viel Spaß beim nutzen und nochmals Danke fürs Spielmaterial.

Das rechtsseitige Bild war im übrigen ebenfalls eine Einsenung, stammend von MQ.

Würfelhelds 6er