[Video] Firefly LARP auf dem NordCon 2016

30. Juni 2016

Einfach mal reinschauen.

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[NordCon] „Blutroter Stahl“ Lesung

9. Juni 2016

Am kommenden Wochenende findet der/die/das (wie auch immer Ihr das sehen wollt 🙂 ) NordCon in Hamburg statt. Am Samstag werden Christian Günther und Torsten Exter aus „Blutroter Stahl“ lesen.  Die Lesung wird von 14:00 – 15:30 Uhr stattfinden.

Damit aber nicht genug. Gerne stehen Euch die Beiden für Fragen zur Verfügung und plaudern sicher gerne über das entstehen ihrer Geschichten und zukünftige Projekte.

Also Leute, kommt zahlteich und last Euch in fantastische Welten verschleppen.

Ich wünsche Euch viel Spaß!

 


[Veranstaltung] Das Lese-Wunderland – Samstag 04.Juni 2016

14. Mai 2016

Da schnüffelt man ein wenig rum und wird auf diese Lese-Veranstaltung aufmerksam. Das Ding muss ich Euch hier einfach mal vorstellen, den wenn man sich anschaut wer da sein Werk zum Besten geben wird, ist es eigentlich schon Pflicht, sich das Live reinzuziehen.

Nun lass ich einfach mal den offiziellen Text folgen:

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[Rezension] Otto – 50 Jahre Bühnenjubiläum – Eine Zeitreise durch die OTTO-Welt (DVD)

31. Oktober 2015

Darsteller: Otto Waalkes
Studio: Edel Germany
Sprache: Deutsch
Format: Dolby, PAL
Anzahl Discs: 2 DVD
FSK: ab 6 Jahren
Laufzeit: 214 Minuten
Erschienen: Nov. 2015
EAN: 4029759106180

von: Würfelheld

Am 12. November wird es soweit sein, die ARD wird die diesjährige BAMBI Verleihung ausstrahlen und in der Kategorie Comedy wird ein alter Bekannter absahnen, nämlich Otto. Ja der Ostfriese der seit mehr als fünf Jahrzehnte für Lacher in unserem Lande sorgt. Na das nehme ich doch mal zu Anlass und schraube mir die Jubiläums-DVD rein. Mal schauen was die beiden Silberlinge so auf die Mattscheibe bringen.

Klappentext:
50 Jahre OTTO in 200 Minuten! Diese Sammlung zeigt Otto auf der Bühne. Besser gesagt: auf verschiedenen Bühnen. Über viele Jahre hinweg. Erst nur in Hamburg, später in ganz Deutschland, in Österreich und der Schweiz. Er begann in den 1970er Jahren mit vollem Haar in vollen Sälen – und volle Säle hat er noch heute. Gießen Sie sich Ihren besten Ostfriesentee ein und reisen Sie ein bisschen durch die Zeit – mit Otto und all seinen Facetten: als Musiker, als Komiker, als Maler und als Baby Bruno der Familie Bommel. Inklusive dem aktuellen Programm Geboren um zu blödeln. Los geht’s!

Zum Inhalt:
Die erste DVD in den Player geschoben und schon landet man im Auswahlmenü, welche das Cover der DVD widerspiegelt und darauf findet man die Auswahl.

Die Auswahl beginnt mit „Die 70er Jahre“, „Die Otto Show“. Ein Zusammenschnitt der besten Sketche die Otto in seinen Anfängen dargeboten hat. Nun ja man muss sich ein wenig ans volle Haupthaar gewöhnen, ansonsten legt Otto in seine bekannten Manier los und es ist schön zu sehen, was er zu dieser Zeit schon „verdeckt“ durch den Kakao zog.

Weiter geht es dann schon mit den „Die 80er Jahre“. Dort bietet das Menü dann schon mehr Auswahl. Anfangen kann man dann mit „Hilfe Otto kommt“. Aus meiner Sicht wohl das erste große Programm, welches die meisten von uns kennen dürften. Hierbei handelt es sich nur um ein „Best of“ aus diesem Programm.

Ausserdem zu finden ist „Ein neues Programm von und mit Otto Waalkes“. Dieses ist wohl als der Schritt auf die Großen Bühnen anzusehen. Auch hierbei handelt es sich um ein „Best of“.

„Die 80er Jahre“ werden mit einem Zusammenschnitt aus „Ronny`s Pop Show“ abgeschlossen. Mein Gott dieser Affe ist wohl in so vielen Wohnzimmern auf der Mattscheibe geflimmert und hatte aus meiner Sicht echt Kultstatus. Irgendwie ist Ronny auch ein gutes Beispiel dafür, das es früher im öffentlich-rechtlichen-Fernseh (für die jüngeren unter uns: ARD, ZDF & dritte Programme) auch mal richtig angesagte Sendungen gab.

Weiter geht es mit einem Abstecher in „Die 90er Jahre“. Hier kann man dann Ottos Schaffenswerk als Cartoonist bewundern. Was, wie. Wo? Ja es gibt einen Abriss und Einblick in die Ottifanten. Erneut was kultiges aus dem Schaffenszentrum des Ostfriesen.

Weiter geht es nun mit dem zweiten Silberling. Hier starten wir mit einem Blick in „Die 2000er“. Hier gibt es mit „Otto – Mein Friesland und mehr“ eine kleine kulturelle Reise durch, eben, Friesland.

Anschließend rockt es, denn „Otto und die Friesenjungs“ lassen die Instrumente glühen und geben in Stage ihr Bestes.

Nun ist man auch schon in „Die 2010er“ angekommen. Ein Best of von „Otto on Tour – Geboren um zu Blödeln“ flimmert nun über die Mattscheibe. Tja ein erneuter Mitschnitt seiner Live Performance.

Den Abschluss dieses Silberlings macht dann „5 Jahrzehnte Kunst“ und dort im speziellen „Otto als Maler“. Eine kleine Dokumentation über Ottos Schaffen als Maler/Cartoonist eben. Hier werden die letzten Jahrzehnte auf Bildbasis dargestellt, wie etwas die Filmplakate oder die Ottifanten. Das ganze ist Interview Stil gehalten und wirkt oft sehr aufgesetzt

Somit sind die über 200 Minuten auch schon vorbei!

Mein Fazit:
Wie es heute ja fast üblich ist, wird zu jedem noch so kleinen Jubiläum ein „Best of…“ auf den Markt geworfen. Aber hier, nach 50 Jahren, finde ich es gerechtfertigt.
Die Box gibt einen kleinen Abriss über Otto’s Schaffen, allerdings geht es, auch nach knapp über 200 Minuten, nicht wirklich in die Tiefe. Ja man erlebt Otto wie wir ihn alle kennen und bekommen eben seine legendärsten Programmpunkte ins Sehzentrum geballert und das ist toll zu erleben. Da es sich aber um eine „Jubiläumsbox“ handelt, hätte ich mir gewünscht, das es auch ein komplettes Programm auf die Silberlinge schafft, so ist man immer gerade im Flow, dann wird wild geschnitten und man bekommt nur Ausschnitte.

Na das ist nur so eine Gefühlssache und da kann man vielleicht noch drüber wegsehen, was aber ein wenig nerviger ist, ist die Tatsache das man sich auf Tonschwankungen einstellen muss, so hat man die Tonspur nicht auf ein Level gebracht und wenn man die DVD am Stück wegschaut, ist der Griff zur Fernbedienung vorprogrammiert. Das hätte man einfach besser machen müssen.

Nun wer sich also mal (wieder) eine Dosis Otto gönnen möchte ist mit dieser Jubiläumsbox schon gut aufgestellt. Für Leute die mehr wollen, empfehle ich einen Blick auf die beiden weiteren Versionen, die mit „Give aways“ und so weiter um die Ecke kommen. Unter den drei Boxen sollte jeder etwas finden.

So zum Schluss noch, ich habe die paar Stunden, besonders mit „Ronny`s Pop Show“ gerne konsumiert, bin aber aufgrund der oben genannten Sachverhalten nicht restlos überzeugt worden.

Meine Wertung:
3 von 5 Ottifanten

 

Anmerkungen zu den oben beiden anderen Boxen (oben erwähnt):

Inhalt Kunst-Box:
*Schachtel im Otto-Look
*Doppel-DVD 50 Jahre Otto
*Kalender-Box mit Otto-Fotos und -Gemälden
*6 Kunstdrucke
*Kunstbild mit Passepartout-Rahmen
*Jutebeutel mit Aufdruck
*persönlicher Brief von Otto an seine Fans

 

 Inhalt Deluxe-Version Koffer:
*Koffer
*Doppel-DVD 50 Jahre Otto
*
DVD-Box Otto – Der Film
*
handsigniertes + nummeriertes Acrylglasbild
*Kalender-Box mit Otto-Fotos und -Gemälden
*Kuscheldecke
*Becher
*Plüschtier Ottifant
*persönlicher Brief von Otto an seine Fans


[Seelenfänger] Jörg Köster im Interview

15. September 2015


[News] Erdenstern unplugged – MORGEN

17. März 2015
erdensternIch zitiere mal:
Ein Raum, ein Kameramann und elf Musiker – Erdenstern hat eine Überraschung!
Oft wurden wir gefragt, ob es unsere Musik denn auch mal „unplugged“ zu erleben gäbe. Diesen Wunsch konnten wir erfüllen. Aus Mitgliedern verschiedener Folk- und Mittelalterbands und Musikern des Orchesters der Universität Hamburg haben wir ein Erdenstern-Ensemble zusammengestellt und „Das Buch Herokon“ eingespielt. Das war für uns ein ganz besonderer Moment, den wir für immer in unserem Herzen bewahren werden. Die Stimmung eingefangen und festgehalten hat der Kameramann und Regisseur Rainer Zipp Fränzen. Nun können wir dieses wunderbare Erlebnis teilen!
Auf www.erdenstern.com findet Ihr ab morgen, 18.02.2015, das Video. Wir sind ganz stolz darauf, und sehr gespannt, wie es euch gefällt!

[Rezension] Aquarius

13. November 2014

 

Autor: Thomas Finn
Verlag: Piper Verlag
Format: Paperback
Seitenzahl: 416
Erschienen: Oktober 2014
ISBN-10: 3492703372
ISBN-13: 978-3492703376

von: Christel Scheja (kris)

Früher war der 1967 in Chicago geborene aber nun schon lange in Hamburg lebende Thomas Finn eher als Autor von Fantasy- und Jugendromanen und für die Mitarbeit an Rollenspielsystemen wie „Das schwarze Auge“ bekannt, heute wagt er sich auch in andere Gefilde. Trotzdem bleibt er in seinem aktuellen Thriller „Aquarius“ der Phantastik treu.

Gibt es sie wirklich? Die geheimnisvollen Frauen aus dem Meer, von denen alte Seebären noch so gerne erzählen, die Sirenen, die durch Gesang und Schönheit Männer in den Bann schlagen, um sie in einen nassen Tod zu ziehen.

Wie jeder vernunftbegabte Mensch hält auch Jens Ahrens die Geschichten für reine Märchen. Der Waisenjunge, der auf einer Hallig gefunden wurde, ist der See treu geblieben, er arbeitet erfolgreich als Taucher in dem Team einer privaten Bergungsgesellschaft.

Als eine Seemine explodiert, die eigentlich aus dem Meer geholt und entschärft werden soll, ist Jens ganz in der Nähe. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich in einem Keller, gefesselt und unter Drogen gesetzt. Und er ist nicht allein.

Ihm gelingt zwar schon nach kurzer Zeit die Flucht, doch ihn lässt der Vorfall nicht in Ruhe. Aus diesem Grund nutzt er die Zeit, in der er sich selbst erholen soll, für entsprechende Nachforschungen in dem kleinen leider nicht mehr ganz so beschaulichen Küstenort Egirholm.

Schon bald stößt er neben den Mythen um das untergegangene Rungholt und düstere Andeutungen, die damit zusammenhängen, auf merkwürdige Todesfälle in denen Menschen an Land ertrinken, seltsame Aufzeichnungen und eine Mauer des Schweigens, was bestimmte Vorfälle angeht. Schon bald steht er im Mittelpunkt von Intrigen und eines Kampfes hinter den Kulissen, bereits vor vielen Jahren seinen Anfang genommen hat …

Eines muss man Thomas Finn lassen, er erweckt die Kulissen seiner eigenen Heimat gekonnt zum Leben. Die Atmosphäre in „Aquarius“ ist nicht nur stimmig und lebendig – er erweckt auch die Nebenfiguren zum Leben, so dass man sich bildlich vor sich sieht und problemlos das Kopfkino anwerfen kann.

Zunächst gibt es nur wenige phantastische Elemente – in erster Linie die Morde, in denen Opfer ertrinken, obwohl sie nicht einmal in der Nähe des Wassers sind. Auch die Ermittlungen der Kriminalbeamten wirken erst einmal betulich wie in einem regionalen Krimi. Das hat ein Ende, als Jens Ahrens in den Mittelpunkt der Geschichte rückt.

Die Handlung zieht deutlich an, denn der Berufstaucher bekommt es gleich mit skrupellosen Entführern und Ärger zu tun, den er seit seiner Soldatenzeit nicht mehr miterlebt hat. Durch ihn werden auch die Leser immer tiefer in die Mythen und Legenden der Region eingeführt, die ein wichtiger Bestandteil der Handlung sind.

Nach und nach fügen sich die Mosaiksteine zusammen und ergeben am Ende ein interessantes Bild. Allerdings verliert die Geschichte in diesem Teil der Handlung auch an Spannung und Kraft, denn viele Andeutungen führen einfach zu offensichtlich zu den gewünschten Ergebnissen, man weiß trotz aller Gefahren auch, dass die Helden so oder so überleben werden.

Thomas Finn rettet zwar ein wenig durch seinen routinierten Schreibstil – kann aber nicht ganz darüber hinweg täuschen, dass er ab einem bestimmten Punkt nicht mehr zu überraschen vermag. Insgesamt legt man das Buch am Ende aber zufrieden zur Seite, denn das ganze Drumherum – die Gewichtung der Beschreibungen und Dialoge, der Figuren und der Region – stimmte und vermochte ganz gut in das Abenteuer zu entführen.

„Aquarius“ ist ein phantastischer Thriller von Thomas Finn, der gekonnt und routiniert mit Mythen und Sagen der Küste spielt. Zwar kann die Handlung ab einem bestimmten Punkt nicht mehr überraschen, lässt sich aber dennoch flüssig lesen und bietet durch das Ambiente kurzweilige und entspannende Unterhaltung.

Meine Wertung:
3,5 von 5 Seeminen