[Gewinnspiel] Ein DSA-Hörspiel „Im Kerker von Gareth“

26. Juli 2017

©WinterZeit

Die neue HÖRSPIELSERIE nach den legendären Rollenspielen!

Im Jahr 1027 nach Bosparans Fall wird der Zwerg Gundar Gemmenschneider unterdem Verdacht des Diebstahls festgenommen. Er landet im Kerker von Gareth, wo er die Bekanntschaft mit einigen anderen Gefangenen macht, die sich ihrem Schicksal bereits ergeben haben. Doch dann bietet sich Gundar, dem Thorwaler Hothar, dem Auelf Filoen und der Streunerin Alinne die Möglichkeit zur Flucht. Gejagt von den Soldaten der Stadtwache sollen sie im Gegenzug für ihre Freiheit einen brisanten Auftrag übernehmen: der Beginn ihres größten Abenteuers…

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[Rezension] Himmelsturm – Die Phileasson-Saga #2

19. September 2016

Autoren: Bernhard Hennen / Robert Corvus
Verlag: Heyne Verlag
Format: A5, broschiert,
Seitenzahl: 476
Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-453-31752-9
Preis: 14,99 Euro

von: Moritz

Noch beweisen die beiden Autoren bei ihrem Riesenprojekt langen Atem. Sehr schön, denn das könnte eine wirklich tolle originär deutschsprachige Reihe werden…

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[Rezension] Aventurischer Almanach, DSA 5 (Rollenspiel)

16. März 2016

Verlag: Ulisses Spiele
Autoren: Florian Don Schauen, Daniel Simon Richter, Eevie Demirtel, Tobias Rafael Junge, Alex Spohr und Jens Ullrich
Format: Softcover
Seitenzahl: 262
Erschienen: Februar 2016
ISBN: 978-3957521187
Preis: 19,95 Euro

von: Kris

Nachdem das Regelbuch zur 5. Edition von „Das Schwarze Auge“ weitestgehend auf eine Beschreibung der Welt und ihrer Kulturen verzichtete, dabei gerade einmal die regeltechnischen Daten und Rahmenbedingungen lieferte, wird dies
nun in einem weiteren Band nachgeholt.

Der „Aventurische Almanach“ bietet einen allgemeinen halbwegs ausführlichen Überblick über den Kontinent und seine Bewohner, seine Kulturen aber auch Monster. Wie schon das Regelbuch, kann man den Band als vollfarbiges Hardcover, als schwarzweißes Softcover oder aber als PDF beziehen.

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[DSA] Hinter der eisernen Maske – kostenlos

12. September 2014

Bei Amazon bekommt man o.g. eBook, welches aus der Feder von Hans-Joachim Alpers stammt, derzeit kostenlos. Dabei handelt es sich um den fünfzehnten Band der Romanreihe.

Das ganze finde man > H I E R <


[Rezi] Die Türme von Taladur – DSA 148 – Meister der Türme

7. September 2013

Autor: Stefan Schweikert

Verlag: Ulisses Spiele

Erschienen: Feb. 2013

Reiher: Die Türme von Taladur, DSA 148

Fprmat: broschiert, 399 Seiten

ISBN 13: 978-3868892161

von: Christel Scheja

Der Machtkampf um „Die Türme von Taladur“ hat im sechsten und letzten Band „Meister der Türme“ seinen Höhepunkt erreicht. Intrigen greifen und lassen noch einmal die Feindseligkeiten und den Groll der herrschenden Familien gegeneinander hoch schwappen. Vor allem die junge Generation ist in den Kampf verwickelt.

Jazemina Ernathesa und Boromeo Amazetti verstecken sich nicht mehr länger und verschweigen, dass ihre Liebe den Höhepunkt in der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Rahjano gefunden hat. Um in der Stadt nicht als Angriffsziel ihrer Familienangehörigen zu leben, haben sie sich auf die Hazienda der Ernathesa zurückgezogen, müssen aber feststellen, dass man ihnen dort auch nicht die schon lange erhoffte Ruhe gönnen will.

Allerdings sind es nicht die Intrigen, die sie in einen neuen Strudel von Gefahren reißen, sondern die Magie einer uralten Macht, mit der sie schon einmal in unschuldigeren Tagen in Berührung kamen.

Derweil ist zwar endlich der Mörder von Ratsmeisterin Giuliana gefasst, aber der Gardehauptmann weiß, dass der nur das ausführende Organ war. Deshalb versucht er auch den Hintermännern auf die Schliche zu kommen.

Zudem spinnt Dom Alonzo von Zalfor weiter seine Intrigen und nutzt seinen Einfluss als Mäzen der schönen Künste aus, um die führenden Familien gegeneinander auszuspielen, auch wenn er sie großzügig zu sich einlädt. Denn immer noch ist der Platz der Ratsherrin verwaist und es gibt viele, die nach dem Vorsitzt streben, sich aber auch sehr leicht lenken lassen …

Ein Zyklus steht und fällt mit dem abschließenden Band, denn nun kommt es darauf an, ob es dem oder den Autoren gelingt, alle offenen Fäden zusammen zu führen und alles zu einem zufriedenstellenden Ende zu führen.

„Meister der Türme“ verfehlt dieses Ziel. Zwar beschäftigt sich Stefan Schweikert sehr intensiv mit dem Schicksal der Einzelpersonen, die der Leser schon in den früheren Bänden begleitete, aber er nimmt sich zu viel Zeit, deren persönliche Nöte und ein magisches Geheimnis zu lösen, so dass einige der anderen Inhalte deutlich auf der Strecke bleiben. Zwar kann der Mord an der Ratsmeisterin ganz aufgeklärt werden, aber das geschieht nur am Rande und wird wie die ganzen politischen Intrigen, die zuvor für das Salz in der Suppe gesorgt haben, eher stiefmütterlich abgeschlossen. Auch hier konzentriert er sich auf die Machenschaften einiger weniger – manche Familien, die ebenso mitgemischt haben, tauchen gar nicht mehr auf.

Die Geschichte ist zwar flüssig zu lesen und hat durchaus ihre spannenden Momente, bleibt aber doch hinter den Erwartungen zurück, die die vorhergehenden Bände geweckt haben. Auch sollte man weiterhin nicht viel von den Figuren erwarten, zurückblickend gesehen haben sie sich entweder gar nicht oder kaum durch ihre Erfahrungen weiterentwickelt und bleiben relativ oberflächlich. Auch fehlt immer noch der aventurische Geist – die Geschichte könnte auch durchaus auf anderen Welten spielen, so wenige Bezüge gibt es zu der Geschichte oder kulturellen Eigenheiten der Region und des Kontinents.

Alles in allem ist „Meister der Türme“ zwar ein solide verfasster Fantasy-Roman, verschenkt aber viele Chancen, die Verwicklungen in Taladur angemessen abzuschließen, weil sich der Autor zu sehr auf Einzelschicksale konzentriert und zu wenig Rücksicht auf den intrigenreichen Hintergrund nimmt, den man gerade jetzt noch sehr gut hätte ausspielen können.

Meine Wertung:

3 von 5 Türmen

Weitere Informationen:

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Rezi: Die Türme von Taladur 5

Rezi: Die Türme von Taladue 4

Rezi: Die Türme von Taladur 3

Rezi: Die Türme von Taladur 2

Rezi: Die Türme von Taladur 1

 

 


[Rabatt] Das schwarze Auge Demonicon

27. August 2013

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[Rezi] Die Rose der Unsterblichkeit II – Schwarze Segel (DSA 144)

16. August 2013

Autor: André Wiesler

Verlag: Ulisses Spiele

erschienen: Mai 2013

Format: Taschenbuch, 317 Seiten

ISBN 13: 978-3868892123

von: Christel Scheja

Es hat auf anderen Rollenspielwelten schon Tradition, die Entdeckung neuer Welten mit Romanreihen zu begleiten, die zwar unabhängig von den gleichzeitig erscheinenden Abenteuer sind, aber genau so intensiv auf den neuen Kontinent einstimmen sollen, den es zu entdecken gilt.

Erstmals folgt man auch bei „Das Schwarze Auge“ diesem Trend, wie die Saga um „Die Rose der Unsterblichkeit“ zeigt, die nach und nach Aspekte des unbekannten Kontinents „Uthuria“ enthüllen soll. Nun ist „Schwarze Segel“ erschienen, der zweite Band des Zyklus.

Noch immer hat die Expedition aus AlAnfa nicht den legendären Südkontinent Deres erreicht, denn die stürmische See und andere Unglücke hat die Flotte auseinander gerissen und verkleinert. Auch die „Stolz des Raben“ hat Federn lassen müssen – aber man lässt sich trotzdem nicht unterkriegen. Nach dem Verlust von Freunden und Rivalen bilden sich neue Beziehungen, auch die Liebe kann es gelegentlich nicht lassen, die seltsamsten Paare zusammenzuführen, wie die Magierin Alisande und den tollpatschigen Gelehrten Marfan, nicht ahnend, was daraus noch erwachsen wird.

Schließlich wendet sich endlich doch noch alles zum Guten. Die bunt zusammengewürfelte Mannschaft kann aufatmen, als man endlich die Flotte wiederfindet und Land sichtet. Doch schnell zeigt sich, dass die fremden Gestade auch nicht ohne Überraschungen sind. Erst macht nur die Natur den Neuankömmlingen das Leben schwer, dann sind es die intelligenten Bewohner des neuen Kontinentes.

Noch während sie ihre neue Siedlung aufbauen, um sich von dort aus über das Land auszubreiten, müssen sie sich mit barbarischen und blutlüsternen Menschenfressern herumschlagen.

Die Geweihte Efferia schließt zwar Freundschaft mit der führenden Priesterin einer höheren Zivilisation, aber kann sie den freundlichen Worten der anderen Frau wirklich auf Dauer trauen und glauben, dass Efferd einen Bruder hat, der nicht länger im Streit leben möchte und versöhnlich die Hand ausstreckt?

Doch auch andere entdecken schließlich überraschende Züge an sich, als sie durch die neue Umgebung zum Äußersten getrieben werden, so wie der Krieger Alrik..

Eigentlich geht es in diesem Zyklus um die Erforschung eines neuen Kontinentes und seiner Geheimnisse – allerdings merkt man sehr schnell, dass dem nicht wirklich so ist, da andere Dinge im Vordergrund stehen. Gut ein Drittel der Handlung beschäftigt sich noch mit der Seereise und den Befindlichkeiten der Protagonisten auf See. Das erleichtert zwar den Neueinstieg, zieht allerdings auch in die Länge.

Auf Uthoria angekommen wird das typische Programm durchgezogen – die Helden schlagen sich durch eine lebensfeindliche Umgebung, die nicht von ungefähr ein wenig an Maraskan erinnert, man führt sich herrschaftlich auf und nimmt das Land mit der gleichen Arroganz in Besitz wie es die ersten Europäer in Amerika taten. Überhaupt orientiert sich der Autor sehr stark an der Eroberung und Besiedlung des westlichen Kontinentes, so wie es vermutlich auch vom Hintergrund her vorgegeben sein mag. Was aber in einer Rollenspielrunde und einem Abenteuer problemlos funktioniert ist hier vorhersehbar. Lange Zeit plätschert die Handlung nur so vor sich hin, man weiß genau, dass die wichtigen Figuren die Angriffe von Tieren und Barbaren überstehen werden und man nur die unwichtigeren opfert. Auch ist abzusehen, dass der freundliche Kontakt mit einer höherstehenden Zivilisation nicht so lange bleiben wird.

Letztendlich folgt der Autor breit ausgetretenen Wegen, bedient Klischees, wie man sie aus dem ein oder anderen Film oder Roman kennt, inklusive der Piraten- und Abenteurerromantik a la „Fluch der Karibik“ oder „Allan Quartermain“.

Erst zum Ende hin bringen Entwicklungen, die nur sporadisch angesprochen wurden, ein wenig Action und damit auch Spannung in die Geschichte. Wirklich aufregender wird sie dadurch nicht. Auch die Figuren sind blass gezeichnet, bleiben durch ihre Vielzahl mehr oder weniger Archetypen.

So kann der flüssige Stil und die Routine des Autors nicht darüber hinweg täuschen, dass der Roman selbst durchschnittlich bleibt und so gut wie gar nicht den Flair einer neuen und unbekannten Welt einfängt. Das liegt aber weniger an ihm selbst als an dem vorgegebenen Thema und den festgelegten Eckpunkten.

Alles in allem dürfte „Schwarze Segel“ in erster Linie für die Spielleiter und Spieler interessant sein, die sich in der kommenden Zeit auf dem neuen Kontinent bewegen und Ideen für Abenteuer finden wollen. Reine Leser werden vermutlich eher von der vorhersehbaren Handlung, den blassen Figuren und den vielen Klischees enttäuscht.

Meine Wertung:

2,5 von 5 neuentdeckten Kontinenten

Weiter Informationen:

Rezi „Die Rose der Unsterblichkeit 1 – Schwarze Perle“

Das Buch beim Verlag