[Rezension] Himmelsturm – Die Phileasson-Saga #2

19. September 2016

Autoren: Bernhard Hennen / Robert Corvus
Verlag: Heyne Verlag
Format: A5, broschiert,
Seitenzahl: 476
Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-453-31752-9
Preis: 14,99 Euro

von: Moritz

Noch beweisen die beiden Autoren bei ihrem Riesenprojekt langen Atem. Sehr schön, denn das könnte eine wirklich tolle originär deutschsprachige Reihe werden…

Den Rest des Beitrags lesen »


[Rezension] Aventurischer Almanach, DSA 5 (Rollenspiel)

16. März 2016

Verlag: Ulisses Spiele
Autoren: Florian Don Schauen, Daniel Simon Richter, Eevie Demirtel, Tobias Rafael Junge, Alex Spohr und Jens Ullrich
Format: Softcover
Seitenzahl: 262
Erschienen: Februar 2016
ISBN: 978-3957521187
Preis: 19,95 Euro

von: Kris

Nachdem das Regelbuch zur 5. Edition von „Das Schwarze Auge“ weitestgehend auf eine Beschreibung der Welt und ihrer Kulturen verzichtete, dabei gerade einmal die regeltechnischen Daten und Rahmenbedingungen lieferte, wird dies
nun in einem weiteren Band nachgeholt.

Der „Aventurische Almanach“ bietet einen allgemeinen halbwegs ausführlichen Überblick über den Kontinent und seine Bewohner, seine Kulturen aber auch Monster. Wie schon das Regelbuch, kann man den Band als vollfarbiges Hardcover, als schwarzweißes Softcover oder aber als PDF beziehen.

Den Rest des Beitrags lesen »


[DSA] Hinter der eisernen Maske – kostenlos

12. September 2014

Bei Amazon bekommt man o.g. eBook, welches aus der Feder von Hans-Joachim Alpers stammt, derzeit kostenlos. Dabei handelt es sich um den fünfzehnten Band der Romanreihe.

Das ganze finde man > H I E R <


[Rezi] Die Türme von Taladur – DSA 148 – Meister der Türme

7. September 2013

Autor: Stefan Schweikert

Verlag: Ulisses Spiele

Erschienen: Feb. 2013

Reiher: Die Türme von Taladur, DSA 148

Fprmat: broschiert, 399 Seiten

ISBN 13: 978-3868892161

von: Christel Scheja

Der Machtkampf um „Die Türme von Taladur“ hat im sechsten und letzten Band „Meister der Türme“ seinen Höhepunkt erreicht. Intrigen greifen und lassen noch einmal die Feindseligkeiten und den Groll der herrschenden Familien gegeneinander hoch schwappen. Vor allem die junge Generation ist in den Kampf verwickelt.

Jazemina Ernathesa und Boromeo Amazetti verstecken sich nicht mehr länger und verschweigen, dass ihre Liebe den Höhepunkt in der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Rahjano gefunden hat. Um in der Stadt nicht als Angriffsziel ihrer Familienangehörigen zu leben, haben sie sich auf die Hazienda der Ernathesa zurückgezogen, müssen aber feststellen, dass man ihnen dort auch nicht die schon lange erhoffte Ruhe gönnen will.

Allerdings sind es nicht die Intrigen, die sie in einen neuen Strudel von Gefahren reißen, sondern die Magie einer uralten Macht, mit der sie schon einmal in unschuldigeren Tagen in Berührung kamen.

Derweil ist zwar endlich der Mörder von Ratsmeisterin Giuliana gefasst, aber der Gardehauptmann weiß, dass der nur das ausführende Organ war. Deshalb versucht er auch den Hintermännern auf die Schliche zu kommen.

Zudem spinnt Dom Alonzo von Zalfor weiter seine Intrigen und nutzt seinen Einfluss als Mäzen der schönen Künste aus, um die führenden Familien gegeneinander auszuspielen, auch wenn er sie großzügig zu sich einlädt. Denn immer noch ist der Platz der Ratsherrin verwaist und es gibt viele, die nach dem Vorsitzt streben, sich aber auch sehr leicht lenken lassen …

Ein Zyklus steht und fällt mit dem abschließenden Band, denn nun kommt es darauf an, ob es dem oder den Autoren gelingt, alle offenen Fäden zusammen zu führen und alles zu einem zufriedenstellenden Ende zu führen.

„Meister der Türme“ verfehlt dieses Ziel. Zwar beschäftigt sich Stefan Schweikert sehr intensiv mit dem Schicksal der Einzelpersonen, die der Leser schon in den früheren Bänden begleitete, aber er nimmt sich zu viel Zeit, deren persönliche Nöte und ein magisches Geheimnis zu lösen, so dass einige der anderen Inhalte deutlich auf der Strecke bleiben. Zwar kann der Mord an der Ratsmeisterin ganz aufgeklärt werden, aber das geschieht nur am Rande und wird wie die ganzen politischen Intrigen, die zuvor für das Salz in der Suppe gesorgt haben, eher stiefmütterlich abgeschlossen. Auch hier konzentriert er sich auf die Machenschaften einiger weniger – manche Familien, die ebenso mitgemischt haben, tauchen gar nicht mehr auf.

Die Geschichte ist zwar flüssig zu lesen und hat durchaus ihre spannenden Momente, bleibt aber doch hinter den Erwartungen zurück, die die vorhergehenden Bände geweckt haben. Auch sollte man weiterhin nicht viel von den Figuren erwarten, zurückblickend gesehen haben sie sich entweder gar nicht oder kaum durch ihre Erfahrungen weiterentwickelt und bleiben relativ oberflächlich. Auch fehlt immer noch der aventurische Geist – die Geschichte könnte auch durchaus auf anderen Welten spielen, so wenige Bezüge gibt es zu der Geschichte oder kulturellen Eigenheiten der Region und des Kontinents.

Alles in allem ist „Meister der Türme“ zwar ein solide verfasster Fantasy-Roman, verschenkt aber viele Chancen, die Verwicklungen in Taladur angemessen abzuschließen, weil sich der Autor zu sehr auf Einzelschicksale konzentriert und zu wenig Rücksicht auf den intrigenreichen Hintergrund nimmt, den man gerade jetzt noch sehr gut hätte ausspielen können.

Meine Wertung:

3 von 5 Türmen

Weitere Informationen:

Ulisses Spiele im Netz

Ulisses Spiele bei Facebook

Rezi: Die Türme von Taladur 5

Rezi: Die Türme von Taladue 4

Rezi: Die Türme von Taladur 3

Rezi: Die Türme von Taladur 2

Rezi: Die Türme von Taladur 1

 

 


[Rabatt] Das schwarze Auge Demonicon

27. August 2013

Amazon.de gewährt Vorbestellern vom PC Spiel „Das schwarze Auge Demonicon“ derzeit 5 € Rabatt.

Dafür einfach den auf der Produktseite stehenden Code bei der Bestellung angeben und sparen.

 


[Rezi] Die Rose der Unsterblichkeit II – Schwarze Segel (DSA 144)

16. August 2013

Autor: André Wiesler

Verlag: Ulisses Spiele

erschienen: Mai 2013

Format: Taschenbuch, 317 Seiten

ISBN 13: 978-3868892123

von: Christel Scheja

Es hat auf anderen Rollenspielwelten schon Tradition, die Entdeckung neuer Welten mit Romanreihen zu begleiten, die zwar unabhängig von den gleichzeitig erscheinenden Abenteuer sind, aber genau so intensiv auf den neuen Kontinent einstimmen sollen, den es zu entdecken gilt.

Erstmals folgt man auch bei „Das Schwarze Auge“ diesem Trend, wie die Saga um „Die Rose der Unsterblichkeit“ zeigt, die nach und nach Aspekte des unbekannten Kontinents „Uthuria“ enthüllen soll. Nun ist „Schwarze Segel“ erschienen, der zweite Band des Zyklus.

Noch immer hat die Expedition aus AlAnfa nicht den legendären Südkontinent Deres erreicht, denn die stürmische See und andere Unglücke hat die Flotte auseinander gerissen und verkleinert. Auch die „Stolz des Raben“ hat Federn lassen müssen – aber man lässt sich trotzdem nicht unterkriegen. Nach dem Verlust von Freunden und Rivalen bilden sich neue Beziehungen, auch die Liebe kann es gelegentlich nicht lassen, die seltsamsten Paare zusammenzuführen, wie die Magierin Alisande und den tollpatschigen Gelehrten Marfan, nicht ahnend, was daraus noch erwachsen wird.

Schließlich wendet sich endlich doch noch alles zum Guten. Die bunt zusammengewürfelte Mannschaft kann aufatmen, als man endlich die Flotte wiederfindet und Land sichtet. Doch schnell zeigt sich, dass die fremden Gestade auch nicht ohne Überraschungen sind. Erst macht nur die Natur den Neuankömmlingen das Leben schwer, dann sind es die intelligenten Bewohner des neuen Kontinentes.

Noch während sie ihre neue Siedlung aufbauen, um sich von dort aus über das Land auszubreiten, müssen sie sich mit barbarischen und blutlüsternen Menschenfressern herumschlagen.

Die Geweihte Efferia schließt zwar Freundschaft mit der führenden Priesterin einer höheren Zivilisation, aber kann sie den freundlichen Worten der anderen Frau wirklich auf Dauer trauen und glauben, dass Efferd einen Bruder hat, der nicht länger im Streit leben möchte und versöhnlich die Hand ausstreckt?

Doch auch andere entdecken schließlich überraschende Züge an sich, als sie durch die neue Umgebung zum Äußersten getrieben werden, so wie der Krieger Alrik..

Eigentlich geht es in diesem Zyklus um die Erforschung eines neuen Kontinentes und seiner Geheimnisse – allerdings merkt man sehr schnell, dass dem nicht wirklich so ist, da andere Dinge im Vordergrund stehen. Gut ein Drittel der Handlung beschäftigt sich noch mit der Seereise und den Befindlichkeiten der Protagonisten auf See. Das erleichtert zwar den Neueinstieg, zieht allerdings auch in die Länge.

Auf Uthoria angekommen wird das typische Programm durchgezogen – die Helden schlagen sich durch eine lebensfeindliche Umgebung, die nicht von ungefähr ein wenig an Maraskan erinnert, man führt sich herrschaftlich auf und nimmt das Land mit der gleichen Arroganz in Besitz wie es die ersten Europäer in Amerika taten. Überhaupt orientiert sich der Autor sehr stark an der Eroberung und Besiedlung des westlichen Kontinentes, so wie es vermutlich auch vom Hintergrund her vorgegeben sein mag. Was aber in einer Rollenspielrunde und einem Abenteuer problemlos funktioniert ist hier vorhersehbar. Lange Zeit plätschert die Handlung nur so vor sich hin, man weiß genau, dass die wichtigen Figuren die Angriffe von Tieren und Barbaren überstehen werden und man nur die unwichtigeren opfert. Auch ist abzusehen, dass der freundliche Kontakt mit einer höherstehenden Zivilisation nicht so lange bleiben wird.

Letztendlich folgt der Autor breit ausgetretenen Wegen, bedient Klischees, wie man sie aus dem ein oder anderen Film oder Roman kennt, inklusive der Piraten- und Abenteurerromantik a la „Fluch der Karibik“ oder „Allan Quartermain“.

Erst zum Ende hin bringen Entwicklungen, die nur sporadisch angesprochen wurden, ein wenig Action und damit auch Spannung in die Geschichte. Wirklich aufregender wird sie dadurch nicht. Auch die Figuren sind blass gezeichnet, bleiben durch ihre Vielzahl mehr oder weniger Archetypen.

So kann der flüssige Stil und die Routine des Autors nicht darüber hinweg täuschen, dass der Roman selbst durchschnittlich bleibt und so gut wie gar nicht den Flair einer neuen und unbekannten Welt einfängt. Das liegt aber weniger an ihm selbst als an dem vorgegebenen Thema und den festgelegten Eckpunkten.

Alles in allem dürfte „Schwarze Segel“ in erster Linie für die Spielleiter und Spieler interessant sein, die sich in der kommenden Zeit auf dem neuen Kontinent bewegen und Ideen für Abenteuer finden wollen. Reine Leser werden vermutlich eher von der vorhersehbaren Handlung, den blassen Figuren und den vielen Klischees enttäuscht.

Meine Wertung:

2,5 von 5 neuentdeckten Kontinenten

Weiter Informationen:

Rezi „Die Rose der Unsterblichkeit 1 – Schwarze Perle“

Das Buch beim Verlag


[Rezi] Türme aus Kristall – DSA – Die Türme von Taladur 5

21. April 2013

Autor: Dorothea Bergermann

Verlag: Ulisses Spiele

Erschienen: Dez. 2012

Format: 320 Seiten, broschiert, TB

ISBN 13: 978-3868892130

von: Christel Scheja

Mit „Türme aus Kristall“ nähert sich die Saga um „Die Türme von Taladur“ langsam dem Höhepunkt und Abschluss der sechsbändigen Reihe. Nach den letzten Ereignissen, die die Karten neu gemischt haben, müssen die Überlebenden zusehen, dass sie nicht den immer rücksichtsloser werdenden Intrigen zum Opfer fallen. Vor allem, wenn sie schon länger mittendrin stecken.

Vor allem Jazemina Ernathesa bekommt das zu spüren. Die junge Frau nähert sich langsam aber unaufhaltsam ihrer Niederkunft. Zwar hat sie erst vor kurzem ihren ungeliebten darpartischen Ehemann Edelhard verloren und ihr Geliebter Boromeo ist endlich aus der Gefangenschaft frei, in die ihn die Intrigen seiner Feinde gebracht haben, aber wirklich frei fühlen kann sie sich nicht.

Der Mordanschlag auf sie und das Ungeborene hat ihr bewiesen, dass die wirklichen Feinde näher sind, als gedacht. Deshalb nimmt sie die Einladung von Dom Cavazaro an, die Niederkunft auf seiner Hazienda zu erwarten und nicht länger in der von Spannungen und Überfällen geschüttelten Stadt zu verweilen.

Doch ist sie dort wirklich sicher? Schon kurz nach der Geburt ihres Sohnes muss sie wieder fliehen, da jemand die Zimmerflucht in Brand steckt, in der sie die letzten Tage verbracht hat.

Das bedeutet auch für Boromeo, mit seinem Rachefeldzug aufzuhören und sich um wesentlich ernstere Dinge zu kümmern.

Denn nun zeigt sich immer mehr, dass vielleicht nicht nur alte Familienfehden und Konkurrenz unter den führenden Sippen der Stadt die Ränke immer wieder anheizen, sondern auch noch etwas anderes mit ihm Spiel ist, das viel größere Kreise ziehen könnte.

Im fünften Band der Saga rücken wieder die eigentlichen Hauptpersonen in den Mittelpunkt, vor allem Jazemina und Boromeo, die zwar Eltern werden, aber um so mehr um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen müssen.

Dorothea Bergermann führt schon einmal einige der offenen Fäden zusammen und spinnt sie weiter, sorgt durch viele kleine Gefahren und Angriffe, dass ihre Helden nicht zu Atem kommen, aber so ganz kristallisiert sich noch immer nicht heraus, was eigentlich in Taladur wirklich vor sich geht.

Nur im Hintergrund fallen erste Andeutungen, dass auch noch jemand von Außen mitmischt und dem Alaunhandel schadet, doch wer ist noch nicht zu erkennen. Die Geschichte macht neugierig, wartet aber nicht gerade mit großen Enthüllungen auf. Dafür übernimmt die Autorin gekonnt die Charaktere und entwickelt sie weiter, zeigt, dass man auch Jazemina nicht unterschätzen sollte.

Dank ihres flüssig zu lesenden Stils schafft es die Autorin keine Langeweile aufkommen zu lassen, auch wenn die Geschichte leidlich spannend bleibt. Da es zudem die ein oder andere überraschende Wendung gibt, wird man gut unterhalten.

Wie auch schon in den anderen Bänden ist eine genauere Kenntnis Aventuriens nicht notwendig, nur um die Handlung zu verstehen sollte man die Vorgänger gelesen haben, da die Autorin nicht mehr viel erklärt.

„Türme aus Kristall“ ist ein unterhaltsamer Roman aus der Reihe „Die Türme von Taladur“, der erste Fäden zusammenführt und neue Hinweise verteilt, aber keine wirklichen Enthüllungen bietet. Die Geschichte ist zwar nur leidlich spannend, lässt sich aber dank vieler kleiner Momente und durch den angenehmen Stil der Autorin flüssig lesen. Jedenfalls werden vor allem Fans intrigenreicher Fantasy wieder den meisten Spaß haben.

Meine Wertung:

3,75 von 5 Kristallen

Weitere Infos:

Ulisses Spiele im Netz

Ulisses Spiele bei Facebook

Rezi: Die Türme von Taladue 4

Rezi: Die Türme von Taladur 3

Rezi: Die Türme von Taladur 2

Rezi: Die Türme von Taladur 1