[DSA] Krzywik-Groß beendet Zusammenarbeit

© MKG

Mike Krzywik-Groß, welcher seit 2010 an etlichen DSA-Publikationen mitwirkte, gab soeben auf seiner Webseite bekannt, das er die Zusammenarbeit mit Ulisses beendet. Hintergrund seinen Unstimmigkeiten in einigen aktuellen Veröffentlichungen.

Hier findet Ihr Mike`s Statement.

Ich kann dazu nicht viel sagen, da ich seit Jahren nichts mehr mit DSA zu tun habe und nur noch sporadisch mal einen Roman gelesen habe. Daher enthalte ich mich an dieser Stelle auch einer Meinung.

 

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4 Responses to [DSA] Krzywik-Groß beendet Zusammenarbeit

  1. Sorben sagt:

    Inhaltlich kann ich dazu auch nichts beitragen. Aber es wirkt von außen auf mich, als würde ein verbitterter Angestellter eine Rechnung mit seinen ehemaligen Arbeitgeber begleichen wollen. Er reitet auf einer Welle der Kritik an einem Produkt seines ehemaligen Arbeitgebers und stellt sich so als moralisch überlegen dar. Ganz schlechter Stil. Außerdem bei Formulierungen wie: „Ulisses hat nicht nur ein Problem mit Sexismus“ würden bei einigen Firmen Anwälte prüfen, ob eine Rufschädigung vorliegt. Außerdem welche Absicht verfolgt er damit, wenn nicht Ulisses eins reinzuwürgen? Das Buch ist veröffentlicht und jeder kann es sich ansehen und kritisieren, was ja auch gemacht wird. Er ist kein Snowden.

    • Athair sagt:

      „Problem mit Sexismus“ ist wohl juristisch kaum belangbar und dürfte vom Recht der freien Meinungsäußerung gedeckt sein. Gerade auch, weil die #metoo-Geschichte gezeigt hat, dass die Gesellschaft als Ganzes ein Sexismusproblem hat. (Und anders, als viele glauben mögen in mehr als eine Richtung.)

      Wie es auf mich wirkt:
      Da ist ein Autor (vielleicht aus persönlicher Betroffenheit) sauer darüber, dass Ulisses ein Produkt, in dem es um Sexualität geht, als inklusiv verkauft – obwohl da in Bezug auf Schönheitsideale, Gleichbehandlung der Geschlechter und sexueller Orientierungen wohl nicht viel mehr als eine sehr liberale Spielart von Heteronormativität zu finden ist.

      Homoöpathische Dosen von LGBTQIAP sind eben keine Inklusion. Insbesondere nicht, wenn Abweichungen von der Heteronormativität sich lediglich auf die ersten beiden Buchstaben beschränken. Oder: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

  2. Karli sagt:

    Aber er ist halt kein Angestellter. Mike Krzywik-Groß und Ulisses sind Geschäftspartner (und werden das auch ohne weitere gemeinsame Projekte noch eine Weile sein).

  3. […] ich die Tage diesen Artikel gelesen bzw. verpostet hatte, war mir klar das ich ein wenig am Ball bleiben werde. Dies aber nicht […]

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