[Rezension] Himmelsturm – Die Phileasson-Saga #2

Autoren: Bernhard Hennen / Robert Corvus
Verlag: Heyne Verlag
Format: A5, broschiert,
Seitenzahl: 476
Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-453-31752-9
Preis: 14,99 Euro

von: Moritz

Noch beweisen die beiden Autoren bei ihrem Riesenprojekt langen Atem. Sehr schön, denn das könnte eine wirklich tolle originär deutschsprachige Reihe werden…

Klappentext:
Die beiden großen Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn der Blender sind zur legendärsten Wettfahrt angetreten, die Aventurien je gesehen hat: Den ganzen Kontinent müssen sie umrunden und sich dabei gefährlichen Prüfungen stellen. Nur der Sieger wird sich mit dem Ehrentitel „König der Meere“ schmücken dürfen. Ihr zweites Abenteuer führt die Rivalen ins ewige Weiß des Nordens zum sagenumwobenen Himmelsturm. Doch der Turm hat seinen eigenen Willen, und so geraten die beiden Helden und ihre Gefährten bald in tödliche Gefahr…

Raubeinige Helden, tödliche Magie und eine atemberaubende Queste – mit Himmelsturm setzen Berhard Hennen und Robert Corvus ir großes Fantasy-Epos fort.

Inhalt:
Die beiden Crews – sorry Ottajaskos (Ottajasken?!?) – der beiden größten thorwaler Seefahrer Asleif und Beornsind weiter unterwegs in Richtung Norden, wo sie die zweite Aufgabe ihres Wettstreites meistern müssen. Im uralten elfischen Himmelsturm gilt es, ein historisches Geheimnis zu enträtseln. Besonders brisant – niemand weiß genau, was dazu notwendig ist, um das Rätsel zufriedenstellend zu lösen. Beide Mannschaften fischen also im Trüben und erforschen relativ planlos den Turm und alle seine Stockwerke. Wobei sie auf immer neue Fragen stoßen und es nicht zuletzt mit merkwürdigen Elfen, die Nachtalben“ und ihrer Gottheit zu tun bekommen. Auch die wenigen Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten führen immer wieder zu gespannten Situationen und bieten die Gelegenheit die Expeditionsteilnehmer und ihre Kapitäne genauer zu skizzieren. Auch einige offene Fäden aus Band 1 werden aufgelöst, wie zum Beispiel die Frage nach der Rächerin aus dem Prolog in „Nordwärts“.

Was aber besonders bemerkenswert ist, ist die Tatsache, dass man hier, so deutlich wie im ganzen ersten Band nicht, immer hintergründig spürt, dass die Geschichte aus einem Rollenspielabenteuer entstanden ist – und dann noch in der reinsten Form als Dungeoncrawl. Gefällt mir ausgezeichnet.

Meine Meinung:
Ausgezeichnet. Ich kenne die alten DSA-Abenteuer noch von früher, aber da ist natürlich die Erinnerung ordentlich verblasst. Die Neuauflage in Romanform ist wirklich gelungen und wie schon bei Teil 1 bleibt mir nur zu hoffen, dass Verlag und Autoren alle 12 geplanten Romane an den Start kriegen.

Die Phileasson-Saga ist aber nicht nur für Rollenspiel-Veteranen lesenswert, sondern in ihrer immer epischer werdenden Breite bei gleichzeitiger guter Charakterzeichnung auch für Otto-Normal-Fantasyleser ein absoluter Anlesetipp.

Am 12. Dezember soll Band 3 „Die Wölfin“ erscheinen. Meine Daumen sind gedrückt!

Meine Wertung:
4,5 von 5 Elfen-Geheimnisse

Eine Antwort zu [Rezension] Himmelsturm – Die Phileasson-Saga #2

  1. […] Beim Würfelheld hat Moritz den zweiten Roman der Phileasson-Sage, Himmelsturm, rezensiert. […]

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