[RSP-Karneval] Kapitäne und ihre Schiffe – Ein Blick ins Archiv (Juli `19)

Den aktuellen Karneval der Rollenspielblogs richtet der geschätzte Kollege  Greifenklaue aus.  Da ich Anfang des Jahres versprochen hatte an mehrere Ausgaben teilzunehmen und die letzte Teilnahme der März war, muss ich was dagegen tun. Da sich über die letzten Jahre zu dem genannten Thema doch einiges auf Würfelheld angesammelt hat, werfe ich einfach mal einen kurzen Blick ins Archiv. Somit viel Kilck-Lesespaß bei den verlinkten Artikeln.

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[Rezension] Degenesis: Black Atlantic (Rollenspiel)

© SIXMOREVODKA

Als im Oktober 2014 die Rebirth Edition von Degenesis erschien, wirbelte diese doch einigen Staub auf. Schließlich brachte der Schuber zwei dicke Wälzer des Enzeit-Settings mit sich. Somit war seinerzeit auch der Einstiegspreis höher als gewohnt. Wenn man dies aber runterbrach, täuschte der Eindruck. Die beiden Wälzer brachten nicht nur ein gelungenes Design mit sich, sondern zeigten auch, dass man sich wirklich Gedanken über den Rebirth gemacht hatte, schließlich war Degenesis vorher von vielen Leute als „unspielbar“ betrachtet worden. Dies hat sich nun wirklich geändert und seit Erscheinen legt der Verlag nach und nach, in einer angenehmen Schlagzahl, Erweiterungen vor. In „Black Atlantic“ erwartet einen, vereinfacht gesagt, eine ausführliche Regionalbeschreibung und Abenteuer. Also Deckel umgeklappt und reingeschaut.

INHALT
Vorweg, das Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt. Zum einen eine Regionalbeschreibung und zum anderen ein Abenteuerabschnitt. Also von vorne nach hinten, werfe ich zuerst einen Blick auf die Regionalbeschreibung. Hier wird ein genauerer Blick auf Briton, was der nördlichste Teil Frankens ist, geworfen, es grenzt  ans Protektorat und Briest.

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[Rezension] Fantasy AGE Bestarium (Rollenspiel)

© Truant Spiele

Das Grundregelwerk von Fantasy AGE ist nun schon eine Weile – genauer Sommer ’16 – erschienen und enthielt einige rudimentäre Monster, die als Beispiele für einige selbstgebastelte Abenteuer ausreichen sollten. Andererseits ist ja der Kniff der Engine der sogenannte Dragon Die und die damit verbundenen Stunts. Vorgestellt werden im Bestarium rund 70 Monster, die einen zweistelligen Vorstellungsformat folgt: Eine halbe Seite stellt die Monster, ihre Biologie und Ökologie vor, der Rest der Seite ist einem Bild, einer Ingame-Stimme und einigen weiteren, besonderen Fakten gewidmet. Auf der zweiten Seite sind auf ca. einer Viertel bis zu einer halben Seite die Monsterstats zu finden, die bevorzugten Stunts und einige Abenteueraufhänger.

INHALT
Gucken wir uns das mal für einige bekanntere und unbekanntere Monster an.

Greife z.B. werden als Schatzwächter beschrieben, als Symbole von Königen, welche ihnen ein Schmuckstück anvertrauen können. Andererseits ist ihre Herkunft unbekannt, chimärische Experimente werden vermutet. Im Gebirge nistend jagt er in der Ebene bevorzugt Pferde und Bisons, auch wenn er sich gegen Bären oder Yetis zu wehren weiß. Einige Mutige wollen ihn reiten und domestizieren, landen aber häufig als schneller Happen vor den Jungen des Greifen …  Die weiteren Fakten beleuchten (besonders) intelligente Greifen, die sprechen oder gar mental kommunizieren können. Es wird angedeutet, dass es Greifenreiter gab und noch geben könnte und die Variante des Hippogreifs (Pferdegreifs) wird erwähnt (inkl. regeltechnischer Modifizierung). Es folgt der Statblock, ein Regelblock zum Abrichten und Fliegen eines Greifens sowie drei Abenteueraufhänger: Es wird dringend ein Greif für die Tierschau des Kaisers gesucht, zum anderen geraten die SC durch Zufall in die Bruthöhle eines Greifen und zum dritten gilt es, einem Greifen Opfergaben zu bringen, obwohl das Dorf so gut wie nix übrig hat.

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[Rezension] Dragon Sword: Ein Abenteuer für New Hong Kong Story (Rollenspiel)

© Black Mask/Eigenverlag

„New Hong Kong Story“ ist ein Rollenspiel von Christian Blaßmann, das ein wenig aus der Masse anderer „Pen & Paper“-Systeme heraus ragt. Denn hier schlüpft man in die Rolle von Schauspielern, die ihrerseits die Rollen in einem der unzähligen in Hongkong produzierten „Martial Arts“-Filme übernehmen. Schuf das Grundregelwerk die Vorlage, so legt „Dragon Sword“ nun das erste größere Abenteuer nach.

INHALT
Legenden aus der fernen Vergangenheit erzählen von den „Sechs Unsterblichen“, großen Kriegern und Schwertmeistern, die in der Zeit der „Zehn Reiche“ das Volk beschützten, gegen Ursupatoren und dunkle Mächte vorgingen, aber auch für den Wohlstand ihrer Region sorgten. Doch dann verfiel einer dieser Männer der Machtgier und brachte das magische „Dragon Sword“ an sich, um wirklich unsterblich zu werden und sich zugleich zum unangefochtenen Herrscher aufzuschwingen.

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[Rezension] Malmsturm: Stätten der Verdammnis (Rollenspiel, Sword & Sorcery, FATE)

© Uhrwerk Verlag

Kaum ein Rollenspiel kommt ohne Abenteuerbände aus. Sie helfen den Gruppen bei dem Einstieg in ein neues Setting und zeigen mögliche Richtungen, auf, in die eigene Geschichten gehen können. Zugleich erlauben sie dem Spielleiter, seine Arbeit in andere Bereiche zu legen und wie in „Malmsturm – Stätten der Verdammnis“ herauszufinden, welche Art von Szenarien seinen Leuten am besten liegen.

INHALT
„Das scharlachrote Hexagon“ ist nicht mehr und nicht weniger als eine besondere Insel, die in den Wellen des Nebelmeeres liegt und seit Äonen als Ort großer Magie, aber auch entsprechender Schrecken liegt. Als ein machtgieriger Hexer nach dem greift, was bisher die Stabilität der Insel gewährleistete, bricht ein Malmsturm los und die Realitäten verschwimmen.

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[Rezension] Numenera Charakter-Optionen (Rollenspiel, Science-Fiction)

© Uhrwerk Verlag

Entwickler/Autor: Monte Cook
Zusätzliche Texte: Shanna Germain, Rob Schwalb
Übersetzung: Julia Klein, Sebastian  Klaßmann, Daniel Mayer
Verlag: Uhrwerk-Verlag
Format: broschiert, 104 Seiten
Erschienen: Juli 2017
ISBN: 978-3958670860
Preis: 24,95  Euro

von: Kris

Das Grundregelwerk von „Numenera“ ist inklusive der Weltbeschreibung in einem Band zu finden. Allerdings zeigt sich, dass nach einer Weile auch Ergänzungen notwendig werden, gerade wenn man sich bei der Charaktergestaltung auf das Notwendigste beschränkt. Daher gibt es nun die „Numenera Charakter-Optionen“.

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[Rezension] Die Götter – Ein Splittermond Quellenbuch

Autoren: Uli Lindner, Klaus Adrian, Christian Bender, Jan Bratz, Christian Dreyhaupt, Stefan Faber, Chris Gosse, Nicole Heinrichs, Marion Kreuz uva.
Verlag: Uhrwerk Verlag
Format: Hardcover, A4,
Seitenzahl: 176
Erschienen: August 2016
ISBN: 978-3958670563
Preis: 39,95 Euro

von: Kris

Es gibt wohl kein Pen&Paper-Rollenspiel-System, dass darauf verzichtet, die Grundregeln noch durch eigenständige Werke zu Religionen und/oder Magie zu ergänzen. Auch „Splittermond“ macht da keine Ausnahme, wie nun die Spielhilfe „Die Götter“ beweist, in dem es um dieselben, ihre Kulte und Priester geht.

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