[RSP-Karneval] Kapitäne und ihre Schiffe – Ein Blick ins Archiv (Juli `19)

Den aktuellen Karneval der Rollenspielblogs richtet der geschätzte Kollege  Greifenklaue aus.  Da ich Anfang des Jahres versprochen hatte an mehrere Ausgaben teilzunehmen und die letzte Teilnahme der März war, muss ich was dagegen tun. Da sich über die letzten Jahre zu dem genannten Thema doch einiges auf Würfelheld angesammelt hat, werfe ich einfach mal einen kurzen Blick ins Archiv. Somit viel Kilck-Lesespaß bei den verlinkten Artikeln.

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[Rezension] Du bist Deadpool – Der interaktive Spiele-Comic: Mit Deadpool-Würfeln und Stiften

© Panini

Wenn einer erst einmal damit anfängt, dann machen andere gleich weiter … das ist auch im Fall der Abenteuerspielbücher üblich. Denn „Du bist Deadpool“ ist nicht so ungewöhnlich wie man denkt, wenn auch anders als die Spielecomics aus dem deutschsprachigen Raum. Der Autor Al Ewing beruft sich auf eine ältere Tradition und hat dabei auch ein sehr ungewöhnliches Konzept entwickelt.

INHALT
Deadpool war ja schon immer dafür bekannt, dass er die Wände der fünften Dimension durchbrach und sich einfach an seine Leser richtete, um ihnen direkt etwas zu erzählen. Hier ist es diesmal nicht anders, nur dass er sie sogar dazu auffordert, für ihn Entscheidungen zu treffen.

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[Rezension] Dungeons & Dragons: Legenden aus Baldurs Tor (Comic)

© Panini

Die 5 Comics der Legends of Baldur‘s Gate aus den Jahren 2014/2015 haben es mit Hilfe von Panini auch über den großen Teich geschafft… Außerdem muss auch mal angemerkt werden, dass hier mit Oli Hoffmann DER D&D-Übersetzer verpflichtet wurde, der seit D&D 3-Zeiten hier gute Arbeit macht, da haben die Panini-Leute ihre Hausaufgaben gut gemacht.

INHALT
Die Mondelfe Delina kommt nach Baldurs Tor, der legendären Hafenstadt an der Schwertküste in den westlichen Vergessenen Reichen (dem wohl bekanntesten Setting für das Dungeons & Dragons-Rollenspiel). Direkt wird sie mal von Gargylen verfolgt und nur mit Hilfe des legendären Waldläufers Minsk (den wir alle aus den PC-Spielen kennen) und seines Hamsters Boo, die – natürlich – zum Leben erweckte Statuen sind (Klar, was auch sonst), und den beiden Dieben Krydle und Shandie können sie sowohl den Gargylen als auch der Stadtwache entkommen.

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[Rezension] TSUKUYUMI – Full Moon Down (Brettspiel, Strategie)

© King Racon Games

Wow, was für ein Brett! Da brauche ich ja beide Hände, um das auf den Tisch zu heben!

INHALT
Dreimal tief Luft holen und dann los…

41 doppelseitige Gebiete, 11 Blockade-Marker, 5 doppelseitige Heimatgebiete, 37 Aktionsmarken, 20 Marker, 23 Ereigniskarten, 1 Siegpunktebrettchen, 1 Onibrettchen, 1 Oni-Kampfkarte, 2 Namhafte Oni-Karten, 28 Oni-Aufsteller, 1 Mond, Initiativeleiste, 31 Fraktionskarten, 5 Fraktionsbögen, 5 Missionskarten, 21 Boarlords-Aufsteller, 9 Kampfgruppe 03-Aufsteller, 5 Initiativemarker, 15 Nomads-Aufsteller, 35 Terraforming-Marker, 5 Raketenmarker, 120 Hoheitsmarker, 20 Minenmarker, 12 Waffenmarker, 38 Dark Seed-Aufsteller, 25 Eiermarker, 19 Cybersamurai-Aufsteller, 4 Cybersamurai-Marker

HINTERGRUND
Bäm! Der Mond ist auf die Erde gekracht und es stellt sich heraus, dass in seinem Inneren der weiße Drache Tsukuyumi lebt, der vor Jahrtausenden in den Erdtrabanten verbannt worden war und nun endlich wieder zurück auf der Erde ist. Ich zitiere mal:

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[Rezension] Travis 3 – Die Ikarus-Regression (Comic, Science Fiction)

© Bunte Dimensionen

Aller guten Travisse sind 3.

… und dieses Mal klingt der Band wie eine Folge von The Big Bang Theory.

INHALT
Mittlerweile befinden wir uns im Januar des Jahres 2053. Es sieht so aus als würden Baxter & Martin und Transgenic sich in Kürze bewaffnet gegenüberstehen. Die Fronten haben sich komplett verschoben – Travis hat Vlad in seiner Gewalt, der an der titelgebenden Ikarus-Regression leidet (das heißt, er wird es aufgrund seiner „Cyberware“ nicht mehr lange machen) ebenso wie Flavio Fulci, den Chef von Transgenic. Dieser soll eigentlich zu einem Schlichtungsgespräch mit B&M aufbrechen, mal sehen, ob das etwas wird.

Irgendwie gibt es aber noch eine geheimnisvolle dritte Entität, die die beiden Wirtschaftsriesen aufeinander hetzen wollte – allerdings nicht so früh. Irgendwie scheint sie fasziniert von Travis zu sein, der beide Male die Pläne durchkreuzt hat, ohne a) selber dabei draufzugehen und b) die Pläne komplett auf Eis zu legen. Wird sich noch zeigen, ob das gut oder schlecht sein wird…

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[Rezension] Travis 2 – Operation Minotaurus (Comic, Science Fiction)

© Bunte Dimensionen

Es geht weiter mit Weltraum-Held Travis…

INHALT
Nach dem Fiasko auf der Raumstation befinden sich alle Beteiligten wieder auf der Erde – bei Travis scheint das auch noch länger so zu sein, denn sein Raumfrachter ist seit Band 1 nur noch Weltraumschrott und die Versicherung zahlt nicht so, wie er es sich wünschen würde. Unvermittelt wird er wieder mitten ins Geschehen gezogen, denn er folgt Vlad in den Dschungel von Guayana, um so endlich den Fall abzuschließen und die Kohle für seinen Frachter zu bekommen. Dort bleibt es allerdings nicht lange ruhig, denn vom dortigen Raumfahrtzentrum aus sollen zwei Ariane II-Raketen abgeschossen werden, an Bord irgendein mysteriöses Experiment, das die Zukunft von Transgenic darstellen soll. Wenig überraschend hat jemand die KI gehackt, die den Start durchführen soll, die erste Rakete löst sich in ihre Bestandteile auf und Vlad und seine Jungs schnappen sich eben jenes botanische Experiment. Wie das Leben so spielt, kommt gerade in diesem Moment Travis mit einer amtlichen goldenen Exo-Rüstung, die sehr an einen kleinen Walker erinnert, vorbei, auf den selbst das Imperium bei Star Wars stolz wäre, und spuckt den Söldnern ordentlich in die Suppe. Im Zuge dieser Aktion entkommen diese mit dem Kästchen, aber Travis nimmt Nyrki gefangen, der scheinbar verzichtbarer als das Ziel der Operation ist. Von den Astronautinnen, die er ebenfalls befreien konnte, erfährt man, dass sich in dem unscheinbaren Kästchen eine genmanipulierte Pflanze befindet, mit der man aus einem Jupitertrabanten eine bewohnbare Welt machen kann.

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[Rezension] Travis 1 – Huracan (Comic, Science Fiction)

© Bunte Dimensionen

Frankobelgische Comics konsumiere ich immer wieder mal und bin froh das es abseits dieser ganzen Superhelden damit sehr gute Alternativen gibt. So bin ich dann auch auf die Travis-Reihe aufmerksam geworden. Also Zeit dort die Nase reinzustecken und sich hoffentlich unterhalten zu lassen. Auf geht`s.

INHALT
Der Illustrationsstil ist schnell beschrieben. Ich finde, es ist eine etwas „crispere“ und von den Farben her fettere Version von Michel Vaillant im All. Zugegeben, das Ganze ist deutlich textlastiger, aber das stört mich ja nicht. Im Gegenteil – so mag ich meine Comics.

Der titelgebende Travis ist ein… äh, Unternehmer. Im Jahr 2052 pilotiert er mit seinem unabhängigen Raumgleiter durch die Gegend und sein aktueller Auftrag führt ihn zur Raumstation Huracan, wo er Versorgungsgüter hinbringen soll. Leider kommt ihm dabei der fiese Vlad Nyrki mit seiner Söldnertruppe in die Quere, der die Station besetzt und schlussendlich in die Luft (Kann man das im All sagen?!?) jagt.

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