[Hören] Lesungsmitschnitt FeenCon 2017 – Ànja Bagus & Friends

27. Juli 2017

© Anja Bagus

Ja bei Würfelheld wird es in naher Zukunft ein wenig mehr auf die Lauscher geben, habe mich mal in ein paar Unkosten gestürzt und einen Rekorder zugelegt. Am letzten Samstag, FeenCon, war dann der perfekte Startschuss. Schnell war meine Testlesung gefunden 🙂 und nun könnt Ihr der Lesung folgen.

Zu hören sind Anja Bagus, Torsten Scheib und Käptn C.Black nebst 1.Offizier Lady Charlotte Claudine de Barbaraque, Zeitreisende Piraten auf dem Skyship AERA HARD.

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[Con] Meine FeenCon 2016

21. Juli 2016

profilbild_180Am vergangenen Wochenende war es mal wieder soweit. Die Stadthalle Bad Godesberg öffnete ihre Tore und somit fand, bei annehmbaren Termperaturen, die mittlerweile 31. Ausgabe des FeenCon statt.

Am Anfang stand dann Händeschütteln, Quatschen und Kaufen auf dem Programm. Damit waren dann schnell die ersten Stunden ins Land gezogen und der Rucksack musste das erstemal geleert werden.

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Media Monday #213

27. Juli 2015

Es ist erneut an der Zeit sich dem Media Monday zu widmen, schließlich ist es Montag. Also los geht es!

1. William Gibson einmal im wahren Leben zu treffen, wäre echt klasse, schließlich bin ich durch sein Werk Neuromancer (damals als gebrauchten Einzelband auf der FeenCon gebraucht erworben) zum Cyberpunk und Shadowrunner geworrden.

2. Zeitreisefilme gucke ich mir sehr gerne an, habe mir sogar die Tage noch Timecop gegeben.

3. Als ich mit Shadowrun anfing war dieses zwar untypisch, dadurch aber nicht gleich schlecht, denn immerhin bringt es durch seinen Genre-Mischmasch viele Ansaatgpunkte und somit sollte jeder Ork seinen Hauselfen finden 🙂

4. Durch oben erwähntes Werk „Neuromancer“ erst bin ich auf Cyberpunk gestoßen, der mich bis heute fasziniert und auch Anstoss zu FIEBERGLASTRÄUME war.

5. Der Letzte seiner Art von Andreas Eschbach ist zwar seicht, aber das Buch setzte sich wie ein Parasit ins Hirn und ließ mich erstmal nicht mehr los.

6. Filme, die sich mit Literatur/Literaten beschäftigen sind kein Sonderfall, sie sind genauso gut oder schlecht wie andere auch.

7. Zuletzt habe ich BOSCH gesehen und das war unterhaltsam, weil mich die Serie einfach gepackt hat.


Media Monday #211

13. Juli 2015

Lang ist es her das ich am Media Monday von Medien-Journal teilgenommen habe. In den letzten Wochen ist dann durch lesen etlicher Ausgaben wieder die Lust gestiegen. Somit bin ich nun wieder mit dabei. Also ohne weitere Umschweife ab dafür …

1. Wäre Leroy Jethro Gibbs nicht bloß eine Serienfigur, würde er fast ein Idol für mich sein, schließlich so oldschool-cool wie er.

2. Neuromancer war eine regelrechte kreative Meisterleistung, schließlich hat William Gibson mit diesem Werk ein ganzes Genre begründet, welches selbst heute noch seine Fazsination in sich trägt und viele Leute inspiriert, selbst in den FIEBERGLASTRÄUMEN 🙂 .

3. Serien-Adaptionen zu erfolgreichen Filmen (bspw. Fargo, From Dusk Till Dawn, Scream etc.) sind für mich meist ein Graus, da die Gesehenen nicht wirklich überzeugen konnten.

4. Risiko spiele ich seit Jahren immer wieder gerne, weil man da nicht groß was erklären muss, den das Spiel ist so bekannt und macht einfach nur Spaß.

5. Filme in schwarzweiß schaue ich mir immer wieder gerne an, besonders Krimis. Ich steh einfach auf diese Schinken 🙂

6. (ich zitiere mal Greifenklaue) Die Ergebnisse des SaWo Klappentextwettbewerbs (hier) zu lesen hat mir riesige Freude bereitet, denn da sind wirklich kreative, tolle Settings dabei. Jury hat noch bis Ende dieser Woche Zeit, dann gibt es die Ergebnisse für die Allgemeinheit!

7. Zuletzt habe ich auf der Feencon an einigen Lesungen teilgenommen und das war zum größten Teil sehr unterhaltsam, weil es Abseits vom üblichen Besteller Blabla war.


[FeenCon 2015] Ein paar Worte …

8. Juli 2015

Am letzten Wochenende fand ja bekanntlich die FeenCon 2015 in Bad Godesberg statt. Nun ich habe meinen Kadaver dann auch mal in die Stadthalle geschleppt und an dem Großen Schwitzen teilgenommen.

Nach dem anfänglichen Rundgang, Käufen und Gequatsche zog es mich diesmal in einige Programmpunkte. So begann ich mit der Lesung von Robert Corvus, der aus seinem im Januar bei Piper erschienen Fantasywerk „Grauwacht“ las. Während der Lesung und der anschließenden Selbstbeweihräucherung fand ich leider keinen Zugang zum Werk, muss nun nach ein paar Tagen aber feststellen das etwas hängengeblieben ist. Ob es aber zum Kauf kommen wird, kann ich noch nicht sagen.

Anschließend ging es zum „schwarzen Mann“ der FeenCon, ähm nee ich mein dem „Seelenverkäufer“. Ach Quatsch das war Martin Ulmer, der aus seinem im Papierverzierer Verlag erschienen Werk „Dunkellicht“ vortrug. Der Mann im schwarzen Anzug, bei den Temperaturen absoluter Wahnsinn, konnte sich über eine große Hörerschaft freuen. „Dunkellicht“ kann was.

Weiter ging es mit der Lesung von Anja Bagus. Hier gab es „Waldesruh“ auf die Lauscher. Ein Roman im, von Anja geschaffenen Ætherversum. Ich fühlte mich wirklich sehr gut unterhalten und freue mich schon auf das nächste Werk von Anja.

Nach kurzer Pause gingen meine Lauscher erneut auf Empfang. Diesesmal gab Ann-Kathrin Karschnick einen Einblick in den zweiten „Phoenix“ Teil. Weiterhin gab es dann auch noch einen kurzen Einblick ins aktuelle Werk „Sternenpfad“, einer kuriosen Mischung. Ann-Kathrin meinte „Geocachende Elfen in Berlin“ dazu. Die Bücher lagen vorher schon auf meinem SUB, somit brauchte ich nicht zuschlagen, empfehle es aber!

Ein paar Minuten später gab es dann eine doppelstündige Lesung. Nämlich aus der Anthologie „Irrlichter“ welche aus dem Verlag Torsten Low stammt. Allerdings gaben nicht nur die Autoren ihr Bestes, sondern auch die Irrlichter als solches. Somit gab es auch Musik auf die Ohren. Leider schwankten die Lesequalität sehr, was einem den Zugang zu den Storys nicht gerade vereinfachte.

„UMRAY“ wurde dann meine finale Lesung des Tages. Dabei handelt es sich um eine Anthologie die die Thematik „Predatoren landen auf der Erde“ bedient. Das Ganze wird durch Illustrationen und einem Comicstrio begleitet. Serena Hirano und Martin Ulmer trugen zuerst ihre Werke vor. Tom Daut lieferte zum Ende hin dann seine gewohnte Hörspiellesung ab. Die drei angelesenen Storys ließen schon auf unterschiedliche Herangehensweise und Qualitäten schließen. Mich rockte es nicht wirklich vom Hocker.

Nach diesen Lesemarathon schwang ich mich dann in die Abgründe des deutschen Schatten und konnte die Straßen unsicher machen, sprich ich saß in einer Shadowrun Runde die sich rund um Gang-Streitigkeiten drehte.

So gegen 3:30 ging es dann nach Hause.

Was bleibt von dieser Feencon, außer einen Riesensonnenbrand? Na ich habe mal wieder viele nette Leute wiedergetroffen, mich toll unterhalten gefühlt und hatte eine tolle Spielrunde. Somit sollte ich auch 2016 wieder mit von der Partie sein. Ich hoffe dann gibt es auch wieder Stoffbeutel – Plastiktüten sind uncool!


[Con] FeenCon 2014

12. Oktober 2013

Auch in 2014 lädt die GFR e.V. wieder zur FeenCon ein. In Bonn Bad Godesberg öffnen sich dann die Stadthallentore wieder vom 19.07 – 20.07.2014 .

Und es gibt etwas zu feiern! Nämlich die 25. Ausgabe !!!

Mehr Informationen finden sich nun auf der Facebook Veranstaltungsseite.

 


[Rezi] Sackaffen

7. Oktober 2012

Autor: David Grashoff

Verlag: Lektora

Seiten: 172

ISBN: 978-3-938470-88-6

Preis:€ 9,90

Rezi von: knoedelchen

Am 22.Juli haben wir hier auf WÜRFELHELD mehrere Videos von der FeenCon 2012 Live-Lesung von David Grashoff presentiert. In dieser trug David einige seiner Texte aus dem nun vorliegenden Buch Sackaffen vor. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, einen genaueren Blick ins Buch zu werfen und dazu einwenig niederzuschreiben.

Buch:

Schweinchen-Rosa mit dem Konterfei eines am Sack klammernden Sackaffens steht das Buch aus dem Lektora Verlag nun in den Regalen gut bestückter Buchhandlungen. Das Taschenbuch im Softcovergewand kann direkt auf den ersten Blick überzeugen, den Farbgebung und Motiv sowie die für das Cover und den Buchrücken verwendete Schriftart verleiten einen dazu das Buch sofort in die Hand zu nehmen. Die bedruckten Klappflügel mit Informationen zu David Grasshof und Kommentaren zu seinen Texten werten das ganze auf.

Die Texte auf den insgesamt 172 Seiten werden durch Illustrationen von Volker Konrad zusätzlich aufgepeppt was dem Ganzen einen stimmigen Gesamteindruck verleiht.

Inhalt:

Dieses Buch ist eine Sammlung von Poetry-Slam Texten, die David Grashoff auch bei seinen vielen Live-Auftritten perfektioniert hat.

In insgesammt 17 Geschichten, 6 Kurzgeschichten und 5 Bonustracks, ja richtig gelesen BONUSTRACKS, erfährt der Leser unter anderem, was:

  • es mit Sackaffen auf sich hat und warum diese so verdammt schwer zu züchten sind,
  • warum ein Nerdmädchen einfach perfekt ist, auch wenn sie nicht Headshot schreit,
  • was Darth Vader so in seine geheimen Tagebücher, die man bei ebay ersteigern konnte, schreibt
  • warum Gott ein Cheater ist,
  • wieso die Arbeit bei der Straßenwacht zu Illusionen führen kann,
  • und wie sich David Grashoff seine Welt vorstellt.

Fazit:

Darth David (Grashoff) beweist das die Macht der Worte mit ihm ist. Seine Texte sind herrlich skuril, bitter böse und zeigen der Realität wo der Frosch die Locken hat. Er rechnet mit Religionen, Politik und der Mediengesellschaft gnadenlos ab, ohne respektlos zu sein und kritisiert ohne zu verletzen. Jungendtauglich sind die Texte dank der „farbenfrohen“ Metaphern garantiert nicht, aber das sollen sie auch garnicht sein. Es sind keine Gute-Nacht-Geschichten für Kinder. Es sind Texte für Nerds! – Für Menschen die sich mit Dingen beschäftigen, in ihrer eigenen kleinen Welt leben, dabei aber nie die Sicht auf das Geschehen um sie herum verlieren. Es sind Texte für Frauen die keinen Bock haben mit Barbiepüppchen zu spielen und lieber Playstation zocken als Natürlich Blond zu schauen. Für Männer die bei Chainsaw Massaker mit ihrem Nerd-Mädchen kuscheln wollen.

Es sind Texte die clever sind und beweisen das gute Unterhaltung sau komisch und tiefgründig zu gleich sein kann.

Das Buch eignet sich perfekt als Geschenk für Freunde, Familienangehörige und Bekannte und wird garantiert mit Begeisterung angenommen. Nur verleihen sollte man dieses Buch nicht, denn man wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr zurückbekommen. Wer selbst gerne skurile Texte liest, die provokant, sarkastisch und bitter böse sind, der wird in diesem Buch genau die richtige Erweiterung für seine heimische Bibliothek finden. Aufgrund der doch recht offenen Sprache sollte man dieses Buch aber nicht unbedingt für das jüngere, noch minderjährige Publikum herumliegen lassen. Die von Volker Konrad beigesteuerten Illustrationen geben den ganzen noch den letzten Schliff und bringen einen weiteren Farbstupfer ins Nerdiversum von Sackaffen.

Ich hoffe das David noch viele weiter Bücher wie dieses schreiben wird – den der Buchmarkt braucht solche Werke die abseits des Gewohnlichen sind!

Von mir: 5 von 5 Sackaffen!

Weiter Infos zum Buch:

Verlagseite zum Buch

Website von David Grashoff