[Rezension] Du bist Deadpool – Der interaktive Spiele-Comic: Mit Deadpool-Würfeln und Stiften

© Panini

Wenn einer erst einmal damit anfängt, dann machen andere gleich weiter … das ist auch im Fall der Abenteuerspielbücher üblich. Denn „Du bist Deadpool“ ist nicht so ungewöhnlich wie man denkt, wenn auch anders als die Spielecomics aus dem deutschsprachigen Raum. Der Autor Al Ewing beruft sich auf eine ältere Tradition und hat dabei auch ein sehr ungewöhnliches Konzept entwickelt.

INHALT
Deadpool war ja schon immer dafür bekannt, dass er die Wände der fünften Dimension durchbrach und sich einfach an seine Leser richtete, um ihnen direkt etwas zu erzählen. Hier ist es diesmal nicht anders, nur dass er sie sogar dazu auffordert, für ihn Entscheidungen zu treffen.

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[Rezension] Travis 3 – Die Ikarus-Regression (Comic, Science Fiction)

© Bunte Dimensionen

Aller guten Travisse sind 3.

… und dieses Mal klingt der Band wie eine Folge von The Big Bang Theory.

INHALT
Mittlerweile befinden wir uns im Januar des Jahres 2053. Es sieht so aus als würden Baxter & Martin und Transgenic sich in Kürze bewaffnet gegenüberstehen. Die Fronten haben sich komplett verschoben – Travis hat Vlad in seiner Gewalt, der an der titelgebenden Ikarus-Regression leidet (das heißt, er wird es aufgrund seiner „Cyberware“ nicht mehr lange machen) ebenso wie Flavio Fulci, den Chef von Transgenic. Dieser soll eigentlich zu einem Schlichtungsgespräch mit B&M aufbrechen, mal sehen, ob das etwas wird.

Irgendwie gibt es aber noch eine geheimnisvolle dritte Entität, die die beiden Wirtschaftsriesen aufeinander hetzen wollte – allerdings nicht so früh. Irgendwie scheint sie fasziniert von Travis zu sein, der beide Male die Pläne durchkreuzt hat, ohne a) selber dabei draufzugehen und b) die Pläne komplett auf Eis zu legen. Wird sich noch zeigen, ob das gut oder schlecht sein wird…

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[Rezension] Travis 2 – Operation Minotaurus (Comic, Science Fiction)

© Bunte Dimensionen

Es geht weiter mit Weltraum-Held Travis…

INHALT
Nach dem Fiasko auf der Raumstation befinden sich alle Beteiligten wieder auf der Erde – bei Travis scheint das auch noch länger so zu sein, denn sein Raumfrachter ist seit Band 1 nur noch Weltraumschrott und die Versicherung zahlt nicht so, wie er es sich wünschen würde. Unvermittelt wird er wieder mitten ins Geschehen gezogen, denn er folgt Vlad in den Dschungel von Guayana, um so endlich den Fall abzuschließen und die Kohle für seinen Frachter zu bekommen. Dort bleibt es allerdings nicht lange ruhig, denn vom dortigen Raumfahrtzentrum aus sollen zwei Ariane II-Raketen abgeschossen werden, an Bord irgendein mysteriöses Experiment, das die Zukunft von Transgenic darstellen soll. Wenig überraschend hat jemand die KI gehackt, die den Start durchführen soll, die erste Rakete löst sich in ihre Bestandteile auf und Vlad und seine Jungs schnappen sich eben jenes botanische Experiment. Wie das Leben so spielt, kommt gerade in diesem Moment Travis mit einer amtlichen goldenen Exo-Rüstung, die sehr an einen kleinen Walker erinnert, vorbei, auf den selbst das Imperium bei Star Wars stolz wäre, und spuckt den Söldnern ordentlich in die Suppe. Im Zuge dieser Aktion entkommen diese mit dem Kästchen, aber Travis nimmt Nyrki gefangen, der scheinbar verzichtbarer als das Ziel der Operation ist. Von den Astronautinnen, die er ebenfalls befreien konnte, erfährt man, dass sich in dem unscheinbaren Kästchen eine genmanipulierte Pflanze befindet, mit der man aus einem Jupitertrabanten eine bewohnbare Welt machen kann.

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[Rezension] Batman Metal – Die Vorgeschichte #2 (Comic, Superhelden)

© Panini

halleluja! Nicht ganz aufgepasst und den ersten Band verpasst. Na was soll`s hauptsahe Batman.

INHALT
Ich. Mag. Das. Cover. Es ist ordentlich was drauf los und dazu die schicke Metall-Beschichtung. Das ist alleine schon die 3,99 Euro wert.

Wie eingangs geschrieben haben wir es mit dem zweiten und letzten Teil der Vorgeschichte zum groß angekündigten Epos „Metal“ zu tun.

Nicht nur auf dem Cover ist „ordentlich was los“, auch inhaltlich geschieht so einiges – auf einige Dinge kann man sich sogar schon einen Reim machen, andere weisen in die nahe bis entfernte Zukunft. Was gesichert ist – merkwürdige Metalle sind in der Vergangenheit in unsere Realität gesickert und haben die unterschiedlichsten Auswirkungen gehabt – kann es gar sein, dass sie die „guten“ Vögel zu Wesen der Nacht, also „bösen“ Fledermäusen gemacht haben? Und vor allem: Was bedeutet das für Batman und seine Ahnen? Hier wird auf einen mysteriösen „Vater“ hingedeutet, dessen Identität hoffentlich in den Bänden der regulären Serie gelüftet werden wird.

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[SPIEL`15] Mein Freitag (09.10.2015)

Nachdem der gestrige Donnerstag mit dummen Unfallgaffern begann und somit sich der Besuch ein wenig nach hinten verlagerte, ging es heute ohne Verkehrschaos los. Somit war die Laue auch direkt etwas besser und so konnte fleißig losgelegt werden. Der zweite Tag steht immer unter dem Motto „offizielle Neuheitenliste abarbeiten“. Also die heute morgen nach WWE RAW, auf Tele5 glotzen, die Liste noch durchgeackert, 81 A4 Seiten PDF, und heute dann auf ins Getümmel.

So als Fazit für diese Aktion bleibt heute festzuhalten. Es stand nicht soviel auf der Liste und so war diese schnell durch. Allerdings waren nicht wirklich Sachen dabei die mich geflasht haben und somit wanderte von den rausgesuchten Spielen auch keins in meinen Rucksack. Das ist zwar schade, aber kommt schon einmal vor.

Nach diesem Spieletests und diesen unfreiwilligen Einsparmaßnahmen ging es einfach mal schlendernd weiter und so wanderte doch noch einiges in meinen Einkaufbeutel.

Als erstes wäre da ein „Justice League Batman 3D Puzzle“ aus dem Hause Herpa. Obwohl die Teileanzahl übersichtlich ist, sehe ich mich schon stundenlang darüber brüten unf fluchen. Aber das fertige Puzzle macht echt etwas her.

Der bereits gestern erstandene „Wolsung Schnellstarter“ kam so gut an das heute nachmals Mitspieler nachlegen mussten. Die Chance habe ich dann direkt ergriffen und mir von der Radktion Phantastik die entsprechenden „Wolsung Spielsteine“ und das „Wolsung Kartendeck“ sowohl in schwarz wie auch in rot zuzulegen. Aber damit nicht genug, bei der Redax fand ich dann echt was fürs alte Fanzineherz, denn es wanderte die 36.Ausgabe des „TRODOX“ in meinen Beutel. Man ist das Ding oldschoolig!

Anschließend ging es darum eine Wissenslücke zu schließen, schließlich bin ich sowohl beim Kickstarter dabei und einiges an Zeugs liegt hier schon rum, aber ich bin nie zum Konsum gekommen. Damit ist nun dank des Comebacks von Feder & Schwert Schluss. Na wer weiß es schon? Genau, der Würfelheld hat sich einige Harry Romane zugelegt. Somit wächst die Sammlung weiter an. Und ich befürchte, nächste Woche auf der BuCon gehts weiter 🙂

Zum heutigen Abschluß fanden dann mehrere Sets von „Justice League Hero Dice“ (bei den Heidelbären erstanden) den Weg zu mir. Somit wird es wieder laut werden im Spielzimmer, die Würfel werden knallen.

Damit war der Freitag fast schon durch, auéer das noch ein Projekt eingetütet wurde, wovon ich später an dieser Stelle berichten werde.

Somit lehne ich mich nun zurück und freue mich auf morgen.

 

 

[Comic-Rezension] Jörg Buttgereits CAPTAIN BERLIN #3

Autor: Jörg Buttgereit
Illustrator: Martin Trafford u.a.
Herausgeber: Levin Kurio
Verlag: Weissblech Comics
Format: broschiert
Seitenzahl: 36
Erschienen: Januar 2015
ISBN: 978-3869590349
Preis: 4,90 €

von: Würfelheld

Na da kommt mir der einzig wahre deutsche Superheld in der dritten Ausgabe in die Hände geflattert. Nachdem der Captain im zweiten Teil voll was auf’s Maul bekommen hat, bin ich gespannt was passiert. Also los geht’s.

Verlagstext:
In CAPTAIN BERLIN # 3 gehts munter weiter! Wir präsentieren den furiosen Abschluss der Geschichte Captain Berlin und der Elefantenmensch: Ilse von Blitzens finsterer Plan nimmt Gestalt an! Der Wachskopf Hitlers ist in ihren Händen, der Elefantenmensch Joseph Merrick gehorcht ihr blind … doch das ist nur der Anfang ihres raffinierten Ränkespiels. Kann Captain Berlin sie noch stoppen? Es kommt zum Showdown in London! Außerdem im Heft: Der zweite Teil der Origin-Story! Diesmal stellen wir die alles entscheidende Frage: Ist Captain Berlin tot?!

Zum Inhalt:
Den Anfang macht „Ist Captain Berlin tot?“. Nachdem der Captain im zweiten Teil wirklich voll eins auf die Fresse bekommen hat, ist die Frage sogar berechtigt. Aber es kann Entwarnung gegeben werden, der Captain ist zwar nicht tot, aber fristet ein Dasein als Gefangener.

Weiter geht es mit dem zweiten Teil von „Captain Berlin und der unglaubliche Elefantenmensch: Showdown in London“. Der Captain trifft erneut auf den Elefantenmenschen, den er beim letzten mal nicht wirklich aufhalten konnte. Allerdings geht es in Madame Tussaud`s Wachsfigurenkabinett zur Sache. Warum das? Da steht der einzige, durch den zweiten Weltkrieg nicht beschädigte Kopf des Führers und von Blitzen schmiedet damit erneut Pläne. Hier gibt es aber nicht nur Wachsspielchen sondern auch eine Superheldenüberraschung.

Außerdem sind Leserbriefe und Werbung zwischen den Klappen zu finden.

Mein Fazit:
Je öfter ich über Captain Berlin stolpere umso besser finde ich die Idee und die Umsetzung die dahinter steckt. Eindeutig ist das der Beweis dafür das die Welt mehr deutsche Superhelden braucht. Nicht nur das es in den Panels gekonnt zur Sache geht, sondern die Stories wirklich zu unterhalten wissen, auch wenn sie sehr kurz sind bzw. den richtigen Cliffhanger für’s nächste Heft setzen.
Ich will einfach mehr davon!

Meine Wertung:
5 von 5 Wachsfigurenschädel

[Comic-Rezension] Jörg Buttgereits CAPTAIN BERLIN #2

Autor: Jörg Buttgereit
Illustrator: Rainer F. Engel, Martin Trafford, Fufu Frauenwahl
Herausgeber: Levin Kurio
Verlag: Weissblech Comics
Format: broschiert
Seitenzahl: 36
Erschienen: Oktober 2014
ISBN 13: 978-3869590325

von: Würfelheld

Nachdem der mir der erste Teil wirklich sehr viel Freude gemacht hat, musste der Zweite schnell nach geschoben werden. Somit geht es direkt wieder ins Berliner-Superheldenuniversum.

Verlagstext:
In CAPTAIN BERLIN #2 geht es weiter mit der Geschichte des Superhelden … Der grause Germanikus marschiert, wenn Hitler befiehlt: CAPTAIN BERLIN muss sterben!
Außerdem im Heft: Ein Jahrhundert lang war sein Leichnam eine museale Kuriosität … doch nun versuchen geheimnisvolle Mächte sich seiner zu bemächtigen! Was geht vor in London? Erfahrt es in CAPTAIN BERLIN und der Elefantenmensch!

Zum Inhalt:
Der zweite Teil enthält erneut zwei Abenteuer in unterschiedlichen Epochen. Den Anfang macht „Captain Berlin muss sterben“. Nachdem gescheiterten Attentat (Band #1, bzw. geschichtlich ja bekannt) trifft Hitler auf Ilse von Blitzen, eine durchgeknallte, aber geniale Wissenschaftlerin/Ärztin. Diese unterbreitet ihrem Führer ein Hilfsangebot zur Vernichtung von Captain Berlin. So hat sie eine Kampfmaschine zusammengewerkelt, allerdings nicht aus Metall und Elektronik, sondern aus Menschenteilen, aus den besten Teilen die sie bei den Landsern finden konnte. Das Unwesen wird auf den Namen Germanikus getauft und erhält nach erwachen seinen einzigen Auftrag „töte Captain Berlin“.

Das zweite Abenteuer in diesem Band ist: „Captain Berlin und der unglaubliche Elefantenmensch“. Es verschlägt uns nach London, genauer gesagt nach London des Jahres 2009. Einbrecher stehlen das Gebiss von Josef Merrik dem Elefantenmenschen aus dem 19. Jahrhundert. Allerdings hinterlassen sie eine sehr wichtige Spur, nämlich die Visitenkarte von Ilse von Blitzen, der Leibärztin des Führers. Diese hat mit der vorliegenden DNA und einer weitere Substanz erneut eine Entwicklung vor, die es ermöglichen soll den Captain zur Strecke zu bringen.

Aufmachung:
Das vom ersten Teil bekannte A4 Format nimmt auch diesmal die knalligen Panels in sich auf. Man erhält erneut passend poppiges Superheldendesign.

Mein Fazit:
Wer den ersten Teil dieser Serie schon gut fand, wird mit dem zweiten Teil nicht enttäuscht. Unser deutscher Weltretter tritt auch diesmal wieder in zwei unterschiedlichen Epochen in Aktion und rettet uns Unwissenden den Hintern!
Captain Berlin spielt wieder hervorragend mit den typischen Superheldenklischees und haut so richtig in die Spaßkerbe.
Diese Serie beweist eindeutig dass die Welt deutsche Superhelden verkraften kann und braucht – besonders wenn man bestimmten Leuten in den Arsch treten will.

Meine Bewertung:
5 von 5 Superheldengesichtsmasken