[Rezension] Shadowrun: Alter Ego (Roman)

© Pegasus Press

Shadowrunner bewegen sich immer am Rande der Legalität. Sie greifen dort ein, wo den staatlichen Organisationen die Hände gebunden sind oder wenn sich gewisse Leute aus höheren Kreisen oder den Konzernen die Hände nicht die Hände schmutzig machen wollen. Und einige verbringen ihr Leben in den Schatten, merken langsam, wie das Leben sie dort allmählich auffrisst. So geht es dem Helden von „Alter Ego“ dem ersten Shadowrun-Roman aus der Tastatur von Mike Krzywik-Groß.

INHALT
Paul Dante ist schon viele Jahre Privatschnüffler und Magier. Allerdings merkt er auch, dass er langsam aber sicher am Ende ist und es vermutlich nicht mehr lange im Berliner Großstadtdschungel aushalten wird, vor allem, wenn er im Chaos des Sprawl immer mehr zerrieben wird. Denn die Stadt ist ein Schmelztiegel vieler Völker und Gruppen, die Aufträge werden dementsprechend hart.

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[Rezension] Shadowrun: Orks weinen nicht (Roman)

© Pegasus Spiele

Es ist nun schon über zehn Jahre her das Jan-Tobias Kitzel mit „Flammenmeer“ das erste Mal die Leser in die Schatten entführte. Seitdem hat sich Kitzel anderen, durchaus empfehlenswerten Werken gewidmet. Nun kehrt er mit „Orks weinen nicht“ in die Schatten zurück. Ohne zu viel zu verraten, diese Comeback kann man mehr als gelungen bezeichnen.

INHALT
Rex lebt im Rhein-Ruhr-Plex, der vor Leben brodelnden Metropolregion, die sich aus den alten Industriestädten entwickelt hat, aber durch die günstige Lage immer noch vielen Konzernen einen interessanten Stadtort bietet. Er schlägt sich so durch, wie nicht wenige, die keinem geregelten Job nachgehen. Immerhin gehört sein Runnerteam zu den Aufstrebenden der Region und kann eine gute  Bilanz vorweisen.

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[Rezension] Talisman – Legendäre Abenteuer (Brettspiel, Fantasy)

© Pegasus Spiele

Uuuuh. Talisman. Das hab ich früher geliebt. Das ist das Spiel, in dem älter gewordene junge Fantasy-Fans im Kreis auf nem Feld rumwandern, Karten ziehen und sich epische Geschichten ausmalen!

INHALT
12 Ortsplättchen, 5 große Abenteuerbögen, 7 Stoffbeutel, 12 Heldenfigur-Aufsteller (in männlicher und weiblicher Version), 195 Marker, 1 Spezialwürfel, 1 Anleitung

Ja, für mich war Talisman immer eine klassische Materialschlacht, aber hier ist alles wohltuend aufgeräumt. Sehr schön, aber ich vermute schon beim Auspacken der Komponenten, dass mich doch ein anderes Spielgefühl erwartet, als ich ursprünglich erwartet hatte, als Andre mich gebeten hat, das neue Talisman zu testen. Nichtsdestotrotz ist alles sehr gut produziert und die Anleitung ist didaktisch und optisch gut aufgemacht – die kapiere sogar ich beim ersten Anlauf.

Zwei witzige Details sind mir schon zu diesem Zaitpunkt aufgefallen. Ich mag es total gerne, dass es alle Charaktere auch als Charakterinnen gibt. Das ist absolut ehrenwert, trotzdem musste ich innerlich kichern, als mir der Gedanke durch den Kopf schoss, dass das zwar ein Anfang ist, aber es bei schlechten Witterungsbedingungen auf Twitter zu Grabenkämpfen führen könnte, da ja damit noch lange nicht jede Möglichkeit abgedeckt ist. Ja, gutes altes Twitter…

Das andere Detail hängt wieder mit der shiny new Zielgruppe zusammen. Denn hier wird ganz klar der Familie Tribut gezollt und damit Omma unter’m Weihnachtsbaum nichts zu meckern hat, werden hier „Unholde vertrieben“. Ja, am Arsch die Räuber! Ich will Monster töten! Monster töten! Nicht Unholde vertreiben! Dazu rufe ich doch eher das Kasperle!

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[Rezension] Spiele-Comic Noir: Loup Garou

© Pegasus

Das Feld der Solospielbücher ist schon abgegrast, neue Formate schwierig geworden, da sich vieles mittlerweile wiederholt – aber es gibt immer noch die ein oder andere Idee, die noch nicht oder kaum ausprobiert wurde – so wie der Versuch, das Spiel in einen Comic zu verpacken. Ein solches Experiment ist „Loup Garou. Ein Spiele Comic Noir“.

INHALT
Du bist Eoras der treue Lehrling des Magiers, Alchimisten und Heilers Theocred und lebst mit ihm in der kleinen Gemeinde Trübenthal bei der Ortschaft Weißendorn. Werwölfe und Vampire sind dir nicht fremd, und wenn man gewisse Spielregeln einhält, kommt man gut mit ihnen aus.

Als du für deinen Meister in der Dunkelheit noch ein paar Alraunen besorgen willst, wirst du von einem Werwolf angegriffen und fortan von einem mordlüsternen Jäger angegriffen. Und dann ist auch noch dein Meister verschwunden …

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[Rezension] Shadowrun: Der vitruvianische Moment (Roman, Rollenspiel)

© Pegasus Press

„Shadowrun“ hat auch in Deutschland eine lange Geschichte und den Wechsel von einem Verlag zum anderen hinter sich. Aber das Setting ist reizvoll genug, um eine neue Generation an den Spieltisch zu fesseln. Ein Zeitsprung ermöglichte dabei neue Entwicklungen und Anpassungen, die auch Martina Nöth in ihrem Roman „Der vitruvianische Moment“ berücksichtigt.

INHALT
Datenextraktionen sind sein Ding, ansonsten liebt Riggs doch eher die einfachen Dinge des Lebens, angefangen mit Actionfilmen aus dem letzten Jahrhundert bis hin zu Aldi-Burgern bei denen das extra Röstzwiebelaroma nicht fehlen darf.

Deshalb glaubt er auch nicht an Stress, als er einen Auftrag im Süden Deutschlands annimmt und sich mit ein paar Leuten zusammentut, um den Run durchzuführen. Doch er wird schnell eines besseren belehrt, als die Sicherheitsmaßnahmen des Museums, in das sie einbrechen doch besser sind, als erwartet.

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[Rezension] Pulp Cthulhu – Knallharte Action und Abenteuer gegen den Mythos (Rollenspiel)

© Pegasus Spiele

Bei „Pulp Cthulhu“ handelt es sich um kein eigenes Rollenspiel-System, sondern um eine Erweiterung zu „Chtulhu“ in der 5. Edition, so dass man auf jeden Fall dessen Grundregelwerke zur Hand haben sollte, um sie letztendlich überhaupt spielen zu können.

Die Macher würdigen damit vor allem den Geburtsort des Mythos, der von H. P. Lovecraft mehr oder weniger für die bunten Heftchen mit den überdrehten Geschichten geschaffen wurde, die vor allem in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen den Markt überfluteten und vielen Menschen halfen, ihr desolates Leben zumindest eine Weile bei den exotischen Abenteuern zu vergessen, in denen auch die ganz normale Welt Tummelplatz seltsamer Kreaturen und Mächte werden konnte.

INHALT
Pulp-Helden sind auf die ein oder andere weise übermenschlich, weil sie entweder eine ganz besondere übersinnliche Gabe besitzen, die ihnen im Kampf gegen die Kreaturen und Mächte des Mythos helfen, auf Artefakte und Freunde zurückgreifen können, die zu mehr in der Lage sind. Oder sie sind besonders wohlhabend und einflussreich.

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[Rezension] Lovecraft Letter (Brettspiel)

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Über die letzten Jahre hinweg ist Pegasus die Anlaufstelle für horroreske Brettspiele. Natürlich darf da auch der Meister himself nicht fehlen.

Die neueste Inkarnation – auch am Namen gut zu erkennen – von „Love Letter“.
Love Letter = gut
Lovecraft = gut

Was soll schief gehen?

DIE AUFMACHUNG
Kleine Schachtel mit einem in einer Bibliothek sitzenden Professor und einem unterschwellig bedrohenden Tentakel-Schleim-Wesen. Sieht schonmal top aus.

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