[Rezension] Zombie Zone Germany: Blutzoll (Novelle, Untote)

© Amrun Verlag

Vor gut fünf Jahre erschien im Amrun Verlag die Anthologie zur Zombie Zone Germany. Seitdem erscheinen in unregelmäßigen Abständen Novellen, welche auf das in der Anthologie gesteckte Setting zurückgreifen. In diesem ist Deutschland durch äußere Einflüsse, wie etwa Umweltgifte und, genauso wie durch Korruption und Machenschaften zu der Heimat von Untoten geworden. Einige wenige Menschen konnten sich retten; den entstandenen Enklaven sei Dank. Schaut man aber genau, sind dies meist Reiche, Promis und Politiker gewesen. Die restliche Bevölkerung wir ihrem Schicksal überlassen. So auch in dieser Novelle, welche uns in den östlichen Teil der Zombie Zone führt.

INHALT
Benjamin und Niklas, zwei Brüder, welcher sich einst gemeinsam der Herausforderung gestellt und für eine Vielzahl von Überlebenden Eden gegründet hatten, haben sich unversöhnlich verkracht. Der Streit geht so weit das selbst Eden mittlerweile in zwei Hälften unterteilt wurde. Seit diesem Zeitpunkt ist der sichere Zufluchtsort kaum wiederzuerkenne. Die eine Hälfte blüht regelrecht auf und die Einwohner erfreuen sich ihres Lebens. Die andere Hälfte versinkt mehr oder wenig in Dunkelheit und steuert immer weiter auf den Stand der Dinge des Mittelalters zu.

Weiterlesen „[Rezension] Zombie Zone Germany: Blutzoll (Novelle, Untote)“

[Rezension] Vampirnovelle (Horror)

© Begedia Verlag

In den letzten Jahren wurden Vampire durch das Liebesroman-Genre weichgespült und verloren quasi ihre Fangzähne. Sie sind nicht länger das Monster, sondern der starke und gutaussehende Bad-Boy-Lover, der im Grunde seines Herzens doch gut und sanft ist, der perfekte Mann für jede Frau. Das ist ein Umstand, der vor allem Genre-Fans gruselt und dem Autoren wie Frank Hebben wieder andere Vorstellungen entgegen setzen wollen.

INHALT
Martin lebt in einer Wohngemeinschaft mit Johann und Ruth in den Tag, oder besser die Nacht hinein. Er arbeitet im Unternehmen seines Vaters – ebenfalls ein Vampir, treibt sich aber viel lieber in den Bars der Stadt herum und genießt ein Liebensabenteuer nach dem anderen. Frauen sind schnell vergessen oder eben auch Futter.

Weiterlesen „[Rezension] Vampirnovelle (Horror)“

[Kurzfilm] HZ Hollywood Zombies

Ich konsumiere Untote nicht oft, ist nicht so wirklich meins. Ab und an stolpere ich dann aber über ein Konsumgut welches ich mir reinpfeife und auf welches ich hier gerne hinweise. So auch bei diesem Kurzfilm, über welchen ich soeben HIER gestolpert bin.

Schaut rein…

Weiterlesen „[Kurzfilm] HZ Hollywood Zombies“

[Blogaktion] Follow Friday #37 – Unbeliebte Themen in Büchern

Na was haben wir heute wohl? Genau, Freitag. Somit ist es nicht mehr lange bis zum Wochenende und erneut ist es an der Zeit, wieder am Follow Friday teilzunehmen.

Die Frage und Regeln finden Ihr bei Fiktive Welten.

Somit auf zur 37.Ausgabe.

Weiterlesen „[Blogaktion] Follow Friday #37 – Unbeliebte Themen in Büchern“

RPG-Blog-O-Quest #013 – Im Zeichen des Kürbis oder Vampire, Werwölfe & Zombies

002Nachdem Greifenklaue in der 12.Ausgabe mehr zum Thema „Geld“ wissen wollte, widme ich mich hier nen dem sich nähernden Gruselfest. Ja und das obwohl Untote/Horror nicht meins sind, aber vielleicht hilft die Queste dabei, dieses zu ändern.

Also dann mal ohne weiter Umschweife losgelegt.

Weiterlesen „RPG-Blog-O-Quest #013 – Im Zeichen des Kürbis oder Vampire, Werwölfe & Zombies“

[Rezension] Zombie Zone Germany

as-ZombieZoneGermanyHerausgeber: Torsten Exter
Verlag: Amrun-Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 370 Seiten
Erschienen: März 2015
ISBN: 978-3944729749
Preis: 12,90 Euro

von: Kris

Zombies sind immer noch hoch im Kurs, aber die Art, mit dem Thema umzugehen, ist in den letzten Jahren sehr von „The Walking Dead“ und diversen romantisch veranlagten Jugendbüchern geprägt worden. Aber immer noch finden Herausgeber und Autoren einen Weg, dem ganzen eine eigene Note zu geben. „Zombie Zone Germany“ gehört zu dieser Art von Anthologien.

Klappentext:
Unsere Städte wurden Höllen. Sie kamen über Nacht. Ihr Hunger war unstillbar. Sie fielen wie Heuschreckenschwärme über die Lebenden her. Zerrissen sie, fraßen, machten aus ihnen etwas Entsetzliches. In den Straßen herrscht verwestes Fleisch. Zwischen zerschossenen Häusern und Bombenkratern gibt es kaum noch sichere Verstecke. In Deutschland ist der Tod zu einer seltenen Gnade geworden. Hohe Stahlbetonwände sichern die Grenzen. Jagdflieger und Kampfhubschrauber dröhnen darüber. Es wird auf alles geschossen, was sich (noch) bewegt. Deutschland wurde isoliert – steht unter Quarantäne.

Die wenigen Überlebenden haben sich zu Gruppen zusammengeschlossen, oder agieren auf eigene, verzweifelte Faust. Gefangen unter Feinden. Im eigenen Land. Doch ist der Mensch noch des Menschen Freund, wenn die Nahrung knapp wird und ein Pfad aus kaltem Blut in eine Zukunft ohne Hoffnung führt?

Die Auftakt-Anthologie zu Deutschlands größter Zombie-Reihe mit 21 Kurzgeschichten von Alin Rys, Britta Ahrens, Carolin Gmyrek, Christian Günther, Daniel Huster, Eberhart Leucht, Fabian Dombrowski, Felix Kreutzmann,

Heike Schrapper, Jan Christoph Prüfer, Joshua Lorenz, Kerstin Zegay, Lisbeth Duller, Chris Dante, Marina Heidrich, Markus Cremer, Nora Wanis, Sandra Longerich, Sebastian Braß, Tom Karg und Vincent Voss

Zum Inhalt:
Im Jahr 2020 sind sie einfach da. Ein Virus verwandelt immer mehr Menschen in die nach dem Fleisch der Lebenden gierenden Untoten und schon bald bricht das Leben in Deutschland – so wie wir es alle kennen, zusammen. Das Chaos regiert, die Städte werden zu toten Zonen – aber auch auf dem Land ist man nicht mehr sicher.

Da die Nachbarländer die Grenzen schließen und keine Hilfe anbieten, sind die Menschen von nun an auf sich gestellt. Wer überleben will, muss kämpfen – nicht nur gegen die Zombies, sondern auch um jedes Lebensmittel.

Die einundzwanzig Geschichten spielen ein bis zwei Jahre nach dem Vorfall, der das Leben in Deutschland auf den Kopf stellt. Da ist der Junge, der mit seinem Großvater allein in einem abgelegenen Haus lebt. Bisher haben sie es geschafft, durchzuhalten, aber langsam verliert der alte Mann die Kraft. Und schließlich ist es kein Zombie, der in ihre Welt einbricht.

Hält er sie gefangen oder sie ihn? Ein junger Mann kann seine geliebte Annie nicht verlassen, die längst zu einer Untoten geworden ist. Und auch einem Bruder fällt es schwer, seine kleine Schwester zurück zu lassen, vor allem weil er sich fragt, warum es überhaupt noch Sinn macht, weiterleben zu wollen.

Eine ähnliche Entscheidung muss ein anderer Junge treffen, der genau weiß, dass seine Mutter nicht mehr zu den Lebenden zurückkehrt. Aber da ist auch noch seine kleine Schwester, die das einfach nicht verstehen will. Deshalb hält er es noch immer an einem Ort aus, an dem sie jederzeit fürchten müssen, den Zombies zum Opfer zu fallen.
Andere Erzählungen versuchen zu erklären, wie die Zombies überhaupt erst entstanden sind, beschreiben mal ernst und düster, dann aber auch mit einem Augenzwinkern, wie der Virus sich erst langsam und dann immer schneller ausbreitete.

Wieder andere schildern den verzweifelten Überlebenskampf, die Hoffnung der Lebenden, es doch noch irgend wie weiter zu schaffen und die Momente, in denen alles verloren scheint …

Heraus kommt eine eindringliche Sammlung von ganz unterschiedlichen Erzählungen. Allen ist gemeinsam, dass sie sich auf einen Schauplatz und eine überschaubare Menge von Personen konzentrieren.

Deutschland wirkt dabei durchweg postapokalyptisch. Die Infrastruktur ist zusammengebrochen, Feuer und andere Katastrophen haben die Städte zerstört oder sind gerade noch dabei, die Läden so gut wie ausgeplündert.

Der Umgang mit dem Thema ist jedoch sehr unterschiedlich. Einige Autoren neigen dazu, auch noch die letzte Hoffnung ihrer Protagonisten zu zerstören, andere wieder lassen den Funken noch einmal ganz hell aufflammen. Oft sind es Geschwister oder Liebende, die sich entscheiden müssen, welchen Weg sie gehen wollen. Dann wieder kommen Fremde an einen ort, der für sie Leben und Tod zugleich bedeuten kann.

Die meisten Geschichten konzentrieren sich bewusst auf das Innenleben der Männer und Frauen, die vor dem Desaster stehen, einen geliebten Menschen verloren zu haben oder vielleicht zu verlieren, die andererseits auch nicht los lassen können. Der ein oder andere versucht auch aus der Sicht eines Zombies zu schreiben, was sich auch nicht gerade uninteressant liest. Auf jeden Fall schimmert in den Geschichten immer ein wenig Hoffnung durch, gepaart mit Verzweiflung, nur ganz selten sind die Menschen bereits abgestumpft.
Ganz wenige setzten jedoch auf Action und Horror, scheinen es regelrecht zu genießen, die Zombie-Apokalypse in allen Einzelheiten und mit ekligen Details zu beschreiben. In diesem Fall kommen die Figuren leider ein wenig zu kurz, die Fans rasanten Horrors jedoch zu ihrem Recht.

Wirklich böse, ja geradezu schwarzhumorig wird es nur in einer Geschichte, in der die „Rückkehr der faulen Schlampe“ erst an allem Schuld ist.

Alles in allem entsteht so eine gute Mischung aus Geschichten, die es jedem Leser erlaubt seinen oder seine Favoritin zu finden. Stilistisch sind die Erzählungen auf einem Level – es gibt keine Ausreißer nach unten.

Mein Fazit:
„Zombie Zone Germany“ beweist, dass sich auch zu populären Themen wie Zombies und Endzeit immer noch neue Facetten hinzufügen lassen. 21 Autoren beweisen dies in sehr unterschiedlichen und abwechslungsreichen Geschichten, unter denen man als Leser garantiert seinen Favoriten finden wird.

Meine Wertung:
4 vom 5 Zonenzombies

[Comic Rezension] Pater Dracula 1 +2

Autor: Josef Rother
Illustrationen: Donna Barr, Diana Sassé, Domenic Regan
Verlag: Weissblech Comics
Format: A5, geheftet
Seitenzahl: 38 (Band 1) und 26 (Band 2)
Erschienen: 2003 (Band 1) und 2004 (Band 2)
ISBN: –
Preis: 4,00€ (Band 1) und 3,90€ (Band 2)

von: Moritz

„Pater Dracula“? Verdammte Axt, das muss ich mir einfach reinziehen!

Klappentext:
#1:
Weissblech-Comics bringt Euch die Gute Nachricht: Graf Dracula hat sich zum Christentum bekehrt! Der alte Kampftrinker schwört jetzt auf den Messwein, das gewandelte Blut Christi, und arbeitet mit Reverend Van Helsing für die Hand Gottes, den Geheimdienst Seiner Heiligkeit! In unserem ersten Heft tritt ihm ein besonders blasphemischer Gegner entgegen: Sankt Frankenstein, die Lebende Reliquie!
– Das Blut des Lebens
– Pater Dracula in Lebende Reliquien!

#2:
Die Gute Nachricht für Katholiken und andere Zeitgenossen!

PATER DRACULA ist zurück und gibt sich ein weiteres Mal das Blut Christi. In der neuen Ausgabe unseres katholisch-kultigen Comics belehren wir euch über die Gefahren der satanischen Rock-Musik und enthüllen die Wahrheit über Elvis und seinen Pakt mit dem Teufel. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Sorgen und Nöte katholischer Seelsorge und berichten von Pater Draculas verzweifeltem Kampf um die Seele einer sündhaften Nonne.
Heavy Metal-Autor Josef Rother hat für diese Traktate gleich vier Zeichner um sich versammeln können: Diana Sassé, Stefan Dinter und Dominic Regan, den Zeichner des schottischen Kult-Comics The Freedom Collective, der in Kürze ebenfalls bei Weissblech erscheinen wird.
– Pater Dracula in Die sündhafte Nonne
– Pater Dracula in Long Live the King

Zum Inhalt:
Müsste ich die beiden Bände mit einem Wort beschreiben, so wäre das wohl „krude“ und zwar nicht positiv, nicht negativ, sondern in erster Linie beschreibend. Sowohl die schwarz-weiß-Zeichnungen als auch die Idee und die vier Geschichten sind mal sowas von krude. Egal, um welchen der Zeichner es sich handelt – wobei Stefan Dinter noch am klarsten zeichnet – der s/w-Stil ist immer auf Skizzen-Niveau, obwohl man phasenweise doch erkennt, dass die Mädels wirklich was können (was sie aber tapfer zu verschleiern suchen). Und die Handlungen sind einfach hanebüchen – und doch irgendwie auf eine schwer fassbare Art und Weise faszinierend.

Let’s go:

– Das Blut des Lebens:
Pater Dracula rettet einen armen sündigen Vampir und wir erfahren, dass Reverend van Helsing ihn mit dem Blut Jesu Christi bekannt gemacht hat und er jetzt etwas gefunden hat, was seinen Blut für alle Ewigkeit stillt. Außerdem gibt es mittlerweile eine große Vampirgemeinde, die ein neues Kapitel der katholischen Kirche aufgeschlagen haben.
Äh, ja – aber es geht noch abstruser:

– Lebende Reliquien:
Die Reliquie „Hand des St. Viktor“ erwacht zum Leben – ein Fall für den geheimnisumwitterten Geheimbund „Manus Dei“, dessen Vertreter Van Helsing schnell auf der Matte steht, kurz darauf unterstützt von seinem Kumpel Vlad. (Kleiner Einschub: Hier ist ein guter Augenblick, um auf die liebevollen bekloppten Ideen dieses Comics zu verweisen, denn der Kreuzkettenanhängerkommunikator von Van Helsing ist ganz großes Herrentennis und nur ein Beispiel für viele liebevolle Details.) Schnell stellt sich heraus, dass außer dieser Hand und dem Gehirn alle anderen Reliquien des Heiligen gestohlen wurden und der Horror-Spezialist weiß sofort, womit er es zu tun hat. Yepp. Natürlich. Dr. Wollstonecraft wollte die wohltätigen Kräfte des Heiligen nutzen, indem er ihn wieder „zusammensetzte“, was aber gründlich in die Hose ging, da sein Gehilfe ihm ein eher zweifelhaftes Gehirn organisiert hat. Nun müssen die beiden Manus Dei-Agenten also einen amoklaufenden zusammengeflickten Heiligen besiegen und die Sache zu ein em guten Ende bringen…
Bekloppt? Sicher, aber in Band zwei wird noch eine Schüppe draufgelegt.

– Long live the King:
Das große Übel der Welt – DIE ROCKMUSIK – wurde ja, wie wir alle wissen, von Elvis Presley über uns gebracht. Das mal nur so, um die Grundvoraussetzungen zu klären, denn die Geschichte beginnt damit, dass Pater Dracula einen armen Sünder in einer Nebengasse rettet, wo gerade etliche Dämonen über ihn herfallen. Dieser ist – klaro – Elvis Presley, der seine Geschichte erzählt von einem Pakt, den er mit dem Teufel eingegangen ist, der ihm als Gegenleistung für seine Seele großen Erfolg versprach. Sei es wie es sei, wir erfahren hier zumindest mal so ganz nebenbei, warum alle Elvis-Imitatoren in der Hölle landen. Pater Dracula hat dann schlussendlich auch eine finale Verwendung für den gefallenen „King“, der so zumindest scheibchenweise die unfassbar schwere Schuld, die er mit dem Erschaffen der Rockmusik über uns alle gebracht hat, abarbeiten kann.
… der grandioseste Gag der beiden Bände findet sich übrigens auch in dieser Geschichte, denn Elvis will ursprünglich Mitglied im Kirchenchor werden, aber der zuständige Geistliche schickt ihn nach dem Vorspielen mit den Worten weg: „… und deine Hüften Junge… vielleicht solltest du das mal behandeln lassen!“ Spektakulär. Alleine dafür hat sich die Lesezeit gelohnt.

– Die sündhafte Nonne:
Pater Dracula hat eine Nonne im Beichtstuhl sitzen, die ihm von der permanenten Hitze in ihrer… (na, ihr wisst schon) berichtet. Alle „Heilungsversuche“ scheitern, bis schließlich zwar sein eigener Leib vom Frevel befreit wird, aber die Nonne nur kurzfristig Linderung findet, bevor sie (von einer äußerst kirchlichen Moral begleitet) in die große weite Welt zieht, wo sie für Gott verloren ist.

Insgesamt finde ich das wohl Krasseste an den Comics, dass die Idee gnadenlos und völlig (VÖLLIG!) unironisch durchgezogen wird – was es wiederum so witzig macht. So ist einfach die Rockmusik der Anfang vom Ende, das ist so und wird nicht hinterfragt, nicht ironisch gebrochen, es wird sich nicht darüber lustig gemacht. Das ist einfach so. Auch die letzte Geschichte und die knallharte Moral am Schluss: „So hütet euch, meine Brüder und Schwestern. Lasst dem Feuer keine Pforte offen. Denn wenn es einmal euren Tempel entweiht hat, dann wird es euch verschlingen…“ werden nicht hinterfragt und bleiben einfach so stehen.

Ohne im Internet zu recherchieren, würde ich schwer vermuten, dass der Autor aus Köln und Umgebung stammt, denn so eine witzige Position zur katholischen Kirche kenne ich sonst nur aus der Stadt der organisierten Narretei.

Mein Fazit:
Es gibt doch nichts, was es nicht gibt. Denn seien wir mal ehrlich, die Grundidee und die Geschichten sind völlig gaga, aber irgendwie kann ich den beiden Comics einen gewissen Reiz nicht absprechen. Ich hätte beide auch dann zu Ende gelesen, wenn ich keine Rezension hätte verfassen müssen, denn auf irgendeiner Ebene, die ich nicht genau lokalisieren kann, war ich gut unterhalten.
Steht ihr also auf zu 95% durchgeknallten Underground-Kram, dann sollte das hier genau der richtige Shit sein, mögt ihr weichgespülte ligne claire wie Tintin, dann rennt um euer Leben und
hofft, dass euch Pater Dracula nicht erwischt“

Meine Wertung:
3 von 5 Messkelche