[Rezension] Die Aschebrut: Chronik der Söldner (Roman, Fantasy)

© Ventura Verlag

Moritz Böger bezeichnet sich selbst als Nerd. Er betreibt den Blog „hochleveln.de“, den er mit Artikeln und Kolumnen zu den entsprechenden Themen bestückt. Er lebt mit seiner Frau und einem vierbeinigen Mitbewohner im Ruhrgebiet. Mittlerweile hat er auch sein erstes Buch „Die Aschebrut“ geschrieben und veröffentlicht. Und vielleicht werden auch noch weitere Geschichte aus der „Chronik der Söldner“ erscheinen.

INHALT
Wohl und Wehe des Großreichs hängen von den Schwefellieferungen von der Insel Skelt ab. Denn nur mit ihnen kann das notwendige Schießpulver hergestellt werden, mit dem die unruhigen Provinzen in Schach gehalten werden sollen.

Aber die bleiben mit einem Mal aus. Und so schickt der Hochkönig eine erfahrene Söldnertruppe auf die Insel. Kjell Blutzopf und seine Gefährten sollen heraus finden was los ist, und die Probleme beseitigen. Erst denken die Krieger, das sei leicht verdientes Geld, aber schon bald werden sie eines besseren belehrt. Denn der Hafen ist menschenleer und der erste Tote, den sie finden, nicht auf natürliche Weise gestorben.

MEDIADATEN

…Autor: Moritz Böger
…Verlag: Ventura Verlag
…Format: broschiert,
…Seiten: 350
…Erschienen: Dez. 2021
…ISBN: 978-3940853790
…Preis: 15,00 EUR

MEINE MEINUNG
Der Plot mag auf den ersten Blick klassisch wirken und ist genau so eine Aufgabe, mit der auch Rollenspieler immer wieder konfrontiert werden. Denn es kann ja vielfache Gründe haben, warum wie in diesem Fall Lieferungen ausbleiben.

Doch schon die ersten Seiten machen deutlich, dass die Aufgabe ganz und gar nicht Routine sein dürfte. Schon die menschenleere Hafenstadt und die Leiche machen deutlich, dass ganz und gar nichs so ist, wie sie es sich erhofft haben.

Und schon bald schliddern sie in ein Abenteuer, dass all ihre Kraft fordert. Und auch Aufmerksamkeit, denn die Klostergemeinschaft, die als einzige Bewohner der Insel überlebt haben, sind auch nicht so ehrlich und freundlich, wie sie vorgeben zu sein.

Nach und nach kommen die Söldner hinter das Geheimnis, das die Insel umgibt, doch bis es so weit ist, müssen sie sich immer wieder eigenen Ängsten und Nöten stellen. Und ihre Gegner sind nicht so leicht zu fassen, wie sie sich es erhofft haben.

All das ist in eine abwechslungsreiche Geschichte gepackt, die spannungsgeladen voranschreitet, sich aber auch Zeit für die wichtigsten Figuren nimmt. Dabei schafft es der Autor tatsächlich mit nur wenigen Klischees auszukommen. Die Handlung lebt durch die menschlichen Entscheidungen der Figuren und daraus resultierende unerwartete Wendungen.

Die Story kommt auch ohne all zu großes magisches Brimborium aus, bewegt sich auf einem Low-Fantasy-Level, der aber dennoch sehr phantastische Momente hat. Alles in allem ist die Mischung sehr gelungen und hält einen von Anfang bis Ende am Buch.

„Die Aschebrut: Chronik der Söldner“ ist ein Buch, das nicht nur Fantasy-Rollenspieler ansprechen sollte, sondern auch Fans von Low-Fantasy-Abenteuern, die spannungsgeladen, aber auch recht lebensnah daher kommen und zugleich vielschichtige Figuren in den Mittelpunkt stellen, die einen immer wieder zu überraschen wissen.

MEINE WERTUNG
4,5 von 5 Söldnern

von: Kris

L I N K S

2 Kommentare zu „[Rezension] Die Aschebrut: Chronik der Söldner (Roman, Fantasy)“

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