[Rezension] Operation Thule (Roman, Urban Fantasy)

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Wer regelmäßig hier auf Würfelheld vorbeischaut, wird schon das ein oder andere Mal über Peter Hohmann und seine Romane gestolpert sein. Der Freisinger Pauker hat in den letzten Jahren doch so einiges im Bereich der Phantastik veröffentlicht, so auch etwa „Operation Thule“ welches nun echt lange genug auf meinem Lesestapel lag und nun doch den Weg ins Kopfkino gefunden hat.

INHALT
Wir befinden uns im Zweiten Weltkrieg, genauer gesagt in Oslo, wo gerade der Einmarsch der Nazis im vollem Gange ist. Sturmbannführer Rudolf Krieger ist vor einem Museum vorgefahren um dort mit der Inventarisierung anzufangen. Schließlich muss man ja wissen, was man in Besitz genommen hat. Bei dem Rundgang findet sich eine geheimnisvolle Steintafel, welche Krieger unverzüglich ins Reich verbringen lässt.

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[Blogaktion] Follow Friday #40 – Juni Highlight

Ähem, ja ich bin in der Lage einen Kalender zu lesen, und ich weiß das wir heute bereits Samstag haben, aber aufgrund meines erhöhten Konsumes bin ich gestern nicht dazu gekommen. Das hole ich nun schnell nach. Also hiermit mein aktueller Follow Friday von Fiktive Welten.

Die Frage: Dein Highlight im Juni 2017?

Da gibt es diesmal einige Highlights die Erwähnung finden sollten, daher teile ich das auf.

Mein…

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[Trailer] GUARDIANS (russischer Superhelden-Streifen)

Dank Stefan von den PhantaNews bin ich auf diesen Trailer aufmerksam geworden. Um mir nichts aus den Fingern zu saugen zitiere ich Stefan mal:

Während des kalten Krieges erschuf eine Organisation namens „Patriot“ eine Superheldeneinheit, die Mitglieder aus verschiedenen Sowietrepubliken hatte. Für viele Jahre hielten die Mitglieder ihre Identitäten geheim, aber in schweren Zeiten müssen sie wieder an die Öffentlichkeit treten.

Regie führte Sarik Andreasyan, Das Drehbuch stammt von Andrey Gavrilov, es spielen unter anderem Valeriya ShkirandoSanzhar MadiyevAlina LaninaAnton Pampushnyy und Sebastien Sisak

[Buch] METRO 2035 erscheint im April

Am 11.April ist es soweit, Metro 2035 von Dmitry Glukhovsky wird zu haben sein. Der Wälzer wird knappe 780 Seiten umfassen und im Heyne Verlag erscheinen. Wer sich mit 14,99 Euro auf dem Weg zum Buchdealer seines Vertrauens macht kann das Werk unter der ISBN 978-3-453-31555-6 ordern.

Ob ich den Wälzer konsumieren weiß ich noch nicht, da mich die beiden Vorgänger x3, x4 nicht wirklich überzeugen konnten, wobei der Hintergrund und der Stoff viele gute Ansätze hat. Na mal sehen.

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[Rezension] Tekhnotma 1 – Zeit der Dunkelheit

Autor: Aleksei Bobl, Andrei Levitski
Reihe: Parol / Tekhnotma
Verlag: Heyne Verlag
Übersetzung: Anja Freckmann
Format: broschiert, 480 Seiten
Erschienen: Juni 2012
ISBN 10: 345352926X
ISBN 13: 978-3453529267

von: Würfelheld

In den letzten Jahren ist etliches an Romanen aus dem SF Genre nach Deutschland geschwappt. Darunter waren meiner Meinung nach einige sehr lesenswerte Bücher. Nach dem durchlesen des hier gebotenen Klappentextes, war für mich klar, okay diese Buchdeckel enthalten eine Thematik die wohl nicht gerade neu erscheint. Also etwas skeptisch bin ich dann ans lesen.

Zur Story:
Wir befinden uns in den Wirren eines zukünftigen Russlands, welches sich im Bürgerkriegsähnlichen Zustand befindet. Der Söldner Jegor Pasin gerät in Gefangenschaft. Ihm wird der Prozess gemacht, wobei er zum Tode verurteilt wird. Doch kurz danach wird Jegor vor die Wahl seines Lebens gestellt – nimmt er das Urteil an oder begibt er sich in die Hände einiger Wissenschaftler und nimmt an einem Experiment teil

Jegors Entscheidung ist schnell getroffen, er entscheidet sich für die Teilnahme am Experiment. Kurze Zeit später befindet sich Jegor dann auch schon in den Ruinen des wissenschaftlichen Labors wieder.

Während des Laboraufenthaltes verändert sich die Umwelt drastisch. Es entstehen Mutationen sowohl im Pflanzen- als auch Tierreich. Weiterhin entsteht ein Megavirus der quasi alles angreift und vernichtet – außer Eisen.

Jegor gerät in die ihm unbekannte Welt. Mit Hilfe von zwei Gefährten, kommen sie der Lösung ihrer vielen Fragen immer näher, allerdings ist nicht alles so wie sie sich das denken oder es vermutet haben.

Das Setting:
Die uns bekannten Russland-Strukturen sind nicht mehr vorhanden, so findet man eher eine Ansammlung von bekannten Endzeit-Elementen wieder. So könnte als Vorlage hervorragen Mad-Max oder Flucht aus L.A. gedient haben.

Die wenigen Überlebenden der Katastrophen, siedeln nun in kleinen Gruppen und versuchen mit aller Macht ihr Überleben zu sichern. Der Begriff Outlaw ist dafür eine klare Untertreibung.

Die Protagonisten:
Den beiden Autoren gelingt es zwar den Protagonisten eine Persönlichkeit zu geben, allerdings ist diese irgendwie nicht richtig fassbar und geht im Storygewimmel unter. Die Persönlichkeiten der Protagonisten sind sich teilweise recht ähnlich, was die Unterscheidung der Charaktere sehr erschwert.

Mein Fazit:
Den beiden Autoren, die ihre Finger bei dem PC-Spiel S.T.A.L.K.E.R. drin hatten, liefern mit diesem Buch, den ersten Teil einer Serie ab. Dabei greifen sie auf bekannte und teils schon durchgenudelte Kost zurück. Die Idee mit einer Apokalypse, wenigen Überlebenden und raffgierigen Regierungen und Konzernen ist echt nicht neu, scheint aber zu funktionieren. Manchmal kam mein Lesefluss aber ins stottern und ich hatte das Gefühl von außen uninteressiert auf die Geschehnisse zu blicken und abzuwarten was nun passiert.

Mich konnte dieser Auftaktband nicht wirklich packen und so werden es die Nachfolger nicht zu mir schaffen. Schade dass das gebotene Potenzial nicht ausgeschöpft wurde.

Meine Bewertung:
2,75 von 5 Versuchslabore