[Rezension] Kalt wie Eis (Roman, Splittermond #5)

© Feder & Schwert

Zu den neuen und in Deutschland entwickelten „Pen & Paper“-Rollenspielen gehört „Splittermond“, das mit seinen vielen, oft auch nichtmenschlichen Rassen und einer ganz eigenen Hintergrundgeschichte ein Setting zu bieten versucht, das immer wieder neue Spieler gewinnt und auch die alteingesessenen zu halten weiß. Romane helfen dabei, sich die Welt besser vorstellen zu können. So auch „Kalt wie Eis“, der fünfte Band der „Splittermond“-Reihe.

INAHLT
Zitrabyt ist einer der wenigen Küstenstädte am Firnmeer, die die Zivilisation im hohen Norden aufrecht erhalten. Bisher lebten die unzähligen Zwergenclans, die sich in den Flanken von Gletscher und Berg eingegraben hatten, in Frieden miteinander, aber nun ist der gefährdet, denn Gerüchte über große Walflotten an der Küste, lassen die ohnehin nur oberflächliche Harmonie zerbrechen. Zunächst werden die Konflikte nur auf dem Meer ausgefochten, dann erreichen sie die Stadt selbst.

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[Rezension] Die Herren von Nebelheim (Roman, Fantasy)

© Amrun Verlag

Mit ihren „Abrantes“-Romanen hat Susanne Pavlovic Fantasygeschichten geschaffen, die ihren eigenen Weg gehen und nicht unbedingt die erfolgreichen Vorbilder oder Trends aus den Medien nachahmen. Ihre Figuren sind unverwechselbar, ebenso wie die Abenteuer, die nicht immer das bieten, was die Masse erwartet. Auch „Die Herren von Nebelheim“, ihr neuster Roman geht diesen Weg.

INHALT
Auch wenn wieder Frieden herrscht, so kommen Krona und ihre Freunde doch nicht wirklich zur Ruhe, denn es kommen immer wieder neue Überraschungen zum Vorschein. Nicht nur, dass die junge Königin hohen Besuch aus den Nachbarländern erwartet – eine Delegation der Zwerge ist bereits angekommen und auch die Elfen wollen der Herrscherin Ehrerbietung erweisen, auch im Untergrund rumort es gewaltig. Denn durch den Hinweis eines der Gäste, schaut man sich genauer im alten Bergwerksstollen-Labyrinth unter der Burg um und entdeckt dabei sehr unangenehme Bewohner.

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[Rezension] Ka – Das Reich der Krähen (Roman, Fantasy)

© Golkonda Verlag

John Crowley ist Autor, Produzent und Verfasser von Drehbüchern. Schon zweimal hat er den „World Fantasy Award“ gewonnen, nun fügt er mit „Ka – Das Reich der Krähen“ den „Mythopoeic Award“ als beste „Fantasy Novel“ hinzu. Der Golkonda Verlag veröffentlicht dieses ungewöhnliche Werk nun auf Deutsch.

INHALT
Schon als junge Krähe denkt Dar Eichling über den Horizont hinaus, den seine Rassegenossen haben. Er ist der erste, der einen Namen erhält und erfindet sogar eine eigene Sprache für die Krähen. In der Zeit, in der Menschen in ihren Lebensraum eindringen, lernt er sogar deren Sprache und freundet sich mit dem „Sänger“ und „Fuchskopf“ an, die seinen Horizont noch mehr erweitern.

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[Rezension] Roma Nova (Roman, Sience Fiction)

© Bastei Lübbe

Die gelernte Buchhändlerin Judith Vogt (und ihr Schreibpartner Christian sind) ist schon lange im Genre des Steampunk und der Fantasy unterwegs. Nun, da die Grenzen verschwimmen, wagt sie sich auch in den Bereich der Space Opera und vermischt in „Roma Nova“ Elemente historischer Ereignisse mit einem futuristischen Setting.

INHALT
Von ihrem Planeten aus, haben die Römer ein viele Systeme umspannendes Reich geschaffen und viele andere Völker unterjocht, damit aber auch schlafende Feinde geweckt, die nur darauf lauern, das Reich anzugreifen, so wie die Dämonen, die sich innerhalb des Mare Nostrum verbergen.

Ein Überfall auf das Sternenschiff des mächtigen Legaten Lucius Marinus bringt die Ereignisse nach und nach ins Rollen. Denn die Seherin Marisa, die sie befreien, während alle anderen sterben, hat ein klares Ziel vor Augen und auch die Werkzeuge, die es für sie erreichen können: Die Gladiatoren, die zum Vergnügen der Römer ihr Leben in der Arena aufs Spiel setzen, allen voran Spartacus, ihr Mann …

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[Rezension] Mortal Engines: Krieg der Städte (Roman, SciFi, bald im Kino)

© FISCHER Tor

Seit vielen Jahren ist Philip Reeve in seiner Heimat England ein erfolgreicher Autor, der vor allem durch sein „Mortal Engines“-Quartett die Aufmerksamkeit der Leserschaft gewann. Die Romane erschienen bereits Anfang des Jahrtausends in einem deutschen Verlag, dürften aber erst jetzt die breite Masse interessieren, da der erste Band „Krieg der Städte“ von Peter Jackson verfilmt wurde und diesen Dezember in die Kinos kommt.

INHALT
In einer fernen Zukunft ist die Erde verwüstet. Die Menschheit hat zwar überlebt, die meisten fristen aber ein eher elendes Leben in den wandernden Städten, die von gigantischen Motoren angetrieben werden. Man macht Jagd aufeinander, um an Nahrung und Rohstoffe zu kommen – nur wenige suchen in den Resten der Zivilisation nach diesen Dingen.

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[Rezension] Reiseziel Utopia – Geschichten aus einer hellen Zukunft (Anthologie, Science Fiction)

© Edition Roter Drache

Die meisten SF- Anthologien, die einen Blick in die Zukunft wagen, sehen diese meistens finster und grausam, zeichnen kein angenehmes Bild von dem was auf uns zukommen wird – angefangen mit dem totalitären Überwachungsstaat bis hin zu Aliens, die keine Skrupel haben, die menschliche Rasse auszuschalten. Diesem doch eher depressiven futuristischen Bild setzt Stefan Holzhauer nun lichtere Visionen seiner Autoren entgegen. So ist die Stimmung in den 21. Geschichten von „Reiseziel Utopia“ durchweg positiv oder zumindest hoffnungsvoll.

INHALT
Ein irdisches Forschungsschiff beobachtet den Krieger einer Rasse, die sich nach und nach in den Untergang treibt. Die Crew würde gerne eingreifen, aber es gibt Regeln auf die der Captain beharrt und die nicht übertreten werden dürfen. Bis zu dem Moment, in dem ein Besatzungsmitglied eine Lösung findet.

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[Rezension] NSA: Nationales Sicherheits-Amt (Roman, Alternative Weltgeschichte)

© Bastei Lübbe

Der 1959 in Unna geboren Andreas Eschbach, welcher Luft- und Raumfahrttechnik studiert und aktuell im Software-Umfeld tätig ist, hat es geschafft, über Jahre hinweg, immer wieder SciFi-Werke zu verfassen die vielen Lesern tolle Lesestunden bereitet haben. Nun hat sich Eschbach einer Fiktion angenommen, die nicht unbedingt Neu erscheint und auch nicht ist, aber doch einen gewissen Reiz in sich trägt. So nimmt Eschbach als Handlungsort die Zeit des Dritten Reiches und mischt dieses mit den aktuellen technischen Errungenschaften wie etwa Internet, E-Mail, usw.

INHALT
Helene hat sich während ihrer Schulzeit zu einer der besten Programmstrickerinnen im Deutschen Reich entwickelt. Sie beherrscht Komputer im Schlaf und kann Sachen die Andere nie erreichen werden. So ist es auch kein Wunder, das sich nach Helenes Schulabschluss direkt das „Nationale Sicherheits-Amt“ standesgemäß per Elektrobrief bei ihr meldet. Dabei handelt es sich um einen Geheimdienst, welcher besonderen Wert auf „Geheim“ legt und nicht vielen Leuten bekannt ist.

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