[Rezension] Johnny Sinclair: Beruf Geisterjäger 2 von 3 (Hörspiel, Krimi)

© Folgenreich

Nachdem Johnny Sinclair im ersten Teil seine ersten Erfahrungen mit der Geisterwelt gemacht hat, geht es direkt weiter. Erasmus nimmt sich Johnny an und versucht ihn seinem Traum näher zu bringen. Also hören wir mal was dieser Teil für mich parat hält.

INHALT
Erasmus von Rothenburg der Totenschädel welchen Johnny im ersten Teil im Moor gefunden hat, hat sich Johnny als angenommen und versucht dem Jungen die Geisterwelt und –Jagd näher zu bringen. Aber ein Schädel alleine reicht nicht. So braucht Johnny einen Assistenten und wer sollte besser als sein Freund und Klassenkamerad Russell für den Job geeignet seien. Aber das ist einfacher gesagt als getan, schließlich dreht sich die Geisterwelt weiter.

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[Rezension] Johnny Sinclair: Beruf Geisterjäger 1 von 3 (Hörspiel,Krimi)

© Folgenreich

Die meisten von uns dürften den Londoner Geisterjäger John Sinclair kennen, welcher seit einer gefühlten Ewigkeit als Heftroman Fall um Fall löst und die Erde ein bisschen sicherer macht. Anfang 2017 erschien dann das erste Taschenbuch zu Johnny Sinclair. Nun hat sich Folgenreich diesem Werk angenommen und daraus ein Hörspiel entstehen lassen. Wer aber nun vermutet das Johnny einfach nur ein Junger John ist liegt falsch, denn John ist der Namensvetter und die Inspirationsquelle. Na hören wir doch mal was so auf die Gehörgänge zukommt.

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[Rezension] Verflucht – Nacht der Toten (Roman, Mystery-Thriller)

© Mantikore Verlag

Der langjährige und preisgekrönte Journalist Rob Blackwell ist auch Autor zahlreicher Romane, meistens im Bereich des Mystery-Thrillers, den er gerne mit Elementen aus Horror, Fantasy und alten Legenden vermischt. „Verflucht – Nacht der Toten“ ist der Auftakt seiner Serie „The Sanheim-Chronicles“.

INHALT
Vor zwölf Jahren versetzte ein Serienkiller die Gegend um die Kleinstadt Loudoun in Angst und Schrecken. „Lord Halloween“ beging mehrere grausame bis bestialische Morde und forderte von der öffentlichen Presse die angemessene Aufmerksamkeit. Nach dem 31. Oktober verschwand er allerdings von der Bildfläche und wurde auch nie gefasst. Der einzige Hinweis und die Verbindungen zu dem Morden sind die Briefe an den lokalen Berichterstatter.

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[Interview] Im Gespräch mit André Wiesler (Protektor, Crowdfunding)

Ich habe mich mal ins Revier vom Oberprotektor getraut und einige Sockenschüsse, ähem Fragen zur aktuellen Crowdfunding-Kampagne gestellt.

Ich wünsche viel Spaß.

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Hallo André,
danke dass du dir die Zeit für dieses Interview gefunden hast. Auch wenn dich die meisten kennen dürften, würdest du dich kurz vorstellen.
Ich wurde 1974 in Wuppertal geboren. Entgegen anderslautender Gerüchte hat sich in dieser Nacht weder der Mond verdunkelt, noch tobte ein schrecklicher Sturm. Man möchte es heute kaum noch glauben, aber ich war bei der Geburt sehr leicht – ein Makel, den ich im Laufe meines Lebens nachhaltig ausgeräumt hat. Bitte? Ganz so weit vorne brauche ich nicht anfangen? Okay … Ich bin Autor und Spieleentwickler für mittlerweile eine ganze Reihe an Rollenspielen und schreibe Romane, in letzter Zeit vorzugsweise lustige. Außerdem bin ich als Lesekomiker unterwegs und arbeite für Ulisses Spiele als Projektmanager für Crowdfundings. Der Protektor ist allerdings mein eigenes Privatdingsbums.

Seit ein paar Tage läuft das Crowdfunding zum Protektor-Rollenspiel. Worum dreht es sich dabei?
Das ist ein Rollenspiel mit Protektoren. Kein Etikettenschwindel also hier. Und Protektoren sind mystisch gebuffte Monsterjäger – nur dass man bei diesem Rollenspiel eher die Mister Beans oder Fuzzy Bears unter den Pfählern und Silberkuglern spielt. Dafür wird man von einem treuen Tiergefährten begleitet. Zum Beispiel einem Guppy.

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[Rezension] Die Heimsuchung von Grayson Manor (Roman, Mystery)

© Mantikore Verlag

Autor: Cheryl Bradshaw
Übersetzung: Andrea Blendl
Titelbild: Slobodan Cedik
Verlag: Mantikore Verlag
Reihe: Addison Lockhart Mystery-Reihe, 01
Format: Taschenbuch
Seiten: 258
Erschienen: Juli 2017
ISBN: 978-3945493755
Preis: 13,95 Euro

von: Kris

Cheryl Bradshaw scheint eine der unzähligen Autorinnen zu sein, die romantische Krimis und übernatürliche Thriller für den amerikanischen Markt schreiben und dadurch auf den New-York-Times-Bestseller-Listen landet, ohne jemals Profil zu erhalten. „Die Heimsuchung von Grayson Manor“ ist nicht nur der erste Band der „Addison Lockhart Mystery Reihe“, sondern auch eine der typischen Geschichten, in der die Heldin eine mehr oder minder ausgeprägte Gabe besitzt, die sie befähigt mit den Toten zu sprechen.

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[Interview] Nachgefragt bei Protektor Wiesler

Crowdfunding-BannerHallo André,
vor ein paar Wochen ging es an gleicher Stelle um V20, nun hat sich aber ein anderes Projekt am Horizont gezeigt das ich hier gerne ein wenig mit Dir zusammen vorstellen möchte. Also lass uns direkt reingehen. Also, was ist PROTEKTOR?
Protektor ist ein lustiges Mystery-Buch, das ich unbedingt fertigschreiben will, nachdem es vor einigen Jahren von den deutschen Verlagen mit der Begründung abgelehnt wurde, dass Humor und Mystery nicht zusammen „gehen“.

Du hast das ganze bei Startnext als Crowdfunding gestartet. Was hat Dich dazu getrieben?
Wie erwähnt wollten es die Verlage nicht haben. Da ich aber dennoch fest daran glaube, dass humorvolle Mystery in Deutschland funktionieren kann und die Geschichte mir nicht aus dem Kopf ging, habe ich das Projekt wieder ausgegraben. Da ich mir aber nicht sicher war, ob überhaupt jemand außer mir das Buch will, bin ich aufs Crowdfunding verfallen. Hier kann ich vorher abschätzen, ob das Buch überhaupt jemanden interessiert. Und damit sich auch jeder ein Bild vom Buch machen kann, habe ich die ersten 152 Seiten und einige Hörbuchkapitel kostenlos online gestellt. Bisher sieht es gut aus. Vielen Dank an dieser Stelle an alle bisherigen und kommenden Unterstützer.

T-Shirt Variante 5 VorschauMit 1.500 Euro ist das Finanzierungsziel relativ flach gehalten. Wie kam es zu dieser Entscheidung?
Ich folge der guten alten Tradition der Selbstausbeutung (lacht). Ne, im Ernst: Bei diesem Buch geht es mir nicht ums Geld, den Protektor will ich einfach machen. Ich will aber natürlich auch nicht draufzahlen. Also habe ich überschlagen, was ich mindestens brauche, um das Buch zu drucken, eine CD zu produzieren und das Layout und Lektorat zu bezahlen. Da mir Thomas Michalski einen echten Freundschaftspreis für den Satz gemacht hat, Saskia Schulte und meine Frau Janina das Lektorat und Korrektorat übernehmen und Hank Zerbolesch angeboten hat, die CD in seinem Studio aufzunehmen und zu bearbeiten, kommt da eben trotz professionellem Anspruch diese vergleichsweise kleine Summe zusammen. Das ist natürlich echt das Minimum für 100 CDs und eine paar hundert gedruckte Bücher plus Porto für den Versand. Wenn mehr zusammenkommt, freue ich mich natürlich immens, denn bei der Kalkulation ist die Zeit nicht berücksichtigt, die ich fürs Schreiben und für die Betreuung des Crowdfundings brauche. Wenn ich für dieses Projekt auch nur den Mindestlohn als Stundensatz ansetzen würde, lägen wir ruckzuck beim Fünffachen und mehr. Aber was tut man nicht alles für seine Herzenskinder (lacht).

Würdest Du uns bitte etwas mehr zu PROTEKTOR erzählen.
Gern, das Buch handelt von Klaus Holger, einem Systemadministrator, der versehentlich den Link zu seiner illegalen Pornosammlung in den Newsletter seiner Firma postet. Danach ist er Langzeitarbeitsloser mit wenig Glück – bis er Veronique trifft. Die macht ihn nämlich zum Protektor, einem Monsterjäger. Genauer gesagt, dem einzigen Monsterjäger Deutschlands. Und wie jeder Protektor in der jahrtausendealten Geschichte der Kämpfer gegen das Böse bekommt er einen Tiergefährten. Normalerweise sind das Adler, Wölfe oder Streitrösser. Bei Klaus ist es eine Kuh.

Protektor 3D Mockup v1 renderedWas verstehst Du unter „lustige Mysterygeschichte“?
Ich versuche eine spannende Mystery-Geschichte zu erzählen (konkret die Geschichte eines Monsterjägers und seiner ersten übernatürlichen Begegnungen, die sich bis in seine Familie erstrecken), aber ähnlich wie es Pratchett mit der Fantasy gemacht hat, erzähle ich es durch eine humorvolle, teilweise absurde Brille.

So kommen wir doch einmal zu den Pledges. „Du bist im Buch“ könntest Du das bitte etwas näher erklären?
Klar. Wenn du das Dankeschön „Du bist im Buch“ auf Stufe 1 wählst, bekommt eine der Nebenfiguren im Buch deinen Namen (oder den Namen einer Person, der du das schenken willst, sofern sie einverstanden ist). Auf Stufe 2 baue ich dich als handelnde Person ein, die für mindestens eine Szene im Buch wichtig ist, inklusive Beschreibung und Namen. Man kann sich hier also, hochtrabend gesagt, in einem meiner Bücher verewigen.

Dann gibt es da „Deine Kurzgeschichte“. Inwieweit wird der Geldgeber Einfluss auf die Story und die Veröffentlichung haben?
Bei dem Dankeschön „Deine Kurzgeschichte“ schreibe ich eine Kurzgeschichte nur für den entsprechenden Unterstützer. Niemand außer mir, den Lektoren und ihm kriegt sie zu sehen, wenn er das nicht möchte. Er kann sie aber auch nach Belieben veröffentlichen, solange er damit kein Geld macht. Wenn der Unterstützer einen Wunsch oder eine Idee für die Geschichte hat, kann man da sicher auch was machen.

Dann lass uns die Augen mal auf das „Nerd Paket“ richten. Na da bringst Du ja einiges zum Geldgeber. Aber was sollte jemanden dazu bewegen Geld für eine Rollenspielrunde mit Dir zu bezahlen? Was macht Dich als SL so besonders?
Ich bin nicht so arrogant, zu glauben, dass meine Spielleiterfähigkeiten so besonders sind, dass sie mit großen Summen bezahlt werden sollten. Aber ich bin doch als Spielleiter und Entertainer erfahren genug, um überzeugt zu sein, dass ich die allermeisten Spielgruppenkonstellationen gut unterhalten kann. Immerhin verdiene ich einen Gutteil meines Lebensunterhalt damit, Geschichten zu erdenken und spielbar aufzubereiten und die Bühnenauftritte haben mich weit genug enthemmt, dass ich dabei auch ordentlich abgehe.
Und natürlich hat man hier den großen Vorteil, als allererstes einen Blick auf eine mögliche Rollenspielversion des Protektor-Hintergrundes werfen zu können. Testspieler der Minus-Ersten Generation sozusagen.

CD Entwurf 3VIP SL Pledges sind auch schon bei vielen anderen Crowdfundings gescheitert bzw. wurde da nicht angenommen und werden in der Szene nicht mehr als belächelt. Was bewegt einen dann zu diesem Schritt?
Hm … „in der Szene“ ist natürlich jetzt ein Gemeinplatz, den man schwer be- oder widerlegen kann, ohne konkret Quellen zu vergleichen. Es ist klar, dass nicht jeder bereit ist, dafür Geld auszugeben, aber zumindest mir wurde bei dem entsprechenden V20-Dankeschön keine Kritik zugetragen. Ich denke aber, beim Crowdfunding steht gar nicht so sehr der Promi-Status bei diesen Paketen im Vordergrund (zumindest nicht, wenn ich der SL bin), sondern das Gefühl, dass man was Tolles unterstützt und dafür noch einen Abend mit den Leuten verbringen kann, die sich Mühe geben, es auf die Beine zu stellen.

Vielen Dank für das Interview. Die letzten Worte gehören Dir.
Vielen Dank, dann nutze ich sie einfach mal schamlos für Werbung: Bis zum 10.6. könnt ihr euch unter http://www.startnext.com/protektor noch am Protektor-Crowdfunding beteiligen und euch Pakete sowie das Buch und das Hörbuch physisch und digital sichern. Die Finanzierung ist mittlerweile erreicht, ich werde dieses Buch also tatsächlich zuende schreiben, und das ist super! Vielen Dank dafür an alle, die schon eingestiegen sind. Aber es gibt auch noch eine Reihe Bonusziele zu holen, Mitmachen lohnt sich also noch – unter anderem, weil man die Sachen dann deutlich früher kriegt, als andere Leser.

[Interview] Martin Ulmer bringt uns das Dunkellicht

Dunkellicht Autor Martin UlmerHallo Martin,
vielen Dank das du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Könntest du dich bitte zuerst einmal vorstellen.
Danke für Dein Interesse. Ich bin Martin Ulmer und der Autor des Mystery-Thrillers Dunkellicht. In meinem anderen Leben bin ich Produktmanager für ein Abrechnungszentrum.

Dein Roman Dunkellicht ist in diesem Jahr erschienen. Gewährst du uns bitte ein paar Einblicke?
Dunkellicht
ist ein Endzeit-Mystery-Thriller, (man könnte auch Urban-Fantasy-Thriller sagen ) mit Elementen aus Verschwörung und Paranormalität. Es spielt in der letzten Jahreshälfte des Jahres 1999 im Ruhrgebiet in Dortmund.

Cover DunkellichtKlappentext:
Seit langer Zeit wahren die verfeindeten Bruderschaften des Lichtes und der Dunkelheit im Verborgenen das Gleichgewicht der Kräfte. Kurz vor der zweiten Jahrtausendwende droht beiden die Auslöschung, da Ordensbrüder ermordet werden oder spurlos verschwinden. Gejagt von den Söldnern des ominösen Büro 13 geraten Johannes Sturm, ein Krieger des Lichtes, und Antoine Chevallier, ein Gelehrter der Dunkelheit, gemeinsam zwischen die Fronten. Hilfe erhalten sie von einem neugierigen Magiker und von der geheimnisvollen Ella, die sich den beiden auf ihrer Suche nach Antworten anschließen. Mitten im Ruhrgebiet, in der Stadt Dortmund, kommt es zum letzten Gefecht, als auch noch eines der letzten Dunkellichtwesen in das Geschehen eingreift.

Kurzum, es gibt zwei alte Bruderschaften mit besonderen Kräften, Magiker, übernatürliche Wesenheiten und eine schwarze Organisation, die mit sehr harten Mitteln ihren Auftrag verfolgt. In der Mitte befinden sich die Charaktere, die – jeder auf seine Weise – um ihr Überleben kämpfen.

Ist dir eine Persönlichkeit aus Dunkellicht besonders ans Herz gewachsen und warum?
Das ist eine schwere Frage! Alle? Die Charaktere in Dunkellicht sind sehr unterschiedlich und haben alle ihre eigenen Ziele, Stärken und Schwächen. Daher mag ich sie eigentlich alle. Mein persönlicher Lieblingsprotagonist ist aber wohl Richard Steiner. Er besitzt, im Gegensatz zu den anderen, keine übernatürlichen Kräfte und muss sich als ganz normaler Mensch behaupten. Das, was er erlebt und entdeckt, verändert ihn und seine Sicht auf die Welt.

Wie bist du auf die Idee gekommen?
Die ersten Seiten entstanden in Dortmunder Cafés. Damals dachte ich, dass es doch cool wäre, in einem Café zu sitzen und zu schreiben. Erst waren es nur Gedichte, aber dann habe ich einmal im „Edwards“ gesessen und plötzlich flossen die ersten Zeilen durch meine Finger in das Worddokument. Die Idee zu Dunkellicht und der Plot haben sich beim Schreiben entwickelt. Später, nach dem ersten Fünftel, schrieb ich dann fast ausschließlich in der Küche unserer WG, in der ich damals gelebt habe. Daher stammt übrigens auch der Mikrowellentisch, den Martus im Buch zur Seite schiebt.

Zeichen Bruderschaft des LichtesWarum platzierst du den Roman in Dortmund?
Es wurde Zeit, dass in meiner Heimatstadt auch mal „etwas“ passiert. Spaß beiseite. Als ich mit der Arbeit an Dunkellicht begann, hatte ich mich noch nicht für einen Ort entschieden. Ein Freund sagte, den ich nach seiner Meinung fragte, in einem Nebensatz: „…in Dortmund kann‘s ja nicht spielen,…“. Und in dem Moment dachte ich: „Doch.“ Das Ruhrgebiet bietet, meiner Meinung nach, generell eine sehr breite Bühne für alle erdenklichen Geschichten.

Wieso mussten es 14 Tote sein?
Die Zahl hat tatsächlich keine Bedeutung. Während des Lektorats stellten wir allerdings fest, dass zunächst mehr Menschen in dieser Szene starben als tatsächlich vorhanden waren. Das haben wir dann noch korrigiert.

Zurückversetzung ins Jahr 1999. Wieso das?
Was auch immer ich hier schriebe, ich würde damit spoilern.

Was ist aus deiner Sicht, das Besondere an Dunkellicht? Sprich: Warum sollte man den Roman unbedingt kaufen – bevor Kaufzwang ausgerufen wird :-)?
Abgesehen davon, dass es im Dunkeln leuchtet? (Autor lacht)

Die Mischung aus der „normalen“ Welt und einer dahinterliegenden Parallelgesellschaft aus wenigen „Befähigten“ gibt Dunkellicht einen besonderen Charme und ist in der Kombination mit Action und Tiefe etwas Besonderes.

Es liest sich sehr schnell, spannend und flüssig. Du nimmst als Leser durch die Perspektiven der fünf verschiedenen Hauptcharakter an der Handlung teil. Die Figuren sind authentisch und in sich stimmig. Jeder hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Gründe für sein Verhalten. Das mag jetzt spoilern, aber es gibt keine absoluten Wertungen in Dunkellicht. Kein Charakter ist in sich „böse“ oder „gut“, sondern versucht nur auf seine Weise mit den Herausforderungen umzugehen und zu überleben.

Wenn man sich derzeit die Medien anschaut und dann mal über den Klappentext liest, kannst du da verstehen, wenn man erst einmal ein wenig nachdenklich wird?
Ja, das kann ich. Allerdings ist Dunkellicht kein Urban-Fantasy-Thriller mit erhobenem moralischem Zeigefinger zwischen den Zeilen, sondern soll in allererster Linie unterhalten. Ob man die äußeren und inneren Konflikte der Charaktere für sich betrachtet und daraus Ableitungen bildet, ist jedem selbst überlassen.

PapierverziererWie kam es zu der Zusammenarbeit mit dem Papierverzierer Verlag?
Die ganze Geschichte erzähle ich oft bei meinen Lesungen. Ich hatte im August 2013 durch WDR5 von der text & talk Messe in Oelde erfahren. Dort fuhr ich dann mit meinem fertigen Manuskript hin, um es den ausstellenden Verlagen dort direkt vorzustellen. Der erste Verleger mit dem ich sprach war Schemajah Schuppmann vom Papierverzierer Verlag. Das war der Beginn der Z
usammenarbeit, der dann im Januar 2014 mit dem Autorenvertrag für Dunkellicht besiegelt wurde. Seitdem bin ich ein „Papierverzierer“.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir. Bist du damit auch zufrieden und ist es genau so geworden wie du es dir gewünscht hast. Oder hat der Verlag deine Erwartungen noch übertroffen?
Letzteres. Bei der Covergestaltung durch Joachim Sohn wurde ich mit einbezogen, so dass ich da auch Ideen beisteuern durfte. Aber das Beste war der Moment, in dem ich das Licht ausgeschaltet habe und Dunkellicht zu leuchten begann. Ich glaube, das macht es derzeit einzigartig, wie auch jedes andere Buch, das der Verlag bis jetzt herausgebracht hat.

Arbeitest du bereits an einem neuen Projekt und falls ja, was erwartet uns da?
Ja, ich habe vor kurzem meine Kurzgeschichte zu der UMRAY-Anthologie abgegeben und freue mich sehr auf dieses Projekt. Es geht dabei um ein Artbook in einer dystopischen Kulisse mit der Beteiligung von über 30 Autoren und Illustratoren und wird im Papierverzierer Verlag erscheinen. Updates und mehr dazu findet ihr unter:
https://www.facebook.com/UmrayBookofArt.

Jetzt sitze ich an der Fortsetzung von Dunkellicht, die Mitte nächsten Jahres erscheinen wird. Was Euch da erwartet, verrate ich aber noch nicht. Nur so viel: „Lasst euch überraschen!“.

Was liest du derzeit?
Leider lese ich im Moment gar nicht, sondern konzentriere mich auf die Fortsetzung von Dunkellicht. Ganz oben auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher liegt im Moment „Pans Geheimnis“ von Caroline G. Brinkmann.

Hast du ein Lieblingsgenre?
Ich lese gerne Bücher, in denen es um Bestimmung und Schicksal geht. Darum, wie und ob die Protagonisten mit sich und ihrem Weg umgehen. In welchem Genre dieser Teil der klassischen Heldenreise stattfindet, ist mir eigentlich egal. Als alter Rollenspieler bin ich aber sicher mehr (Dark) Fantasy, Cyberpunk, Thriller und Dystopie zugeneigt.

Welchen Autor / welche Autorin sollte man, deiner Meinung nach, unbedingt mal gelesen haben?
Terry Pratchett.

Welches Buch, neben Dunkellicht, sollte in keinem Bücherregal fehlen?
Wer noch nie etwas von Michael Moorcock gelesen hat und High Fantasy liebt, dem empfehle ich »Elric von Melniboné«. Jaques Berndorf hat neben seinen Eifelkrimis auch eine richtig gute Thrillerserie über einen deutschen BND-Agenten geschrieben. Euch sei „Ein guter Mann“ ans Herz gelegt.

Gedicht DunkellichtVielen Dank für das Interview. Die letzten Worte überlasse ich dir.
Ich danke. Wer mehr über
Dunkellicht erfahren möchte, der kann auf der Seite des Verlages www.papierverzierer.de eine Leseprobe ansehen, mich anschreiben oder auch zu einer meiner Lesungen kommen. Die nächste Lesung findet am 27.11.2014 im Balke in Dortmund statt:https://www.facebook.com/events/735940426499857 Alle anderen Termine stelle ich regelmäßig auf meiner Facebook-Autorenpage unter https://www.facebook.com/MUAutor ein.