[Rezension] Die Zeitmaschine 1+2 (Hörspiel, SF, Neuinterpretation)

11. November 2017

von: Würfelheld

Der 1946 in London verstorbene Science Fiction Autor H.G. Wells ist nicht nur einer der Autoren welche in der Reihe „Die Science Fiction Propheten“ beleuchtet wurde, sondern einer deren Werke immer wieder neu verarbeitet und in diversen Formate erscheinen. So hat z.B. der Mantikore Verlag letztlich eine Neuauflage von „Krieg der Welten“ veröffentlicht. Nun ist bei Folgenreich ein zweiteiliges Hörspiel zu Wells zweiten Erfolgswerk „Die Zeitmaschine“ erschienen.

 

© Folgenreich

INHALT TEIL #1
Jack Milton, seines Zeichens einer der beliebteren Professoren an einer renommierten Londoner Universität, beichtet seinen Freunden, das sein gesellschaftlicher Rückzug, durch seine Forschungen und den Bau einer Maschine begründen lässt, Eine Apparatur die man gelinde als Zeitmaschine bezeichnen kann.

Die Anwesenden sind mehr als skeptisch, gelinde gesagt scheint es so, dass sie an der geistigen Gesundheit ihres Freundes zweifeln. Auch als Jack ihnen über seinen bereits getätigten Zukunftsreisen berichtet. So fordern Jacks Freunde Beweise und geben ihm dafür 5 Tage Zeit.

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[Rezenzion] Doctor Who: Wunderschönes Chaos (Roman)

15. Dezember 2015

Verlag: Cross Cult
Autor: Gary Russel
Format: broschiert
Seitenzahl: 252
Erschienen: Nov. 2013
ISBN: 9783864253119
Preis: 12,80 Euro

von: Quack-O-Naut

„Wunderschönes Chaos“ prangt nicht nur vom Cover dieses Doctor Who Romanes, sondern könnte auch der Titel meines derzeitigen Terminplaners sein. Trotz allen musste diese Story verschlungen werden.

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[Rezension] Doctor Who: Silhouette

18. November 2015

Verlag: Cross Cult
Autor: Justin Richards
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 245 + Bonus
Erschienen: Okt. 2015
ISBN: 978-3-86425-799-5
Preis: 12,80 Euro

von: Würfelheld

Wer kennt den größten Inkarnationscharakter der BBC nicht? Na mittlerweile sind wir beim zwölften Mattscheiben Doctor angelangt, damit aber nicht genug, dank des Cross Cult Verlages kann man sich die Abenteuer nun auch als deutsche Totbaumversion zu Gemüte führen und das habe ich auch mal getan. Also auf geht’s ab ins Abenteuer.

Klappentext:
Die Abenteuer des 12. Doktors gehen weiter! Marlowe Hapworth wird tot in seinem verschlossenen Arbeitszimmer aufgefunden, ermordet von einem unbekannten Angreifer. Rick Bellamy, Straßenkämpfer, wurde das Leben von einer als Leichenbestatter getarnten Gestalt ausgesaugt. Wie hängen diese Dinge miteinander zusammen? Und was hat Orestes Milton, ein reicher Industrieller, mit all dem zu tun? Als der Doktor und Clara sich der Suche anschließen, finden sie sich in einer Welt wieder, in der nichts und niemand ist, was er zu sein scheint.

Zum Inhalt:
Willkommen in England, aber nicht irgendeinem England, sondern das winterliche viktorianische England des Jahres 1890. Während der Doctor und Clara noch über ihr nächstes Reiseziel lamentieren, empfängt die TARDIS eine Energiespitze, welche dann dafür sorgt dass man sich nun eben in dieser Zeit und an diesem Ort wiederfindet.

Nach einem kurzen Umblicken treffen die Beiden auf ein paar alte Bekannte, Vastra und Strax, und landen somit direkt in einem kuriosen Mordfall. Ein weitläufiger Bekannter von Vastra wurde auf seltsame Weise in seinem Arbeitszimmer des Lebens beraubt. Man spricht von Selbstmord, wobei das schnell bezweifelt wird.

Die ersten Ermittlungen führen den Doctor zum Frostjahrmarkt, mit angeschlossenen Kuriositätenkabinett. Dort angekommen befindet man sich auch direkt in einem Netz voller Intrigen. Merkwürdigkeiten und Seltsamen.

Nachdem der Doctor und Clara ihre Schnüffelnasen immer tiefer in den Londoner Smog stecken umso seltsamer wird der Fall. Die auftauchenden Indizien führen dabei immer wieder zu einem Industriellen namens Milon, welcher vor nicht all zu langer Zeit in London aufgetaucht ist und eine der alten Fabrikgeländer erworben hat.

Als Clara dann durch Unvorsicht und durch Neugier getrieben in Miltons Fabrik auftaucht, wird sie dort von Origamivögeln attackiert und fast Opfer einer perfiden Falle. Doch dank Strax, der den Tot eines Saufkumpans untersucht und dessen Weg auch zu dieser Fabrik geführt hat, kann Clara dieser Falle, nur mit ein paar Kratzern und Abschürfungen entkommen.

Dieses merkwürdige Papiervogelereignis sorgt allerdings dafür, dass der Doctor erst so richtig Spaß an der Sache findet und schnell stößt er auf seine Gegenspieler.

Allerdings weisen des Doctors Gegenspieler eine Gemeinsamkeit auf, sie wirken alle wie von fremder Hand gesteuert. Ein bißchen Kombinationsgabe und Schnüffelei und die gesponnen Fäden weisen alle einen Ursprungspunkt auf, nämlich dem Industriellen Milton.

Als dieser dann merkt, dass der Doctor und sein Team ihm immer weiter auf die Pelle rücken, nimmt er das Heft des Handels in die Hand und bietet dem Doctor einige Herausforderungen, die sich immer weiter in Richtung Endgültigkeit drehen.

Mein Fazit:
Man was soll ich da wirklich viel zu sagen, schließlich ist es doch etwas anderes sich an so eine Reihe ran zu wagen ohne dabei seine bisherigen Erlebnisse zu gefährden. Aber ich hab’s versucht und es wird definitiv nicht mein letztes Doc Buch bleiben.

Der Doctor ist ja schon ein merkwürdiger Kautz, und genauso kommt er auch in diesem Buch rüber. Nicht nur das manche Buchseiten so vor Ironie und dunklem Humor triefen, sondern auch das die Story in so einer straffen schnellen Geschwindigkeit abläuft, dass das Buch einfach nur Spaß macht.

Man wundert sich wirklich bzw. ich bin erfreut, dass die Story so gut funktioniert, denn man muss es als Leser schon mögen, das man nicht viel Vorgekaut bekommt bzw. das z.B. Charakterinfos übers ganze Werk verstreut lauern, und somit viel Platz für den eigenen Kopfkinofilm auch abseits des Story Strangs vorhanden ist.

Auch schön zu erleben ist, dass das Ende von diesem Doc Buch im Kopfkino für den selben Spaß sorgte wir die digitale Umsetzung. Also ein Riesenspaß.

Das Interview welches das Buch als Bonus beinhaltet ist zwar nett zu lesen, dafür wäre aber ein kleiner Zeitstrahl oder aber ein kleines Glossar besser gewesen, es gibt schließlich immer wieder neue Doc-Fans.

Ich hoffe einfach auf viele weitere tolle Doc Romane.

Meine Wertung:
4 von 5 Granatäpfel für Strax


[Comic-Rezension] Jörg Buttgereits CAPTAIN BERLIN #3

20. April 2015

Autor: Jörg Buttgereit
Illustrator: Martin Trafford u.a.
Herausgeber: Levin Kurio
Verlag: Weissblech Comics
Format: broschiert
Seitenzahl: 36
Erschienen: Januar 2015
ISBN: 978-3869590349
Preis: 4,90 €

von: Würfelheld

Na da kommt mir der einzig wahre deutsche Superheld in der dritten Ausgabe in die Hände geflattert. Nachdem der Captain im zweiten Teil voll was auf’s Maul bekommen hat, bin ich gespannt was passiert. Also los geht’s.

Verlagstext:
In CAPTAIN BERLIN # 3 gehts munter weiter! Wir präsentieren den furiosen Abschluss der Geschichte Captain Berlin und der Elefantenmensch: Ilse von Blitzens finsterer Plan nimmt Gestalt an! Der Wachskopf Hitlers ist in ihren Händen, der Elefantenmensch Joseph Merrick gehorcht ihr blind … doch das ist nur der Anfang ihres raffinierten Ränkespiels. Kann Captain Berlin sie noch stoppen? Es kommt zum Showdown in London! Außerdem im Heft: Der zweite Teil der Origin-Story! Diesmal stellen wir die alles entscheidende Frage: Ist Captain Berlin tot?!

Zum Inhalt:
Den Anfang macht „Ist Captain Berlin tot?“. Nachdem der Captain im zweiten Teil wirklich voll eins auf die Fresse bekommen hat, ist die Frage sogar berechtigt. Aber es kann Entwarnung gegeben werden, der Captain ist zwar nicht tot, aber fristet ein Dasein als Gefangener.

Weiter geht es mit dem zweiten Teil von „Captain Berlin und der unglaubliche Elefantenmensch: Showdown in London“. Der Captain trifft erneut auf den Elefantenmenschen, den er beim letzten mal nicht wirklich aufhalten konnte. Allerdings geht es in Madame Tussaud`s Wachsfigurenkabinett zur Sache. Warum das? Da steht der einzige, durch den zweiten Weltkrieg nicht beschädigte Kopf des Führers und von Blitzen schmiedet damit erneut Pläne. Hier gibt es aber nicht nur Wachsspielchen sondern auch eine Superheldenüberraschung.

Außerdem sind Leserbriefe und Werbung zwischen den Klappen zu finden.

Mein Fazit:
Je öfter ich über Captain Berlin stolpere umso besser finde ich die Idee und die Umsetzung die dahinter steckt. Eindeutig ist das der Beweis dafür das die Welt mehr deutsche Superhelden braucht. Nicht nur das es in den Panels gekonnt zur Sache geht, sondern die Stories wirklich zu unterhalten wissen, auch wenn sie sehr kurz sind bzw. den richtigen Cliffhanger für’s nächste Heft setzen.
Ich will einfach mehr davon!

Meine Wertung:
5 von 5 Wachsfigurenschädel


[Rezension] Unnatural History

2. April 2015

Autor: Jonathan Green
Verlag: Luzifer Verlag
Reihe: Pax Britannia, Band 1
Format: broschiert
Seitenzahl: 370
Erschienen: 2013
ISBN: 9-783943-408195
Preis: 13,95€

von: Moritz

Eine steampunkige Welt des Jahrs 1997? Immer her damit!

Klappentext:
Zwei Monate vor den Feierlichkeiten zum 160. Thronjubiläum von Königin Victoria wachsen Unsicherheit und Unzufriedenheit in Magna Britannia.
Eine revolutionäre Sekte namens Darwinian Dawn verbreitet Angst und Schrecken in Londons Straßen. Mysteriöse Schattenwesen streben nach Einfluss und Macht.
Nichts ist wie es scheint, während die Uhr des Big Bens das Jahr 2000 ankündigt… und damit das Ende der Welt.

Zum Inhalt:
Poah. Schon der Klappentext liest sich total cheesy. Da gibt sich aber ein Autor die volle Pulp-Kante. Fehlen bloß noch Dinosaurier…

… okay. Die gibt es dann im Verlauf des Buchs auch noch. Hat dieser Johnathan Green ein Glück, dass ich auf so etwas stehe, denn ansonsten hätten sein Dandy-Protagonist Ulysses Quicksilver, die von einer steampunkigen Maschine angetriebene Queen Victoria und die Dinosaurier im Londoner Zoo keine Chance die 1 Punkt Grenze von unten kommend zu überspringen.

Nun, der steampunk-Hintergrund kommt nur selten zum Tragen – etwa bei der Lebenserhaltungsmaschine der Queen oder bei den Transportmitteln, die beim Anschlag im Zoo eine größere Rolle spielen, aber das stört mich wenig, denn Mr. Green hat etliche schön-spinnerte Ideen wie ein Mittel das ein Wesen (beispielsweise einen Mensch) auf genetischer Basis langsam evolutionär zurückentwickelt, bis es irgendwann wieder zu einer Art Ursuppe wird.

Den Helden – Ulysses Quicksilver, also Odysseus Quecksilber, empfand ich zu Beginn als etwas quartermainig, später wurde er aber eher jamesbondesk, in besseren Momenten erinnerte er sehr an Indiana Jones. Sind ja alles nicht die schlechtesten Referenzen und ich könnte mir einen schlechter zusammengeklaute Protagonisten vorstellen. So richtig an Konturen gewinnt er zwar nie, aber man mag ihn schlussendlich doch und er trägt – soviel kann ich schon sagen – auf jeden Fall einen Roman im Alleingang. Dazu noch ein interessanter Kriminalfall in Museums-Umgebung, einen fiesen Bösewicht, der eine staatsfeindliche Sekte anführt, einen Bösen im Hintergrund und viele, viele Kämpfe und scharfe Bräute und fertig ist der Pulp-Cocktail! Wohl bekomm’s!

Mein Fazit:
Keine große Literatur, aber es liest sich verdammt flott runter. Was will man im Pulp-Genre mehr? Ich finde den Helden ganz cool und war von den teilweise ziemlich abgefahrenen Ideen jederzeit gut unterhalten. Also alles super! In der Badewanne oder krank auf dem Sofa definitiv eine hervorragende Wahl.

Meine Wertung:
3,5 von 5 Steampunk-Queens


[Comic-Rezension] Jörg Buttgereits CAPTAIN BERLIN #2

7. November 2014

Autor: Jörg Buttgereit
Illustrator: Rainer F. Engel, Martin Trafford, Fufu Frauenwahl
Herausgeber: Levin Kurio
Verlag: Weissblech Comics
Format: broschiert
Seitenzahl: 36
Erschienen: Oktober 2014
ISBN 13: 978-3869590325

von: Würfelheld

Nachdem der mir der erste Teil wirklich sehr viel Freude gemacht hat, musste der Zweite schnell nach geschoben werden. Somit geht es direkt wieder ins Berliner-Superheldenuniversum.

Verlagstext:
In CAPTAIN BERLIN #2 geht es weiter mit der Geschichte des Superhelden … Der grause Germanikus marschiert, wenn Hitler befiehlt: CAPTAIN BERLIN muss sterben!
Außerdem im Heft: Ein Jahrhundert lang war sein Leichnam eine museale Kuriosität … doch nun versuchen geheimnisvolle Mächte sich seiner zu bemächtigen! Was geht vor in London? Erfahrt es in CAPTAIN BERLIN und der Elefantenmensch!

Zum Inhalt:
Der zweite Teil enthält erneut zwei Abenteuer in unterschiedlichen Epochen. Den Anfang macht „Captain Berlin muss sterben“. Nachdem gescheiterten Attentat (Band #1, bzw. geschichtlich ja bekannt) trifft Hitler auf Ilse von Blitzen, eine durchgeknallte, aber geniale Wissenschaftlerin/Ärztin. Diese unterbreitet ihrem Führer ein Hilfsangebot zur Vernichtung von Captain Berlin. So hat sie eine Kampfmaschine zusammengewerkelt, allerdings nicht aus Metall und Elektronik, sondern aus Menschenteilen, aus den besten Teilen die sie bei den Landsern finden konnte. Das Unwesen wird auf den Namen Germanikus getauft und erhält nach erwachen seinen einzigen Auftrag „töte Captain Berlin“.

Das zweite Abenteuer in diesem Band ist: „Captain Berlin und der unglaubliche Elefantenmensch“. Es verschlägt uns nach London, genauer gesagt nach London des Jahres 2009. Einbrecher stehlen das Gebiss von Josef Merrik dem Elefantenmenschen aus dem 19. Jahrhundert. Allerdings hinterlassen sie eine sehr wichtige Spur, nämlich die Visitenkarte von Ilse von Blitzen, der Leibärztin des Führers. Diese hat mit der vorliegenden DNA und einer weitere Substanz erneut eine Entwicklung vor, die es ermöglichen soll den Captain zur Strecke zu bringen.

Aufmachung:
Das vom ersten Teil bekannte A4 Format nimmt auch diesmal die knalligen Panels in sich auf. Man erhält erneut passend poppiges Superheldendesign.

Mein Fazit:
Wer den ersten Teil dieser Serie schon gut fand, wird mit dem zweiten Teil nicht enttäuscht. Unser deutscher Weltretter tritt auch diesmal wieder in zwei unterschiedlichen Epochen in Aktion und rettet uns Unwissenden den Hintern!
Captain Berlin spielt wieder hervorragend mit den typischen Superheldenklischees und haut so richtig in die Spaßkerbe.
Diese Serie beweist eindeutig dass die Welt deutsche Superhelden verkraften kann und braucht – besonders wenn man bestimmten Leuten in den Arsch treten will.

Meine Bewertung:
5 von 5 Superheldengesichtsmasken


[Rezension] Steampunk 1851

17. August 2014

Verlag: Art Skript Phantastik

Format: Taschenbuch, 120 Seiten

Erschienen: Juli 2013

ISBN 13: 978-3981509281

von: Würfelheld

Bei Steampunk 1851 handelt es sich um eine Anthologie aus dem Art Skript Phantastik Verlag, welche acht Gaslicht Geschichten beinhaltet.

Zum Inhalt:

Zwischen den Buchdeckeln befinden sich nachfolgende Geschichten:

Das Ende der Fiktion von Denis Mildes
Monsieur Foucault und das Wesen des Lichts von Sabine Frambach
Lykonium von Marco Ansing
Das Meisterwerk von Andrea Bienek
R.S.O.C. von Hendrik Lambertus
Archibald Leach und die Rache des Toten von Markus Cremer
Tote Kaninchen von Luzia Pfyl
Der Automat
von Fabian Dombrowski

Im folgenden werfe ich einen kurzen Blick auf die einzelnen Geschichten.

In Das Ende der Fiktion ist Professor Vanderbildt des Wahnsinns verfallen. Aufgrund dessen hat er sich einer Mission verschrieben die das Leben auf unserem Planeten verändern würde. Sein Gegenspieler ist dabei sein engster Vertrauter.

In Monsieur Foucault und das Wesen des Lichts treffen der Dämon Nabot und Physiker Faucaut aufeinander. Was der Physiker nicht weiß, ist dass der Dämon ihn beobachtet, denn soviel Chaos schafft selbst Nabot nicht und er will wissen wie man dieses anstellt.

In Lykonium geht es um die Bewältigung des Energiebedarfes und der Vorbeugung einer Energiekrise. So stellt Professor Dutreil auf der Weltausstellung ein Mittel vor, welches unglaubliche Energien freisetzt und somit für Energieeinsparung sorgen könnte, die bis dato unvorstellbar waren. Bei einem Interview mit einem deutschen Reporter kommt es dann zur großen Wendung.

Zwei Mitglieder des Gendarmerie Speziealkorps befinden sich auf einer Zug-Jungfernfahrt von St. Petersburg nach Moskau. Nach einiger Zeit tritt ein Schaffner an die beiden Männer heran und berichtet, das es in der 1. Klasse eine Leiche gibt und bittet die beiden Korps-Leute um Mithilfe, hier scheint ein Mörder Das Meisterwerk hingelegt zu haben.

Lieutenant McCrimmer befindet sich am Bord eines Luftschiffes, welches über der Londoner Weltausstellung schwebt. Nachdem die Passagiere ausgestiegen sind und trifft McCrimmer auf Captain Williams, welche von R.S.O.C. ist und ihn nun einen Eignungstest unterziehen wird, der seine bis dahin kühnsten Träume übersteigt.

In Archibald Leach und die Rache des Toten besucht Archibald mit seiner Mitarbeiterin Sarah Goldberg die 1851 stattfindende Weltausstellung in London. Archibald sucht händeringend eine Fachkraft die ihm bei der Realisierung einer seiner Ideen weiterhilft. Was dann allerdings passiert haben die beiden nicht auf ihrem Zettel.

Lena und Sophie, zwei Frauen auf den Weg nach New York. Ihre Reise, welche sie per Luftschiff bewältigen, welches einen Umweg auf sich nehmen musste. Tote Kaninchen sind aber nicht der Reisegrund, sondern ein Hilferuf ihres Professors. Was dann kommt ist aber schwer vorstellbar.

Die Anthologie beschließt Der Automat. In einem Trümmerfeld, welches durch lang zurückliegenden Kanonenbootbeschuss entstanden ist, steht ein Automat. Tot – oder doch nicht!

Mein Fazit:

Acht Steampunk Geschichten die wirklich hervorragend zusammen passen. Acht Geschichten die einem das richtige Gaslicht-Gefühl bieten; und acht Geschichten die mich wirklich klasse unterhalten haben.

Man findet eine Bandbreite an Protagonisten vor, die so eine Anthologie erst richtig ans Leben bringt, den man merkt jedem einzelnen seine Intention an. Der technische Aspekt spielt in dieser Anthologie eine große Rolle und bietet so für mich den richtigen Steampunk-Flair.

Und eines kann dieses Buch noch – es bringt eine beklemmende Atmosphäre herüber, die dem Ganzen die passende Würze verleiht.

Hervorragender Lesestoff!

Meine Wertung:

4,75 von 5 Weltausstellungen