[NordCon] Ahoi ihr Landratten

12. Juni 2013

Am kommenden Wochenende (14.06.-16.06.2013) findet in Hamburg bekanntermaßen die NordCon statt.

FIEBERGLASTRÄUME wird LIVE vor Ort sein!

Am Sonntag, 16.06.2013 um 16 Uhr wird Christian Günther aus seiner Story “Zeit der Asche #Hanse” vorlesen, wobei es sich dabei um eine Koop-Story, welche in Zusammenarbeit mit Frank Hebben entstanden ist, handelt.

Weiterhin könnt Ihr FIEBERGLASTRÄUME am Stand von ERDENSTERN, welche sich für den Soundtrack des Buchtrailers verantwrtlch zeigen, erwerben.

Weitere Informationen:

Christian Günther im Netz

NordCon Website

Erdenstern im Netz

Fieberglasträume bei Facebook

 

 


[News] KRIEGER kommt am 13.06.2013

10. Juni 2013

KriegerCover_Torsten_Low_Fantasy«Ich stehe vorn, wo die anderen hinten stehen. Ich bin der Schild, wo die anderen das Fleisch sind. Ich bin der Schwertarm, damit die anderen die Sichel führen können, die Sense und das Weberschiff.» (Aus Klauen von Judith C. Vogt)

Zweiundzwanzig AutorInnen, einundzwanzig Geschichten – am 13. Juni 2013 erscheint die phantastische Anthologie Krieger im Verlag Torsten Low.

Krieger ist eine facettenreiche Anthologie, die für jeden Leser, mit Vorliebe für spannende Fantasy
und Phantastik, eine außergewöhnliche Sammlung an Geschichten bereithält.

Weitere Informationen:

Krieger beim Verlag

Buchtrailer


[Rezi] Die Kuppel

9. Juni 2013

 

Autor: Markus Stromiedel

Verlag: Droemer

Format: Klappbroschur, 398 Seiten

erschienen: Mai 2012

ISBN 13: 978-342619278

von: Christel Scheja

Der heute in Bonn lebende Autor Markus Stromiedel arbeitete zunächst als Journalist für „Die Zeit“ und die „Frankfurter Rundschau“, ehe er sich dem Schreiben von Drehbüchern und Kriminalromanen zuwandte. Mit „Die Kuppel“ nimmt er sich erstmals eines phantastischeren Themas an.

Das Gesicht Europas hat sich im Jahr 2035 sehr stark verändert. Die ehemals nur locker zusammenhaltende Wirtschaftsgemeinschaft ist zu einem totalitären Überwachungsstaat geworden, in der das Leben und Schicksal der Menschen von oben bestimmt wird. Der junge Vincent Höfler ist mit seinen siebenundzwanzig Jahren ein Kind dieser Zeit und fügt sich seinem Schicksal, als er nicht wie erwartet, eine Stelle bekommt, sondern als angehender Militärpolizist erst einmal in den Osten des ehemaligen Deutschland geschickt wird, um den Tod eines alten Mannes aufzuklären. Danach soll er endlich eine feste Stelle erhalten.

 

Der junge Mann sieht sich die Leiche genauer an, der angeblich erfroren sein soll. Allerdings entdeckt er zusammen mit der Ärztin Anna Robacki eine Einstichstelle im Nacken des Verstorbenen, die ihn stutzig macht. Kann es sein, dass der alte Mann ermordet wurde?

 

Bei genaueren Nachforschen muss er feststellen, dass alles mit dem „First Resort“ zusammenhängt, einem geheimnisvollen Kuppelbau, der als Wellnesseinrichtung für Senioren gedacht ist. Irgendetwas läuft dort hinter den Kulissen ab, was nicht ganz in Ordnung zu sein scheint.

 

Zu spät erkennt Vincent, dass er in ein Wespennest gestochen hat, denn nun mischt sich auch noch der gefürchtete Europäische Staatsschutz (ESS) ein. Ehe er sich versieht wird der junge Mann zusammen mit Anna zum Gejagten und muss miterleben, dass seine Gegner die Wahrheit um jeden Preis vertuschen wollen.

„Die Kuppel“ erweist sich als düstere Zukunftsvision, die nicht einmal so weit von der Realität weg ist, wie man denkt. Stromiedel versteht zudem sein Handwerk, denn er weiß genau, wie er die Handlung aufbauen muss, um die Spannung von Anfang bis Ende aufrecht zu halten. Ruhige Szenen und die Auflösung von Geheimnissen werden immer wieder von Action und Bedrohungen durchbrochen,

Auch die Charakterisierung der Personen kommt nicht zu kurz. Gerade Vincent und Anna werden so beschrieben, dass man mit ihnen fühlt und an ihrem Schicksal Anteil nimmt.

 

Die Geschichte greift latente Entwicklungen der Jetztzeit auf, beschäftigt sich mit Themen, die um das Jahr 2035 tatsächlich aktuell werden dürften, wenn man die demographische Entwicklung betrachtet. Die Lösung gewisser Probleme erweist sich als makaber und menschenverachtend, ist durchaus im Bereich des Möglichen, so dass man nachdenklich zurückbleibt.

 

Alles in allem bedient sich der Autor durchaus Klischees, die man mit totalitären Systemen in Verbindung bringt, muss dadurch aber nicht viel erklären und hat so mehr Raum sich den Geheimnissen um das „First Resort“ zu widmen.

 

Einzig das Ende ist ein wenig vorhersehbar, wenn man weiß, wie düstere Zukunftsvisionen gestrickt sind, aber es passt zur Stimmung der Geschichte und rundet sie entsprechend ab.

Damit erweist sich „Die Kuppel“ als ernste und realitätsnahe Zukunftsvision, die vor allem durch ihren spannenden Aufbau, der zum Nachdenken anregt, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben, und die lebendige Charakterzeichnung der Hauptfiguren punkten kann.

Mein Bewertung:

4 von 5 Kuppeln

Links:

Die Kuppel beim Droemer-Knaur

 

 

 


[Rezi] Rache ist eine schwere Schaufel

19. Mai 2013

Autor: Niklas Peinecke

Format: eBook

Speicher: 414 KB

Veröffentlichung: Nov. 2012

von: Knödelchen

In der eBook-Kurgeschichtensammlung „Rache ist eine schwere Schaufel“ nimmt uns Niklas Peinecke mit auf eine Reise durch insgesamt 16 skurriler Geschichten aus Science-Fiction, Fantasy und Steampunk.

Zum Inhalt:

Den Anfang macht „Ding und TankMädchen“ in der an den Elite-Universitäten der Erde unter anderem auch Außerirdische studieren.

In der zweiten Geschichte mit dem Titel „Imago“ flüchten die Menschen vor der Unvollkommenheit, indem sie sich sogenannte Imago einpflanzen lassen, welche die realen Sinneseindrücke, insbesondere die Sicht, durch künstliche Bilder ersetzt. Nach dem Ausfall ihres Imagos muss die junge Lysa mit den augenscheinlichen Unvollkommenheiten der Menschen fertig werden.

In „Retrozone“ hackt sich ein junges Pärchen in das Grid ein um den Alltag zu entfliehen, nichts ahnend das ihre Welt nicht die ist, die sie zu sein scheint.

Bei „Die Blutschranke“ bekommt es ein brillanter Wissenschaftler mit der Angst zu tun, als er erkennen muss, dass die Technik die er zusammen mit Kollegen für den medizinischen Einsatz geschaffen hat, missbraucht wird, und zwar nicht nur durch die großen Konzerne.

Würden die Menschen in der Zukunft verantwortungsvoller mit der Welt in der sie leben umgehen? Mit dieser Frage wird der Leser in „Die Perlenkette“ konfrontiert, wo der Auszubildende und künftige Nachfolger des Majordomus einen Planeten für die Menschheit terraformen soll und dabei auf eine unglaubliche Entdeckung stößt.

Die Ernte fällt heut‘ aus“ ist der Titel der nächsten Geschichte in der eine Entität Namens Krill die Kolonien der Menschen erobert. Der Kampf sieht aussichtsreich aus, gibt es doch faktisch nur wenige Verluste unter den Menschen da das Bewusstsein der gefallenen einfach in Kampfdrohnen, Panzer oder Androiden übertragen werden kann, auch wenn das kein wirkliches Leben zu sein scheint.

Eine Strafe schlimmer als der Tod muss der Protagonist in „Im Garten eines Kraken“ erleiden, als er unschuldig zur Entkörperung verurteilt wird. Fortan soll er für eine Gesellschaft knapp gewordene Ressourcen auf dem Meeresgrund suchen und macht letztendlich eine Entdeckung von immenser Tragweite.

Klick, Klick, Kaleidoskop“ die folgende Geschichte als Titel, dabei ist unser Protagonist auf der Flucht vor einem Megakonzern. Dieser Konzern hat eine Entwicklung gemacht, mit der vermeintlich das Bewusstsein der Menschen beeinflusst werden soll. Begleitet wird unser „Held“ von einer Journalistin die eine Enthüllungsstory darüber schreiben soll, und welche feststellen muss, dass das Ganze noch perfider ist, als sie gedacht hatte.

Die meisten werden es kennen, die ersten Bilder als Neil Armstrong seine ersten Schritte auf dem Mond machte. Nun ist es die Besatzung des Raumschiffs Turmfalke das den Planeten Rhea erkunden soll. Als sie auf ein vermeintlich außerirdisches Objekt stoßen, wird ein „Erinnerungsfoto“ der ganz besonderen Art gemacht. Was wäre wenn jeder einzelne Mensch auf Erden zum Heiland mutieren würde? Wäre es noch eine lebenswerte Welt? – Das erfahren wir in „Die verhinderte Himmelfahrt der Jana Maria Magdalena Sibelius“.

Von Werbung besessen ist der Protagonist aus „Gemein: Von Hundefutter-Memen befallen!“ wo der nicht sehr nette Anger immer wieder anfangen muss zu Bellen, wenn er „Spitz wie Lumpy“ ist.

In der Geschichte „Rache ist eine schwere Schaufel“ die diesem eBook seinen Titel geliehen hat, geht es mal nicht um HiTech-SciFi, sondern eher um gute alte Fantasy angesiedelt in der aktuellen Zeit. Hier macht sich ein ehemaliger Anoitomant auf dem Weg um eine Bäckereifachverkäuferin, die vor seinen Augen entführt wird, zu suchen und zu befreien. Ganz im Stile von Harry Dresden.

Weiter geht es in Richtung Steampunk, indem ein junger Soldat auf dem Schlachtfeld im Krieg Hannover gegen Braunschweig schwer verwundet wird und fortan mit einer mechanischen Armprotese leben muss. Sein Leid, die Liebe zu einem Menschen, der ihn gut behandelt hat und das Gefühl des Verrats sind die Zutaten der Geschichte „Arm von Silber, Herz von Messing“.

Wieder einmal hat das Krill zugeschlagen und letztendlich die Oberhand gewonnen, eine kleine Schar von Überlebenden mach sich in „unter den Regenbogendrähten“ auf zur Erde, nichts ahnend, welche Gefahr ihnen droht.

300 PS intravenös“ ist der passende Titel für eine Geschichte inder die Werbung die perfideste Form und Ausprägung erlangt hat und zu wahnhaften Kaufzwang führt.

Zu guter Letzt bekommen wir noch eine Geschichte aus dem Genre Steampunk präsentiert, indem die Menschen mittels Dampfkraft zu den Sternen reisen und Siedlungen auf dem Mars errichten. Assaker von Asgard trägt die Erzählung um die Geschichte zweier Wissenschaftler, die um die Zeit der Industrialisierung auf den Mars reisen.

Fazit

Niklas Peinecke liefert mit dieser Sammlung eine interessante Mischung an Erzählungen, die nicht nur gut zu unterhalten wissen, sondern das eine ums andere Mal auch zum Nachdenken anregen. Oft fordern die Geschichten dazu auf die Gesellschaft, Moral und Wertschöpfungskette zu hinterfragen.

Wer jetzt sagt: „Hey die Geschichten kenn ich doch schon!“ Der hat Recht, denn es handelt sich bei diesem eBook um eine Sammlung bereits veröffentlichter Werke von Peineke. Daraus macht er aber auch keinen Hehl, was die Liste der Erstveröffentlichungen am Ende des eBooks beweist.

Kurz gesagt ist die Sammlung es auch heute noch Wert, gelesen zu werden. Die Geschichten sind originell und langweilen nicht. Leider sorgt die manchmal recht, sagen wir mal, umständliche Formulierung dafür, dass sich nicht immer ein fließendes Lesevergnügen einstellen mag. Auch das an der einen oder anderen Stelle einfach mal ein Wort vergessen wurde, sorgt für ein eher hakeliges Lesen, auch wenn das nur sehr selten vorkommt.

Meine Bewertung:

Von mir 3,75 von 5 Nanobots.

Weitere Informationen:

Niklas Peinecke im Netz


[Rezi] Schwarzer Kreuzzug (WH 40 K RPG)

6. Mai 2013

Autor: Sam Stewart

Verlag: Heidelberger Spieleverlag

Format: Hardcover, 448 Seiten

Erschienen: 2013

ISBN: 978-3-942857-12-3

von: Jaguarrr

Schwarzer Kreuzzug ist der vierte Vertreter in der Reihe des WH40K Rollenspiels. In Schwarzer Kreuzzug schlüpfen die Spieler in die Rolle eines menschlichen Chaosanhängers oder in die eines Chaos Space Marines. Antreten kann man gegen Alles was einem vor den verderbten Bolter läuft, seien dies Xenos, Imperiale Gardisten, Loyalisten wie die Grey Knights und natürlich auch andere Chaosmächte.

Die Aufmachung des Buches orientiert sich an den vorhergegangen Grundregelwerken und Kenner dieser Werke werden sich schnell zurechtfinden. Die knapp 450 Seiten bieten eine gute Übersicht und sind durch reichlich Illustrationen in gewohnt hervorragender Qualität aufgelockert.

Zum Inhalt:

Ich beleuchte die zwölf Kapitel für einen Überblick einzeln.

0 EINLEITUNG

Die Einleitung enthält einen Überblick über Schwarzer Kreuzzug und Rollenspiele im Allgemeinen sowie einen Einblick ins WH40K-Universum, insbesondere die Chaosmächte.

1 DAS SPIEL

Die Grundregeln von Schwarzer Kreuzzug finden sich hier. Wie schon bei den Vorgängern ist es ein Prozentsystem, es wurde nur ein kleines bisschen daran gefeilt.

2 CHARAKTERERSCHAFFUNG

In acht Schritten kann man hier seinen Charakter erstellen. Zur Auswahl stehen dabei acht Archetypen, vier für Chaos Space Marines sowie vier für normale Menschen. Anders als bei den Vorgängern werden die Fertigkeiten und Talente nicht durch eine Fortschrittsliste vorgegeben. Fertigkeiten und Talente sind entweder einer der vier Chaosgottheiten oder dem ungeteilten Chaos zugeordnet. So ist zum Beispiel die Stärke für einen Anhänger von Khorne mit nur geringen Erfahrungspunktekosten verbunden während es für einen Anhänger von Tzeentch (dem Khorne Entgegengesetzten Aspekt) weit teurer als für die restlichen Chaosanhänger.

3 FERTIGKEITEN

Ausgesprochen detailliert wird auf die einzelnen Fertigkeiten und ihre Anwendungsmöglichkeiten eingegangen. Im Vergleich zu den Vorgängern wurde hier deutlich entschlackt und Fertigkeiten zusammengefasst. Neu ist die Fertigkeit Parade.

4 TALENTE UND EIGENSCHAFTEN

Hier kann man seinen Charakter aus einer Liste von über einhundert Talenten ausstatten. Eigenschaften befassen sich meist mit körperlichen Eigenarten, wie zum Beispiel mehreren Gliedmassen. Kenner der Vorgänger werden feststellen das es Änderungen bei den Übernatürlichen Werten gegeben hat.

5 AUSRÜSTUNG

Waffen, Waffen, Waffen … wie langweilig wäre das Leben ohne sie? Neben üblichen Werkzeugen um Blut für den Blutgott zu vergießen finden sich auch exotischere Waffen wie den Noisemarine Blaster (Ich vermisse allerdings die Boltarre, spart den Drummer). Auf zwei Seiten findet man Drogen (nicht bloß Kampf-).

Ausrüstung hat keine Kosten angegeben sondern eine Verfügbarkeit die von “Unglaublich verbreitet” bis zu “einzigartig” reichen kann. Je nachdem wie berüchtigt und einflussreich der Charakter ist, kann er sein Objekt der Begierde besorgen, stehlen oder als Gefallen einfordern.

Ein eigener Abschnitt ist den Dämonenwaffen gewidmet, neben einer Handvoll Beispiele kann man auch eigene Dämonenwaffen erschaffen. Natürlich wird auch auf die Vorzüge und die Risiken eingegangen, die die Anwendung einer besessenen Waffe mit sich bringt.

6 PSIKRÄFTE

Ein Chaoshexer findet hier all die Dinge die ein braver sanktionierter Psyker nicht tun darf. Neben Kräften die den einzelnen Chaosgöttern zugeordnet sind finden sich natürlich auch allgemeine Psikräfte in Bereichen wie Telepathie und Telekinese doch auch Beschwörer können sich darauf freuen Dämonen herbeizurufen.

Positiv fällt auf das mit Schwarzer Kreuzzug das Würfelsystem von Deathwatch für Psi übernommen hat und nicht wie die anderen Vorgänger ein weiteres anderes System verwendet.

7 KAMPF

Je nachdem welchem Chaosgott man anbetet kommt es eher früher als später zu Auseinandersetzungen. Jeder Charakter darf zwischen zwei halben oder einer vollen Aktion unterscheiden und diese ausführen. Zum großen Teil ist alles gleich geblieben, aber auch hier wurde ein wenig gefeilt und Details an ein paar der Aktionen geändert.

Zum Kampf gehören in der Regel auch Verletzungen. Diese findet man ebenfalls mit vielen Ausprägungen in diesem Kapitel wieder.

8 DER SPIELLEITER

Nach einer kurzen Einführung ins Spielleiten, findet man Hinweise wie man eine Kampagne in Schwarzer Kreuzzug aufbaut und am laufen hält.

Das ultimative Ziel eines Chaosanhängers ist die Apotheose, der Aufstieg zu einem Dämonenprinzen. Dies und andere Ziele die ein Charakter haben könnte findet man hier näher aufgeführt. Manch einer könnte sich zum Beispiel damit zufrieden geben selbst einen schwarzen Kreuzzug anzuführen.

Es folgt, wie der Spielleiter einen Kontrakt für die Spielercharaktere aufbaut und sie nach Abschluss belohnt oder, bei Versagen, bestraft. Die Chaosgötter sind nicht zimperlich.

Der letzte Abschnitt beschäftigt sich mit der Integration von Schwarzer Kreuzzug in den anderen WH40K-Rollenspielen. Die Unterschiede der einzelnen Systeme sind in übersichtlichen Kästen untergebracht.

9 VERDERBNIS UND INFAMIE

Dieses Kapitel befasst sich mit der Verderbnis die in Schattenjäger, Freihändler und Deathwatch so sehr gemieden wird und hier für die Gaben der Götter genutzt wird. je verderbter und infamer der Charakter desto größere Geschenke werden ihm übereicht. Wie dieses Geschenk aussieht ist dem Zufall überlassen …

10 EINE GALAXIS IN FLAMMEN

Der Heulende Wirbel ist der Schauplatz von Schwarzer Kreuzzug. Hier finden sich umfangreiche Beschreibungen und Karten zu dem Gebiet und den Planeten, die sich darin befinden. Doch auch die Schauplätze von Schattenjäger, Freihändler und Deathwatch werden erwähnt.

11 ANTAGONISTEN

Dämonen, Loyalisten und Xenos. Die Chancen sind hoch, das was man hier findet einem ans Leder will. Schade ist das nur ein NSC einen Namen hat. Ein freundliches Gespräch mit der Inquisitorin ist unwahrscheinlich.

12 FALSCHE PROPHETEN

Ein kurzes Abenteuer um eine neue Gruppe Ketzer zusammenzubringen. Die Charaktere sind in einen Tempel des Tzeentch eingeladen worden um den prophetischen Aussagen des Orakels beizuwohnen.

Mein Fazit:

Wer schon immer mal auf Seiten des Chaos, Tod, Verderben und Korrumpierung verbreiten wollte sei dieses Werk ans Herz gelegt. Schwarzer Kreuzzug bietet ein ausgefeiltes Regelsystem, welches von den Erfahrungen seiner Vorgänger profitiert.

Mir persönlich gefallen die Abschnitte über Dämonenwaffen und Gaben der Götter am besten, auch die Art wie Talente und Fertigkeiten einen näher an bestimmte Gottheiten bringt, ist attraktiv.

Spieler von den anderen WH40K-Rollenspielen die Geld übrig haben finden ein klasse Quellenbuch für Chaosanhänger als Gegner, den Heulenden Wirbel als weiteren Schauplatz und/oder ein Update auf das Regelsystem. Wobei ich finde das Letzteres als Errata besser aufgehoben wäre.

4,4 von 5 Chaoten

Weitere Infos:

Schwarzer Kreuzzug bei Heidelberger Spieleverlag


[Interview] Jan-Tobias Kitzel führt uns durch den FROSTSTURM

1. Mai 2013

Nun ist es vollbracht. Froststurm von Jan-Tobias Kitzel hat das Licht der Welt erblickt und kann nun erworben werden. Froststurm ist die Vorgeschichte zum leider eingestellten Pen & Paper Rollenspiel LodlanD.

Pünktlich zur VÖ stand mir Jan-Tobias für ein kleines Interview zur Verfügung.

Viel Spaß.

Hallo Jan-Tobias,

vielen Dank das Du Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Würdest Du Dich bitte kurz vorstellen.

Gerne. Mein Name ist Jan-Tobias Kitzel, ich bin 32 Jahre alt und komme aus dem Münsterland, genauer gesagt Ahaus. Mittlerweile hat es mich liebes- und berufsbedingt in das Ruhrgebiet verschlagen. Ich arbeite als Teamleiter bei einer großen Privat- und Geschäftsbank und schreibe bereits seit vielen Jahren, zum Beispiel als Chefredakteur des mittlerweile eingestellten Rollenspiels LodlanD oder als Shadowrun-Romanautor, wo „Flammenmeer“ von mir erschienen ist.

Leser Deiner Website konnten in letzter Zeit erfahren dass Dein Roman „Froststurm“ einen Verlag gefunden hat und dieser bald das Licht der Welt erblickt. Worum geht es bei Froststurm?

Genau. Erstmal herzlichen Dank an Harald Giersche vom Begedia-Verlag für die Unterstützung!

Froststurm handelt davon, was passiert, wenn die Menschheit am Klima herumspielt. Die globale Erwärmung ist mittlerweile ein massentaugliches Thema und somit liegt es durchaus auf der Hand, dass irgendwann zum Beispiel die UN aktive Eingriffe in das vorhandene Restgleichgewicht beschließt, um den Prozess aufzuhalten oder sogar umzukehren. In „Froststurm“ geschieht genau das. Dass es natürlich schief geht, liegt auf der Hand, sonst wäre es ja nicht halb so spannend. Letztlich führt das dann zu einer neuen Eiszeit.

Du schreibst in deinem Blog JTKitzel.de, von drei Zeit-Phasen in der Handlung. Was muss man sich darunter vorstellen?

Froststurm besteht aus drei Teilen: Einem in der Jetztzeit. Hier spielen die Wissenschaftler am Klima herum, es geht nach Murphys Law so ziemlich alles schief, was schief gehen kann. Nicht zuletzt dank des Eingreifens einer Dame, die doch eigentlich nur das Beste wollte. Leider ist „gut gemeint“ immer noch das Gegenteil von „gut gemacht“.

Die zweite Phase ist gut 30 Jahre nach dem Experiment angesiedelt. Die ersten Zeichen, dass das Klima sich Richtung globaler Abkühlung verändert, sind sichtbar, werden aber unter einem massiven Deckel gehalten. Die Regierungen wollen eine Panik verhindern und gleichzeitig die Rettungsbestrebungen so ungestört wie möglich durchziehen. Ein Reporter kommt ihnen allerdings auf die Schliche, sammelt Beweise und wird darauf hin zum Gejagten.

In Phase Drei ist dann letztlich nichts mehr zu leugnen. Nochmal gut 25 Jahre sind vergangen. Die Welt ist ein globaler Eisschrank geworden. Die Überreste der Menschheit kämpfen ums Überleben. Zwei völlig unterschiedliche Gruppen – der Rest einer SEK-Einheit und eine Gruppe Teeanager – treffen sich unter widrigen Bedingungen und profitieren voneinander auf der Flucht zu einer noch Rettung versprechenden Idee.

Das Ganze ist ja die Vorgeschichte zum LodlanD-Rollenspiel. Wie bist Du auf die Idee gekommen und warum gerade dieser Bezug?

Erst einmal ist mir wichtig, klarzustellen: „Froststurm“ ist ein Standalone-Roman. Wer LodlanD kennt, weiß danach mehr über die Vorgeschichte zur Eiszeit. Wer nicht, hat einfach – hoffentlich – seinen Spaß gehabt und dabei nichts verpasst.

Mich hat immer gereizt zu zeigen, warum es zur Eiszeit gekommen ist, die in der LodlanD-Welt bereits mehrere Jahrhunderte andauert. Gerade den Weg dahin – also das „Warum“ – fand ich dabei immer äußerst spannend. Im LodlanD-Grundregelwerk haben wir mehr das Wie behandelt: Der Mensch spielt am Klima herum, ein großes Experiment wird gestartet und geht schief. Da war aber noch so viel mehr zu erzählen!

Könntest Du bitte ein wenig mehr zu den Protagonisten erzählen?

Gerne! Hier muss ich nach den eben beschriebenen Phasen trennen:

In Phase Eins treffen wir auf Regina, eine gelangweilte Büroangestellte, die sich grünen Extremisten anschließt, um sich endlich wieder lebendig zu fühlen. Und wir lernen Sebastian kennen, einen jungen Wissenschaftler, der zum Leiter des verhängnisvollen Klimaprojekts wird.

In Phase Zwei treffen wir wieder auf Sebastian, nur eben deutlich älter. Er hat es trotz des Fehlschlags geschafft, deutlich aufzusteigen und ist Kanzleramtsminister. In dieser Funktion ist er die Verbindungsstelle aller Rettungsbemühungen der deutschen Regierung. Demgegenüber steht mit Michael ein Journalist, der Aufklärung als seine wichtigste Aufgabe ansieht und nach und nach das Puzzle zusammensetzt. Was Sebastian mit aller Macht verhindern möchte!

Phase Drei wiederum handelt von Fabian. Er leitet die traurigen Überreste einer SEK-Einheit, die sich im globalen Winter zu einem Rettung versprechenden Ort durchschlagen will. Und wir lernen Pia kennen, einen Teeanager samt ihrer Gruppe, die durch Zufall auf die SEKler treffen und voneinander in ihrem Überlebenskampf profitieren.

Wie bist Du auf den Begedia Verlag gekommen?

Ich habe eine Kurzgeschichte zu einer Anthologie beigetragen, die Anfang nächsten Jahres erscheint. Und da diese ebenfalls bei Begedia erscheint, habe ich bei Harald Giersche einfach mal angeklopft, ob auch Interesse an meinem Roman bestünde.

Was ist eigentlich aus LodlanD geworden?

LodlanD ist Ende 2009 eingestellt worden. Wir hatten seit 2003 alles erreicht, was wir uns an Büchern vorgenommen hatten. Grundregelwerk, Quellenbücher, Länderbücher, das überarbeitete Grundregelwerk, Online-Veröffentlichungen. LodlanD war vollständig ausgestattet mit allem, was es brauchte. Daraufhin haben wir uns im Team entschieden, das es an der Zeit war. Soweit ich höre, gibt es allerdings immer noch ein paar LodlanD-Spielrunden dort draußen und den Registrierungen auf LodlanD.de zufolge werden auch die Spielleiter-Freischaltcodes aus den Grundregelwerken weiterhin fleißig eingelöst.

Dank“ der Einstellung des Systems können wir die Bücher mittlerweile zu wirklich tollen Preisen direkt über die Homepage verkaufen, so dass sich jeder mit Interesse oder Lücken in der Sammlung direkt dort versorgen kann. Mit LodlanD erhält man aus meiner Sicht wirklich ein tolles, einzigartiges System. Unterwasser-Sci-Fi mit Kuppeln, U-Booten und einer guten Handvoll Wissenschaft, diese Verbindung ist wirklich einzigartig.

Was hast du als nächstes geplant?

Ich möchte als nächstes eine Sammlung von Sci-Fi-Kurzgeschichten herausbringen, wahrscheinlich direkt als E-Book. In meinen Planungen bin ich allerdings noch nicht allzu weit gediehen, so dass sich das auch noch ändern kann.

So JT danke für das Interview und somit übergebe ich für die letztenWorte an Dich.

Danke ebenfalls! Mir hat das Schreiben von “Froststurm” eine Menge Freude bereitet und ich hoffe, dass die Leser das spüren werden. Über entsprechende Kritik – egal ob bei Amazon, in einer Rezension oder direkt auf meinem Blog – freue ich mich sehr!

WEITERE INFOS:

Lesung DortCon 2013 (09. März)

Jan-Tobias Kitzel im Netz

FROSTSTURM beim Begedia Verlag


[Auf die Ohren] Nerdslam

26. April 2013

Am 04. April 2013 veranstalteten die Wuppertaler Wortpiraten den ersten Nerdslam.

Nun kann man sich den Slam auch online reinziehen!

Viel Spaß dabei!

 


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