[Video] VOLL DAMPF Fiktionale Steamgeschichten

29. Juli 2014

Am letzten Wochenende fand bei SecondLife eine Lesung aus der Steampunk Anthologie VOLL DAMPF Fiktionale Steamgeschichten statt. André Wiesler und Jan-Tobias Kitzel gewährten Einblicke in ihre Stories. Dazu gibt es auch was Multimediales.

Links:

Thorsten Küper

André Wiesler

Jan-Tobias Kitzel

Amrûn Verlag


[Rezi] Schnutenbach – Der Zirkus des Schreckens

28. Juli 2014

Autor: Karl-Heinz Zapf

Verlag: Mantikore Verlag

Format: Softcover, 120 Seiten

Erschienen: Dez. 2013

ISBN 13: 978-3939212430

 

Mit SchnutenbachDer Zirkus des Schreckens liegt nun der nächste Band zum universellen Regelsystem aus dem Mantikore Verlag vor. Dabei handelt es sich um eine Mischung von Abenteuer- und Quellenband. Da das erste Buch schon gefiel, wird es Zeit in die Manege zu treten und die Show beginnen zu lassen.

Zum Inhalt:

Das Vorwort beschreibt kurz die Entstehungsgeschichte dieses Buches. Den Anfang macht Die Mission des Magiers, welches ein Anfängerabenteuer ist. Die Spieler werden in Schnutenbach eingeführt und auch sofort in das Abenteuer gezogen. So erhalten Sie den Auftrag etwas wiederzubeschaffen,egal wie, notfalls auch mit Gewalt. Nachdem die Einführung in Schnutenbach und ins bevorstehende Abenteuer geklappt haben sollte, bekommt der Spielleiter alles an die Hand, was er für das erfolgreiche Leiten benötigt, sprich Ortsbeschreibungen, NSCs inklusive Bild, Pläne und Hintergrundmaterial. So können die Spieler die mehrtägige Reise und die damit verbundenen Überraschungen angehen.

Weiter geht es mit Das Grab des Gruftkönigs. Ein Abenteuer welches sich an fortgeschrittene Spieler wendet und welches auf die uralte Geschichte von Schnutenbach zurückgeht. Ohne das die Spieler es merken sollten, stecken sie wohl in dem größten Abenteuer ihres Lebens, aber nicht nur das, sie bekommen es mit Mächten zu tun die man als Normalsterblicher besser in Ruhe lässt. Aber hier wird eindeutig die Karte der Neugier ausgespielt. Man kann einfach nicht anders als zu schnüffeln und das hat nichts mit dem Plot zu tun.

Als nächstes folgt dann das namensgebende Abenteuer Der Zirkus des Schreckens. Ein Wanderzirkus mit all seinen unvorstellbaren Monstern, Kreaturen, Akrobaten und Gauklern fährt in Schnutenbach ein und sorgt von Anfang an nicht nur für Trubel und Glückseligkeit. Der Zirkus birgt einige Geheimnisse, denn er ist nicht umsonst eine Ansammlung von gewaltbereiten Halunken und Betrügern. Während einer Aufführung beginnt dann auch der Trubel und das Abenteuer für die Spieler nimmt seinen Lauf.

Mit Das Gasthaus zum Galgenbaum wird dieser Abenteuerband dann komplettiert. Dabei handelt es sich aber um die Einführung einer neuen Örtlichkeit. Diese umfasst die Historie, die Machenschaften der Besitzer, eine Beleuchtung der Gäste und die Besonderheiten selbiger. Wer den Gasthof für ein Gerücht hielt wird hier eines besseren belehrt. Hier wird soviel Material geliefert, das man den Gasthof gut in seine Kampagne einbauen oder aber mehrere Kampagnen um ihn stricken kann.

Mein Fazit:

Mit Schnutenbach: Der Zirkus des Schreckens findet ein liebevoll ausgearbeitetes Buch den Weg in die Spielleiterhände. Das aus dem Regelwerk bereits bekannte Design wird hier fortgesetzt. Man erhält sehr viele Details zu den in den Abenteuer vorkommenden Örtlich- und Persönlichkeiten, teils auch als Verweis auf das Regelwerk. Das Buch geizt ebenfalls nicht mit Illustrationen und Karten.

Die Abenteuer sind für den Spielleiter leicht vorzubereiten und bieten genügend Platz für eigene Ideen. Man merkt einfach, dass die im Vorwort erwähnte lange Zeit und viel Herzblut, tatsächlich in dieses Spielmaterial investiert wurde.

Beim Spielen der Abenteuer fiel auf, dass teils ein Schlagwortverzeichnis hilfreich gewesen wäre. Durchweg wurden die Abenteuer positiv und unterhaltsam aufgefasst. Natürlich kann ich hier nur für meine Spielrunde sprechen, aber es kann auf den unterschiedlichsten Niveaus und Herangehensweisen gespielt werden.

Es bleibt zu hoffen dass die nächsten Bände Dunkles Vermächtnis, welcher zur MantiCon 2014 und Im Hort des Oger-Magiers, Fruhjahr 2015, die Qualität halten können!

Meine Wertung:

4,75 von 5 Zirkuszelten

 


[Comic] He-Man and the Masters of the Universe

24. Juli 2014

BEI DER MACHT VON GRAYSKULL

Bei einer Vielzeahl von uns dürfte dieser Ausruf in den Achtziger Jahren des letzten Jahrtausendes oft genug aus den TV-Lautsprechern gedonnert sein. Danach kamen eine Vielzahl an anderen Formaten auf den Markt, u.a. Kinofilm, Brettspiele usw.

Jetzt ist es aber wieder Zeit für Comics. Bei Panini geht ab den 27. Juli 2014 wieder was an den Start.

Aber lest selbst: LINK ZU PANINI


[Netzfund] WH40K Diorama aus Bauklötzchen

9. Juli 2014

Es hat sich mal wieder gelohnt Küperpunks Blog zu verfolgen. Dort gab es einen tollen Link. Also alle mal schauen es lohnt sich … auch wenn es nur, oder besser, weil es aus Lego ist!

WARHAMMER 40K DIORAMA


[Rezi] Soylent Green

23. Mai 2014

Autor: Harry Harrison

Verlag: Mantikore

Format: broschiert, 300 Seiten

Veröffentlichung: Oktober 2013

ISBN 13: 978-3939212362

von: Quack-O-Naut

New York zur Jahrtausendwende! – In dieser Stadt, genau wie in allen anderen Städten auf der Erde, stapeln sich die Menschen nahezu übereinander. Die Überbevölkerung und die Ausbeutung der Ressourcen hat die Menschheit an den Rand des Verderbens geführt. Es ist kaum genug Nahrung und Wasser für alle da, viele Tierarten sind bereits ausgestorben und große Teile der Erde sind durch die vom Menschen verursachte Umweltverschmutzung unbewohnbar geworden und verödet.

Die Regierungen sind überfordert, die Schutztruppen wie Armee und Polizei hoffnungslos unterbesetzt und nur noch im geringen Umfang dazu in der Lage Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten. Ein jeder Mensch der nicht gerade das Glück hat zu den Superreichen oder Mächtigen zu gehören, muss um sein tägliches Überleben kämpfen. Diebstähle, Einbrüche und Morde gehören Nahezu zur Tagesordnung, wobei die Aufklärungsrate gegen Null tendiert.
Eines Tages wird Detective Andy Rush zu einem Tatort in einem der Luxuswohnhäuser der Stadt, gerufen. Einer der Bewohner, der bekannte und berüchtigte „Big Mike“ O’Brian wurde mit einem Brecheisen von einem Einbrecher erschlagen. Normalerweise würde nach einer zweiwöchigen Ermittlung der Fall zu den Akten gelegt werden, aber Big Mike hatte Kontakte. Kontakte sowohl zur Regierung wie auch zur Unterwelt, was einige Leute an der Spitze sehr nervös macht. Somit bekommt Andy den Auftrag den Mörder um jeden Preis zu fassen. – Die Hetzjagd beginnt…

Fazit:
Wer beim Lesen des Buches jetzt denken mag: „Hey, Moment mal. Das Buch spielt im Jahre 1999 und wir haben 2014, was hat das mit Science-Fiction zu tun?“, dem sei gesagt das dieses Buch eine Neuauflage des 1966 erschienenen „Make Room, Make Room!“ ist. Der Autor hatte sich damals mit dem Thema Überbevölkerung, Ressourcenausbeutung und Umweltverschmutzung beschäftigt und seine Befürchtungen in einer düsteren Zukunftsvision niedergeschrieben.

Das Cover des Buches mit dem Totenkopfsymbol in giftgrüner Farbe passt hervorragend zur Geschichte und der Leser kann daraus ganz leicht auf die Stimmung in dem Buch schließen.
Harry Harrison gelingt es eine mögliche, düstere Zukunft zu schildern in die sich der Leser sofort hineinversetzen kann. In dieser bedrückenden Szenerie hat er sehr realistische Charaktere geschaffen, deren Handlungen zu jeder Zeit absolut nachvollziehbar und logisch wirken. Dadurch erhält der Roman eine so realistische Beschreibung der Welt wie sie sein könnte, dass ein jeder sich die Frage stellen wird: „Möchte ich in so einer Welt leben und was kann ich tun, damit es nicht soweit kommt?“

Einige wird der Titel eventuell an den Film „Das Jahr 2022 – Die überleben wollen!“ erinnern.
Dies ist nicht verwunderlich, denn der Roman war die Vorlage für den damals, mit Charlton Heston in der Hauptrolle, gedrehten Film. Allerdings haben die Hollywood-Produzenten die Geschichte damals verändert so das dieser Roman zu einem ganz anderem Ende kommt. – Doch das soll der Leser selbst herausfinden.

Wer etwas zum Lesen sucht, liegt mit Soylent Green absolut richtig!

Wertung:

Von mir daher ganz klar: 5 vom 5 Seegraskeksen.


[Rezi] The Nazi Island Mystery – Ein Fall für Kay Blanchard

21. Mai 2014

Verlag: Evolver Books

Autor: r.evolver

Format: Softcover, 138 Seiten

von: Martin Wagner

 

Pulp-Magazine, so genannt, wegen des Papiers aus dem sie bestanden, waren lange Zeit sehr erfolgreich und werden auch heute noch veröffentlicht. Oft auch als Schund- bzw. Trivialliteratur abgestempelt, haben doch einige der größten Autoren verschiedener Genres, insbesondere des Fantasy-, Horror, und Sciencefictiongenres, ihre ersten Schreibversuche in diesen Magazinen oder anderen Groschenheften begonnen. Weitere beliebte Genres sind Western und Spionagethriller und die verkaufen sich als Groschenhefte sogar zuweilen noch besser als ihre Taschenbuchvarianten.

Ein Sciencefiction-Spionagethriller dieses Formats ist das Büchlein „The Nazi Island Mystery“, eigentlich ein Onlinefortsetzungsroman, von r. evolver. Die Protagonistin des Buches ist die Agentin des britischen MI6 Kay Blanchard, einer Mischung aus einer nymphomanischem weiblichen Version von James Bond und einer Flower-Power-Drogenkosumentin.

Genau diese Frau erhält von ihrem Boss, mit dem sie gerne ein paar Nächte verbringen würde, der aber, zumindest für ihren Geschmack, eine viel zu hübsche Sekretärin hat, den Auftrag den Mord an einem Wissenschaftler im Vierten Reich, genauer in Wien, aufzuklären und natürlich die Hintermänner und -frauen dingfest zu machen. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn man andauernd nur an das eine denkt und dabei auch noch die Wirkung verschiedenster Drogen testet. In Wien, nachdem sie etwas Spaß im Flugzeug hatte, muss sich Kay gegen ein paar katzenhafte Angreiferinnen zur Wehr setzen und erhält schließlich eine deutliche Warnung. Diese ignoriert sie natürlich und muss sich dann einem kommunistischen Werwolf stellen und anschließend ein Alienraumschiff stehlen, um schließlich ihrem Ziel, die Insel aus dem Titel des Buches, zumindest näher zu kommen. Zwischen drin hat sich Spaß mit Mann und Frau und Drogen. Aber auch auf der Insel kann sie der sadistischen Herrin der Insel nicht lange widerstehen, was es für sie alles andere als einfach macht. Man kann sich vorstellen, dass es ziemlich trashig und versaut weitergeht.

Trashig und versaut sind die richtigen Worte, um diesen Thriller zu beschreiben. Aber damit beschreibt man nur einen Aspekt und rückt ihn in ein schlechtes Licht, denn das Buch bietet mehr. Es bietet Action, Spannung und abgedrehte Szenen, die das Buch zu etwas Besonderem machen. Außergewöhnlich ist auch der Einstieg in jedes Kapitel, der nicht nur kurz das Kommende nennt, sondern auch einen Song als Soundtrack für das Lesen des Kapitels vorschlägt. Die Songs sind wirklich passend, wobei man so schnell durch die kurzen Kapitel liest, dass man den Song kaum komplett hören kann. Eine tolle Idee, die ich mit für einige Bücher wünsche und die natürlich auch etwas über den Autoren und seinen Musikgeschmack aussagt. Ein Blick noch auf die Protagonisten und Antagonisten. Die passen zum Buch, würden aber überall anders nur Kopfschütteln erzeugen, denn die passen in keine andere Welt als in eine, in der Werwölfe, Nazis und Aliens gemeinsam existieren. Schön ist, dass unsere Protagonistin eine tolle Hintergrundgeschichte erhält, die zumindest teilweise erklärt, wieso sie ist, wie sie eben ist.

Fazit:

„The Nazi Mystery Island“ ist ein trashiger Spionage-Thriller im Pulpformat, wie man es nach der Lektüre des Textes auf der Rückseite erwartet. Eine außergewöhnliche und wirklich durchgeknallte Protagonistin kämpft gegen noch schlimmere Antagonisten und lebt dabei in einer wirklich unglaublichen Welt. Zwar wird nicht jeder dieses Buch mögen, aber wer auf solche Geschichten steht, der macht mit dem Kauf nichts falsch.

Weitere Infos:

Zum Verlagsbuchshop

 


[Blog-Aktion] Stöckchen zum Thema 11 Lese-und-Buch-Fragen

8. Mai 2014

Gloria von den Nerd-Gedanken hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Somit ist es mal wieder an der Zeit hier das ganze zu entstauben und ein wenig in die Tasten zu hauen. Ich werde dann einfach mal versuchen das Stöckchen so gut wie möglich zu beantworten.

Also dann mal los!


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