[Rezension] Tödlicher Auftrag

28. November 2014

Autor: Joe Haldeman
Verlag: Mantikore-Verlag
Format: broschiert
Seitenzahl: 300
Erschienen: Feb. 2014
ISBN 13: 978-3939212454
Preis: € 12,95

von: Würfelheld

Haldeman, ja der sagt mir etwas. Habe vor langer Zeit mal sein Werk „Der ewige Krieg“ gelesen. Außerdem hat das Cover von diesem Werk irgendwie so ein Touch von etwas älteren und sehr wahrscheinlich meistens eingestaubten Shooter Klassiker wie etwas „Spec Ops“. Also Buch in die Hand, Deckel beiseite geklappt und die Nase reingesteckt.

Klappentext:
Jack Delay, ehemaliger Scharfschütze der US Armee, erhält ein sonderbare Lieferung: Im Paket sind ein Scharfschützengewehr samt Munition und ein paar Tausend Dollar in bar als „Anzahlung“. Der anonyme Absender verspricht noch mehr Geld. Delay soll dafür einen Mann töten. Was Delay zunächst für einen skurrilen Scherz hält wird schnell bitterer Ernst. Bald wird Jack Delay selbst zur Zielscheibe und muss sich entscheiden. Eine atemlose Hetzjagd auf Leben und Tod beginnt…

Zum Inhalt:
Nachdem Jack Delay schwer verwundet wird, muss er aus dem Aktiven Dienst der US Army, als Scharfschütze, ausscheiden. Er schlägt sich seit diesem Ereignis so durchs Leben, denn mit seiner Invalidenrente kann er sich keine großen Sprünge leisten und so beschließt er sich mal als Schriftsteller zu versuchen. Eines Tages erhält er durch seine Agentin ein, für seine momentanen Verhältnisse, unfassbares Angebot. Er soll einen Rohentwurf eines Horrorromans erstellen, wofür er 50.000 Dollar bekommen soll. Ohne lange zu überlegen sagt Jack zu.

Jack macht sich frisch ans Werk, ohne wirklich zu wissen, worauf er sich da eingelassen hat. Nachdem er einige Kapitel fertig gestellt hat, erhält er Post, welche einen Einblick in die sich anbahnende Zukunft erlaubt. Im Paket sind ein Scharfschützengewehr, passende Munition und Unterlagen zu Jacks nächstem Hit enthalten. Außerdem findet Jack eine eindeutige Botschaft, sollte er den Hit nicht durchführen, stirbt seine Lebensgefährtin Kit.

Jack offenbart sich Kit und die beiden beschließen ihrem Leben eine neue Richtung zu geben, sprich sie fliehen vor den Wahnsinn. Allerdings werden die Beiden schnell wieder aufgefunden und der Wahnsinn geht weiter. Eine wahre Hetzjagd, ohne Rücksicht auf Verluste, nimmt ihren lauf.

Mein Fazit:
Joe Haldeman zeigt mit „Tödlicher Auftrag“ das er weiß wovon er spricht und kann hier auch seine eigenen Vergangenheit einfließen lassen. Das merkt man auch, denn es ist kein Überhang zur Übertreibung oder Ex-Supersoldaten vorhanden. Die Protagonisten haben mich überzeugt und wirkten weder gezwungen noch gekünstelt.

Für mich zwar nicht neu, aber trotzdem erstklassig umgesetzt, finde ich die Perspektivwechsel. man könnte sogar sagen, Haldeman hat zwei Bücher erschaffen. So hat man als erstes die Jack-Perspektive und zum anderen die Horrorroman-Perspektive, die auf gelungene Art und Weise verschmelzen.

Das Ende von „Tödlicher Auftrag“ kommt etwas schnell um die Ecke, allerdings ist zu diesem Zeitpunkt alles gesagt und so bin ich mit einem Lächeln auf den Lippen aus diesem Werk ausgestiegen. Ich freue mich schon auf den nächsten Haldeman.

Meine Wertung:
4 von 5 Scharfschützen


[Hörbuch-Rezension] Glückliche Reise – Roman zwischen den Zeiten

27. November 2014

Autor: Matthias Horx
Sprecher: Christian Reimer
Verlag: thono-audio-verlag
Spieldauer: 535 Minuten
Erschienen: März 2012
Format: MP3 CDs
ISBN 13: 978-3-943278-01-9

von: QuackONaut

Mal ein dystopisches Hörbuch. Warum eigentlich nicht? Also den Silberling ins Abspielgerät und los gehts!

Klappentext:
Die Gondel dröhnte an ein Rostwrack, schrillte einige Meter über den Boden, bevor der Ballon endlich zur Ruhe kam. Dann war es plötzlich still. Es war diese entsetzliche Stille, wie sie immer über den toten Dörfern hängt, sie zerrt an den Nerven und weist eindringlich in die Vergangenheit. Eine zerstörte Ladenfront, halb von Mauerschimmel gefressen, begrenzte zwei Seiten des Marktplatzes. Ein Bäckerladen, ein kleiner Supermarkt, ein italienisches Restaurant, aus dessen Fensterhöhlen dichter Trümmerginster wuchs.
Und dann kam doch ein Geräusch. Ein kleines, kaum hörbares Greinen. Im offenen Portal der Kirche, vor dem dunklen Innenraum, saß ein Hund. Eines von diesen zähen Biestern, die gelernt haben, ohne den Menschen zu überleben. Sie vertragen eine Menge Strahlung und sie sind schnell, sehr schnell, denn ihre einzige Nahrung hier im Randgebiet der Zone sind die Ratten…

Zum Inhalt:
Zwanzig Jahre ist es her das eine Reihe von elektromagnetischen Impulsen die Technik auf der Erde weitestgehend vernichtet und selbige zu einer von Seuchen, Mutationen und atomaren Fall-Out-Zonen durchzogenen Planeten gemacht hat. Die Menschen haben sich in verschiedenen Ideologischen Lebensweisen geflüchtet. Sei es die absolute Abkehr von der Hochtechnik hin zu einer einfacheren Lebensweise wie sie die Transformatoren predigen, oder der Versuch am Vergangenem anzuknöpfen und die Technik wieder herzustellen, wie es die Synergisten tun.

In dieser Welt lebt Jonathan Weber, ehemals Anwendungsentwickler, der abgeschieden auf einem verlassenen Flughafen in Reichelsheim lebt. Durch seine Bemühungen ein Zeppelin-artiges Fluggerät zu bauen, weckt er den Unmut der in der Nähe lebenden Transformatoren. Bei diverse Gelegenheiten wird der von Bewohnern des Dorfes aufgesucht, welche ihn auffordern von seinem Vorhaben abzulassen. Von seinem Ego zur Trotzreaktion getrieben ignoriert er die Bedenken und Warnungen und macht sich mit Tur Tur zu einem Testflug auf.
Die Dorfbewohner, durch den Testflug, zutiefst verstimmt, beschweren sich beim Konzil. Um Jonathan zu schützen, begibt sich Abtissin Joel, eine alte Freundin Jonathans, auf dem Weg zum Flughafen. Bei seiner Rückkehr erzählt Joel Jonathan von den Befürchtungen und der Angst der Dorfbewohner und will ihn bewegen das Fluggerät zu zerstören und für sie in den Industriesektoren Informationen über das dortige Geschehen zu sammeln. Erschöpft von der langen Reise und seinen Verletzungen, die er bei einem Zwischenstopp durch den Kampf mit zwei verwilderten Hunden davongetragen hat, bittet er darum das Gespräch und seine Entscheidung auf den Folgetag verschieben zu dürfen und bietet Joel an die Nacht in seinem Domizil zu verbringen. Als er am nächsten Morgen durch ein Geräusch geweckt wird, muss er erkennen das ihm die Dorfbewohner die Entscheidung bereits abgenommen haben, denn eine Gruppe von ihnen ist am Flughafen eingetroffen um dem Spuk ein Ende zu machen. Jonathan, Tur Tur und Joel flüchten unentdeckt und machen sich auf den Weg in den Industriesektor. Dort angekommen nimmt Jonathan Arbeit in einer neuen Fabrik an und erlebt die menschenunwürdigen Verhältnisse die dort herrschen aus erster Hand. Sehr schnell stellt er fest das hier mehr geschieht als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Er entziffert an einem alten Computer einen Code. Dieser stellt sich als Falle der Synergisten heraus die Jonathan für ihre Pläne, den Bau eines Raumschiffes und die Umwandlung der Menschen zu einer neuen Gesellschaft, gewinnen wollen. Jonathan ist die Vorstellung zu wieder, flüchtet und begibt sich mit Tur Tur und Joel auf die Reise zu einer verlassenen, aber angeblich noch intakten Raketenabschussbasis des ehemaligen amerikanischen Militärs. Der Plan lautet die Waffe unschädlich zum machen, aber durch einen erneuten elektromagnetischen Impuls die Pläne der Synergisten zu vereiteln um zu verhindern das diese durch ihre Pläne die Menschheit an den Rand der Vernichtung führen.

Fazit:
„Glückliche Reise: Roman zwischen den Zeiten“ ist ein interessanter Roman aus dem Dystopie-Genre. Neben altbekannten Elementen gibt es ein paar neue Denkansätze die dem Roman das Potenzial verleihen wirklich unterhaltsam zu sein. Leider sind die regelmäßigen Unterbrechungen in denen aus fiktiven Werken zitiert wird, der Geschichte nicht zuträglich und sorgen eigentlich nur dafür, dass einen die Unterbrechungen auf den Zeiger gehen. Auch gewinnt man mit der Zeit den Eindruck das der Autor, so anerkannt er als Futurologe und Autor einiger Bestseller auch sein mag, sich hier selbst im Weg steht. Teilweise merkt man den etwas verkrampften Versuch mit Gewalt ein literarisches Meisterwerk zu schaffen, anstelle einfach nur eine gute Geschichte zu erzählen. Teilweise greift der Roman alte Klischees auf wodurch die oben erwähnten, frischen Ideen zu ersticken drohen.
Mit Christian Reimer hat der thono-audio-verlag mal wieder sein goldenes Händchen bei der Auswahl des richtigen Sprechers unter Beweis gestellt. Mit seiner sonoren Stimme und dem Talent jedem einzelnen Charakter eine individuelle Note zu verleihen, haucht er den einzelnen Charakteren Leben ein. Nicht zuletzt indem er es meisterhaft versteht vertraute Akzente aufzugreifen und diese mit einfließen zu lassen. Mit stets passender Musik und den passenden, dezenten Effekten wird zudem die passende Stimmung erzeugt.
Cover-Design und gewählte Schrift verleihen, zusammen mit der DVD-Hülle in dem die beiden Datenträger geliefert werden, dem Ganzen einen Schnäppchenmarktcharme.

Trotz der guten Audioumsetzung zog mich das Buch nicht komplett in seinen Bann.

Meine Wertung:
3,25 von 5 Transformatoren


[Rezension] Der Comic: Geschichte, Stile, Künstler

26. November 2014

Autor: Klaus Schikowski
Verlag: RECLAM
Format: Klappbroschur
Seitenzahl: 293
Erschienen: Februar 2014
ISBN 13: 978-3-15-010839-0
Preis: € 22,95

von: Würfelheld

Comics habe ich früher Unzählige verschlungen, ob es die Lustigen Taschenbücher, die Stripes in den YPS Heften oder aber Helden wie Asterix, Lucky Luke oder aber He-Man waren. Viele dieser bunten Bilder haben mich begleitet. Irgendwann riss es dann ab und ich wandte mich mehr Romanen zu. Allerdings habe ich letztlich wieder angefangen Comics zu verschlingen und so kommt mir dieses Buch gerade recht, einfach um auch mal ein wenig mehr hinter die Bläschen zu schauen.

Klappentext:
Comics haben sich längst zu einer ernstzunehmenden Gattung gemausert: Graphic Novels werden wie große Romane in den Feuilletons der Tageszeitungen rezensiert, Klassiker erscheinen in eigenen Reihen und als hochwertige Liebhaberausgaben, Manga sind aus den Buchhandlungen gar nicht mehr wegzudenken. Doch was genau sind Comics?
Klaus Schikowski führt in die speziellen Formen des Comics ein – vom Strip der frühen Tageszeitungen über die Superhelden-Comics bis zu den Underground Comix, von eigenen Ausformungen wie dem frankobelgischen Comic, den Manga bis hin zu digitalen und Web-Comics.
Zahlreiche Abbildungen geben Einblicke in den Stil und die spezielle Technik großer Comic-Schöpfer, die durch das faszinierende Zusammenspiel von Bild und Text das Erzählen mit Bildern zu einer ganz eigenständigen Kunstform erhoben haben.

Zum Inhalt:
„Der Comic“ kommt nach einem kurzen Vorwort direkt zur Sache. Zuerst folgt ein kurzer Historischer Abschnitt, welcher Anfang das 20.Jahrhunderts ansetzt und sich bis zum aktuelle Geschehen durchzieht. Anschließend gibt es ein kurze Erklärung was überhaupt ein Comic ist.

Wenn man dann im Buch steckt, geht es an die Geschichte des Comics in den USA, beginnt mit Wochenstrips in Zeitungen, über die Entstehung des Comic-Heftes bis hin zu Fortsetzungsreihen. Dabei fällt der Blick nicht nur auf einzelne Hefte, sondern auch auf die Künstler, die Autoren und die entstehenden kulturellen Einflüsse.

Nachdem der Comic in den USA beleuchtet wurde, wenden man sich dem Genre „Superhelden“ zu. Einen genaueren Blick gibt es auf die beiden Big-Player DC und Marvel.

Als nächstes und im selben Stile gehalten wie das US-Kapitel, schweift der Blick dann über die frankobelgischen Comics, deutsche Comics und die japanischen Manga.

Im Weiteren folgt ein Blick auf Underground Comix und Graphic Novells.

Damit endet dann auch der geschichtliche Teil dieses Werkes und es wird ein Ausblick auf das 21. Jahrhundert und die Entwicklungsmöglichkeiten der gezeichneten Bilder geworfen, im speziellen, wie sich der Comic dank neuer Technologien einem neuen Publikum erschließen kann und man nicht nur noch mit Nostalgie und permanenter Wiederholungen, bekannter und bewährter Rezepte den Konsumenten beglückt.

Wie für ein „Sachbuch“ üblich endet dieses mit einem Quellen- und Sachwortverzeichnis.

Mein Fazit:
Das Buch bringt einem die farbigen Welten der Bleistiftstrichhelden sehr gut nahe, ohne dabei mit einem Oberlehrerfinger oder Allwissend zu erscheinen. Die Abfolge und Unterteilung gefällt mir sehr gut und sorgte dafür, das man sich die Konsumreihenfolge selbst sehr gut zurecht legen kann, sprich man sich nicht am vorgegebenen Ablauf halten muss, um den Rest zu verstehen.

Die Unterstützung mit etlichen Grafiken, Stripes und Panels ist sehr gut gelungen und sorgte bei mir dafür, das mehr hängen bleibt.

Schade ist dass das Genre Superhelden fast nur anhand von Marvel und DC beleuchtete wird, denn das ist einfach nicht alles was es zu bieten hat.

Schade ist auch, das manche Themen aus meiner Sicht einfach zu kurz kommen. So hätte ich mir ein Kapitel über die „Meister der Bleistiftkunst“ gewünscht.

Ebenfalls hätte ein Zeitstrahl mit „großen historischen Ereignisse“ das Buch aufgewertet.

Mh auf hohem Niveau ist sind die kleinen Meckereien, aber bei dieser Höhe pendelt sich leider auch der Preis ein, was zu Panzerknackerbandenzulauf führen dürfte.

Aber ich wurde krach-bumm-bang-krawomms mäßig unterhalten und konnte die eine oder andere Wissenslücke stopfen.

Meine Wertung:
4 von 5 Farbexplosionen


[Rezension] Varg Veum (TV Serie)

24. November 2014

Darsteller: Trönd E. Seim, Blörn Floberg, Kathrine Fagerland
Regie: Ulrik I. Ralfsen, Erik Richter Strand, Morien Tyldum, Alexander Elk
Studio: Edel Germany
Sprache: Deutsch, Norwegisch
Format: DVD, Dolby, PAL
Anzahl Disk: 3
Laufzeit: 527 Minuten
FSK: 16 Jahre
Erschienen: November 2014
EAN: 4029759096504

von: Würfelheld

Varg Veum sagte mir vom Titel her erst einmal nichts, aber eine kurze Recherche zeigte schnell, das die Serie ihren Ursprung in einer Romanserie von Gunnar Staalesen hat und eher unter dem Namen „Der Wolf“, zu mindestens im deutschen Sprachraum, bekannt ist.

Klappentext:
Hartnäckig, unangepasst und dickköpfig – das ist Varg Veum. Als Privatdetektiv ermittelt er in komplizierten Fällen, auf eigene Faust und der örtlichen Polizei immer einen Schritt voraus. Im Notfall kann er sich jedoch auch auf die Unterstützung von Kommissar Hamre, mit dem ihn eine Art Hassliebe verbindet, verlassen. Das private Glück hat Varg Veum in der Beziehung zu seiner hübschen Freundin Karin gefunden, doch die Idylle ist nicht nur durch seine gefährliche Arbeit gefährdet. Immer wieder wird er auch von dunklenKapiteln seiner Vergangenheit eingeholt …

In den sechs packenden norwegischen Thrillern, bekommt es Varg Veum mit brutalen Morden, einem Anschlag auf ein Rüstungsunternehmen, skrupellosen Menschenhändlern und einem düsteren Rachefeldzug zu tun und setzt alles daran, die Täter zu überführen. Als schließlich sogar Vargs Freundin und ihr ungeborenes Kind in Gefahr geraten, muss er eine folgenschwere Entscheidung treffen …

Zum Inhalt:
Varg Veum ist ein ehemaliger Sozialarbeiter, welcher durch einige Erlebnisse den glauben an die Gesellschaft verloren hat. Von seiner Frau geschieden und sich von der Gesellschaft selbst abgrenzend, ertränkt er seinen Kummer im Alkohol. Erst durch seine Beziehung zu einer Frau findet er ins Leben zurück und beginnt seine wahren Talente, sein kriminalistisches Gespür und seine gute Menschenkenntnis zu nutzen und arbeitet fortan als Privatdetektiv.

Er ist schroff, unangepasst und verfährt nach der Devise: „Der Zweck heiligt die Mittel!“, wodurch er bei seinen Ermittlungen stets die Grenze der Legalität überschreitet. Bei seinen Ermittlungen kreuz Varg immer wieder die Wege der Polizei in Form von Kommissar Hamre. Die beiden Männer verbindet dabei eine sehr merkwürdige Freundschaft. Von Respekt für die gegenseitigen Fähigkeiten und Charakterzüge geprägt, sind die Methoden des jeweiligen dem anderen zu wieder. Doch letztendlich bringen Vargs eigenwilligen Ermittlungsmethoden Erfolge und Hamre kann den eigenwilligen Detektiv dabei tatkräftige Unterstützung liefern.

Bei den Fällen die Varg „übernimmt“ handelt es sich meist um besonders abscheuliche Gewaltverbrechen, wobei er einen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele bekommt.

Diese Box enthält sechs Fälle, welche sich um altbekannte Themen wie Mord, Drogenmissbrauch, Kleinkriminalität und organisiertes Verbrechen drehen.

Mein Fazit:
Skandinavische Krimis, ob als Buch oder Film erfreuen sich ja seit Jahren extremster Beliebtheit. Varg Veum hinterlässt bei mir allerdings die Frage „Warum bloß“, denn diese Serie konnte mich einfach nicht in Ihren Bann ziehen, sei es zum einen das man immer das Gefühl hatte „kenne ich bereits aus …“ oder ob es an den unterschiedlichsten Stilrichtungen der Regisseure lag, kann ich noch niemals genau sagen. Allerdings spielt diese Serie extrem mit Altbekannten Elementen, wie etwa einer düsteren Hafenstadt – das kennt man schon aus Schimanski – oder den gescheiterten Protagonisten der Alkohol zu sich nimmt als Privatdetektiv arbeitet und der Polizei immer über den Weg läuft – mh das kennt man teils aus den unterschiedlichsten US Serie wie etwa „The Mentalist“.

Schauspielerisch werden zwar durchweg gute Leistungen abgeliefert, auch die Charaktere sind glaubhaft, jedoch versteht die Handlung nicht den Zuschauer mitzureißen. Ein richtige Spannungsbogen will sich einfach nicht aufbauen.

Durch den Einsatz unterschiedlicher Regisseure findet ein wilder Bild- und Stilmix statt, der eine einheitliche Linie einfach nicht zustande kommen lässt und das ging mir auf den Keks.

Varg Veum zeigt mir, das nicht alles Gold ist was aus skandinavischen TV Studios nach Deutschland schwappt. Schade! Ich habe mehr von der Serie erwartet.

Meine Bewertung:
2 von 5 Wölfen


[Kartenspiel-Rezension] Stay away!

22. November 2014

Autor:

Antonio Ferrara, Sebastiano Fiorillo
Hersteller: Truant
Alter: 13+
Spieldauer: 15 bis 60 Min.
Anzahl Spieler: 4-12
ISBN: 978-3-934282-66-7
Preis: € 21,95

von: Moritz

Schick! Ein neues Deduktionsspiel, und noch dazu eines mit chtuloidem Hintergrund, wenn das mal nicht genau mein Ding ist. Also Schachtel aufgerissen, Leute eingeladen und ab dafür!

Die Aufmachung:
Okay, eine kleine Schachtel mit 108 Karten und einem dünnen Anleitungsheft – da erscheinen knapp 20 Euro schonmal recht sportlich, aber schon nach 4 bis 5 gespielten Runden hat sich das spaßmäßig schon locker amortisiert und man gerät in die Gewinnzone. Die Illus sind wirklich absolut zum Genre passend und die Texte sind stimmig (auch in der deutschen Version). Die Karten dürften ruhig einen Tacken größer und „fetter“ sein, aber so kann man sie vielleicht in Kartenhüllen zwängen, um ihre Lebenszeit noch etwas zu maximieren.

Die Anleitung ist vom Aussehen her sehr stylish und einer der Aufkleber, die meinem Paket beilagen, klebt schon auf meinem Lehrerkalender und einer auf meinem Laptop, da weiß direkt schonmal jeder, wovon er die Finger lassen darf. Nicht nur das Aussehen ist okay, auch die Texte sind wirklich gut – besonders die Introgeschichte hat mir super gefallen – und bis auf eine kleine etwas unpräzise Stelle auch sorgfältig übersetzt. Keine Beanstandungen soweit, aber was kann das Spiel denn nun?

Die Regeln:
Die Grundidee ist einfach. Wir sind menschliche Teilnehmer einer Expedition und einer von uns ist „Das Ding“, eine Art „Großer Cthulhu“ mit abgefeilter Seriennummer. Dieses Ding kann nun im Verlauf des Spiels die Expeditionsteilnehmer infizieren, bis im Idealfall niemand mehr übrig bleibt. Ist man erst einmal infiziert, muss man das Ding dabei unterstützen neue Opfer zu infizieren oder es beschützen, wenn Gefahr von den verbliebenen Menschen und ihren Flammenwerfern droht.

Vom Grundmechanismus hat jder Spieler immer zu Beginn und zum Ende seines Zuges vier Karten auf der Hand.

Zu Beginn seines Zuges zieht er im Normalfall eine Karte nach und spielt sie aus. Um den Zug zu beenden tauscht er eine Karte mit dem benachbarten Spieler, der gerade in Spielrichtung sitzt.

Um nochmal auf die etwas unpräzise Stelle zurückzukommen: Gerade beim Aufbau des Spiels standen wir vor dem ersten Problem. Wir schafften es problemlos, alle Karten wegzulegen, die eine Zahl zeigten, die größer war als die Anzahl der Mitspieler. Es gelang uns auch die „Infiziert!“-, die „Panic!“- und die „Das Ding“-Karten beiseitezulegen. Kein Ding. Wir sind ja nicht blöd.

Aber die Anweisung: „Basierend auf der Spieleranzahl nimmt sich ein zufälliger Spieler die entsprechende Anzahl von Karten minus eine verdeckt auf die Hand. Danach wird die „Das Ding“-Karte hinzugefügt. Diese Karten werden gemischt und verteilt, so dass jeder Spieler 4 Handkarten hat.“, stellte uns kurz vor Probleme.

Blickt man erstmal durch, ist aber auch das easypeasy. Ziel der Geschichte ist es, dass jeder Spieler zu Spielbeginn 4 Handkarten besitzt. Da ja ein zufällig bestimmter Spieler „Das Ding“ sein muss, werden erst 3 Karten und „Das Ding“ weggelgt und gemischt. Jeder Spieler erhält dann 3 Karten plus eine von diesem Mini-Stapel mit der „Das Ding“-Karte. Fertig.

Im Spielverlauf kriegt jeder Spieler vor seinem Zug eine Karte seines Nachbarn, zieht eine Karte, die er ausspielen oder ablegen kann (wenn es eine „Stay away!“-Karte ist) oder die er ausspielen muss, wenn es eine „Panic!“-Karte ist. Abschließend tauscht er eine Karte mit dem Nachbarn auf der anderen Seite und fertig. Mehr muss man regeltechnisch eigentlich nicht wissen.

Spannend wird die Chose durch die „Infiziert!“-Karten. Zieht man eine vom Zugstapel, so ist das halb so wild – erst wenn man sie von einem Mitspieler erhält, ist man infiziert, denn nur „Das Ding“ darf diese Karten überhaupt weitergeben. (Respekt für meine bisherigen Mitspieler in drei verschiedenen Runden, dass bisher noch kein normaler Mensch und kein Infizierter eine solche Karte weitergegeben hat! Kudos!) Neben Infektionskarten gibt es noch allerlei Schnickschnack, der der Suppe weiteres Salz hinzufügt. So gibt es einen Flammenwerfer, mit dem man – wenn man eine Idee hat, wer das Ding ist – den Bösewicht rösten und das Spiel für die Menschen gewinnen kann. Erwischt man einen Mitmenschen, so ist das dumm gelaufen, denn im Vierspieler-Spiel sind nur zwei Flammenwerferkarten vertreten und die Chance Cthulhu… äh, sorry, „Das Ding“ (TM) natürlich… wegzuflämmen ist massiv reduziert. Hat dieser nun gerade im richtigen Moment die Karte, die ihn vor Feuer schützt, steht man ihm für die nächste Zeit schutzlos gegenüber.

Andere Karten lassen einen Karten der anderen sehen, drehen die Spielreihenfolge um, ermöglichen es, sich an einen anderen Platz zu setzen (was für das Ding unumgänglich ist, da man immer nur seine Nachbarn infizieren kann) oder sich hinter einer Tür oder in Quarantäne einen gewissen Schutz zu verschaffen.

Mein Fazit:
Prima! Die ersten Runden haben wir mit vier Spielern absolviert, was auch gleichzeitig die Mindestanzahl ist. Das Spiel ging locker von der Hand und hatte einen hohen Wiederspielwert. Wir haben sofort noch drei (oder waren es vier?) Runden drangehängt und ich werde „Stay away!“ zweifellos noch oft spielen, denn es stimmt einfach alles: Spielidee, Mechanismus, Ausgewogenheit und Design.

Der Deduktionscharakter ist zwar gegenüber Konkurrenten wie „Der Widerstand“ deutlich reduziert, da gerade bei vier Spielern oft recht schnell klar wird, wer „Das Ding“ ist, aber dafür gewinnt es durch die zusätzlichen Optionen einen deutlich „spieligeren“ Charakter, was mir bei den bisherigen Partien richtig Spaß gemacht hat.

Meine Wertung:
5 von 5 Infektionen


[Rezension] Dunkle Stunden

22. November 2014

Autor: Kaiser & Lohwasser (Hrsg.)
Verlag: Verlag Torsten Low
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 421 Seiten
Erschienen: Oktober 2014
ISBN: 978-3-940036-26-1
Preis: 14,90€

von: Moritz

Mal wieder ‘ne Anthologie. Drückt mir die Daumen, dass die Geschichten was können. Bei der Recherche habe ich herausgefunden, dass es sich bei dieser Sammlung um das Ergebnis eines gewaltigen Aufrufes handelt. Im „Deutschen Schriftstellerforum“ wurde dazu aufgerufen Geschichten zu einer Anthologie beizutragen und insgesamt kamen wohl 296 bei den Herausgebern an. Klasse. Da sollte genug Qualität dabeigewesen sein, um die etwas über 400 Seiten (mit 25 Geschichten) zu füllen.

Ich zitiere mal aus dem Aufruf: „Was wir wollen: Geschichten voller Düsterkeit, voller Schmerz und Verzweiflung, voller Grauen und Entsetzen, genauso gerne aber auch solche voller Phantasie, Melodie, Wunder und Geheimnis.

Die Geschichten dürfen zum Gruseln und Fürchten sein, zum Staunen und Nachdenken, und auch zum Sehnen und Hoffen. Ebenso willkommen sind ganz eigene Interpretationen der „Dunklen Stunden“, vielleicht sogar jene mit einem Licht am Ende des Tunnels.

Vor allem aber suchen wir Geschichten, die Atmosphäre atmen, die im Gedächtnis bleiben, an die man sich erinnert – gerne oder mit einem (angenehmen) Schaudern im Nacken.

Die Geschichten dürfen mit einer Prise (aber bitte nur einer Prise!) düsteren Humors gewürzt sein, und besonders gerne lesen wir niveauvolle und kluge Geschichten. „

Hört sich gut an, dann mal los!

Klappentext:
Dunkelheit. Ratten, die diese bevölkern. Dazwischen ein einzelner Mensch, dem nichts anderes geblieben ist als zu hoffen …

Ein finsteres Verlies. Etwas ist darin eingesperrt und wartet auf seine Abholung. Doch seine Wärter trauen sich nicht hinab, sie verhandeln miteinander, vielleicht losen sie. Der mit dem kürzesten Strohhalm muss hinuntersteigen …

Ein Professor für Quantenphysik, der sich mit seinen Experimenten weit hineingewagt hat in eine Welt jenseits aller Vorstellungskraft – und zu nahe an etwas, das er einmal für Gott hielt …

Diese und weitere packende Visionen aus Düsternis, Grauen und Verzweiflung versammeln sich in der Dunkelheit zwischen den Buchdeckeln und warten darauf, im Licht der Leselampe enthüllt zu werden. Doch auch Nachdenkliches, Verspieltes und selbst eine Prise Humorvolles schlummert verborgen zwischen den Seiten. 25 Geschichten, die Atmosphäre atmen und an die man sich erinnert – mit einem Lächeln auf den Lippen oder mit einem angenehmen Schauer im Nacken.

Mit Geschichten von Oliver Plaschka, Thilo Corzilius, Andreas Gruber, Markus K. Korb, Fabienne Siegmund, Tom Daut u. v. a.

Die Geschichten:
Insgesamt haben es 25 Geschichten von im Schnitt um die 15-20 Seiten in die gedruckte Veröffentlichung geschafft. Und die sind auch alle wirklich blitzsolide. Da gibt es gar kein Vertun. Von der Grundidee her gefällt es mir ausgezeichnet eine Anthologie auszuschreiben, die als verbindendes Element „Dunkelheit“ haben. Was ich aber ursprünglich für eine Stärke hielt, erweist sich in dieser Anthologie dann doch leider als Schwäche, da die Geschichten zwar dieses Thema alle hervorragend aufgreifen, aber auf so unterschiedliche Art und Weise, dass mir als Leser dann doch der rote (oder beim Thema besser: „der schwarze) Faden etwas verloren geht.

Leider gibt es auch keine richtige „Knallergeschichte“. Die Dinger sind alle auf gleichbleibend ordentlichem Niveau, dass irgendwie zwischendurch der Reiz verlorengeht und ich mich durch die letzten Kurzgeschichten fast schon quälen musste. Und das ist echt schade, weil – wie schon öfters erwähnt – keine wirklich üble oder langweilige Geschichte am Start ist. Vielleicht hätte ich selber einee richtig miese Story beitragen sollen, die den Leser etwa bei der Hälfte vor Angstschweiß triefend geweckt und Zeugnis davon abgelegt hätte, wie gut die anderen Beiträge wirklich sind. Ich tue mich auch an dieser Stelle schwer schwache Geschichten rauszugreifen und Anlesetipps zu geben. Was mir noch recht eindrücklich im Hinterkopf herumlungert ist vielleicht noch die Geschichte, in der ein Autor den japanischen Markt mit absolutem Körpereinsatz erobert. Wenn ihr euch einen Eindruck verschaffen wollt, könntet ihr euch also die Geschichte „amazon.jp“ reinziehen. Die hat schon irgendwie einen Reiz, aber wer schonmal beispielsweise Lovecraft gelesen hat, wird dann auch von der Pointe nicht völlig weggeblasen werden.

Mein Fazit:
Sorry! Ich bin dem Verlag ja sehr zugetan und auch die Idee, öffentlich zu einer Anthologie zu einem bestimmten Thema aufzurufen, finde ich schlichtweg grandios. Aber irgendwie hat keine einzige der Geschichten es geschafft, mich richtig zu packen. Sie rasen im D-Zug-Tempo an einem vorbei und schaffen es auch irgendwie einen zu bedrücken, aber sich nach einer Kurzgeschichtensammlung irgendwie mies zu fühlen kann ja auch nicht das Ziel der Chose zu sein. Oder ich bin einfach nicht die Zielgruppe und die Sammlung richtet sich an Menschen, die sich gerne auf Friedhöfen gegenseitig Geschichten vorlesen und versuchen, sich gegenseitig runterzuziehen.

Die Geschichten sind handwerklich allesamt blitzsauber und es gibt absolut keine Ausreißer nach unten, aber leider gibt es auch keinen Ausreißer nach oben, was aber auch zugegebenermaßen einfach dran liegen kann, dass sie haarscharf an meinem Geschmack vorbeigeschrieben sind.

Also nix für ungut, Konzept gut, Autoren gut, aber ich fühle mich einfach nicht abgeholt. Ist in diesem Fall wohl einfach Geschmackssache.

Meine Wertung:
2 von 5 Dunkle Stunden


[Rezension-Spielezubehör] Noteboard – Ein Faltbares Whiteboard

21. November 2014

Webseite: www.thenoteboard.net
Erfinder: Robin Thomas
Preis: 12,00 € zzgl. Versandkosten

von: QuakONaut

Wie oft hört man von pfiffigen Ideen die sich jemand einfallen ließ, aber nie umgesetzt hat. Robin Thomas ein 24 jähriger Studienabbrecher hatte ebenfalls eine pfiffige Idee, zog sich in seinen Keller zurück und setzte diese um. Heraus kam dabei eine simple aber sehr erfolgreiche Erfindung die mittlerweile über 30.000 mal verkauft wurde. Als ich von einem Freund von diesem Kleinod erfuhrt und es mir auf der Webseite genauer anschaute war ich sofort begeistern und bestellte es mir sofort! – Wovon zum Henker ich hier rede? – Einem Whiteboard. Aber kein gewöhnliches, sondern ein faltbares.

Als das gute Stück bei mir ankam und ich es aus der Verpackung befreite hielt ich einen kleinen Beutel mit der Aufschrift „Write now, Worry later.“ und „Noteboard: The pocket dry-erase board. www.thenoteboard.net“ in den Händen. Also schaute ich in den Beutel und entdeckte neben etwas weißen, zusammengefaltetem einen etwas eigenwillig gestaltetem Stift, den ich direkt mal herausgenommen habe. Etwas kleiner als ein Standardkugelschreiber liegt der Stift, bei dem es sich um einen Whiteboard-Marker handelt, sehr gut in der Hand. Das eigenwillige Design ist auf die Kappe zurückzuführen, die im Gegensatz zum runden Stift, quadratisch gehalten ist, da diese einen kleinen Schwamm zum auswischen diverser Notizen beherbergt. Doch was ist mit dem Whiteboard?! – Also entnahm ich das zweite Utensil aus dem Beutel.

Zusammengenfalten ist das gute Stück gerade einmal 5×3 Zoll groß was ungefähr der Größe von einer mittleren Karteikarte entspricht. Entfaltet man das gute Stück kommt es auf eine Größe von 35×15 Zoll was einem „Karteikarten“-Raster von 7×5 Karten entspricht. Das Noteboard ist von beiden Seiten nutzbar. Eine der beiden Seiten ist blank weiß, während die andere Seite mehrere Gridlayouts enthält.

  • Große schwarze Quadrate
  • kleine rote Quadrate
  • blau Waben.

Doch keine Sorge, die Rasterungen ist, wenngleich gut zu erkennen, recht dezent gehalten und sorgen so nicht für übermäßig Ablenkung.

Während die blank weiße Seite ein klassisches Whiteboard ergibt, kann die gemusterte Seite hervorragend genutzt werden um Terrainkarte für Tabletop oder RPG’s zu liefern. Dabei kann die Rasterung als Entfernungsmarker dienen.

Wenn man mal nicht gesamte Größe des Noteboard nutzen möchte, so kann man es einfach auf die gewünschte Größe zusammenfalten. Auf diese Weise ist es nahezu universell einsetzbar.

Das gesamte Noteboard ist mit einer transparente Folie umschlossen, wodurch man auch über die schmalen Schlitze hinweg schreiben und zeichnen kann. Wer es gerne ordentlicher mag, kann hierfür die Verbindungsstellen nutzen die jede Karte/jedes Feld mit den umgebenden verbindet.

Mit etwas Phantasie kann man das Notebord für eine Vielzahl an Verwendungsmöglichkeiten nutzen. Ich selbst habe es als Whitboard in Besprechungen, als Notizblock oder das Storyboard verwendet. Wer noch zusätzliche Anregungen benötigt, kann sich auf der eingangs erwähnten Webseite noch ein paar Idee für den Einsatz holen. Dort findet man dann neben den üblichen Verdächtigen aber auch originelle Anwendungsmöglichkeiten wie zum Beispiel den Einsatz als Platzset/Untersetzer fürs Mittagessen, als Decke oder kleiner Regenschutz. Dazu kann man nur sagen: „Warum eigentlich nicht!“ – Der Erfinder hat Humor und gibt auch unkonventionellen Ideen eine Chance.

Für mich mal wieder eines dieser kleinen Fundstücke im Internet, die es Wert sind genauer unter die Lupe genommen zu werden. Von solchen Ideen wünsche ich mir mehr.

Wer ein kleines Gismo für seine Spielabende oder ein portables Präsentationsmedium sucht ist mit dem Noteboard gut beraten.

Meine Bewertung:
5 von 5 Innovationspunkte

 

P.S.: Das Noteboard gibt es übrigends auch beim Sphärenmeister!


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