[News] Neues Gamesboard Zubehör

Für das Gameboard aus dem Hause TP-Media kann man sich nun neues Zubehör zulegen. Es gibt nun Hintergrund-Poster und A1-Papier-Hexraster. Somit kann man auch ohne Board loslegen.

Mehr Informationen zu den Neuigkeiten findet man HIER.

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[Startnext] Nip’ajin-Shots II zum GRT 2016

Niemand ist perfekt, aber jeder ist nützlich“ (Nip’ajin) das Indie Rollenspiel aus Österreich will erneut den Gratis-Rollenspiel-Tag (GRT) unsicher machen. Dafür bedarf es aber unserer Hilfe!  Ludus Leonis hat für sein Vorhaben ein Startnext-Projekt ins Leben gerufen. In den verbleibenen 27 Tagen müssen noch knapp € 1.400,- €zusammengesammelt werden, damit das anvisierte Ziel von € 1.900,- erreicht wird.

Also reinschauen und unterstützen!

 

[5. WOPC] Schnellstarterpreis beendet! Und nun?

5_WOPC_LogoPünktlich um Mitternacht endete nicht nur der diesjährige Nikolaustag sondern auch die Schnellstarterpreis-Teilnahmechance. Wie Greifenklaue bereits HIER berichtete, stellt der Schnellstarterpreis bereits den 1. WinterOPC in den Schatten.

So erreichten uns 31 Einsendungen (von 27 Teilnehmern).

Na und wer jetzt aufgepasst hat, wird festgestellt haben, dass schon mehrere Teilnehmer ihre Chance genutzt und bereits mehrere Einseiter eingereicht haben. Unsere Weihnachtselfen haben diese Fleißigen auch schon in die Weihnachtspreis-Lostrommel gesteckt und der Weihnachtstroll hält ein waches Auge auf diese.

Wer nun die tollen Schnellstarterpreise sein eigen nennen darf, werden wir in den nächsten Tagen mitteilen.

Greifenklaue und ich sind sehr über Eurer Mitwirken erfreut und schauen mit großen Augen auf Euer Schaffen. Ja der 5. WinterOPC läuft noch einige Zeit und so könntet Ihr diesen, mit der Schneekanone, in Neue Höhen katapultieren – wir freuen uns drauf!

Dann noch etwas WOPC-Zahlenwerk.

Die Einsendungen
31 Gesamt-Einsendungen
27 Teilnehmer
29 Einsendungen aus Deutschland
1 Einsendung aus der Schweiz
1 Einsendung aus Österreich

Die Kategorien:
Auf der Insel – 8 Einsendungen
Auf zu den Sternen – 5 Einsendungen
Im Ewigen Eis – 8 Einsendungen
Im Wilden Westen – 2 Einsendungen
nUnter den Städten – 8 Einsendungen

Damit erstmal genug Zahlenwerk.

Bei all diesen Preisen und Zahlen möchte ich aber eines nicht vergessen. Denkt daran, das auch wieder der Designpreis vergeben wird.  Das tolle Brettspiele-Paket sollte doch einiges an Mühen wert sein. Die Ausrede das man dort „talentfrei“ ist zählt nicht. Laßt einfach mal ein bißchen den Kopf brummen, vielleicht erinnert sich der ein oder andere an den Bastelunterricht im KiGa oder Grundschule zurück. Na damit aber genug der Tipps 🙂

Euer Würfelheld

 

 

[Rollenspiel-Rezension] Finsterland Compendium der Curiositäten

Autor: Georg Pils, Gregor Eisenwort, Anette Meister, Michael Prammer
Verlag: Eigenverlag
Erschienen: 2014
Format: Softcover A4
Seitenzahl: 208
ISBN13: 978-3-9503270-7-6
Preis: 25,- €

von: Greifenklaue

Nach dem Handbuch der Technologie und dem Almanach der Zauberkunst folgt mit dem Compendium der Curiositäten das dritte Quellenbuch (mit reichlich Abenteuerkost – etwa 200 Plothooks und kurze Abenteuer warten hier!!!) für das österreichische Steampunk-Rollenspiel Finsterland. Das ganze im Softcover auf 208 Seiten für 25 Euro im Eigenverlag.

Den Auftakt macht eine einstimmende Kurzgeschichte und ein Errata auf zwei Seiten mit kurzen Regelfragen und Antworten, die im Zuge der bisherigen Veröffentlichungen aufgekommen sind.

An zweiter Stelle mit knapp 80 Seiten wird die Stadt Alexanderstadt bzw. Alexandragrad vorgestellt, die Hauptstadt der Finsterlande. Bezirk für Bezirk wird erforscht, immerhin 19 gibt es davon. Das klingt langatmiger als es ist, der Aufbau ist etwa ein kurzer Ingametext, eine allgemeine Einleitung, eine Vorstellung der wichtigsten Bauten, eine Detailkarte und – vorbildlich – jeweils 5 Plothooks, oft kleine aber feine Ideen. Z.B. soll ein Park niedergerissen werden und die SC werden um Hilfe gebeten oder die Expertengruppe auf der Suche nach einem verschollenen Buch ist verschwunden. Zusammen mit den etwas kompakter beschriebenen Vorstädten macht allein das schon 100 Plothooks.

Das Compendium wird auch genutzt, um die Spielwelt näher vorzustellen, so z.B. das Geld im Finsterland, die Landwirtschaft sowie die zwei gegenseitig sich spinnefeind seienden Organisationen Leoniden und Kaiserliche. Beim Geld z.B. heißt das ein Blick auf die Historie, der Kaiserlich-Priviligierten Bank, quasi die Zentralbank, die Inflation des Geldes, die Einkommenssituation der Bürger sowie das Bankwesens. Abgeschlossen wird das jeweilige Thema mit weiteren Plothooks, hier kommen insgesamt 19 zusammen.

Wie in den bisherigen Quellenbänden auch bringt der Spielerteil neue Beispielcharaktere, Spezialmanöver (eine Art Talentgebiet), neue Hintergründe und Organisationen sowie ausführliche Hinweise zum Entwickeln einer eigenen Organisation. Kleiner Bonus ist ein Artikel über Katzen im Finsterland (inkl. Charaktererschaffung), so dass man hier ganz im Stile von Kathulhu loslegen kann … Plus 6 Plothooks anbei.

Der Spielleiterteil, den ich allein schon immer für seine Eingangsillustration einer Spielrunde liebe (diesmal liegen Bananen auf dem Tisch und die Battlemap wird mit Mensch-ärgere-DichFiguren benutzt) erklärt die typischen Spielleitertypen ganz ähnlich dem Modell von Robin D. Laws. Genau wie er,versucht man jeden Spielertyp positiv zu besetzen, was imho nur zu 90% gelingt, klappt hier zu nahezu 100%. Der Power-Gamer wird hier zum Experten / Technikerin – jede der 7 Typen bekommt zwei Begriffe, wovon der zweite immer weiblich ist. In einer kurzen Mag / mag nicht-Liste werden die Vorlieben deutlich, hier z.B.:
Mag: viele Charakteroptionen / harte Herausforderungen / außergewöhnliche Extras
Mag nicht: Problemlösungen, ohne auf das System zurückzugreifen / Langweilige Situationen unter seinem Können / Unfaire Herausforderungen, die daraus ausgelegt sind, dass sie scheitern.
Neben einer allgemeinen Beschreibungen, den Vorlieben via Liste werden noch die besonderen Stärken des Typs beschrieben und auf mögliche Probleme und wie man ihnen begegnet hingewiesen. Das alles einerseits sehr locker, auf einer Ebene mit dem Leser, nie von oben herab, nie besserwisserisch und immer positiv. Fand ich sehr gelungen, bisher das beste, was ich in der Richtung gelesen habe – und das ist nicht wenig.

Dann wird ein Punkteverteilsystem zur Charaktererschaffung als Alternative zum Auswürfeln vorgestellt, eine Regelvariante für Bessere Charaktere (also kompetentere Startcharaktere), und zwei Subsysteme für Krankhe.iten und Wahnsinn. Den Abschluß hier bilden sechs Ereignisse, quasi ausgearbeitete Plothooks.

Der Teil Neue Gegner beschäftigt sich erstmal mit Gegnervarianten und Regeloptionen, so z.B. mehrstufige Gegner (im Sinne von Multi-Stage-Gegnern, also z.B. der Werwolf, der erst als normaler Mensch, dann in Wolfs- und dann in Werwolfsform kämpft) mit einigen Vorschlägen, alternative Ideen, die Bonusschaden bei Krits ersetzen. Ein Abriss über Nekromantie, die außerirdischen bzw. außerfinsterländischen Athananer sowie den Bahöstren, Dämonen, die sich vom Schall nähern – vorzugsweise Angstschreie oder Hiferufe. Allein die Athaner, deren Kultur kurz angerissen werden, bieten wieder Potential, aber auch die unterschiedlichen Ausprägungen der Bahöstren, grammophonartigen Wesen, haben einiges für sich.

Mit Monstrositäten des Krieges gibt es noch ein Arsenal des Schreckens, welches in den Wirren der nachkriegsjahre für Unheil sorgt, so aus Massengräbern entwachsende Totenhunde oder Beckmänner, die wie verarmte, heruntergekommende Soldaten aussehen und sich an der Zuneigung des Gegenüber laben. Einen eigenen Abschnitt bekommen die Totmacher, die an Oger erinnern, aber noch menschlich genug sind, um in der Gesellschaft leben zu können und häufig in Schlachthöfen, Lazaretten oder Bestattungsinstituten zu finden sind.

Dann folgt das Kapitel Abenteuer. Und das meint: Abenteuer! 31 Abenteuer im Ca.-Umfang eines OnePages, ein normales Abenteuer, eine Minikampagne und zwei Kampagnen werden präsentiert. Das Format der Onepages, quasi Abenteuerskizzen, stellt das Abenteuer kurz vor (Kurzinhalt), präsentiert den Ablauf in 5 Szenen, von denen ausschließlich nur die Namen genannt werden, die wichtigsten, beteiligten Charaktere in je ein, zwei Sätzen und eine Beschreibung des Handlungsschauplatz (Die Ortschaft). Gefällt mir sehr gut. Ohne Frage muss man noch Arbeit reinstecken, aber dafür hat man ergebnisoffene Szenarioskizzen, die durch SL, Spieler und die Entscheidung ihrer SC zu Leben erweckt werden, ohne auf etwas festgelegt zu sein. Das Abenteuer Die Rettung ist dann wieder wie ein klassisches Abenteuer aufgebaut, die Kampagnen wiederum wie mehrere OnePages hintereinander. Kurzum, wer hier vorgekaute Abenteuer erwartet wird (fast) enttäuscht, wer Ideen, Plothooks und einen Abenteuerrahmen zum Selbstauffüllen sucht, bekommt hier eine echte Schatzkiste.

Das Layout ist übersichtlich, der einheitliche Rahmen wertet das Werk durchaus auf und die Illustrationen reichen von gutem, aber symphatischen Fanniveau bis hin zu sehr guten sw-Illus.

Mein Fazit:
Nach meinem Geschmack ist dieser Quellenband noch stärker als die beiden bisherigen. Die große Stärke der vielen Plothooks wurde weiter ausgebaut und um etwas ausführlichere Formate ergänzt. Die Hauptstadt wird detailliert beschrieben, aber alles mit Orten, von denen man sich vorstellen kann, dass sie auch innerhalb eines Abenteuers vorkommen – und kann man sich dies nicht, hilft oft einer der Plothooks auf die Sprünge. Wer Finsterland schon hat, wird von dem Band unter Garantie nicht getäuscht. Theoretisch lohnt der Kauf auch allein aufgrund der vielen Plothooks und Abenteuer, die sich nicht nur innerhalb des Genres transponieren lassen, ¾ oder mehr funktionieren auch locker in Fantasy-Kulissen. Kurzum, empfehlenswert!

Meine Bewertung:
5 von 5 Curiositäten

[Comic-Rezension] Zwerg/Elf – Band 1: Anfängerabenteuer

Autoren/Zeichner: Draco Vulgaris, Hythlodeus, FeeEnchantee
Verlag: Dragon Snapper Studio
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 54 Seiten
Erscheinungsjahr: 2014 (2. Auflage / überarbeitet)
ISBN 13: 9-783950-327021

von: Würfelheld

Ab und an bekommt man Sachen zu greifen, da wundert man sich mehr als nur im ersten Augenblick, denn im Laden wäre einem dieses wohl kaum unter die Sehlinsen geraten. Aber sei es drum, der Comic ist hier und somit Zeit einen Blick reinzuwerfen.

Produktbeschreibung (Onlineshops):
Zwerg/Elf ist eine charmante Fantasyparodie, die mit allen gängigen Klischees spielt, ohne den Geist der Fantastik zu beleidigen. Folgen Sie den spannenden und absurden Abenteuern der beiden Protagonisten und genießen Sie den bizarren Humor der Serie. Sie wird auch online laufend fortgesetzt.

Zum Inhalt:
Hier ist nicht ganz soviel zu sagen. Ein Zwerg und ein Elf ziehen in die Lande und wollen Abenteuer erleben. Ihr erstes Abenteuer wird auch direkt größer als gedacht, schließlich treten sie gegen einen Drachen an. Ein episches Abenteuer nimm ramit seinen lauf.
Weiterhin finden sich noch etliche zusätzliche Comic Stripes, die sowohl die Entwicklung wie auch einige Making-Offs von Zwerg/Elf zeigen, wieder.

Mein Fazit:
Ok, der Comic ist nicht gerade etwas womit man Scheiben einwerfen könnte, wobei das Format genau das passende ist. Das was hinter dem Cover, welches mir nicht zusagt, verborgen ist, hat Spaß gemacht zu lesen. Die Macher haben echt die große heftige Klischeekeule aus dem Verlies geholt und damit wild um sich geschwungen. Parodie war dann die zweite Würze. Man hat gar keine anderen Wahl als nach den ersten Panels weiter zu konsumieren . Zwerg/Elf, zu mindest dieser erste Band, ist für mich nicht so einfach zu bewerten. Auf der einen Seite ist das Gebotene teils flach und bekannt, auf der anderen Seite hat es aber ohne Ende Potenzial, welches die Macher nur umsetzen müssen und sich dabei keine Ausreißer erlauben sollten.

Meine Wertung:
3 von 5 Abenteurer

 

Anmerkung:
Wer eine weitere Meinung lesen möchte,

kann das bei Herrn Seifenkiste tun!
Auch wenn wir sehr auf einer Linie liegen!

 

[Weisser Schrecken Gewinnspiel] Gewonnen hat…

Das „Weisser Schrecken Gewinnspiel“ ist nun zu Ende gegangen.

So beförderte der Glückstroll die gesamten Einsendungen in das Glücksfass, warf dieses einigemale in die Luft und krammte dann einen Zettel heraus.

*trommelwirbel* Gewinner der von Thomas Finn signierten Ausgabe ist:

Matthias M****

20*** Hamburg

 

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Roman wünschen Thomas Finn & Würfelheld!

WEITERE INFOS

Meine Rezi zu „Weisser Schrecken“

Thomas Finn im Netz

„Weisser Schrecken“ Trailer

[Finsterland Gewinnspiel] Herzlichen Glückwunsch an…

abenteurergruppeSo das ausgerufene Finsterland Grundregelwerk Gewinnspiel ist seit heute 12 Uhr vorbei.

Der Glücksork hat dann die ganzen Teilnehmer-Namen, insgesamt 72 ! auf kleine Zettelchen gekrakelt und in den Lostopf geschmissen…

Nach einigen mischen und schütteln landete der Zettel mit folgenden Namen in seiner Hand:

Barbara von L* aus 57*** Neustadt a. d. Weinstraße

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß in Finsterland!

Weitere Infos:

Finsterland Grundregelwerk Rezension

Finsterland bei Facebook

Interview mit Georg Pils