[Rezension] Dark Rain City

Herausgeber: Mark Fahnert
Verlag: Amrun Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 144
Erschienen: Dez. 2014
ISBN: 9-783-944729-53-4
Preis: € 11,90

von: Würfelheld

Ich steh ja nicht so auf Kroppzeugs wie Vampire, Werwölfe und Zombies und das nicht erst seit Vampire glitzern. Von daher wandern untote Konsumgüter ehr selten in meine Hirnwindungen und noch seltener kann ich mich später daran erinnern. Nichts desto trotz besuchte ich Dark Rain City. Hier mein Erlebnisbericht.

Klappentext:
Willkommen in Dark Rain City! Hier findet man keine Wärme und erst recht kein Licht. Die Stadt ist ein unerbittlicher und gefährlicher Ort. Unweigerlich verfängt man sich im Netz der Gewalt, das die Asphaltschluchten durchzieht. Es gibt Gerüchte über eine neue Droge: Locura. Niemand weiß, woher sie kommt und woraus sie gemacht wird. Fest steht, dass Locura monströse Auswirkungen hat. Sie verbreitet sich epidemisch und ist absolut tödlich. Man erzählt sich, dass die Junkies schnell krepieren – und ebenso schnell wiederkehren. Das Wort ›Drogenzombie‹ gewinnt eine ungeahnte, schreckliche Bedeutung. Dark Rain City bietet eine Rahmenhandlung und vier reich illustrierte Kurzgeschichten von Patrick Schardt, Mark Fahnert, Sönke Hansen und Malte S. Sembten. Die Zeichnungen stammen aus der Feder von Norman Zey.

Zum Inhalt:
Herzlich Willkommen in Dark Rain City, der Stadt die niemals das Sonnenlicht erblickt, niemals einem rechtschaffenden Bürger eine Chance gewährt und vor allen die Stadt von der keiner weiß wie Sie früher einmal hieß. Manche meinen es war einmal New York, andere wiederum tippen auf eine der unzähligen anderen Großstädte der USA. Diese unterschiedlichen Meinungen haben schon Schlägereien und Weiteres verursacht.
Wir befinden uns in der Villa Burgees. Dies ist der Wohnsitz der Familie von Dark Rain City. Über Jahrzehnte hat sich Frank, das Oberhaupt, die Stadt zunutze gemacht und ist zu einem der gefürchtetsten Syndikatbosse aller Zeiten aufgestiegen. Nun liegt dieser im Sterben und will seinen Nachfolger bestimmen. Dafür kommen seine beiden Söhne Sonny und Johnny in Betracht. Frank bitte seinen Erstgeborenen zu sich und erklärt ihn die offensichtliche Situation und stellt seinen Sohn dann vor die Wahl. Er kann das „Familienunternehmen“ führen oder er entscheidet sich für eine Abfindung und verschwindet. Johnny, in dieser Situation nicht ganz auf den Kopf gefallen, stellt den Alten zur Rede und findet heraus, dass dieser Sonny, den jüngeren der beiden Brüder, erneut bevorzugt hat und dieses Angebot als erstes Unterbreitet hatte. Dieser hat allerdings dankend abgelehnt und ist laut Frank mit der Kohle verschwunden. Er will sein Glück nun in Mexiko versuchen, dort wo derzeit dieses Zeug Namens Locura herkommt. Die Droge soll seine Nutzer zu Drogenzombies verwandeln und soll so derb sein, dass die Zombifizierung erst dann endet, wenn man verbrannt ist und nichts mehr von einem übrig ist.
Johnny, ziemlich über diese Situation angepisst, geht mit dem Familienoberhaupt hart ins Gericht und will einiges über die Stadt, die Geschäfte und die Verbündeten wissen. Dieses geschieht anhand von einigen Storys bzw. Ereignisberichten.
Nachdem Johnny nun auf den aktuellen Stand ist, lädt Frank noch den leitenden Chief des DRPD ein, um Johnny zu zeigen auf wenn er alles setzen kann. Die Entscheidung steht an und es gibt mehr als nur diese Wahl!

Mein Fazit:
Kreisch! Schrei! Klischeebombenalarm.
„Dark Rain City“ konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten, auch wenn man auf viele bekannte Aspekte, wie zum Beispiel die Stadt an sich könnte man auch als „Gotham“ bezeichnen, trifft. Auch die Syndikatserbschaft ist nicht wirklich die Neuerfindung des Rades, aber sie hält eine Überraschung parat.
Die vielen Illustration bzw. Karikaturen passen hervorragend zur Story und tun einiges fürs Feeling und den Flair.
Wer auf Action mit Untoten steht, ist hier genau richtig!

Meine Wertung:
4 von 5 Drogenzombies

[Comic-Rezension] Zwerg/Elf – Band 1: Anfängerabenteuer

Autoren/Zeichner: Draco Vulgaris, Hythlodeus, FeeEnchantee
Verlag: Dragon Snapper Studio
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 54 Seiten
Erscheinungsjahr: 2014 (2. Auflage / überarbeitet)
ISBN 13: 9-783950-327021

von: Würfelheld

Ab und an bekommt man Sachen zu greifen, da wundert man sich mehr als nur im ersten Augenblick, denn im Laden wäre einem dieses wohl kaum unter die Sehlinsen geraten. Aber sei es drum, der Comic ist hier und somit Zeit einen Blick reinzuwerfen.

Produktbeschreibung (Onlineshops):
Zwerg/Elf ist eine charmante Fantasyparodie, die mit allen gängigen Klischees spielt, ohne den Geist der Fantastik zu beleidigen. Folgen Sie den spannenden und absurden Abenteuern der beiden Protagonisten und genießen Sie den bizarren Humor der Serie. Sie wird auch online laufend fortgesetzt.

Zum Inhalt:
Hier ist nicht ganz soviel zu sagen. Ein Zwerg und ein Elf ziehen in die Lande und wollen Abenteuer erleben. Ihr erstes Abenteuer wird auch direkt größer als gedacht, schließlich treten sie gegen einen Drachen an. Ein episches Abenteuer nimm ramit seinen lauf.
Weiterhin finden sich noch etliche zusätzliche Comic Stripes, die sowohl die Entwicklung wie auch einige Making-Offs von Zwerg/Elf zeigen, wieder.

Mein Fazit:
Ok, der Comic ist nicht gerade etwas womit man Scheiben einwerfen könnte, wobei das Format genau das passende ist. Das was hinter dem Cover, welches mir nicht zusagt, verborgen ist, hat Spaß gemacht zu lesen. Die Macher haben echt die große heftige Klischeekeule aus dem Verlies geholt und damit wild um sich geschwungen. Parodie war dann die zweite Würze. Man hat gar keine anderen Wahl als nach den ersten Panels weiter zu konsumieren . Zwerg/Elf, zu mindest dieser erste Band, ist für mich nicht so einfach zu bewerten. Auf der einen Seite ist das Gebotene teils flach und bekannt, auf der anderen Seite hat es aber ohne Ende Potenzial, welches die Macher nur umsetzen müssen und sich dabei keine Ausreißer erlauben sollten.

Meine Wertung:
3 von 5 Abenteurer

 

Anmerkung:
Wer eine weitere Meinung lesen möchte,

kann das bei Herrn Seifenkiste tun!
Auch wenn wir sehr auf einer Linie liegen!