RPG-Blog-O-Quest #19: Besondere Begegnungen

12. April 2017

Diesen Monat beginnt für die Queste eine neue Zeitrechnung, schließlich habt IHR nun die Möglichkeit Queststarter zu werden / sein. Nach eineinhalb Jahren war es an der Zeit diese tolle Aktion, welche Ihr aus der Quest gemacht habt, sich weiterentwickeln zu lassen und zu schauen wo der Weg uns hinführt.

Den Auftakt macht Nerd-Gedanken mit dem Thema „Besondere Begegnungen“.

Na dann stelle ich mich mal der Herausforderung. Ab geht`s.

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{Rezension} Traumdealer am Abstellgleis

2. Dezember 2016

Autorin: Selina Haritz
Verlag: Edition Roter Drache
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 162
Erschienen: Oktober 2016
ISBN: 978-3-946425-12-0
Preis: 9,95 Euro

von: Würfelheld

Ein Buch in dem Plüschtiere die Hauptrollen übernehmen. Klingt ein wenig nach dem guten alten „Plüsch, Power & Plunder“ Rollenspiel, worauf auch Christian von Aster im Vorwort verweist. Na dann mal die Batterien geladen und losgetrommelt.

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[Rezension] In Blut und Liebe

2. September 2015

Autor: Constantin Dupien
Verlag: Amrun Verlag
Format: illustriertes Taschenbuch
Seitenzahl: 135
Erschienen: November 2013
ISBN: 978-3-944729-25-1
Preis: 12,80 Euro

von: Moritz

Im Moment habe ich ja irgendwie einen Lauf mit Kurzgeschichtensammlungen – hier mal in der Variante, dass alle Texte vom gleichen Autor stammen. Da verrät nicht nur der Titel, dass wir es mit einem Herzensprojekt zu tun haben.

Klappentext:
In Blut geschrieben – Herzensblut
Ist jedes Wort Gedankengut,
Das mit Liebe wurd gewählt,
Das mit Liebe uns erzählt.
Von Gefahren und von Leid,
Von dem was geht,
Von dem was bleibt.

Erzählungen von Constantin Dupien, dem Herausgeber der preisgekrönten „Mängelexemplar“-Reihe.

Illustriert von Melanie Stoll und Julia Takagi, mit Einleitungen von Vincent Voss.

Zum Inhalt:
Eingeleitet durch Kommentare von Vincent Voss und Illus von Julia Takagi und unterteilt in drei Abteilungen „In Blut“, „In Liebe“ und „In Frevel“ gibt es hier 14 Kurzgeschichten und Gedichte von Constantin Dupien.

Die Geschichten sind von stark schwankender Qualität und – seien wir ehrlich – so richtig lesbar sind sie nicht alle, ich musste da stellenweise arg beißen. Am stärksten sind auf jeden Fall die Geschichten der ersten Kolonne „In Blut“, da in ihnen das Horror-Element am stärksten zu Tage tritt. „Remember the Alamo“ behandelt Pflichterfüllung über den Tod hinaus, „Verloren im Nichts“ ist mir viel zu meta und versucht viel schlauer zu sein, als es eigentlich ist und „Erleuchtung“ ist eine klassische Zombiekalypse-Geschichte mit einem furchtbar unüberraschenden Ende. Dann folgt aber das Highlight der Kiste. Eine herrlich lovecraft’sche Kurzgeschichte von einem Mann, der sein Augenlicht verliert und am Ende herausfindet wodurch.

Super! So kann es gerne weitergehen. Aber nein! „Meteoritenfeuer“ ist eine einzige Männlichkeitsphantasie gemischt mit etwas Mars attacks und dem mittlerweile fast schon traditionellen „Überraschungsende“ – denkt euch hier bitte sehr große mit Mittelfinger und Zeigefinger beider Hände angezeigte Anführungszeichen. „Der Anfang und das Ende“ ist auch nicht übel und hat wieder einen Lovecraft-Touch – vielleicht sollte sich Dupien auf diese Sparte konzentrieren, das scheint ihm zu liegen – ganz anders als das folgende Gedicht – das gruselt auf mehreren Ebenen.

Kommen wir zu „In Liebe“: In allen vier Geschichten und einem Gedicht geht es in Theorie und Praxis um die Liebe und ihre hellen, wie auch die dunklen Seiten.

Mein Fazit:
Puh! Ich verreiße ja eigentlich nie, und das hat der Autor ganz sicher auch nicht verdient, denn er hat stellenweise eine echt gute, wenn auch minimal überkandidelte Schreibe, aber mir sind hier einfach zu viele „Filler“ drin. Und sorry, aber die Innen-Illus gehen gar nicht – vor allem die, die die Geschichten einleiten. (Die, die die Abschnitte einleiten gehen noch gerade so.) Ich stehe ja auf „amateurhaft“, aber die hier sind so amateurhaft, dass selbst der Überbegriff „amateurhaft“ nicht mehr greift. Wer zudem einen Anlesetipp für kompletten Trash haben will, den beispielsweise

David „El Grasidente“ Grashoff viel gnadenloser und besser durchziehen kann, sollte sich mal „Meteoritenfeuer“ reinziehen.
Die beiden „Hauptgeschichten“ Auge um Auge und Nicht den verdammten Einkaufszettel kann man aber wirklich gut lesen, für die gebe ich definitiv in der abschließenden Wertung noch ein paar Punkte.

Bevor wir von einem Gedicht, mit dem ich mal wieder nix anfangen kann, rausgeworfen werden, bekommen wir allerdings das zweite Highlight der Sammlung vor den Kopf gebrettert. „Nicht den verdammten Einkaufszettel“ stellt uns den klassischen heruntergekommenen Film Noir-Schnüffler vor, der einen merkwürdigen Auftrag erhält…

Meine Wertung:
2,5 von 5 Herzensprojekte