[Rezension] Goon

© Amrun Verlag
© Amrun Verlag

Autor: Bodo Kroll
Verlag: Amrun Verlag
Format: Paperback
Seitenzahl: 274
Erschienen: März 2016
ISBN: 978-3944729756
Preis: 12,90 Euro

von: kris

Bodo Kroll ist ein deutscher Autor aus dem Bereich der Science Fiction, der schon auf einige Veröffentlichungen zurückblicken kann, unter anderen bei der Heftserie „Ad Astra“ aus dem Hary Verlag. Sein neuster Streich „Goon“ erscheint beim Amrun Verlag.

Weiterlesen „[Rezension] Goon“

[BuCon] Mein Besuch

Gestern fand in Dreieich erneut der Buchmesse Convent, in dessen Rahmen der Deutsche-Phantastik-Preis verliehen wird, statt. Auch in diesem Jahr war das Angebot sehr bunt, was an der gelungenen Verlagsmischung, welche vom Neuling über den Platzhirsch bis zum Teufel reichte und teilweise nicht nachvollziehbar erschien. So bunt wie dieses Verlagspotpourrie war, war auch das Angebot an Büchern. Toll in dieser Hinsicht ist auch, das es einige Rollenspielverlage, wie etwas Mantikore und Feder und Schwert/Uhrwerk, mit ihren Phantastischen Lesestoff, auf diese Veranstaltung erneut geschaft haben.

Weiterlesen „[BuCon] Mein Besuch“

[Interview] Im Gespräch mit Christian Günther (Faar)

„Die Aschestadt“  der erste Roman in der Welt von „Faar“ seht kurz vor Veröffentlichung. Somit war es an der Zeit Autor Christian Günther einige Fragen zu stellen und sich in diese tolle Sword & Sorcery Welt entführen zu lassen.

+     +     +     +     +

christian_guentherHallo Christian,
vielen Dank das Du Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Würdest Du Dich bitte kurz vorstellen.
Moin moin, ja, gern. Ich heiße Christian Günther, bin Jahrgang 1974, stamme aus Ostwestfalen, lebe aber inzwischen seit fast 20 Jahren in oder bei Hamburg. Neben dem Schreiben, über das wir uns gleich ja sicher noch ausführlich unterhalten, spiele ich sehr gern Handball und Fußball und wandere gern mit meinem Terrier Emil durch die Wälder der Umgebung.

Weiterlesen „[Interview] Im Gespräch mit Christian Günther (Faar)“

[5.WOPC] Lesefutter versandt

5_WOPC_LogoFrisch zum Jahreswechesel 2015/2016 hielt der 5.WinterOPC, dank des Amrûn Verlags eine Überraschung für seine Teilnehmer parat. Mehr dazu findet sich HIER.

Soeben haben wir die Mails an die Gewinner versandt. Somit wandern neun tolle Steampunk Storys durch die Lande und hoffen auf gierige Leser zu treffen.

Weiterlesen „[5.WOPC] Lesefutter versandt“

[vor Ort] Buchmesse Convent 30 und DPP

Am gestrigen Samstag ging es auf nach Dreieich, allerdings nicht zur bekannten RollenspielCon sondern zur dreißigsten Ausgabe des Buchmesse Convent. Dies ist eine Convention für Phantasik-Literatur überwiegend aus Kleinverlagen. Also die richtige Heimat Abseits der parallel laufenden Frankfurter Buchmesse.

Was am Anfang direkt, für mich als Rollenspieler auffiel, das sich Ulisses und Prometheus dieses Jahr nicht blicken ließen, was schade ist, allerdings wurden diese Lücken hervorragend neu besetzt. Allerdings waren der Mantikore Verlag, sowie Feder und Schwert anwesend und so war „Rollenspiel“ doch vertreten.

Das angebotene Lesungs- und Workshop-Programm sollte für jeden etwas parat gehalten haben. So verschlug es mich zuerst in die Lesung von Judith und Christian Vogt, welche aus „Geister des Landes 3“ und „Die verlorene Puppe“, welcher voraussichtlich erst nächsten September erscheint, gelesen haben. Eine wirklich tolle Duolesung!

Weiter ging es mit einer Lesung von Axel Hildebrand. Dazu kann man nur sagen, wer Lust auf merkwürdige Götter mit humorigen Bezug zur Realität hat, ist bei „Aussen – Asgard – Tag: Die unveröffentlichten Drehbücher von Loki & Thor“ bestens aufgehoben. Man muß Hildebrand an dieser Stelle nochmals darum bitten das Werk zu vertonen und zwar SELBST!!!!

Außerdem gab es etlichen Lesestoff, der in meinen Rucksack wanderte. Angefangen von einigen cthulhuesken Comics über klassische SF bis hin zu Urban-Fantasy war alles dabei.

Der Buchmesse Convent endete dann mit der Vergabe des „Deutschen Phantastik Preises„. Über Laudatoren, Moderatoren und kleinen sehr shiney Videoeinspielern war alles dabei, was man von einer Preisverleihung erwarten darf. Natürclich durften kleine Patzer und Sponsoring auch nicht fehlen. In insgesamt neun Kategorien und einem Ehrenpreis wurde der DPP verliehen, wobei es für mich die eine oder andere Überraschung, sowohl unter den Nomminierten als auch unter den Gewinnern, gab.

An dieser Stelle meine herzlichsten Glückwunsche.

Alles in allem war es für mich einen Besuch wert und wir sehen uns in 2016 erneut in Dreieich wieder.

[Rezension] In Blut und Liebe

Autor: Constantin Dupien
Verlag: Amrun Verlag
Format: illustriertes Taschenbuch
Seitenzahl: 135
Erschienen: November 2013
ISBN: 978-3-944729-25-1
Preis: 12,80 Euro

von: Moritz

Im Moment habe ich ja irgendwie einen Lauf mit Kurzgeschichtensammlungen – hier mal in der Variante, dass alle Texte vom gleichen Autor stammen. Da verrät nicht nur der Titel, dass wir es mit einem Herzensprojekt zu tun haben.

Klappentext:
In Blut geschrieben – Herzensblut
Ist jedes Wort Gedankengut,
Das mit Liebe wurd gewählt,
Das mit Liebe uns erzählt.
Von Gefahren und von Leid,
Von dem was geht,
Von dem was bleibt.

Erzählungen von Constantin Dupien, dem Herausgeber der preisgekrönten „Mängelexemplar“-Reihe.

Illustriert von Melanie Stoll und Julia Takagi, mit Einleitungen von Vincent Voss.

Zum Inhalt:
Eingeleitet durch Kommentare von Vincent Voss und Illus von Julia Takagi und unterteilt in drei Abteilungen „In Blut“, „In Liebe“ und „In Frevel“ gibt es hier 14 Kurzgeschichten und Gedichte von Constantin Dupien.

Die Geschichten sind von stark schwankender Qualität und – seien wir ehrlich – so richtig lesbar sind sie nicht alle, ich musste da stellenweise arg beißen. Am stärksten sind auf jeden Fall die Geschichten der ersten Kolonne „In Blut“, da in ihnen das Horror-Element am stärksten zu Tage tritt. „Remember the Alamo“ behandelt Pflichterfüllung über den Tod hinaus, „Verloren im Nichts“ ist mir viel zu meta und versucht viel schlauer zu sein, als es eigentlich ist und „Erleuchtung“ ist eine klassische Zombiekalypse-Geschichte mit einem furchtbar unüberraschenden Ende. Dann folgt aber das Highlight der Kiste. Eine herrlich lovecraft’sche Kurzgeschichte von einem Mann, der sein Augenlicht verliert und am Ende herausfindet wodurch.

Super! So kann es gerne weitergehen. Aber nein! „Meteoritenfeuer“ ist eine einzige Männlichkeitsphantasie gemischt mit etwas Mars attacks und dem mittlerweile fast schon traditionellen „Überraschungsende“ – denkt euch hier bitte sehr große mit Mittelfinger und Zeigefinger beider Hände angezeigte Anführungszeichen. „Der Anfang und das Ende“ ist auch nicht übel und hat wieder einen Lovecraft-Touch – vielleicht sollte sich Dupien auf diese Sparte konzentrieren, das scheint ihm zu liegen – ganz anders als das folgende Gedicht – das gruselt auf mehreren Ebenen.

Kommen wir zu „In Liebe“: In allen vier Geschichten und einem Gedicht geht es in Theorie und Praxis um die Liebe und ihre hellen, wie auch die dunklen Seiten.

Mein Fazit:
Puh! Ich verreiße ja eigentlich nie, und das hat der Autor ganz sicher auch nicht verdient, denn er hat stellenweise eine echt gute, wenn auch minimal überkandidelte Schreibe, aber mir sind hier einfach zu viele „Filler“ drin. Und sorry, aber die Innen-Illus gehen gar nicht – vor allem die, die die Geschichten einleiten. (Die, die die Abschnitte einleiten gehen noch gerade so.) Ich stehe ja auf „amateurhaft“, aber die hier sind so amateurhaft, dass selbst der Überbegriff „amateurhaft“ nicht mehr greift. Wer zudem einen Anlesetipp für kompletten Trash haben will, den beispielsweise

David „El Grasidente“ Grashoff viel gnadenloser und besser durchziehen kann, sollte sich mal „Meteoritenfeuer“ reinziehen.
Die beiden „Hauptgeschichten“ Auge um Auge und Nicht den verdammten Einkaufszettel kann man aber wirklich gut lesen, für die gebe ich definitiv in der abschließenden Wertung noch ein paar Punkte.

Bevor wir von einem Gedicht, mit dem ich mal wieder nix anfangen kann, rausgeworfen werden, bekommen wir allerdings das zweite Highlight der Sammlung vor den Kopf gebrettert. „Nicht den verdammten Einkaufszettel“ stellt uns den klassischen heruntergekommenen Film Noir-Schnüffler vor, der einen merkwürdigen Auftrag erhält…

Meine Wertung:
2,5 von 5 Herzensprojekte

[RatCon] Mit Volldampf vor Ort

Am kommenden Wochenende findet ja bekanntlich der/die/das RatCon statt Und am Samstag um 17 Uhr wird Thorsten Küper Volldampf geben und seine Kurzgeschichte aus gleichnamigen Werk vortragen.

Wer den Küper noch nicht kennt bzw. ihn noch nicht LIVE erlebt hat, sollte sich das nicht entgehen lassen.

*hust* Und wer nett fragt kann von mir bestimmt auch was zu neuen Projekten erfahren*

Also bis Samstag – lasst uns abheben in dampfende Welten!