SPIEL`19 – Messebericht

© FMV

Am letzten Wochenende fanden die 37.Internationalen Spieltage SPIEL in Essen statt. Von den 209.000 Besuchern, welche der Veranstalter gestern bereits meldete, war ich einer. Es verschlug mich von Donnerstag bis Sonntag in die frisch umgebauten Hallen, welche man nun wieder so nennen kann (wobei ich hoffe das in puncto Barrierefreiheit an der ein oder andere Stelle noch nachgelegt werden wird, z.B. Markierungen, Treppen, …) 

Meine Vor-Ort-Zeit?

  • Donnerstag: 11:30 – 17:00 Uhr (wobei hier noch 2,5 Stunden Anreis hinzukommen, und das aus Duisburg, also umme Ecke.)
  • Freitag: 10:30 – 16:45 Uhr (Anreiszeit von knapp 1,5 Stunden)
  • Samstag: 10:45 – 16:45 Uhr
  • Sonntag: 10:30 – 17:00 Uhr

Was hatte ich auf dem Zettel?

  • Mantic Games – Hellboy: Board Game
  • HUB Games – MegaCity: Oceania
  • Lucky Duck Games – Paranormal Detectives
  • Matagot – Paris: New Eden
  • Don’t Panic Games – Ghost in the Shell: SAC
  • Gale Force Nine –  Dune
  • ntrepid Studios – Lander
  • Cranio Creations – Mystery House: Adventures in a Box

Was habe ich gespielt?
Das weicht dann doch etwas von meinem Zettel ab. Aber, yeah, flexibel ist der Nerd. Und was soll`s?!

An dieser Stelle kann ich an die Aussteller bzw. Supporter nur ein großes Lob loswerden, denn es ist nicht alltäglich das man einen sehbehinderten Spieler in der Runde hat und der einen dann vor ganz neuen oder anderen Herausforderungen stellt. Das funktioniert in diesem Jahr sehr gut und so wurden die auftretenden Barrieren ohne Probleme gemeistert und der Spielspaß war dadurch echt klasse!

Welche Spiele wanderten in den Einkaufsbeutel?
Ach hier gab es dann doch so einiges, auch Sachen die ich nicht getestet habe, das ist dann meist aus der Rubrik Rollenspiel gewesen. Aber dazu nun mehr.

  • Grundregelwerk „Schatten des Dämonenfürst“ – ich hatte immer wieder mal überlegt, konnte mich aber nie wirklich durchringen. Aber nun hatten mir auf der Messe mehrere Leute das RPG nahegelegt und ich habe zugeschlagen
  • Shadowrun 6 Grundregelwerk – wenn wundert das? Ist halt mein Rollenspielsystem. Ob es so bleibt, wird wie immer die Lektüre zeigen, denn die fünfte Edition hat mich doch ein wenig verloren
  • Space 1889 Regelwerk – auch hier hatte ich immer mal wieder geliebäugelt, konnte mich aber nicht durchringen. Ehrlich gesagt, war hier die Rabattaktion der ausschlaggebende Punkt, so hart das auch klingen mag
  • Erdenstern: Lignum – seit der „Into the Blue“ ist das einfach Pflicht
  • Death Asylum: Interaktiver Roman – ein Besuch bei Mantikore muss sein, schließlich sind Spielbücher etwas tolles
  • Somorra: Stadt der Lüge – ein weiteres Spielbuch aus dem Mantikore Verlag, diesmal aber Fantasy
  • Tsukuyumi: Jadeträne – der letztlich erfolgreich gekickstartete Roman aus dem bekannten SF-Universum
  • Cyberpunk Würfelset – ein Besuch bei Q-Workshop und die damit verbundene Würfelgeilheit musste natürlich auch befriedigt werden
  • Die Tarvernen im Tiefenthal – nach Jahren wanderte mal wieder ein Schmidt-Spiel in den Beutel. Kleines feines Spiel, welches so bevölkert war, das das Testspielen zwar schwierig war, aber es fixt halt
  • Paranormal Detectives – Koop-Game mit ein bißchen Grusel. Kam gut an

Und sonst?
Die SPIEL ist für mich nicht nur eine Veranstaltung für spielen und kaufen, sondern auch zum wiedersehen alter Bekannter und kennenlernen neuer Leute. So entwickelten sich in diesem Jahr ein paar tolle Gespräche und für ein paar geplante Blogaktionen konnte ich bereits erste Fühler ausstrecken. Jetzt hoffe ich, das das auch alles Früchte tragen wird. Aber ich kann auch sagen, das ein Projekt eingetütet wurde und es ab November an die Arbeit gehen wird. Ergebnis wird dann hoffentlich zur SPIEL`20 zu haben sein.

Mein Fazit
Der Besuch der Internationalen Spieltage SPIEL haben sich in diesem Jahr für mich absolut gelohnt. Die „neuen“ Hallen machten einen super Eindruck und sorgten für mehr Platz, so das man selbst zu den sonst bekannten Stoßzeiten, immer und überall, mit ein bißchen Warten dran kam. Die meisten Aussteller haben mittlerweile auch begriffen, das sie auch einen deutschsprachigen Support benötigen, nicht das dies für mich wichtig ist, aber in meiner Nerdgruppe gibt es da Leute 🙂 Somit hat sich auf dieser Seite auch etwas getan.

Potenzial nach oben sehe ich eindeutig noch beim Mobilfunknetz. Das Nutzen des Internets war nur bedingt möglich (an den unterschiedlichsten Geräten und Mobilfunkanbietern). Teils streikten sogar die Payterminals.

Weiterhin wäre die Bereitstellung eine APP zeitgemäß. Das Neuheiten-PDF hilft zwar, aber mit einer APP könnte man doch so vieles vereinfachen (z.B. das Auffinden diverser Stände und Spiele).

Aber trotz der leichten Kritik, bin ich mit der diesjährigen SPIEL sehr zufrieden und freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen in 2020!

Euer Würfelheld

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