[Rezension] Justice League – Die Justice League der Zukunft (Comic, Superhelden)

© Panini

Wenns um Superhelden geht kommt man an der Justice League nicht vorbei. Also ab dafür.

INHALT
Der Band enthält die Kapitel 2 und 3 von „Vermächtnis“. Ich muss also mal wieder mitten ins Geschehen springen, aber da bin ich ja mittlerweile geübt drin. Und ich muss direkt mal ein großes Lob aussprechen, denn im ersten Panel sind direkt mal auf Plaketten alle Namen der wichtigsten Akteure genannt. Danke, danke, danke! Auch das Cover ist sehr hilfreich bei der Zuordnung, denn man kann schon gut erkennen, wer hier zu wem gehört.

Und direkt der Beginn ist mal wirklich schnuffig für einen Superhelden-Comic. Die Justice League-Mitglieder treffen auf ihre Kinder und neben den ersten Verwirrungen wer nun ein Kind von wem mit wem ist, gibt es direkt die ersten Eltern-Kind-Probleme. Ja, da wissen diese feinen Damen und Herren Superhelden mal, wie wir uns so tagtäglich fühlen. Mittels Synchronisation sind die Eltern dann auch auf den Stand von in 20 Jahren gebracht, auch wenn es noch irgendein Geheimnis geben muss, mit dem die Kids nicht rausrücken.

Die Kamera schwenkt auf die Bat-Höhle – puh, Batman hat keine 15 unehelichen Kinder – und dieser ist gerade auf der Suche nach Signalen der Vorläufer, als ihm plötzlich Aquaman ordentlich auf die Zwölf gibt – lange nicht mehr so viel Blut in einem DC-Comic gesehen… Aber was zum Henker?

Kapitel 3 beginnt harmonisch auf der Kent-Farm und versetzt uns zeichnerisch und stimmungsmäßig angenehm in die 60er zurück. Alle Familien kriegen nun ihre 15 Minuten Ruhm; es folgen die Currys, die unterhalb des Leuchtturms in Amnesty Bay plantschen, Cyborg und „Familie“ tauschen in Metropolis Daten aus und auch bei Flashs in Central City herrscht eitel Sonnenschein. Einige Handlungsorte und etliche Superheldenanekdoten und -probleme später enden die trauten Familienzusammenführungen mit einem echten Kracher, wie die Zukunft weniger düster aussehen könnte.

MEDIADATEN

…Autor: Bryan Hitch
…Zeichner: Fernando Pasarin
…Verlag: DC / Panini
…Format: Taschenbuch
…Seiten: 44
…Erschienen: Juni 2018
…ISBN: 4-191039-404993
…Preis: 4,99 EUR

MEINE MEINUNG
Mal ein interessantes Konzept – Superhelden-Familienkonflikte sind endlich mal solche, die ohne Gewalt gelöst werden. Auch interessant zu sehen, wer da später alles zu wem finden wird. Den Cliffhanger am Ende finde ich echt stark. Der weckt tatsächlich mehr als nur Neugier auf die nächsten Bände.

Auch erwähnt werden sollte der abschließende Wachturm, des Hobby-Zeugen Jehowas Christian Heiß, der uninformierte Menschen wie mich mit Details und Hintergründen auf Stand bringt – und die Schreibe ist mal wirklich äußerst flott.

MEINE WERTUNG
4 von 5 Super-Superheldkids

von: Mo

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