[Rezension] Im Zeichen der Schlange Splittermond-Gruppenabenteuer für Abenteurer des zweiten Heldengrades

Autoren: Martin John
Verlag: Uhrwerk Verlag
System: Splittermond
Format: Heft, broschiert, A4
Seitenzahl: 72
Erschienen: Juni 2016
ISBN: 978-3958670495
Preis: 14,95 Euro

von: kris

„Im Zeichen der Schlange“ gehört zu den Splittermond-Abenteuern, die bereits auf Abenteurer des zweiten Heldengrades ausgerichtet werden, als den Spielern, die schon ein wenig mehr Erfahrung gesammelt haben. Diesmal bekommen die einen Vorteil, deren Figuren sich in der Wildnis besser auskennen als in einer Stadt, auch wenn anfangs natürlich solche Fähigkeiten gefordert sind, um Kartenteile zusammen zu bekommen.

Klappentext:
Wo tief im Dschungel Pyramiden ihrer Entdeckung harren, wo verbotene Täler von undurchsichtigen Mächten beschützt werden und wo Reichtümer auf denjenigen warten, der bereit ist, sein Schicksal herauszufordern, um es in die eigene Hand zu nehmen, dort liegt Gotor, das Land der Artefakte.

Auf den Spuren einer verheißungsvollen Erbschaft reisen die Abenteurer tief im Süden bis an den Rand der Welt und suchen dort nach den Teilen einer lange verlorenen Schatzkarte. Mit ihrer Hilfe soll es gelingen, dem Urwald ein legendäres Kleinod mit geheimnisvollen Kräften zu entreißen: den graugrünen Smaragd. Dies ist leichter gesagt als getan, denn der Weg zum Ziel führt nicht nur durch Dschungeldickichte, in denen sich die Schlangen winden, sondern auch durch die labyrinthenen Gänge uralter Tempel, in denen längst vergessen geglaubte Schrecken lauern mögen. Welche Rolle spielt ein mysteriöser Kult, der sich auf die gleiche Fährte gesetzt zu haben scheint? Im Zeichen der Schlange ist eine Herausforderung für eine Gruppe von Abenteurern, die sich von Gefahr nicht Bange machen lässt, sondern sich für listig und schlagkräftig genug hält, die Zivilisation hinter sich zu lassen, um in der Ferne ihr Glück zu machen.

Inhalt:
Gotor gilt als Land der Artefakte, als ein Ort, an dem die Magie allgegenwärtig zu sein scheint und die weitläufigen Dschungel nicht nur die Ruinen uralter Zivilisationen verborgen haben, sondern auch deren Hinterlassenschaften.

Und dahin führt es die Abenteurer nun, als sie von einem jungen Mann angeheuert werden, ihn auf eine Schatzjagd zu begleiten, will er doch das Geheimnis lüften, dass ihm sein Großvater hinterlassen hat.

Zusammen reist er mit den Männern und Frauen, die er angeworben hat, nach Gotor, um die Teile einer Karte zu finden, die sein Großvater und dessen Gefährten damals geteilt hatten. Sie soll den Weg zu einem kostbaren Schatz weisen, den es auf der Welt nur einmal gibt – einen riesigen Smaragd.
Allerdings ist er nicht er einzige, der danach sucht, denn auch die Anhänger eines geheimnisvollen Kultes wollen den Kristall an sich bringen, um etwas wieder zum Leben zu erwecken, dass eigentlich lange in der Vergessenheit ruhen sollte.

Und so beginnt eine Jagd durch den Dschungel, der allein schon gefährlich genug ist, bis hin zu den Tempeln, die mit labyrinthartigen Gängen und vielen Fallen aufwarten. Und nicht zuletzt gibt es immer wieder Übergriffe der Kultisten.

Wo tief im Dschungel Pyramiden ihrer Entdeckung harren, wo verbotene Täler von undurchsichtigen Mächten beschützt werden und wo Reichtümer auf denjenigen warten, der bereit ist, sein Schicksal herauszufordern, um es in die eigene Hand zu nehmen, dort liegt Gotor, das Land der Artefakte.

Auf den Spuren einer verheißungsvollen Erbschaft reisen die Abenteurer tief im Süden bis an den Rand der Welt und suchen dort nach den Teilen einer lange verlorenen Schatzkarte. Mit ihrer Hilfe soll es gelingen, dem Urwald ein legendäres Kleinod mit geheimnisvollen Kräften zu entreißen: den graugrünen Smaragd. Dies ist leichter gesagt als getan, denn der Weg zum Ziel führt nicht nur durch Dschungeldickichte, in denen sich die Schlangen winden, sondern auch durch die labyrinthenen Gänge uralter Tempel, in denen längst vergessen geglaubte Schrecken lauern mögen. Welche Rolle spielt ein mysteriöser Kult, der sich auf die gleiche Fährte gesetzt zu haben scheint? Im Zeichen der Schlange ist eine Herausforderung für eine Gruppe von Abenteurern, die sich von Gefahr nicht Bange machen lässt, sondern sich für listig und schlagkräftig genug hält, die Zivilisation hinter sich zu lassen, um in der Ferne ihr Glück zu machen.

Meine Meinung:
„Im Zeichen der Schlange“ dürfte ein Abenteuer für alle Helden sein, die sich gerne auf den Spuren von Indiana Jones, Lara Croft und anderen Schatzjägern bewegen, und sich dabei mit allen möglichen Gegnern und Fallen herumschlagen müssen.

Deshalb sind die Zutaten des Abenteuers auch nicht gerade innovativ oder neu – Vermächtnisse aus alter Zeit, die weitere Geheimnisse verbergen, gibt es natürlich zuhauf, auch diejenigen, die die Macht der Vergangenheit wieder ins Leben zurückholen wollen.

Und so verläuft das Abenteuer klassisch – die Anreise wärmt die Gruppe mehr oder weniger für die eigentlichen Herausforderungen auf. In Gotor angekommen ist es nicht möglich, gleich in den Dschungel los zu stürmen, da noch ein paar wichtige Hinweise fehlen. Bei der Gelegenheit darf man sich erstmals mit den Feinden beschnuppern.
Aber so richtig episch wird es natürlich erst am Ziel selbst, stellen doch auch die Tempel einen ganz eigenen und brandgefährlichen Schauplatz dar, in dem man sich mit all seinem Wissen und seinen Fähigkeiten durch Fallen und Irrwege schlagen muss.

In der Hinsicht sind die Helden von Vorteil, die eher solche Fertigkeiten besitzen als soziale Talente, auch wenn diese anfangs benötigt werden. Da die Gegner schon etwas heftiger sind, ist auch bei den Spielern Erfahrung gefragt, Anfänger könnten viel zu leicht den Feinden und den Gefahren zum Opfer fallen.

Der Spielleiter muss sich entsprechend vorbereiten, denn auch hier gilt es, auf Überraschungen durch die Gruppe vorbereitet zu sein und mit dem vorhandenen Material gut umgehen zu können. Der Autor hat die Informationen gut strukturiert, nur gelegentlich muss man nach dem ein oder anderen Hinweis suchen.

Alles in allem ist die Geschichte schön ausgearbeitet und ansprechend in die Mythologie von Splittermond eingearbeitet, so dass eigentlich keine Wünsche offen bleiben.

„Im Zeichen der Schlange“ ist ein ansprechendes Abenteuer, dass all die klassischen Versatzstücke eines guten Wildnis-Abenteuers in sich birgt, eine spannende Schatzsuche in einer unbekannten, exotischen Umgebung und Feinde, die ebenfalls daran interessiert sind, den Schatz in die Hand zu bekommen – wenn auch aus anderen Gründen. Solide gestaltet und ordentlich aufbereitet, macht auch der altbekannte Plot Spaß, da die Atmosphäre und Mischung stimmt.

Meine Wertung:
4 von 5 Schlangen

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