Blogstöckchen – na dann…

Mir wurde HIER ein Stück Hartholz zugeworfen. Na um es nicht an die Denkmurmel zu bekommen, habe ich es aufgefangen. Tja und siehe da, ein Zettel, ein beschriebener Zettel, der mich auffordert ein paar Fragen zu beantworten.

Na da ich gerade ein bißchen Zeit habe, stelle ich mich dieser Bitte einmal.

Also los gehts…

1. Welches Rollenspielprodukt hat dich persönlich am meisten geprägt?
Da kann man doch schon einige Jahre zurückgehen. Ich habe ja mit DSA meine RPG-Fröhnung angefangen und bin dann irgendwann schnell auf Shadowrun umgesattelt. Dort, in diesem Universum sind dann auch die zwei Bände die mich am meisten geprägt haben zu finden. Wobei „geprägt“ ist schon ein mächtiges Wort, ich stufe es mal auf „beeindruckt“ oder aber „geflasht“ ab…

Dies wäre zum einen „Renraku Ark Shotdown“. Dieses, weil wir an dieser Kampagne, bei zwei nis drei Spieltage pro Woche, gut und gerne ein dreiviertel Jahr gezockt haben und dort einige Legenden unsere Runde geboren wurden.

Zum zweiten sei dort „München Noir“ zu erwähnen. Hier haben wir uns von einer dummen Situation in die nächste katapultiert und litten nicht nur an Lagerkoller, sondern auch an Gruppenspannungen… Im Nachhinein einfach herrlich.

2. Was ist die beste Regel, die dir je in einem Rollenspielsystem untergekommen ist, welches die schlechteste?
Ach man kann sich da sicherlich bei jedem System über die ein oder andere Regel streiten bzw. abendfüllend diskutieren ob alles einen Sinn macht. Aber ich bin da ehr der Typ der dann auch schonmal „Fünfe gerade sein lässt“. Regeln sind ja schließlich nur ein Gerüst an dem man sich langhangeln kann – nicht muss. Aber bvor das hier nach Wischi.-Waschi aussieht, die aktuelle SR4 Runde zockt „absolut Regeltreu“.  Ich geh nach dem Motto „solange sich die Gruppe einige ist, ist alles gut“.

3. Wenn du heute nochmals eine Spielrunde starten könntest, die inhaltlich und vom Stil her genau so läuft wie deine allererste, würde das funktionieren? Warum?
Eindeutig NEIN!
Meine erste Runde war DSA – und diese bestand aus drei Orkblutsüchtigen Kriegern, die durchs Land streiften und Schwarzpelze die Köpfe abgeschlagen haben. Keine epischen Rettungen, keine Entführungen oder Rätsel – einfach nur Blutttttttttt!

4. Was vermisst du heute am Rollenspiel, was vor 20 Jahren (bzw. in den ersten Jahren, als du angefangen hast) noch anders und viel besser war?
Eine gewisse Art der Unbeschwertheit. Man entwickelt sich ja persönlich weiter und somit auch die Interessen und (hoffe doch) die Bildung abseits des Spieltisches und somit ist dort auch eine andere Herangehensweis zu beobachten.

Wenn ich nur mal zurückdenke wie wir fürher einen Run gepkant haben. Groß gesagt knapp 30 Minuten. Damit hat man heute gerademal ein sechstel erreicht….

5. Welche Settings sind im deutschsprachigen Raum deiner Meinung nach völlig unterrepräsentiert?
Ich möchte das nicht aus Settings sondern lieber auf „Genre“ beziehen. ich würde mir mehr Science Fiction wünschen. Ja es gibt da das ein oder andere Setting wie etwas Nova oder Space Pirates, aber es ist halt aus meiner Sicht einfach unterrepräsentiert. Vorallem wenn man mal in die Literatur schaut und sieht, was es dort alles für Vorlagen gibt und was förmöich nach umsetzung schreit. Aber gut, abseits des deutschen Marktes findet man doch noch einiges mehr. Aber das Verhältnis SF zu Fantasy ist eindeutig für Fantasy entschieden.

6. Welches ist dein Lieblingswürfel und warum?
*HUST* Du fragst den Würfelheld welches seiner Kinder ihm am liebsten ist.
Ich habe sie einfach ALLE gern.

7. Wenn es Pen&Paper Rollenspiele nicht geben würde, was hättest du mit der Zeit, die du in das Hobby investiert hast, gemacht?
*Glaskugel_raushol* Ich sehe da eindeutig „mehr lesen“ und „Brettspielen“.
Keine Ahnung, ehrlich. Die Frage ist eigentlich nicht zu beantworten…

8. Gibt es einen Spielecharakter der dir in all den Jahren in Erinnerung geblieben ist? Warum?
Ich hatte, wenn ich so zurückblicke nicht wirklich viele Charaktertode zu bewerkstelligen und so habe ich viele Chars über Jahre gespielt. Da fällt die Auswahl schwierig. Aber einer ist hervorzuheben. Das ist „Speedmaster (bzw nachher einfach Master)“. Am Anfang war er ein simple abgepinnter Shadowrun 2 Basisbuch Rigger. Genau das. Dieser hat am Anfang für Langeweile gesorgt, da unser SL mit Rigger nichts anfangen konnte und ich somit zum Gruppentaxifahrer degradiert war. Die ersten Versuche sich dann auf gefährliches Terrain zu begeben und bei Runs einfach mal mit ins Gefecht zu ziehen, endeten dann meistens mit einem netten Besuch bei DocWagon.

Als dann aber mal ein Gast-SL da war und der Rigger an diesem Abend zum Mittelpunkt wurde und unsere Stamm-SL merkte wie man da was machen kann, blühte der Char echt auf und leistete über die Jahre dann hervorragende Dienste für jeden der entsprechend bezahlte…

Und sein Wagenpark ist immer noch Legende.

9. Gibt es einen Nichtspielecharakter der dir in all den Jahren in Erinnerung geblieben ist? Warum?
Nein nicht wirklich… Alle Schall & Rauch

10. Wird Pen&Paper auch in Zukunft noch den selben Stellenwert für dich persönlich haben?
Über die Jahre hat man sich natürlich entwickelt und sein Interessensspektrum erweitert bzw. verlagert, aber ich kann sagen, das P&P RPG derzeit immer noch mein größtes Hobby ist. Wie es sicht in ein paar Jahren verhalten wird, kann ich nicht vorhersagen, allerdings hoffen.

So damit bin ich durch. Ich hoffe Ihr hattet beim lesen genau aoviel Spaß wie ich beim beantworten des Stöckchen. Über Kommentare würde ich mich sehr freuen!

Achso, bevor ich es vergesse, ich wollte das Hartholz einigen anderen Bloggern zuwerfen, aber dieses sind schon nommiert worden, somit stelle ich das Stöckchen frei… also wer Lust hat, bediene sich!

Nochmasl die Fragenübersicht:
1. Welches Rollenspielprodukt hat dich persönlich am meisten geprägt?
2. Was ist die beste Regel, die dir je in einem Rollenspielsystem untergekommen ist, welches die schlechteste?
3. Wenn du heute nochmal eine Spielrunde starten könntest, die inhaltlich undvom Stil her genau so läuft wie deine allererste, würde das funktionieren? Warum?
4. Was vermisst du heute am Rollenspiel, was vor 20 Jahren (bzw. in den ersten Jahren, als du angefangen hast) noch anders und viel besser war?
5. Welche Settings sind im deutschsprachigen Raum deiner Meinung nach völlig unterrepräsentiert?
6. Welches ist dein Lieblingswürfel und warum?
7. Wenn es Pen&Paper Rollenspiele nicht geben würde, was hättest du mit der Zeit, die du in das Hobby investiert hast, gemacht?
8. Gibt es einen Spielecharakter der dir in all den Jahren in Erinnerung geblieben ist? Warum?
9. Gibt es einen Nichtspielecharakter der dir in all den Jahren in Erinnerung geblieben ist? Warum?
10. Wird Pen&Paper auch in Zukunft noch den selben Stellenwert für dich persönlich haben?

Viel Spaß weiterhin!

Euer Würfelheld

 

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