[Rezension] Der Batman der lacht #2 – Der Pakt mit dem Todesritter (Comic)

© Panini

Tja, auf der Erde-22 hat Batman den Joker getötet, dem hochkonzentriertes Joker-Gift in Gasform entwich und von Batman aufgenommen wurde. Bruce Wayne von Erde-22 ist nun ein „jokerisierter Psycho-Bat“. Mit einem weiteren Alternativwelt-Batman, dem Todesritter, drang er dann in Band 1 in das Arkham Asylum der echten Welt ein und verletzte den Joker schwer. Dieser wurde schlussendlich in der Batcave angespült. Tat in Batmans (der echte TM) seinen vermeintlich letzten Atemzug und setzte so auch in dieser Welt das Joker-Gift frei, wodurch Batman grotesk verändert wurde.

Wir starten in diesen zweiten Band mit einer OP-Szene mit viel Blut und Instrumenten – die finde ich ja sowieso immer unerfreulich. Hä? Warum operiert Alfred den Joker? Okay, er scheint noch zu leben. Und Batman sieht wirklich nicht gut aus. Das hat der Intro-Text nicht gelogen. Tja, echt ärgerlich, wenn man den Joker nicht sterben lassen kann.

Auf jeden Fall sieht es so aus, als würde der lachende Batman immer weitere Bruce Waynes in diese Dimension holen, die leider bisher allesamt verstorben sind. Weshalb tut er das? Uh. Um ein Serum herzustellen. Diese Szenen mit Jim Gordon im besten Film Noir-Stil gefallen mir von Zeichnungen und Stimmungen her am besten. Gut, dass es einige davon gibt. Meinen ganz persönlichen Geschmack trifft der Stil von Jock ansonsten nicht so und gerade der Horror-Lach-Gegenspieler-Batman, von dem man nur Lippen, Zähne und Krone sieht, ist echt nicht so meins und – seien wir mal ehrlich – die rote Schrift in seinen schwarzen Sprechblasen liest sich wirklich mühselig.

Handlungsmäßig geschieht so einiges, aber grob kristallisiert sich heraus, dass Batlach das Gothham-Schutzsystem von Batman ausschalten und ein Serum herstellen will, mit dem er… ähm… irgendwas Schlimmes tun will. Mal sehen, worin der genaue Plan besteht. Während alle möglichen Dinge geschehen, die irgendwie mit diesem großen Plan zusammenhängen, kämpft Batman gegen das Gift in seinem Körper an, wobei ihm die Zeit davonrennt, da er nur noch Antidot für etwa eine Woche besitzt.

So sucht er sich Hilfe bei James Gordon Junior, der so massenmörderig ist, dass nur er den massenmörderigen Fledermauskicherer aufhalten kann, da er sich in dessen Gedanken hinein versetzen kann. Klar. Das hat in Literatur, Film und Comic bisher immer exzellent geklappt.

MEDIADATEN

…Autor: Scott Snyder
…Zeichner: Jock
…Übersetzung: Ralph Kruhm
…Verlag: Panini Verlag
…Original: Batman who laughs 2
…Format: Softcover im US-Comicheft-Format
…Seiten: 44
…Erschienen: 2019
…ISBN: 4192746804991
…Preis: 4,99 EUR

MEINE MEINUNG
Ich will ganz ehrlich sein – ich habe mich wirklich schwer getan, in diese Mini-Serie hineinzufinden. Diese ganzen unterschiedlichen Batmänner sind echt mehr als verwirrend und außerdem stehe ich nicht so sehr auf die Zeichnungen.

Aber.

Die Story entwickelt sich wirklich interessant und nach 10-15 Seiten hat sie mich dann doch erwischt.  Mittlerweile bin ich gespannt, wie sich die Reihe weiter entwickeln wird und welche durchgeknallten Pläne dieser Lachman sich noch so einfallen lassen wird. Gerade die Teile mit Jim Gordon sind wirklich stimmungsvoll und eine schöne Abwechslung von der doch eher horroresken zeichnerischen Ausrichtung von Jock, die nicht so mein Ding ist. Und mittlerweile muss man ja nicht mehr sicher davon ausgehen, dass der „echte“ (TM) Batman am Ende uneingeschränkt erfolgreich ist, sodass insgesamt die Handlung wirklich spannend ist.

MEINE WERTUNG
3 von 5 breite Grinsemünder

von: Moritz

 

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