[Rezension] Ceres One: Ein SciFi-Noir-Kurzroman

© JT Kitzel

Jan-Tobias Kitzel, mir seit seiner LodlanD-Rollenspielzeit und seinem Shadowrun-Roman „Flammenmeer“ ein Begriff, hat in den letzten Jahren immer wieder mit Romanen und Kurzgeschichten auf sich aufmerksam gemacht Nun ist mit „Ceres One“ ein Kurzroman erschienen welcher durch seinen Genre Mix meine Neugier geweckt hat.

INHALT
Hank Richards hat es nach dem Zweiten Weltkrieg zum Departement verschlagen. Dort hat er sich seine Sporen als Mordermittler verdient. Sein Alltag wird derzeit durch eine Mordserie bestimmt, wobei er zwar schnell ein Täterprofil ermitteln konnte, aber seitdem auf der Stelle tritt, da seine Ermittlungen ihn nicht wirklich voran bringen.

Dies ändert sich, als Richards durch einen Informaten einen brauchbaren Hinweis erhält. Als es daraufhin zur Konfrontation kommt, welche letztendlich in einer Verfolgungsjagd mündet, stürtzt Richards von einem Hausdach.

Die Lebensbilder flimmern am inneren Auge vorbei und es wird dunkel. Richards ist aber, auch zu seiner eigenen Verwunderung, nicht gestorben, sondern wacht auf Ceres One auf. Einer in ferner Zukunft existierenden Raumstation. Den Schock verdauend, sich den aktuellen Alltagsherausforderungen meisternd, stellt Richards schnell fest, dass er wohl nicht der Einzige ist, der diese merkwürdig Zeitreise erlebt hat, denn schnell finden sich Hinweise zu einem bekannten Mörder wieder. Damit beginnt die Hetzjagd erneut.

MEDIADATEN

…Autor: Jan-Tobias Kitzel
…Verlag: Selfpublishing
…Format: Kindle eBook
…Größe: 3790 kB, ca. 141 Seiten
…Erschienen: 2018
…ASIN: B07DNKKWCD
…Preis: 1,49 EUR

MEINE MEINUNG
Kennt ihr das, ihr lest ein
en Roman und euer Kopfkino untermalt die Story vom ersten Satz an. So ging es mir mit „Ceres One“. Mein Filmvorführer spielte sofort einen alten Schwarzweiß-Schinken ein und untermalte so Richards Ermittlungen mit allen nur gängigen Klischees, die Jan-Tobias Kitzel vollends, in die Story einbauend, nutzte. Sei es der Protagonist selbst, welcher ein typischer Stereotyp ist, oder sei es die Örtlichkeiten, welchen einen sofort bekannt erscheinen.

Den Wechsel in die zweite Phase, also in die Zukunft, schafft die Story ohne großes Geholpere und bedient sich hier wie selbstverständlich einem altbekannten Muster. Ohne das dies ausgelutscht wirkt.

Ein wenig schade finde ich allerdings, das der Alltag, den Richards auf Ceres One bewältigen muss, etwas zu kurz kommt und sich der alte Haudegen zu schnell anpasst.

Ceres One“ ist eine unterhaltsame Story in einem tollen Setting, in welches sich die charaktere toll einbinden. Ich hoffe auf weiter Abstecher in dieses Genre.

MEINE WERTUNG
4 von 5 Mordermittlungen

von: Würfelheld

Ein Gedanke zu „[Rezension] Ceres One: Ein SciFi-Noir-Kurzroman“

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