[Brettspiel-Rezension] Das ultimative Superduell

Autoren: Roberto Fraga, Christian Lemay
Hersteller: Le Scorpion Masqué, Heidelberger
Alter: 12+
Spieldauer: 30 min (je nach Teilnehmerzahl natürlich deutlich länger)
Anzahl Spieler: 3-20
ISBN: 4-015566-100299

von: Moritz

Von den Spielregeln her scheint es sich um eine Art „Schlag den Raab“ oder „Yoko gegen Klaas“ in light-Version zu handeln. Spielen wir doch einfach mal drauflos!

Die Aufmachung:
Ein klarer Fall von einem „kleinen Spiel“ – wir haben eine Schachtel mit 116 Duellkarten, 4 Sonderkarten und dem kleinen Regelflyer. Nix besonders Aufregendes, aber in diesem comichaften Superheldenstil ganz nett anzusehen.

Die Regeln:
Die Regeln sind schnell erklärt – jeder spielt gegen jeden (oder man bildet wahlweise Teams), gibt sich einen möglichst lässigen Superhelden-Namen (Go, „Gäptn Göbern-Göndörf“!!!) und fordert reihum andere Spieler zu Duellen auf, wobei jeweils ein dritter Spieler Schiedsrichter ist und die Duellkarte vorlesen muss. Der Sieger des Duells gewinnt die Karte – wer 5 Karten gewinnt, ist der Sieger des ultimativen Superduells!
Es gibt drei Arten von Karten – solche mit grünem Hintergrund sind „normale“ Duelle, die mit orangefarbenem Hintergrund gehen immer auf Geschwindigkeit und blaue Karten werden hingelegt und werden von allen Teilnehmern am ultimativen Superduell bestritten.

Die Aufgaben sind breit gefächert. So muss man einmal auf allen Vieren mit dem Bauch nach oben eine bestimmte Strecke möglichst schnell bewältigen oder ein anderes Mal das Alphabet schneller als der Duellgegner rückwärts aufschreiben, während man bei der nächsten Karte einen bestimmten Satz möglichst präzise als Tonleiter vorsingen oder eine Geschichte erfinden muss, wobei jeweils die anderen Mitspieler bestimmen, wer ein besseres Ergebnis erzielt hat. Und spätestens wenn es zum Limbo geht, haben die Kinder der Familie sogar einen deutlichen (Größen-)Vorteil gegenüber ihren Eltern.

Ich bin jetzt schon sicher, dass das Teil im zweiten Halbjahr der absolute Kracher der Spiele-AG werden wird…

Mein Fazit:
Echt mal ne geile Sache, die man auch mit der Familie und (nicht allzu kleinen) Kindern spielen kann – die Aufgaben sind so bunt gemischt, dass man mal sportlich, mal clever, mal schnell, mal einfach nur zur rechten Zeit am rechten Ort sein muss. Niemand wird groß bevorteilt und man kann vorher wirklich keine Voraussage treffen, wer gewinnen wird – das hängt schlicht und einfach von den gezogenen Karten zu tun. 116 Duellkarten kennt man natürlich recht flott. Ich werde wohl eine Petition für Zusatz-Kartensets starten müssen! Ich kann ja mit einem deutlichen Appell beginnen: WIR WOLLEN MEHR DUELLKARTEN! (Und liebe Heidelberger und verkleidete Skorpione – die Höchstpunktzahl zücke ich nur, weil ich sehr auf Kartennachschub baue!)

Im übrigen haben bei den bisher gespielten drei Runden zweimal Mitspieler laut gerufen: „Das Spiel brauche ich unbedingt!“ und begannen stante pede bei Amazon zu suchen – ganz sicher kein schlechtes Zeichen, würde ich sagen.

Meine Wertung:
5 von 5 Duelle um die Welt

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One Response to [Brettspiel-Rezension] Das ultimative Superduell

  1. Peter Qwertz sagt:

    Ich warte gespannt auf dieses Spiel!
    Also wann wird es zum Erwerb stehen/wo werde ich es kaufen können? 😀

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