[Blogaktion] Follow Friday #37 – Unbeliebte Themen in Büchern

9. Juni 2017

Na was haben wir heute wohl? Genau, Freitag. Somit ist es nicht mehr lange bis zum Wochenende und erneut ist es an der Zeit, wieder am Follow Friday teilzunehmen.

Die Frage und Regeln finden Ihr bei Fiktive Welten.

Somit auf zur 37.Ausgabe.

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[RPG-Blog-O-Quest] #015 – Bestarium (Die Fragen)

1. Dezember 2016

001Das Jahr neigt sich dem Ende und es wäre somit ein einfaches gewesen die aktuelle Queste für einen Ausblick in 2017 zu nutzen. Damit rechnet ja fast jeder. Außerdem erhalten wir auch immer wieder gute Themenvorschläge von Euch. Somit dreht sich im Dezember alles um Monster.

Damit will ich aber nun auch langsam zu den Fragen kommen und Euch viel Spaß wünschen.

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RPG-Blog-O-Quest #013 – Im Zeichen des Kürbis oder Vampire, Werwölfe & Zombies

1. Oktober 2016

002Nachdem Greifenklaue in der 12.Ausgabe mehr zum Thema „Geld“ wissen wollte, widme ich mich hier nen dem sich nähernden Gruselfest. Ja und das obwohl Untote/Horror nicht meins sind, aber vielleicht hilft die Queste dabei, dieses zu ändern.

Also dann mal ohne weiter Umschweife losgelegt.

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[Rezension] dunkellicht

16. Juni 2015

Autor: Martin Ulmer
Verlag: papierverzierer
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 425
Erschienen: April 2014
ISBN: 978-3944544618
Preis: 14,95 Euro

von: Moritz

Mein gigantischer Rezi-Stapel wird immer kleiner – da habe ich mir mal spontan den Roman „dunkellicht“ geschnappt und mich in zwei Tagen durchgepflügt.

Klappentext:
Seit langer Zeit wahren die verfeindeten Bruderschaften des Lichtes und der Dunkelheit im Verborgenen das Gleichgewicht der Kräfte. Doch kurz vor der zweiten Jahrtausendwende droht beiden die Auslöschung, da Ordensbrüder ermordet werden oder spurlos verschwinden. Gejagt von den Söldnern des ominösen Büro 13 geraten Johannes Sturm, ein Krieger des Lichtes, und Antoine Chevallier, ein Gelehrter der Dunkelheit, gemeinsam zwischen die Fronten.

Hilfe erhalten sie von einem neugierigen Magiker und von der geheimnisvollen Ella, die sich den beiden auf ihrer Suche nach Antworten anschließen.

Mitten im Ruhrgebiet, in der Stadt Dortmund, kommt es zum letzten Gefecht, als auch noch eines der letzten Dunkellichtwesen in das Geschehen eingreift …

Zum Inhalt:
Hmmm… Gar nicht so leicht, die Handlung halbwegs spoilerfrei kurz zusammenzufassen. Ich versuch’s mal:

Wir haben einen Krieger des Lichts, Johannes, und einen Krieger der Dunkelheit, Antoine. Diese beiden entgehen den Anschlägen, die durch eine geheime Söldnerorganisation, Büro 13, auf ihre Orden verübt werden. Schnell merken sie, dass sie sich zusammenraufen müssen, wenn sie überleben wollen, wobei ihnen Ella und der Magier Matus behilflich sind – also beim Überleben, nicht beim Zusammenraufen…

Während das Büro in Form von Steiner und dem mysteriös verwandelten Dorn ihnen immer noch auf der Spur ist, um sie kalt zu machen, finden sie heraus, dass sie ein uraltes Buch finden müssen, um ein Geheimnis zu lüften, das ihre ehemaligen Ordensvorsteher betrifft und auch irgendwie mit dem Ende der Menschheit zusammenhängen muss.

Mittlerweile hat man sicher gemerkt, dass wir es mit einem Urban Fantasy-Roman zu tun haben, denn die Geschichte spielt im Dortmund des Jahres 1999, wobei es hinter der Fassade der „normalen“ Welt noch andere Dimensionen gibt und auch diverse magische Kräfte tummeln sich hinter den Kulissen.

Wahrscheinlich hat man an meiner Zusammenfassung ebenfalls gemerkt, dass sich das alles recht wirr und konfus anhört und so erscheint es dem Leser auch stellenweise, aber man muss dem Autoren – gerade bei seinem Roman-Erstling – da ein gutes Zeugnis ausstellen, denn er verliert nie die Übersicht und fügt alles zu einem soliden Ganzen zusammen. Für mich als alten Rollenspieler sind viele Dinge wohl nicht so erstaunlich, wie sie auf den unbeleckten Leser wirken mögen, aber mir haben diese klaren Anleihen an ehemalige Rollenspielrunden von Martin Ulmer gut gefallen. Wie in den meisten Rollenspielrunden bleiben die Charaktere etwas schematisch und farblos, aber die „explosive“ Handlung weiß zu gefallen und die Kampfszenen sind gut geschildert.

Mein Fazit:
Ein mehr als gelungener Erstling. Nicht an allen Stellen bis ins letzte Detail durchdacht, aber insgesamt ein echt lesenswerter Roman irgendwo zwischen Urban Fantasy und – gerade gegen Ende – recht klassischer Fantasy. Da merkt man den Rollenspielhintergrund des Autors. Wer sich schon immer mal ein schön komponiertes und gut ausformuliertes Vampire: Die Maskerade-Abenteuer mit weniger Clan-Krempel und mehr Mystik lesen wollte, der ist hier genau an der richtigen Adresse. Angekündigt ist die ganze Chose ja als Trilogie und ich hoffe doch sehr, dass Verlag und Autor nicht die Puste ausgeht, denn der Cliffhanger ist wirklich gut und ich habe schon eine grobe Idee, worum es im nächsten Band gehen könnte.

Meine Wertung:
3,5 von 5 Engel


[Interview] André Wiesler zum V20 Crowdfunding

14. April 2015

Ulisses Logo grossHallo André,
erneut treffen sich unsere Wege. Naja wir sind beide ja auch schon lange genug Rollenspieler. Na dieses mal geht es dann, wie dir ja bekannt sein sollte, um ein Thema was mir immer ein wenig abging. Aber ich bin ja aufgeschlossen und vielleicht kannst du mich ja dazu bewegen „zu unterstützen“. Damit auch direkt los. Stellst Du dich kurz vor.
Mein Name ist André Wiesler, ich bin bei Ulisses zuständig für Projektmanagement und Zukunftssicherung, wozu im Moment auch die Betreuung unserer Crowdfunding-Projekte gehört. Ich darf außerdem die Welt der Dunkelheit zurück nach Deutschland holen.
Mittlerweile nebenberuflich bin ich als Autor, Lesekomiker und Schreiblehrer unterwegs und lebe mit meiner Frau und meinem seit diesem Wochenende siebenjährigen Sohn in Wuppertal.
Ich spiele seit meinem zwölften Lebensjahr Rollenspiele und habe rund zehn Jahre lang praktisch jedes Wochenende in der Welt der Dunkelheit verbracht, mehr oder weniger abwechselnd als Vampir oder als Werwolf mit kleineren Abstechern in die Geister-, Feen- und Magi-Welt.

Kommen wir ohne Umschweife direkt zum Thema. Ulisses hat nun das V20 Vampire Maskerade Crowdfunding gestartet, welche bereits das Finanzierungsziel erreicht hat. Wie kam es dazu das Ulisses sich diesem Rollenspiel angenommen hat?
Weil wir die Gelegenheit dazu hatten! Wenn man Vampire machen kann, dann macht man Vampire, ist doch klar *lacht*. Feder und Schwert hat für uns da den Kontakt aufgebaut, und da Markus, unser Geschäftsführer, ein fast so großer Vampirefan ist wie ich (auch wenn er das vermutlich umgekehrt sehen würde ;)), haben wir diese Chance genutzt.

Wieso habt ihr euch für ein Crowdfunding, und dann sogar über eine eigene Plattform, entschieden?
Für mich war klar: Ich will die V20 auf jeden Fall so richtig edel im Schrank stehen haben, und meine Vermutung war, dass andere Fans das ebenso sehen. Seit Narrativa bin ich aber vorsichtig geworden, was Deluxe-Varianten angeht. Mit solchen Sachen kann man so richtig viel Geld unnütz im Lager parken, wenn man sich verschätzt. Und der Rollenspielmarkt ist weitgehend unberechenbar, das kann dir jeder Verlag bestätigen. Darum haben wir beschlossen, dass wir einfach vorher nachfragen, wer das Buch in welcher Version haben möchte – und da ist ein Crowdfunding ideal, denn wenn das gut läuft, können wir alle Bücher noch ein bisschen besser und schöner machen, Bonusziele dazugeben und jeder bekommt das Buch, das er sich wünscht.
Die Plattform haben wir bei Black Book Editions in Frankreich entdeckt und nach einigen Gesprächen war klar: Die möchten wir auch haben. Zum einen, um volle Kontrolle über unsere Crowdfunding-Projekte zu haben, zum anderen, weil diese Software uns am Ende viel mehr Möglichkeiten zur Automatisierung bietet, als das andere Plattformen tun. Wir können Rechnungen und Lieferscheine fertig drucken, bekommen ausführlichere Listen und können die Inhalte komfortabel verwalten. Und ein bisschen sparen können wir dabei auch, so dass mehr Geld in die Produkte fließen kann.

Was steckt hinter „Jubiläumsausgabe“? Wäre da nicht ein erscheinen 2016, also zum 25jährigen Jubiläum sinnvoller gewesen?
Naja, es ist die Jubiläumsausgabe zum zwanzigjährigen Bestehen … dass es vier Jahre gedauert hat, bis wir sie herausbringen, hat verschiedene Gründe. Erstmal hat es eine Weile gedauert, bis wir auf die Idee gekommen sind, das zu tun. Und dann hat es noch eine längere Weile gedauert, bis die Lizenzverträge unter Dach und Fach waren. Und dann musste ich das Ganze ja auch noch planen.

Könntest Du ein wenig mehr zur „Welt der Dunkelheit“, also dem Hintergrund erzählen?
Im Wesentlichen handelt es sich bei der Welt der Dunkelheit um eine Punk-Gothik-Variante unserer Welt. Die Schatten sind dunkler und es lauern Monster in ihnen, die Menschen sind weniger edel, aufrecht oder gut und Verzweiflung und Verfall nagen an allem. Die Spieler schlüpfen hier in die Rolle von Vampiren, Werwölfen, Geistern, Magiern u.v.m und werden während des Spiels vor moralische und ethische Fragen gestellt.

Mehr zu Vampire im Speziellen bietet z.B. dieser Wiki-Eintrag (ja, ich bin faul ;)) http://de.wikipedia.org/wiki/Vampire:_Die_Maskerade

Wurde der Metaplot weiter- oder auch zurückgeschraubt – Stichwort Ende der World of Darkness?
Das Gehenna- oder Apokalypse-Thema ist immer noch vorhanden, immerhin sprechen wir hier von einer überarbeiteten alten Welt der Dunkelheit. Aber es ist bei Weitem nicht mehr so präsent wie früher. Insgesamt fühlt sich das Setting mehr nach einer Momentaufnahme an, die den Gruppen für ihren eigenen Plot zur Verfügung gestellt wird.
Viele Dinge des früheren Metaplots (Fluch der Assamiten, Vernichtung der Ravnos usw.) sind jetzt optionale Vorschläge, die eine Gruppe in ihre Chronik einbauen kann, aber nicht muss.

Die Spieler verkörpern am Anfang „Neugeborene Vampire“. Was sind die Besonderheiten und wie kann es mit den Spielercharakteren weitergehen?
Die Neugeborenen finden sind in einer übernatürlichen Parallelwelt wieder, in der andere Regeln herrschen und in der sie ihren Platz finden und verteidigen müssen. Den Menschen sind sie Haie, aber im Becken der Vampirgesellschaft noch kleine Fische. Wie es mit den Charakteren weitergeht, ist ganz der Gruppe überlassen. Von der „Low-Level“-Gruppe, die als Generation-13-Vampire versucht, nicht zum Spielball der mächtigeren zu werden bis zum Aufstieg zu Herrschern ganzer Großstädte ist alles möglich. Vampire ist vom Spielthema und von der Macht der Charaktere ziemlich frei skalierbar.

Würdest Du bitte einen kurzen Einblick in die Regeln gewähren?
Das Grundprinzip ist: Eine Anzahl W10 in Höhe von Attribut + Fertigkeit gegen eine variable Zielzahl. Die Anzahl der Erfolge gibt die Güte des Erfolgs an. Einsen nehmen Erfolge weg, eine 10 zählt unter bestimmten Umständen als zwei Erfolge. Alles andere im Spiel sind Variationen von oder konkrete Vorgaben für diesen Regelmechanismus.

Gibt es regeltechnische Änderungen im Vergleich zu früher?
V20 greift auf die Regeln der sogenannten Revised Edition zurück, es wurden aber an vielen Regeln noch kleinere Änderungen vorgenommen, die hier alle aufzuführen den Rahmen sprengen würde. Eine spannende Auflistung und Diskussion dazu gibt es z.B. im Tanelorn-Forum: http://www.tanelorn.net/index.php?topic=73784.0
Die Regeländerungen wurden bei der Erstellung der V20 mit der Vampire-Community zusammen erarbeitet.

Das Grundregelwerk umfasst über 500 Vollfarbseiten. Was wird uns noch als Ausstattung erwarten?
Wir spendieren dem „normalen“ Hardcoverregelwerk ein Lesebändchen. Im Rahmen des Crowdfundings gibt es außerdem eine Deluxe-Variante mit Kunstledereinband und Silberprägung sowie eine Edelvariante in Echtleder mit Silberprägung und Buchecken. Die genau Ausstattung erarbeiten wir hier gerade noch (einige Lieferzeiten sind erheblich länger als angenommen), ich hoffe aber, dass wir in den nächsten Tagen einen Dummy vorstellen können.

Warum eine limitierte und eine Luxus-limitierte Version?
Die Antwort darauf ist einfach: Wir machen eine Deluxe- und eine limitierte Edelversion, weil wir denken, dass die Fans sie haben möchten. Ich meine: Ich bin ein Fan und ich will eine 😉 Dass wir damit richtig liegen, bestätigen uns die bisher gewählten Dankeschöns. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die sich beteiligen.

Nun habe ich so die Foren-Diskussionen etwas beobachtet. Viele Spieler schreckt der hohe Einstiegspreis ab. Kannst Du das nachvollziehen? Wäre ein Pledge mit einem „Normalen“ Grundregelwerk so um die 40 Euro nicht auch machbar gewesen?
Ich kann natürlich nachvollziehen, dass 70 bzw. 75 Euro eine Marke sind, vor allem, wenn man sie mit den „üblichen“ 50 Euro oder sogar den marktschädigenden Dumpingpreisen anderer Regelwerke vergleicht. Aber 528 Seiten Farbe wollen gedruckt sein, dazu kommen Lizenzgebühren, Übersetzung, Satz und die restlichen laufenden Kosten eines Verlages und die erwartete Auflage (die deutlich geringer sein wird als die eines Pathfinder- oder ein DSA-Regelwerks) spielt auch nicht unerheblich mit in die Preisgestaltung. 74,95 Euro im Laden bzw. 70 Euro als Pledge konnten wir da nicht unterschreiten, wenn wir das haben wollen, was man eine „gesunde Kalkulation“ nennt.

Es gibt einige Zusatzbände, womit man seinen Pledge aufwerten kann, was erwartet den Unterstützer hier? Sind die Bände überarbeitet? Beinhalten Sie neues Material?
Unsere Lizenz ist sehr strikt – wir dürfen an den Bänden bis auf die Übersetzung nichts ändern. Zu den Inhalten von Gejagte Jäger, Kinder der Revolution, dem Kompendium und dem Abenteuer Staub zu Staub (das wir übrigens jedem Unterstützer schon jetzt als PDF schenken) möchte ich auf die Crowdfunding-Seite verweisen – da steht das alles sauber aufgelistet.

Man kann sich als „Dankeschön“ verschiedene Arten von Release Party Eintrittskarten wählen. Was steckt da dahinter und was plant ihr da genau?
Wir machen am 4.7. eine Release-Party in Bonn oder naher Umgebung – die genaue Location steht leider noch nicht fest. Parallel dazu läuft auf der Party ein Vampire-LARP, an dem jeder mit einer entsprechenden Karte teilnehmen kann. Einzelheiten zum LARP folgen ebenfalls im Laufe der nächsten Tage. Die Karten gelten außerdem auf der zeitgleich stattfindenden FeenCon als Tageskarte.
Auflegen werden an dem Abend DJ Dark Wanderer, der selbst jahrelanger Vampire-LARP-Spieler ist, und sein Kollege DJ Padrigg.

Wie wird es mit Vampire bei Ulisses weitergehen? Es wird doch sicherlich nicht das einzige Produkt bzw. Crowdfunding zur „Welt der Dunkelheit“ bleiben, oder?
Das hängt stark davon ab, wie erfolgreich das Crowdfunding schlussendlich wird. Ich hoffe darauf, dass wir auch die neueren V20-Bände noch machen und die Werwolf-Jubiläumsausgabe als weitere Reihe dazunehmen können. Aber ich will noch nichts versprechen, bevor wir nicht mehr wissen.

Falls es weitere Crowdfundings geben wird, werdet ihr euch der Kritiker stellen und Anpassungen machen?
Ich werde jede Kritik ernst nehmen und bedenken. Wenn euch etwas an unserer Crowdfunding-Seite oder einer Kampagne stört, dann schreibt mir bitte unter crowdfunding@ulisses-spiele.de. Welche Kritikpunkte, außer der oben erörterten Preisfrage, meinst du denn? Vielleicht kann ich ja dann direkt hier etwas dazu sagen.

So und nun die entscheidende Frage. Warum sollte ich unterstützen und mir somit Vampire ins Haus holen?
Weil du dieses Spiel, das Deutschlands Rollenspielszene reformiert und uns in ein Zeitalter echten Storytellings geführt hat, niemals wieder in so kompletter und ansprechender Form bekommen wirst. Wenn du Vampire noch nicht kennst, ist das der ideale Einstieg. Wenn du es schon gespielt hast, bekommst du mit unserem V20-Paket geballte Erinnerungen in kompakter Form.

Vielen Dank fürs Interview. Die letzten Worte überlasse ich dir.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die das Vampire-Crowdfunding bisher unterstützt haben und bei allen, die dies bis zum 30.4. noch tun. Ich freue mich, dass Vampire immer noch eine so große Fangemeinschaft hat und darauf, mit all diesen Fans am 4.7. die Widerauferstehung Vampires zu feiern. Danke, danke, danke!


[Video] Kurzbericht zur LBM 2015

2. April 2015

Marco Ansing war mal wieder umtriebig. Dieses mal hat er sich einige Autoren auf der Leipziger Buchmesse vorgenommen.

Schaut einfach mal rein.


[Comic-Rezension] Horrorschocker #32

27. März 2015

Autor: Levin Kurio et, al.
Verlag: Weissblech Comics
Format: Comic mit Klammerbindung
Seitenzahl: 34
Erschienen: 2013
ISBN: 4-196525-303903
Preis: 3,90 €

von: Moritz

Naja, wenn wir ehrlich sind kann ich für die Reihe „Horror“ gerade noch so durchgehen lassen, aber „Schocker“?!? Ich weiß nicht. So richtig brutal gruselig sind die Geschichten nicht – aber das ist auch gut so, denn meine Ekel- und Angst-Grenze ist schnell erreicht. Die Weissblech-Geschichten sind da alle noch locker im Toleranzbereich, damit komme ich gut klar…

Klappentext:
Aus den Tiefen verfallender Gruften kommt ein extralanger Vampir-Kracher … wir schieben den schweren Vorhang der schwarzen Romantik beiseite und beleuchten, was ist … wenn die Vampire schlafen!
Grausam ist das Schicksal des Harald Morfenson. Ist seine Lebensbeichte etwa mehr als nur eine Warnung? Ein Parasit erwartet Euch!
Und es gibt nach langer Pause wieder eine Geschichte vom schwarzen Fluss: Die Karte des Orpheus weist den Weg … wird Abor Gurun ihn finden?!

Zum Inhalt:
Okay, was erwartet den geneigten Schocker-Leser also in diesem Band? Die erste – und längste – Geschichte ist eine recht klassische Vampirgeschichte: In einer Vampir-Community geht „Der Pfähler“ um und der (Vampir-)Held der Geschichte macht sich auf, um ihm den Garaus zu machen. Das gelingt auch – allerdings mit unabsehbaren Folgen…
Geschichte zwei zeigt einen fies entstellten Typ, der im Fernsehen seine Lebensbeichte ablegen möchte. Er ist von einem Parasiten befallen und steht kurz vor dem Exitus – auch hier kommt die (überraschende?) Wendung wieder auf der letzten Seite frei Haus.
Die letzte Geschichte ist historisch angehaucht (und weist den mir am nächsten stehenden Zeichenstil auf) und der Piratenkönig Abor Gurun will mit Hilfe einer Schriftrolle den Weg zum Fluss Styx finden, um unverwundbar zu werden. Ihr werdet es kaum glauben, da läuft nicht alles so glatt, wie es sich der alte Grieche vorgestellt hat.

Mein Fazit:
Prima! Ich komme immer besser mit den Weissblech-Sachen klar. Die Geschichten können alle was, auch wenn man irgendwann die Wendung in letzter Sekunde doch immer sicherer voraussagen kann. Müsste ich eine Reihung der Geschichten festnehmen, so hätte die „Karte des Orpheus“ knapp die Nase vorne vor „Parasit“ und „Wenn die Vampire schlafen“.

Meine Wertung:
3,5 von 5 Schock-Effekte