[Rezension] Auf den Spuren H.P. Lovecrafts #2 (Comic)

Autor: Matthias Töpfer, Sabine Völkel
Illustration: Stefanie Hammes, Angelika Barth
Verlag: Verlag Torsten Low
Format: A5 s/w
Seitenzahl: 56
Erschienen: 2015er
ISBN: 4190209605802
Preis: 5,80 Euro

von: Quack-O-Naut

Der Erste Teil hat mich angefixt und ich klopf mir selbst auf die Schulter das ich das Teil auf der Buchmesse gefunden habe. Nun aber mal schnell die Nase zwischen die Seiten gesteckt.

Zum Inhalt:
Zwischen den Klappen finden sich zwei Geschichten welchen in s/w gehalten sind.

In der ersten Geschichte “Die perfekte Musik” geht es um die musikalischen Werke eines mysteriösen Künstlers, über den niemand etwas weiß. Im Internet gibt es nur Informationen über die “Produzentin”. So beschließen zwei junge Frauen sich auf den Weg zu ihr zu machen, um mehr über den Künstler zu erfahren. Was sie jedoch vorfinden, ist nicht das, was sie erhofft haben.

In der zweiten Geschichte “im Knusperhäuschen” geht es um ein Geschwisterpaar welches mit ihren Eltern und ihren kleinen Bruder in ein verlassenes Haus tief im Wald ziehen. Aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen, weit ab allem was sie kennen und mögen, entrissen von ihren Freunden hegen sie eine tiefe Abneigung gegen das Haus. Wie sich herausstellt völlig zurecht denn das Haus ist kein kuscheliges Heim und wird ihr Leben für immer beenden.

Mein Fazit:
Wie schon iim ersten Band sind die Illustrationen schwarz- weiß, was sehr viel zum Charme des Comics beiträgt. Die düstere, bedrohliche Atmosphäre wird von Stefanie Hammes und Angelika Barth bestens in Szene gesetzt und untermalt die Texte von Matthias Töpfer und Sabine Völker sind hervorragend. Was, wenn man den ersten Band gelesen hat, sofort auffällt, man hat dazu gelernt. Habe ich am ersten Teil noch auszusetzen gehabt, dass die Texte auf schwarzen Hintergrund nicht gut zu lesen waren, so hat man hier eine bessere Typo verwendet. Die Schrift ist sehr gut lesbar und hebt sich deutlich von den jeweiligen Hintergrund ab. Der sehr gute Kontrast ermöglicht ein flüssiges Lesen.

Wenngleich ich nicht unbedingt ein Cthulhu-Fan bin, muss ich sagen das ich die Comics sehr mag. Eingefleischte Mythos-Fans werden die Comics für sich sicherlich auch als Sammelobjekt entdecken, nur das lesen nicht vergessen, sonst verpasst ihr was.

Meine Wertung:
4 von 5 Riesenschnecken

[Rezension] Auf den Spuren H.P. Lovecrafts #1 (Comic)

Autor: J.C. Prüfer; Carsten Steenbergen
Illustration: Stefanie Hammes
Verlag: Verlag Torsten Low
Format: A5 s/w
Seitenzahl: 60
Erschienen: 2013
ISBN: 9772197533005
Preis: 5,80 Euro

von: Quack-O-Naut

Da schlendert man auf dem Buchmesse Convent so durch die Reihen der dicht an dicht stehenden Verlagsstände, redet mit den Verlegern und sieht dann inmitten all der Bücher, zwei dünne Hefte mit dem Titel „Auf den Spuren H.P. Lovecrafts“. Da wurde ich neugierig und nach einem kurzen Blick in das Werk war klar, das ist was für mich. Somit also los.

Aufmachung:
Das farbliche Cover mit der gruseligen Hand die nach oben ragt und mit „Dreck“ beschmutzt ist, täuscht ein wenig, denn sämtliche Illustrationen des Comics sind in Schwarz-Weiß. Dies mag heutzutage zwar ungewöhnlich sein, gibt dem ganzen aber seinen ganz eigenen Charakter.
Das Heftchen beinhaltet zwei Cthulhu Storys.

Zum Inhalt:
in der ersten Geschichte „Die Schokolade des Herrn Bost“, geht es um den Süßwaren-Produzenten Bost, welcher nach jahrelanger Abwesenheit sein Geschäft wiedereröffnet und mit seiner Schokolade die Bürger der Stadt in seinen Bann zieht. Die Schokolade ist bei den Konsumenten so beliebt das sie bereit sind alles dafür zu tun und auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Dies wiederum erweckt die Neugier des noch unbekannten bei der hiesigen Zeitung erst seit kurzem tätigen Reporter Brüning, der in einem Interview dem Geheimnis von Herrn Bost auf die schliche kommen will, eines jedoch das er besser hätte unangetastet lassen sollen.

In „der Fluch des Zulu“ erfahren wir von dem Schicksal eines Kindes, welches nach dem Unfalltod seines Vaters und den Selbstmord der unglücklichen Mutter von seinem Großvater verstoßen im Waisenhaus aufwachsen muss bis er wegläuft und eine Lehre als Gerber beginnt. Das Leben scheint ihm nicht gut gesonnen und der hadert mit seinem Schicksal, als ihn die Nachricht vom Tod seines verhassten Großvaters ereilt. Als alleiniger Erbe wird ihn ein Brief ausgehändigt, der sein Leben grundlegend verändern soll, seines und letztendlich das der gesamten Welt.

Mein Fazit:
Kurz und knackig und mit überraschendem Ausgang kommen die beiden Geschichten des Comics daher. Die Geschichten von J.C. Prüfer und Carsten Steenbergen haben es in sich und wissen gleichermaßen zu überzeugen und zu gruseln.

Stefanie Hammes setzt das ganze mit ihren Schwarz-Weiß Illustrationen gekonnt in Szene, wobei die Zeichnungen gerade durch das fehlen von Farbe das Talent der Künstlerin zur Geltung bringt. Gekonnt mit Licht und Schatten gespielt, wird so eine düstere und unheilvolle Atmosphäre geschaffen die den Geschichten absolut angemessen ist und diese wunderbar unterstreichen.

Die Texte sind gut verfasse und leicht zu lesen, mit Ausnahme der Texte, welche für die Briefe in einer verschnörkelten Schrift gesetzt sind. Hier hätte man eine etwas andere Schrift nutzen sollen. Sind die Texte auf weißem Hintergrund noch gut zu lesen, so fällt es auf schwarzen Hintergrund doch schon deutlich schwerer.

Schneller Cthulhu Konsumartikel.

Meine Wertung:
4 von 5 Zeptern.