DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN auf die Ohren – hier die ersten beiden Episoden

Die Anthologie „Steampunk Chroniken“, herausgegeben von Stefan Holzhauer, werden nun nach und nach vertont und unters Volk gebracht. Ein schönes Projekt, daher anbei schon einma die beiden ersten Teile, welche man sich nun in die Gehörgänge jagen kann.

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[Rezension] Reiseziel Utopia – Geschichten aus einer hellen Zukunft (Anthologie, Science Fiction)

© Edition Roter Drache

Die meisten SF- Anthologien, die einen Blick in die Zukunft wagen, sehen diese meistens finster und grausam, zeichnen kein angenehmes Bild von dem was auf uns zukommen wird – angefangen mit dem totalitären Überwachungsstaat bis hin zu Aliens, die keine Skrupel haben, die menschliche Rasse auszuschalten. Diesem doch eher depressiven futuristischen Bild setzt Stefan Holzhauer nun lichtere Visionen seiner Autoren entgegen. So ist die Stimmung in den 21. Geschichten von „Reiseziel Utopia“ durchweg positiv oder zumindest hoffnungsvoll.

INHALT
Ein irdisches Forschungsschiff beobachtet den Krieger einer Rasse, die sich nach und nach in den Untergang treibt. Die Crew würde gerne eingreifen, aber es gibt Regeln auf die der Captain beharrt und die nicht übertreten werden dürfen. Bis zu dem Moment, in dem ein Besatzungsmitglied eine Lösung findet.

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[Ausschreibung] Reiseziel Utopia

„!Reiseziel Utopia“ ist eine Science Fiction Kurzgeschichten Ausschreibung von PhantaNews und Edition Roter Drache. Sie hat zwar schon ein paar Tage auf dem Internetbuckel,  aber es ist noch genügend Zeit sich ans Werk zu machen. Und wie mir Stefan auf der Role Play Convention erzählte, haben die ersten Stories schon den Weg zu ihm gefunden, aber es ist noch Platz vorhanden. Also Hirnschmalz aktivieren und loslegen.

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[vor Ort] Auf der RPC 2017

Der Kueperpunk war am gestrigen Samstag, 27.Mai 2017, auf der RPC unterwegs. Das ist in der Regel gefährlich, da er meist mit seiner Kamera bewaffnet Fragen stellt.

Das Video beinhaltet auch ein paar tolle Eindrücke von der RPC.

Also reinschauen!

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Interview: Im Gespräch mit Stefan Holzhauer (PhantaNews, Steampunk Chroniken)

Stefan stand mir Rede und Antwort. Es gab einiges rund um PhantaNews, Steampunk und Phantastik zu besprechen. Somit viel Lesespaß!

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Hallo Stefan,
vielen Dank das Du die Zeit für dieses Interview gefunden hast, Würdest Du Dich bitte kurz vorstellen.
Stefan Holzhauer, Jahrgang 1965, IT-Berater, Datendompteur, Designer, Pixelschubser, Publizist, Betreiber des Portals PhantaNews. In jungen Jahren mit Star Trek, Perry Rhodan und Star Wars infiziert, danach hoffnungsloser Phantastik-Fan und nicht mehr resozialisierbar. Leser, Computerspiele, Film- und Fernsehfan. Lieblingsautoren im Bereich Phantastik: Alan Dean Foster und Jim Butcher (wenn er Urban Fantasy schreibt, sein Steampunk-Roman war gruselig). Neuerdings auch viel in Sachen »Amt für Ætherangelegenheiten« in Aktion und unterwegs.

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[Rezension] Eis & Dampf: Eine Steampunk-Anthologie

Herausgeber: Judith und Chtistian Vogt
Verlag:
Feder und Schwert
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 304
Erschienen: 2013
ISBN: 978-3-86762-200-4
Preis: 11,99 Euro

von: Würfelheld

Es ist schon einige Zeit her das die beiden Herausgeber den Roman „Die zerbrochene Puppe“ veröffentlicht haben. Die dort enthaltene Hintergrundwelt, soll durch diese Anthologie einen „Ausbau“ erfahren. Das Besondere an dem Buch ist, das es über Crowdfunding gewuppt wurde. Na dann schauen wir doch mal was die Autoren so geleistet haben …

Klappentext:
Im 9. Jh. n. Chr. ereignete sich in Island eine Serie von Vulkanausbrüchen, die eine Kaltperiode nach sich zog, die Entdeckung Amerikas verhinderte, durch Stürme auf dem Meer die Navigation mit Schiffen erschwerte und Nordeuropa mit Eis überzog. Europa versank in Territorial- und Religionskriegen.

Dampfkraft, Æronautik und Elektrizität läuteten eine umjubelte Periode des wissenschaftlichen Fortschritts ein. Enormer Rohstoffbedarf auf der einen und erschwerte landwirtschaftliche Bedingungen auf der anderen Seite zementierten die Monarchie, die Konflikte der Adelshäuser und die Armut der Arbeiterklasse.

In dieser Steampunk-Dystopie erzählt Eis und Dampf dreizehn sehr unterschiedliche Geschichten von zwölf namhaften Phantastik-Autoren, die die Welt des 2013 mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichneten Romans Die zerbrochene Puppe von Judith und Christian Vogt auf der Suche nach neuen Geschichten bereisten.

Diese durch Crowdfunding finanzierte Kurzgeschichten-Sammlung ist die erste ihrer Art in Deutschland. Dreizehn bisher unveröffentlichte Geschichten von Judith Vogts Der Puppenmacher, die auf den Spuren der beliebten friesischen Luftpiratin Tomke aus Die zerbrochene Puppe wandelt und den Hintergrund der namensgebenden Puppe beleuchtet, über den unheimlichen Bericht über die ersten Shellys bis hin zu Stefan Holzhauers Geschichte Das Ægyptische Axiom: Hochspannung ist garantiert.

Mit Beiträgen von Eevie Demirtel, Torsten Exter, Stefan Holzhauer, Ann-Kathrin Karschnick, Mike Krzywik-Gross, Christian Lange, Henning Mützlitz, Marcus Rauchfuß, Stefan Schweikert, Christian Vogt, Judith Vogt und André Wiesler.

Zum Inhalt:
Wir befinden uns in einer Welt voller Eis, eine Welle des gefrorenen Gutes hat sich von Island aufgemacht, Nordeuropa unter sein Diktat zu legen. Nordafrikas Kornkammern sind mittlerweile zum Hauptlieferanten von Nahrungsmitteln herangewachsen, wohingegen sich die europäischen Königreiche und Stadtstaaten mit der Lieferung von technischen Know-How und Maschinen erkenntlich zeigen.

Nachfolgend möchte ich nur ein paar Storys näher beleuchten.

Den Auftakt macht „Galileo starb zurecht“. Diese Story dreht sich um einen Agenten welcher Asyl sucht, sich aber dann schnell in seinen aktuellen Auftrag wiederfindet. Als er zu Atem kommt, merkt er schnell, das seine Gegenspieler nicht die Alltäglichsten sind.

Wer gerne mehr über friesische Luftpiraten und deren Zeppelin-Enterungskünste erfahren möchte, ist bei „Eiken“ an der richtigen Adresse.

Als junger Mensch hat man noch Träume. In „ Das Auge des Sturms“ träumt ein Mädchen davon, später einmal zu fliegen. Ihre Träumereien sind teils ein Flucht vor den aktuellen Gegebenheiten, teils kleinkindlicher Wahn. Allerdings sind ihre Träume schnell ad acta gelegt, denn sie gerät in die Fänge skrupelloser Wahnsinniger.

Ein neues Antriebskonzept wird getestet und stellt alles bisher Dagewesene auf den Kopf. Jedoch werden beim Testflug die Konstruktionspläne gestohlen. „Japanisch Stille“ zeigt auf wie man den Dieb auf den Spur kommt.

Mein Fazit:
„Eis & Dampf“ bietet steampunkige Unterhaltung und zeigt das der Punk noch lange nicht tot ist und wohl auch in den nächsten Jahren noch einiges zu bieten haben wird.

Die geschaffenen Welt von „Eis & Dampf“ und die aufgezeigte Technik passen hervorragend zusammen und werden hier mit tollen Geschichten ausgeschmückt.

Man findet im Buch, von Action über Krimi bis hin zur Jugendgeschichte eigentlich alles wieder und somit erfreute sich das Leserherz desöftern.

Aber nicht alles ist Sonnenschein, So bringt die Anthologie viele tolle Storys zwischen die Buchdeckel, und die beteiligten Autoren können sich sehen lassen, aber mir gefällt die ein oder anderen Herangehensweise bzw. die Storyumsetzung einfach nicht.

Somit bin ich auf die nächsten Storys aus dem „Eis & Dampf“ Universum gespannt.

Meine Wertung:
4 von 5 Luftschiffe

[Buch] VOLL DAMPF

Greifenklaue und meinereiner haben ja Ende 2013 ein wenig im Verborgenen gewerkelt und seit Juni 2014 ist das Ergebnis käuflich bei Eurem Buchdealer erhältlich. Dabei handelt es sich um die im Amrûn Verlag erschienene Steampunk-Anthologie „VOLL DAMPF – Fiktionale Steamgeschichten.

Nun ist einige Zeit ins Land gegangen und man konnte die ein oder andere Meinung zu unserer Anthologie lesen. Heute erreichte uns dann die Rezension der PhantaNews von Stefan Holzhauer.

Und was soll man dazu sagen? Das läuft wie Frittenfett!

Ich zitiere mal:

Thors­ten Kü­pers »Krakun« ist weit vorne in mei­ner Gunst, das liegt an der am kon­se­quen­tes­ten ver­wen­de­ten ana­chro­nis­ti­schen Spra­che, die sich keine Aus­set­zer er­laubt, wie sie in an­de­ren Ge­schich­ten vor­kom­men (das ist al­ler­dings bis auf eine Aus­nahme Ge­me­cker auf re­la­tiv ho­hem Ni­veau, ich hätte mir bei der ein oder an­de­ren al­ler­dings ge­wünscht, dass sie noch­mal dar­auf ab­ge­klopft wor­den wäre, ob die No­men­kla­tur zum Thema passt). Jan-Tobias Kit­zels »Blech­schick­sal« über­rascht mit ei­ner sehr schö­nen Auf­lö­sung für eine ver­meint­lich sim­ple De­tek­tiv­ge­schichte und Peer Bie­bers »Na­tür­li­che Aus­lese« macht trotz ih­rer Kürze gleich ein gan­zes Uni­ver­sum vor dem Le­ser auf, ei­nes, aus dem ich gern mehr le­sen würde.

Die gesamte Rezension findet sich -> H I E R <-