[Rezension] Komet – Der Einschlag (Roman, Science Fiction)

© Mantikore Verlag

Larry Niven und Jerry Pournelle hatten bereits jeder einige erfolgreiche Romane veröffentlicht, als sie sich dazu entschieden, ein Gemeinschaftswerk zu verfassen, in dem sie ein nicht unmögliches Szenario durchspielten, 1977 erschien „Lucifer‘s Hammer“, der bereits 1980 unter diesem nur leicht eingedeutschten Titel auch hierzulande erschien und doch einige Jahre brauchte, um das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken.

INHALT
Zwei Hobbyastronomen entdecken einen bisher noch nicht da gewesenen Kometen, der sich auf die Erde zubewegt. Dieser Fund wird von der Fachwelt analysiert und bestaunt. Doch nachdem der Ruhm anfängt zu verblassen bleibt eine andere Gewissheit, denn die Wissenschaftler errechnen, dass genau dieser Fund in nicht all zu ferner Zukunft, schon in wenigen Monaten auf der Erde einschlagen wird.

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[Rezension] Zeitmaschinen gehen anders (Roman, SF, Neuauflage)

© Heyne Verlag

Nicht erst seit H.G.Wells und Bill & Ted sind mir Zeitreisen ein Begriff, vielmehr finden sie immer wieder Anklang bei mir. So war für mich klar, dass dieses in der Reihe „Meisterwerke der Science Fiction“ erschienen Buch, welches 1973 erstveröffentlicht wurde, bei mir landen musste.

INHALT
Eines Tages erhält Daniel Eakins einen Telefonanruf der sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellt. Am anderen Ende der Leitung ist der Anwalt seines geliebten Onkel Jim. Dieser erklärt Daniel das sein Onkel verstorben sei. Der Anwalt möchte sich nun mit Daniel um einige Belange kümmern, darunter fällt auch das Erbe und der derzeitige Lebensstil von Daniel.

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[Rezension] Kollaps – Das Imperium der Ströme #1 (Hörbuch, SF)

© Argon Verlag

Wie bei der Neuauflage von „Blade Runner“, wo ich das Print wie auch das Hörbuch konsumiert habe, habe ich es ebenson nun mit dem neuen Werk von John Scalzi gemacht, schließlich ist Scalzi, seit „Krieg der Klone“ ein Autor welchen ich regelmäßig lese und immer wieder meine Freude dran finde.

INHALT
Ein Traum ist wahrgeworden. Die Menschheit hat das All für sich entdeckt und ist als Pionier bzw. Eroberer auf vielen Planeten heimisch geworden. So hat man sich auch die Ströme, einer Art Hyperraum, zunutze gemacht und kann nun die Entfernungen zwischen den Planeten in wenigen Tagen bzw. Monaten zurücklegen. Kiva Lagos kommt eines Tages auf Ende an. Dies ist ein Kolonie, welche gute neun Monate von Nabe, dem Zentrum, entfernt liegt. Dort eben angekommen muss lagos feststellen, dass sie mitten in einem Bürgerkrieg gelandet ist. Doese unerwartet schreckliche Situation noch verdauend, stellt Lagos fest, dass der Herzog einen Berater gewählt hat, welche Lagos nicht leiden kann, den dessen Familie gewinnt immer mehr an Einfluss und rüttelt so an ihrem Leben.

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[Rezension] The Man in the High Castle: Das Orakel vom Berge (Hörbuch, SciFi)

© Argon-Verlag

Ich habe es irgendwie geschafft, den Hype um die Amazon-Serie zu verschlafen und so passt es mir gut in den Kram, dass ich mir für den Würfelhelden das Hörbuch genauer anhören durfte. Der klassische Beckenbauer passt hier mit „Schaun mer mal“ absolut nicht, also „Hörn mer mal“!

INHALT
Gesc/hickt gemacht. Der Autor und sein Erzähler geben uns die benötigten Informationen zu Setting und Handlung häppchenweise durch eine Vielzahl an Charakteren. Das ist toll gemacht, verlangt aber einiges an Aufmerksamkeit.

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[Blogaktion] RPG-Blog-O-Quest #27 – Meine Antworten

Die 27.Queste kommt vom geschätzten Greifenklaue. Auch wenn ich gerade gesundheitlich ein wenig down bin, mach ich mich mal an die Queste. Also somit viel Spaß.

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[RSP-Karneval] Geschenktipps des nerdigen Quartetts IV – Lesestoff

Kurz vor dem vierten Advent ist es nun an der Zeit Euer Gastgeber für die laufenden Adventsaktion zu werden. Mein Artikel erscheint dabei etwas eher, so dass ganz kurzentschlossene noch Zeit haben in die Buchhandlungen zu stürmen und zuzugreifen. Obwohl ich ja hoffe das Ihr alle schon Eure Geschenke zusammen habt, aber dann kann man unsere Tipps, z.B. am Weihnachtsabend online bestellen, oder geht nach den Feiertagen zu seinem Buchhändler um die Ecke und ordert einfach mal, schließlich muss das Sockengeld, welches man von Oma & Opa erhalten hat, ja angelegt werden 🙂

Bevor ich aber nun zum Lesestoff komme, hier nochmals ein kleine Rückblick auf die ersten Adventsartikel.

1.Advent: Rollenspiel (bei Greifenklaue)
2.Advent: Comics (bei Nerds-gegen-Stephan)
3.Advent: TV-Serien (bei Nerd-Gedanken)

Somit sei der Vorworte genug. Also auf geht es zu den Vorschlägen.

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[Erschienen] Der Tag, an dem die Welt ausfiel (SF)

2012 sollte die Welt ausfallen, ja: untergehen. Sven Klöpping begann kurz vorher seinen o. a. Roman. Dieser Mut gehört belohnt. Deshalb gönnen wir diesem „talentierten Nachwuchsautor“ auch einen Artikel …

Worum geht es?
Das Buch ist eine utopische Antiutopie. Geht nicht? Klöpping beweist das Gegenteil. Unsere Zukunft wird dominiert von einem System, das es eigentlich gut mit allen Menschen meint. Doch natürlich geht dies gründlich nach hinten los und gipfelt in Gewalt, Aufständen und Revolution. Mittendrin steht Héctor, ein südfranzösischer Sunnyboy, der es allen recht machen möchte und dabei in einen Strudel aus Blutdurst, Arroganz und Machtspielen gerät. Mal bitterernst, mal mit ironischen Untertönen zeichnet der Autor das Psychogramm eines Mitläufers, der endlich einmal eine wichtige Rolle spielen will.

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[Artikelverweis] Eine Saison der Kurzatmigen – Anmerkungen zur deutschen SF-Story-Szene 2016

Michael K. Iwoleit war einmal mehr umtriebig und hat in guter Tradition einen genauen Blick auf die deutsche Science Fiction geworfen.

Ich zitiere mal:
Es gibt wohl kaum ein populäres Genre, in dem Anthologien eine so gewichtige Rolle gespielt haben wie in der Science Fiction. Ohne die unüberschaubare Anzahl von Original- und Reprint-Anthologien, Anthologiereihen wie Orbit, New Dimensions oder New Writings in Science Fiction und den vielen, teils parallel editierten Year’s-Best-Auswahlbän­den wäre das SF-Story-Schaffen in seiner Vielfalt kaum denkbar. Der Durchbruch der Anthologien zu einem Leit­medium der Science Fiction lässt sich sogar an einem kon­kreten Datum festmachen: 1946 erschien Adventures in Time and Space, herausgegeben von Raymond J. Healy und J. Fran­cis McComas, ein von berühmten Namen und vielgepriesenen Stories nur so strotzendes Kompendium der Golden-Age-SF und sicher eines der einflussreichsten SF-Bücher über­haupt. Seitdem haben umtriebige Antho­logisten unter immer neuen Aspekten Stories zusammengetra­gen oder Autoren mit zahllosen Themenvorgaben zu Antholo­gieprojekten versam­melt. Diese Tradition spielt auch in der deutschen Science Fiction bis heute eine maßgebliche Rolle. In einer Szene, die durch ihre geringe Reichweite und ihren Mangel an starken Autoren gehandicapt ist – nicht gerade gute Vo­raussetzungen für eine befriedigende Auswahltätigkeit – stellen sich Anthologisten dennoch immer wieder der He­rausforderung, lesenswerte Storysamm­lungen zusammenzu­stellen. Bei der Betrachtung der mehr bis weniger gelun­genen Anthologien, die 2016 erschienen sind und einen wesentlichen Teil der Lektüre für den vorliegen­den Artikel ausgemacht haben, tritt dabei einiges Sympto­matisches in der deutschen SF zutage..

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[Rezension] Junktown (Roman, Science Fiction

© Heyne Verlag

Autor: Matthias Oden
Verlag: Heyne Verlag
Format: Klappbroschur
Seiten: 400
Erschienen: Mai 2017
ISBN: 978-3453318212
Preis: 12,99 Euro

von: Würfelheld

Letztlich bin ich durch den Inhalt einer Con-Tüte auf „Junktown“ aufmerksam geworden. Es schien mir von den ersten Seiten her, das Oden (Journalist, u.a. Business Punk (ein wenig in Richtung „Ohne Limit“ (Film) und „Ubik“ (Roman)) gehen würde. Weiterhin strahlte mich von der Leseprobe ein gewisser Cyberpunk Flair, was Konzerne und Maschinen angeht, an.

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