[Rezension] Cthulhu Gangster – Unheimlich Unterwelt (Rollenspiel)

Verlag: Pegasus Press
Autoren: Mirko Bader, Stefan Droste, Sascha Hillenbrand, Melanie Heike, Christoph Maser, Friederike Schild, Dominik Wagner und Sebastian Weitkamp
Format: gebunden
Seitenzahl: 244 Seiten
Erschienen: Januar 2016
ISBN: 978-3957890290
Preis: 19,95 Euro

von: kris

Die „Goldenen Zwanziger“ waren in den Vereinigten Staaten auch die große Zeit der Gangster und Schmuggler. Inflation und später der Börsencrash, wie auch die danach folgende Depression zerstörten viele bürgerliche Existenzen, so dass nicht wenige Menschen durch das Verbrechen zu überleben versuchten und manche dabei auch voll den Geschmack der Macht auskosteten. Doch inwiefern ist das für die Investigatoren des Mythos interessant?
Diese Frage beantwortet „Gangster – Unheimliche Unterwelt“, der neue Zusatzband von „Cthulhu“, der überraschenderweise ganz aus deutscher Feder stammt, obwohl er nur amerikanische Schauplätze behandelt.

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[Rezension] Cthulhu Investigatoren-Kompendium

Verlag: Pegasus Press
Autoren: Keith Herber, Paul Fricker, Mike Mason, Heiko Gill, Daniel Neugebauer
Format: gebunden
Seitenzahl: 244
Erschienen: Oktober 2015
ISBN: 978-3957890085
Preis: 12,95 Euro

von: kris

Zeitgleich mit dem Grundregelwerk der siebten Edition von „Cthulhu“ erscheint bei Pegasus Press nun auch das „Investigatoren-Kompendium“, das man sozusagen als „Spieler-Handbuch“ ansehen kann. Denn hier finden diese in ausführlicher Form alles, was sie wissen müssen, um glaubwürdige
und lebendige Charaktere zu
erschaffen.

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[Rezension] Cthulhu Grundregelwerk Edition 7

Verlag: Pegasus Press
Autoren: Sandy Petersen, Lynn Willis, Paul Fricker, Mike Mason, Heiko Gill
Format: gebunden
Seitenzahl: 432
Erschienen: Oktober 2015
ISBN: 978-3957890078
Preis: 19,95 Euro

von: kris

Bereits im Jahr 1980 erschien die erste Edition von „Call of Cthulhu“ und benutzte dabei das Regelsystem der „Chaosium“-Gruppe, das sich doch erheblich von dem von „Dungeons und Dragons“ unterschied. Sandy Peterson setzte mit viel Freude und Kreativität den Kosmos von H. P. Lovecraft um, damit auch Rollenspieler die faszinierenden düsteren Geschichten miterleben konnten, in denen der größte Gewinn daraus bestand, dass man dem Grauen mit heilem Verstand entkommen konnte.

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[Rezension] Verbotene Bücher – Auf den Spuren H.P. Lovecrafts #3

Verlag: Verlag Torsten Low
Autor: T. Backus, S. Hubmann, N. Horvath, E. Hantsch (Hrsg.)
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 357
Erschienen: Oktober 2015
ISBN: 978-3-940036-34-6
Preis: 14,90 Euro

von: Moritz

Schon wieder Torsten Low. Schon wieder Lovecraft. Die letzten Anthologien wurden ja immer besser. Schauen wir mal, ob die Tendenz anhält

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[Rezension] Auf den Spuren H.P. Lovecrafts #2 (Comic)

Autor: Matthias Töpfer, Sabine Völkel
Illustration: Stefanie Hammes, Angelika Barth
Verlag: Verlag Torsten Low
Format: A5 s/w
Seitenzahl: 56
Erschienen: 2015er
ISBN: 4190209605802
Preis: 5,80 Euro

von: Quack-O-Naut

Der Erste Teil hat mich angefixt und ich klopf mir selbst auf die Schulter das ich das Teil auf der Buchmesse gefunden habe. Nun aber mal schnell die Nase zwischen die Seiten gesteckt.

Zum Inhalt:
Zwischen den Klappen finden sich zwei Geschichten welchen in s/w gehalten sind.

In der ersten Geschichte “Die perfekte Musik” geht es um die musikalischen Werke eines mysteriösen Künstlers, über den niemand etwas weiß. Im Internet gibt es nur Informationen über die “Produzentin”. So beschließen zwei junge Frauen sich auf den Weg zu ihr zu machen, um mehr über den Künstler zu erfahren. Was sie jedoch vorfinden, ist nicht das, was sie erhofft haben.

In der zweiten Geschichte “im Knusperhäuschen” geht es um ein Geschwisterpaar welches mit ihren Eltern und ihren kleinen Bruder in ein verlassenes Haus tief im Wald ziehen. Aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen, weit ab allem was sie kennen und mögen, entrissen von ihren Freunden hegen sie eine tiefe Abneigung gegen das Haus. Wie sich herausstellt völlig zurecht denn das Haus ist kein kuscheliges Heim und wird ihr Leben für immer beenden.

Mein Fazit:
Wie schon iim ersten Band sind die Illustrationen schwarz- weiß, was sehr viel zum Charme des Comics beiträgt. Die düstere, bedrohliche Atmosphäre wird von Stefanie Hammes und Angelika Barth bestens in Szene gesetzt und untermalt die Texte von Matthias Töpfer und Sabine Völker sind hervorragend. Was, wenn man den ersten Band gelesen hat, sofort auffällt, man hat dazu gelernt. Habe ich am ersten Teil noch auszusetzen gehabt, dass die Texte auf schwarzen Hintergrund nicht gut zu lesen waren, so hat man hier eine bessere Typo verwendet. Die Schrift ist sehr gut lesbar und hebt sich deutlich von den jeweiligen Hintergrund ab. Der sehr gute Kontrast ermöglicht ein flüssiges Lesen.

Wenngleich ich nicht unbedingt ein Cthulhu-Fan bin, muss ich sagen das ich die Comics sehr mag. Eingefleischte Mythos-Fans werden die Comics für sich sicherlich auch als Sammelobjekt entdecken, nur das lesen nicht vergessen, sonst verpasst ihr was.

Meine Wertung:
4 von 5 Riesenschnecken

[Rezension] Auf den Spuren H.P. Lovecrafts #1 (Comic)

Autor: J.C. Prüfer; Carsten Steenbergen
Illustration: Stefanie Hammes
Verlag: Verlag Torsten Low
Format: A5 s/w
Seitenzahl: 60
Erschienen: 2013
ISBN: 9772197533005
Preis: 5,80 Euro

von: Quack-O-Naut

Da schlendert man auf dem Buchmesse Convent so durch die Reihen der dicht an dicht stehenden Verlagsstände, redet mit den Verlegern und sieht dann inmitten all der Bücher, zwei dünne Hefte mit dem Titel „Auf den Spuren H.P. Lovecrafts“. Da wurde ich neugierig und nach einem kurzen Blick in das Werk war klar, das ist was für mich. Somit also los.

Aufmachung:
Das farbliche Cover mit der gruseligen Hand die nach oben ragt und mit „Dreck“ beschmutzt ist, täuscht ein wenig, denn sämtliche Illustrationen des Comics sind in Schwarz-Weiß. Dies mag heutzutage zwar ungewöhnlich sein, gibt dem ganzen aber seinen ganz eigenen Charakter.
Das Heftchen beinhaltet zwei Cthulhu Storys.

Zum Inhalt:
in der ersten Geschichte „Die Schokolade des Herrn Bost“, geht es um den Süßwaren-Produzenten Bost, welcher nach jahrelanger Abwesenheit sein Geschäft wiedereröffnet und mit seiner Schokolade die Bürger der Stadt in seinen Bann zieht. Die Schokolade ist bei den Konsumenten so beliebt das sie bereit sind alles dafür zu tun und auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Dies wiederum erweckt die Neugier des noch unbekannten bei der hiesigen Zeitung erst seit kurzem tätigen Reporter Brüning, der in einem Interview dem Geheimnis von Herrn Bost auf die schliche kommen will, eines jedoch das er besser hätte unangetastet lassen sollen.

In „der Fluch des Zulu“ erfahren wir von dem Schicksal eines Kindes, welches nach dem Unfalltod seines Vaters und den Selbstmord der unglücklichen Mutter von seinem Großvater verstoßen im Waisenhaus aufwachsen muss bis er wegläuft und eine Lehre als Gerber beginnt. Das Leben scheint ihm nicht gut gesonnen und der hadert mit seinem Schicksal, als ihn die Nachricht vom Tod seines verhassten Großvaters ereilt. Als alleiniger Erbe wird ihn ein Brief ausgehändigt, der sein Leben grundlegend verändern soll, seines und letztendlich das der gesamten Welt.

Mein Fazit:
Kurz und knackig und mit überraschendem Ausgang kommen die beiden Geschichten des Comics daher. Die Geschichten von J.C. Prüfer und Carsten Steenbergen haben es in sich und wissen gleichermaßen zu überzeugen und zu gruseln.

Stefanie Hammes setzt das ganze mit ihren Schwarz-Weiß Illustrationen gekonnt in Szene, wobei die Zeichnungen gerade durch das fehlen von Farbe das Talent der Künstlerin zur Geltung bringt. Gekonnt mit Licht und Schatten gespielt, wird so eine düstere und unheilvolle Atmosphäre geschaffen die den Geschichten absolut angemessen ist und diese wunderbar unterstreichen.

Die Texte sind gut verfasse und leicht zu lesen, mit Ausnahme der Texte, welche für die Briefe in einer verschnörkelten Schrift gesetzt sind. Hier hätte man eine etwas andere Schrift nutzen sollen. Sind die Texte auf weißem Hintergrund noch gut zu lesen, so fällt es auf schwarzen Hintergrund doch schon deutlich schwerer.

Schneller Cthulhu Konsumartikel.

Meine Wertung:
4 von 5 Zeptern.

[Hörspiel-Rezension] Dr. Ernst Garner (01): Hexensabbat auf dem Brocken – Remake

Verlag: hoerspielprojekt.de / CCLizenz
Skript: Marco Ansing
Sprecher: Marco Ansing, Achim Zien, u.a.
Format: MP3-Download
Spieldauer: ca. 74 Minuten
Erschienen: Jul. 2015
FSK: empfohlen ab 16

von: Quack-O-Naut

hoerspielprojekt.de bietet seit Jahren kostenlose Hörspiele an, wobei jeder Geschmack bedient wird. Für die Freunde der Horror-Hörspiele gibt es jetzt eine neue Serie: „Dr. Ernst Garner“. Es sind bereits drei Folgen im Download verfügbar, was Grund genug ist das ich mich dem ersten Teil der Reihe widme.

Klappentext:
Dr. Ernst Garner und Kommissar Gottschalk untersuchen eine Serie von Ritualmorden auf dem Brocken. Ein finsterer Kult bereitet die Ankunft der Großen Alten vor. Garner muss sich beeilen, denn bald schon ist Walpurgisnacht! Wehe dem Tag, an dem sie erwachen, … – “Hexensabbat auf dem Brocken” wurde vollständig in Kunstkopfstereophonie produziert und lässt Euch so in Handlung und Raumklang eintauchen.

Zum Inhalt:
Der Ethnologe Dr. Ernst Garner bekommt einen Anruf von Kommissar Gottschalk, welcher ihn zu seinem aktuellen Fall, einer Serie von Ritualmorden hinzuzieht. Zwei junge Frauen wurden ermordet. Weiterhin wurde ein junger Mann wurde völlig verstört im Wald gefunden und befindet sich seitdem in einer psychiatrischen Einrichtung.

Die beiden Ermittler fahren in die psychiatrische Klinik um mit dem verwirrten Mann zu sprechen. Der Gute ist extrem verängstigt und brabbelt die ganze Zeit etwas von okkulten Rieten und der Ankunft der Alten.

Auf der Rückfahrt sehen die beiden Ermittler sich die Fallakten an und stoßen auf eine Gemeinsamkeit, alle drei Opfer haben Zimmer im gleichen Hotel gebucht. Ernst Garner bucht sich als Tourist ebenfalls ins Hotel ein und trifft auf die junge Tanja Schmidt. Wie sich herausstellt ist sie das auserkorene nächste Opfer. Die beiden werden Angegriffen während des Kampfes gelingt es Dr. Garner die Hotelbesitzerin mit einem Buch KO zu schlagen, bevor er selbst ausgeknockt wird.

Als Kommissar Gottschalk Garner findet, ist Tanja entführt worden. Garner weiß das die Zeit drängt, er hat einen der Pfleger und die Leiterin der Anstalt als Mitglieder des Ordens erkannt und weiß dass sich Tanja in höchster Gefahr befindet. Bücherwurm hin oder her, er und Gottschalk müssen nun sehr schnell handeln, oder Tanja wird nicht mehr lange leben und wer weiß was dann noch folgt ….

Mein Fazit:
Die Geschichte ist nett erzählt und recht kurzweilig, so dass die insgesamt 74 Minuten sehr schnell vergehen. Die Sprecher liefern durchweg eine anständige Arbeit ab und die Soundkulisse ist in sich stimmig. Die Idee mit der Kunstkopfstereofonie ist ganz nett und sorgt für eine räumliche Soundkulisse. Allerdings gibt es aus meiner Sicht einen kleinen Fehler. An einigen Stellen irritiert die Aufnahmetechnik ein wenig, was wohl daran liegt das der Kunstkopf mit den Mikrofonen im Ohr starr montiert ist und sich nicht, wie jeder echte Mensch, bei einer Unterhaltung in die Richtung des Sprechenden dreht. Dadurch gewinnt man manchmal den Eindruck unbeweglich genau zwischen den Sprechern zu stehen, was etwas störend ist.

Auch wenn ich eigentlich nicht der Horror-Hörspielfan bin, so fühlte ich mich alles in allem ganz gut unterhalten.

Meine Wertung:
3 von 5 Riten