The Evil Within #2 im Let`s Play geschaut

Wie das meist so ist, man ist auf der Suche nach etwas völlig anderen und landet dann durch eine Empfehlung auf einen Youtube-Channel. Dort bin ich dann nicht um dieses Let`s Play rumgekommen.

Kurz gesagt drei Leute (Psequence + Hi55 Gamer) nehmen sich „The Evil Within #2“ vor. Ab und an übersteuern die Mikrophone ein wenig, das kann man aber verschmerzen, da es sonst sehr angenehm zu schauen ist.

Ich verlinke mal auf den ersten Teil des Let`s Plays. Schau doch rein, vielleicht ist es was für Dich!

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[Rezension] Täuschung (Roman, Horror, Vampire)

© Mantikore Verlag

„Täuschung“ ist der zweite Band von „The Divine Chronicles“, einer Serie, in der Urban-Fantasy Autor M. R. Forbes wieder einmal vertraute Elemente aus beiden Genres munter durcheinander mischt, um seine Leser zu unterhalten. Im Mittelpunkt steht Landon Hamilton, ein sogenannter Diuscrucis, der zwischen Engeln und Teufeln steht, aber auch kein Mensch ist.

INHALT
Fünf Jahre sind seit den Ereignissen vergangen, die Landon in seine Rolle wachsen ließen, durch die er Liebe und Verrat erlebt und auch ein Vermächtnis in die Hand gegeben bekam. Inzwischen kennt er seine Fähigkeiten und weiß genau, wo seine Grenzen liegen.

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[Halloween] Lesung im Kreativdorf

Wer zu Halloween noch nichts vor hat und sich gerne was auf die Ohren geben lässt, dem sein diese Lesung wärmstens empfohlen. Wer sich über „Aetheragenten“ schonmal ein kleines Bildchen machen möchte, kann sich diese Rezension zu Gemüte führen. Greifenklaue war vom Buch angetan.

HIER geht`s zum Kreativdorf.

[Comic-Rezension] Horrorschocker #36

https://weissblechcomics.com/weissblech/bisher_erschienen/horrorschocker

Autor: Levin Kurio et, al.
Verlag: Weissblech Comics
Format: Comic mit Klammerbindung
Seitenzahl: 52
Erschienen: Juni 2014
ISBN: 4-196525-303903-36
Preis: 3,90 €

von: Moritz

Sauber! Zum Jubiläum gibt es 16 zusätzliche Seiten zum gleichen Preis. Mal sehen, ob die sich auch lohnen…

Klappentext:
Zehn Jahre HORRORSCHOCKER, wer hätte das gedacht! Das ist ein Grund zum Feiern! Deshalb haben wir diese Jubelausgabe kräftig dicker werden lassen: Es gibt mehr Inhalt, ein Centerfold unseres werten Fährmannes zum in den Sarg hängen, und der Verleger gewährt sogar erstmals einen Blick hinter die Kulissen, der ganz ohne Bleiwüste und Fotos auskommt.
Das alles gibts zum gleichen Preis wie immer – für bescheidene 3,90 €!

Nebelverhangene Berggipfel verbergen ein düsteres Geheimnis: Die Wolkenstadt des Mumiengottes wartet darauf, entdeckt zu werden!
Diese und andere düstere Horrorgeschichten erwarten Euch in Horrorschocker # 36. Sogar der Verleger selbst gibt sich die Ehre und plaudert aus dem Schatzkästchen der Verlagsgeschichte …

– Der Schatz der Templer
– Die lesenden Toten
– Die Wolkenstadt des Mumiengottes
– Überlebensexperten

Zum Inhalt:
Die Wolkenstadt des Mumiengottes ist ein guter Opener für den Jubiläumsband. Eine sehr laracroftige junge Archäologin sucht ihren Professor in einem Grabmal-Heiligtum des Tocatl. Natürlich findet sie ihn…
Wenn Der Schatz der Templer etwas sorgfältiger gezeichnet wäre, wäre das ganz sicher mein Favorit unter den vier Geschichten, denn ich stehe ja total auf diese ganzen Templer-Grals-wasauchimmer-Geschichten und hier geht es darum, dass die Staatsmacht aus dem Templer Guillaume das Versteck des Schatzes der Templer herauspresst. Schlussendlich muss er klein bei geben, aber wie man es bei Levin Kurio nicht anders erwartet hat, besteht der Schatz nicht nur aus Gold und Geschmeide.
Mein persönlicher Schwachpunkt ist Überlebensexperten – hier irren zwei Touristen durch die Wüst und bis zum letzten Panel geht man davon aus, dass es sich bei ihnen um die titelgebenden Experten handelt – weit gefehlt.
In Die lesenden Toten zeigt sich der Herr Verleger selbstironisch und deckt auf, dass seine Comics auch bei den Untoten der Sümpfe gut ankommen.

Mein Fazit:
Die Horror-Comics können mir gerne weiter ins Haus flattern. Genau das richtige für’s Klo – nicht wegen der Qualität, sondern wegen der Länge der Geschichten. Die sind spannend, etwas mehr als okay gezeichnet und machmal ist der Twist am Ende doch überraschend. Weiter so!

Meine Wertung:
4 von 5 Indiana Jones-Hüte

[Comic-Rezension] Horrorschocker #32

Autor: Levin Kurio et, al.
Verlag: Weissblech Comics
Format: Comic mit Klammerbindung
Seitenzahl: 34
Erschienen: 2013
ISBN: 4-196525-303903
Preis: 3,90 €

von: Moritz

Naja, wenn wir ehrlich sind kann ich für die Reihe „Horror“ gerade noch so durchgehen lassen, aber „Schocker“?!? Ich weiß nicht. So richtig brutal gruselig sind die Geschichten nicht – aber das ist auch gut so, denn meine Ekel- und Angst-Grenze ist schnell erreicht. Die Weissblech-Geschichten sind da alle noch locker im Toleranzbereich, damit komme ich gut klar…

Klappentext:
Aus den Tiefen verfallender Gruften kommt ein extralanger Vampir-Kracher … wir schieben den schweren Vorhang der schwarzen Romantik beiseite und beleuchten, was ist … wenn die Vampire schlafen!
Grausam ist das Schicksal des Harald Morfenson. Ist seine Lebensbeichte etwa mehr als nur eine Warnung? Ein Parasit erwartet Euch!
Und es gibt nach langer Pause wieder eine Geschichte vom schwarzen Fluss: Die Karte des Orpheus weist den Weg … wird Abor Gurun ihn finden?!

Zum Inhalt:
Okay, was erwartet den geneigten Schocker-Leser also in diesem Band? Die erste – und längste – Geschichte ist eine recht klassische Vampirgeschichte: In einer Vampir-Community geht „Der Pfähler“ um und der (Vampir-)Held der Geschichte macht sich auf, um ihm den Garaus zu machen. Das gelingt auch – allerdings mit unabsehbaren Folgen…
Geschichte zwei zeigt einen fies entstellten Typ, der im Fernsehen seine Lebensbeichte ablegen möchte. Er ist von einem Parasiten befallen und steht kurz vor dem Exitus – auch hier kommt die (überraschende?) Wendung wieder auf der letzten Seite frei Haus.
Die letzte Geschichte ist historisch angehaucht (und weist den mir am nächsten stehenden Zeichenstil auf) und der Piratenkönig Abor Gurun will mit Hilfe einer Schriftrolle den Weg zum Fluss Styx finden, um unverwundbar zu werden. Ihr werdet es kaum glauben, da läuft nicht alles so glatt, wie es sich der alte Grieche vorgestellt hat.

Mein Fazit:
Prima! Ich komme immer besser mit den Weissblech-Sachen klar. Die Geschichten können alle was, auch wenn man irgendwann die Wendung in letzter Sekunde doch immer sicherer voraussagen kann. Müsste ich eine Reihung der Geschichten festnehmen, so hätte die „Karte des Orpheus“ knapp die Nase vorne vor „Parasit“ und „Wenn die Vampire schlafen“.

Meine Wertung:
3,5 von 5 Schock-Effekte

[Rezension] Dunkle Stunden

Autor: Kaiser & Lohwasser (Hrsg.)
Verlag: Verlag Torsten Low
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 421 Seiten
Erschienen: Oktober 2014
ISBN: 978-3-940036-26-1
Preis: 14,90€

von: Moritz

Mal wieder ’ne Anthologie. Drückt mir die Daumen, dass die Geschichten was können. Bei der Recherche habe ich herausgefunden, dass es sich bei dieser Sammlung um das Ergebnis eines gewaltigen Aufrufes handelt. Im „Deutschen Schriftstellerforum“ wurde dazu aufgerufen Geschichten zu einer Anthologie beizutragen und insgesamt kamen wohl 296 bei den Herausgebern an. Klasse. Da sollte genug Qualität dabeigewesen sein, um die etwas über 400 Seiten (mit 25 Geschichten) zu füllen.

Ich zitiere mal aus dem Aufruf: „Was wir wollen: Geschichten voller Düsterkeit, voller Schmerz und Verzweiflung, voller Grauen und Entsetzen, genauso gerne aber auch solche voller Phantasie, Melodie, Wunder und Geheimnis.

Die Geschichten dürfen zum Gruseln und Fürchten sein, zum Staunen und Nachdenken, und auch zum Sehnen und Hoffen. Ebenso willkommen sind ganz eigene Interpretationen der „Dunklen Stunden“, vielleicht sogar jene mit einem Licht am Ende des Tunnels.

Vor allem aber suchen wir Geschichten, die Atmosphäre atmen, die im Gedächtnis bleiben, an die man sich erinnert – gerne oder mit einem (angenehmen) Schaudern im Nacken.

Die Geschichten dürfen mit einer Prise (aber bitte nur einer Prise!) düsteren Humors gewürzt sein, und besonders gerne lesen wir niveauvolle und kluge Geschichten. „

Hört sich gut an, dann mal los!

Klappentext:
Dunkelheit. Ratten, die diese bevölkern. Dazwischen ein einzelner Mensch, dem nichts anderes geblieben ist als zu hoffen …

Ein finsteres Verlies. Etwas ist darin eingesperrt und wartet auf seine Abholung. Doch seine Wärter trauen sich nicht hinab, sie verhandeln miteinander, vielleicht losen sie. Der mit dem kürzesten Strohhalm muss hinuntersteigen …

Ein Professor für Quantenphysik, der sich mit seinen Experimenten weit hineingewagt hat in eine Welt jenseits aller Vorstellungskraft – und zu nahe an etwas, das er einmal für Gott hielt …

Diese und weitere packende Visionen aus Düsternis, Grauen und Verzweiflung versammeln sich in der Dunkelheit zwischen den Buchdeckeln und warten darauf, im Licht der Leselampe enthüllt zu werden. Doch auch Nachdenkliches, Verspieltes und selbst eine Prise Humorvolles schlummert verborgen zwischen den Seiten. 25 Geschichten, die Atmosphäre atmen und an die man sich erinnert – mit einem Lächeln auf den Lippen oder mit einem angenehmen Schauer im Nacken.

Mit Geschichten von Oliver Plaschka, Thilo Corzilius, Andreas Gruber, Markus K. Korb, Fabienne Siegmund, Tom Daut u. v. a.

Die Geschichten:
Insgesamt haben es 25 Geschichten von im Schnitt um die 15-20 Seiten in die gedruckte Veröffentlichung geschafft. Und die sind auch alle wirklich blitzsolide. Da gibt es gar kein Vertun. Von der Grundidee her gefällt es mir ausgezeichnet eine Anthologie auszuschreiben, die als verbindendes Element „Dunkelheit“ haben. Was ich aber ursprünglich für eine Stärke hielt, erweist sich in dieser Anthologie dann doch leider als Schwäche, da die Geschichten zwar dieses Thema alle hervorragend aufgreifen, aber auf so unterschiedliche Art und Weise, dass mir als Leser dann doch der rote (oder beim Thema besser: „der schwarze) Faden etwas verloren geht.

Leider gibt es auch keine richtige „Knallergeschichte“. Die Dinger sind alle auf gleichbleibend ordentlichem Niveau, dass irgendwie zwischendurch der Reiz verlorengeht und ich mich durch die letzten Kurzgeschichten fast schon quälen musste. Und das ist echt schade, weil – wie schon öfters erwähnt – keine wirklich üble oder langweilige Geschichte am Start ist. Vielleicht hätte ich selber einee richtig miese Story beitragen sollen, die den Leser etwa bei der Hälfte vor Angstschweiß triefend geweckt und Zeugnis davon abgelegt hätte, wie gut die anderen Beiträge wirklich sind. Ich tue mich auch an dieser Stelle schwer schwache Geschichten rauszugreifen und Anlesetipps zu geben. Was mir noch recht eindrücklich im Hinterkopf herumlungert ist vielleicht noch die Geschichte, in der ein Autor den japanischen Markt mit absolutem Körpereinsatz erobert. Wenn ihr euch einen Eindruck verschaffen wollt, könntet ihr euch also die Geschichte „amazon.jp“ reinziehen. Die hat schon irgendwie einen Reiz, aber wer schonmal beispielsweise Lovecraft gelesen hat, wird dann auch von der Pointe nicht völlig weggeblasen werden.

Mein Fazit:
Sorry! Ich bin dem Verlag ja sehr zugetan und auch die Idee, öffentlich zu einer Anthologie zu einem bestimmten Thema aufzurufen, finde ich schlichtweg grandios. Aber irgendwie hat keine einzige der Geschichten es geschafft, mich richtig zu packen. Sie rasen im D-Zug-Tempo an einem vorbei und schaffen es auch irgendwie einen zu bedrücken, aber sich nach einer Kurzgeschichtensammlung irgendwie mies zu fühlen kann ja auch nicht das Ziel der Chose zu sein. Oder ich bin einfach nicht die Zielgruppe und die Sammlung richtet sich an Menschen, die sich gerne auf Friedhöfen gegenseitig Geschichten vorlesen und versuchen, sich gegenseitig runterzuziehen.

Die Geschichten sind handwerklich allesamt blitzsauber und es gibt absolut keine Ausreißer nach unten, aber leider gibt es auch keinen Ausreißer nach oben, was aber auch zugegebenermaßen einfach dran liegen kann, dass sie haarscharf an meinem Geschmack vorbeigeschrieben sind.

Also nix für ungut, Konzept gut, Autoren gut, aber ich fühle mich einfach nicht abgeholt. Ist in diesem Fall wohl einfach Geschmackssache.

Meine Wertung:
2 von 5 Dunkle Stunden