[Interview] Im Talk mit Sphärenkind Alex Hartung

Hoi Alex,

klasse das Du Dir die Zeit für dieses Interview nehmen konntest. Könntest Du Dich bitte zuerst einmal vorstellen.?

Alex Hartung: Mein Name ist Alex Hartung. Ich komme aus Mannheim und spiele seit 1989 Rollenspiele. Nur spielen hat mir nie gereicht, deshalb habe ich mich schon früh mit dem Erschaffen eigener Abenteuer, Welten und Regelideen beschäftigt.

Würfelheld: Du bist ja der Mann hinter Spherechild. Worum geht es in Spherechild?

Alex H.: Bei Spherechild erleben die Charaktere Abenteuer auf unterschiedlichen Welten/Sphären mit verschiedenen Entwicklungsstufen. Sie gehen dabei gegen eine sphärenübergreifende Bedrohung vor, ohne dass sie ihre Sphäre verlassen müssen.

Für das GRW sind das konkret die Fantasy-Sphäre Valcreon und die gegenwartsähnliche Sphäre Icros.

Um dieses Ziel zu erreichen verfügt der Spieler auf jeder Sphäre über einen Charakter, der mit dem Charakteren auf der anderen Sphäre verbunden ist. Das Abenteuer gelingt nur, wenn beide Gruppen erfolgreich sind und ihre Bemühungen koordinieren.

Würfelheld: „Du bist auserwählt Sphärenkind. Gesegnet mit grosser Kraft. Bestimmt die Sphären zu verteidigen.“ So lädt das Grundregelwerk seine Leser ein um die Sphären zu kämpfen. Kannst Du ein wenig mehr zu den angesprochenen Sphären erzählen?

Alex H.: Valcreon besitzt die klassischen Fantasy-Elemente, jedoch mit neuen Völkern. Das Schießpulver wurde noch nicht erfunden. Die Schmiedekunst ist weit verbreitet und perfektioniert. Magie ist alltäglich und gehört zum Leben vieler Bewohner. Götter sind real und können Einfluss auf die Schicksale der Bewohner nehmen.

Kriege sind rar auf Valcreon, aber die Bewohner der Sphäre sind weit davon entfernt ein friedliches Leben führen zu können. Schuld daran sind die immer mächtiger werdenden Kelgharen. Die „Brut“ des Chaosgottes Kelghu ist überall auf Valcreon gefürchtet und gilt als das personifizierte Böse. Ihre Anführer sind mächtige Untote, die keines natürlichen Todes sterben können.

Icros ist moderner. Vor über 100 Jahren landen in einer koordinierten Aktion Raumschiffe der Außerirdischen auf Schlüsselpunkten auf Icros. Nach kurzzeitigem Widerstand beherrschen die Außerirdischen den ganzen Planeten und zwingen die Bevölkerung zum Abbau von Rohstoffen.

Trotz der Raumanzüge können sich die Außerirdischen nicht lange auf der Planetenoberfläche aufhalten, da sie das Klima und die starke Gravitation von Icros nicht gewohnt sind.

Als fortschrittliche Rasse auf dem Gebiet der Genmanipulation erschaffen die Ekla einen loyalen Untergebenen, die Wandler. Dies sind Wesen, die sich äußerlich nicht von anderen Bewohnern unterscheiden, in kurzer Zeit aber eine zweite Form annehmen können, welche sie mit unglaublichen Kräften ausstattet.

Fast fünfzig Jahre nach der Invasion gelingt der Bevölkerung ein schwerer Schlag gegen die Außerirdischen. Nach einem verlustreichen Kampf können sie das Mutterschiff zerstören.

Bei der Flucht der Außerirdischen werden die Wandler zurückgelassen und die ganze Rachsucht der Einwohner entlädt sich an ihnen. In einer viele Jahre andauernden Hetzjagd verlieren viele Wandler ihr Leben.

Die Wandler sind im Grunde tragische Figuren der Geschichte. Sie wurden gegen ihre Willen zu diesen Kreaturen gemacht. Heute leben noch hunderttausende von ihnen auf Icros. Sie versuchen unentdeckt zu bleiben und sich dem alltäglichen Leben anzupassen.

Um zu überleben, gründen sie die Wandler-Organisation, welche ihren Mitgliedern Schutz gewähren soll. Alle Charaktere sind Mitglieder dieser Wandlerorganisation.

Es gibt erste Annäherung zur normalen Bevölkerung, doch es wurden Signale aus dem All empfangen, die von den Ekla stammen …

Würfelheld: Welche Charaktere können in Spherechild gespielt werden?

Alex H.: Alles was man sich vorstellen kann. Ein Charakter besteht aus der klassischen Kombination von Volk und Profession. Auf Valcreon und Icros werden je 5 Völker und 10 Professionen vorgeschlagen, die beliebige kombiniert werden können.

Die Professionen sind meist „Über-Professionen“ – so lässt bspw. der Magier spezialisieren auf Kampfmagier oder Späher oder Illusionisten oder Bewahrer …

Das ist die Grundlage. Aber die Charaktere bei Spherechild sind mehr – sie sind die Verteidiger ihrer Welt, haben also noch besondere Kräfte und besonderes Wissen sowie Geschwister auf anderen Sphären, mit denen sie interagieren können.

Würfelheld: Welche Gefahren lauern auf die Spieler?

Alex H.: Zuerst einmal die üblichen Gegner, wie Elementare, Dämonen, Untote, wilde Tiere, Räuber und Diebe auf Valcreon sowie Terroristen, Extremisten, Polizisten oder Armeemitglieder auf Icros. Beide Bestiarien sind sehr ausführlich.

Das besondere an Spherechild sind aber die Vhoort – die Todfeinde der Sphären und Sphärenkinder. Diese Kreaturen haben ähnlich besondere Kräfte wie die Sphärenkinder und wirbeln bei ihrer Ankunft alles ziemlich durcheinander. Meist bedienen sie sich dann auch den „bösen“ Mächten auf den Sphären (erwähnte Kelgharen auf Valcreon oder das organisierte Verbrechen auf Icros…), um richtig Ärger zu machen.

Würfelheld: Wie funktioniert bei Spherechild die Charaktererschaffung?

Alex H.: Der Charakter setzt sich aus vier Elementen zusammen. Den Eigenschaften, den Fertigkeiten, den Kräften und der Charakterschwäche.

Die körperlichen und geistigen Eigenschaften (Stärke, Intelligenz, …) bilden die Grundlage eines Sphärenkindes.

Fertigkeiten sind körperliche und geistige Talente, die ein Charakter im Laufe seines Lebens erlernt. Hierzu gehört bspw. Einbrechen, Jagen, Technik oder Naturkunde.

Kräfte haben nur Sphärenkinder und sind besondere Talente, die über das Normale hinausgehen. Sie werden vom Spieler entwickelt. Beispiele sind Tiersprache, „Immer ein Seil dabei“, zweite Identität bis hin zu Fliegen und einem photographischen Gedächtnis.

Besonders interessant ist der Eigenschafts- und Fertigkeitstausch. Hiermit kann ein Charakter von seinem Sphärengeschwister kurzzeitig höhere Eigenschaftswerte oder ungelernte Fertigkeiten „ausborgen“.

Die Charakterschwäche spiegelt den charakterlichen Fehler einer Figur wider und kann mit seinem Beruf, seinen Neigungen oder Lastern zusammenhängen. Diese kann vom Spielleiter „aktiviert“ werden.

Würfelheld: Welches Regelsystem benutzt Spherechild?

Alex H.: Ich musste ein neues System entwickeln, weil sich Regelnotwendigkeiten mit gängigen Systemen nicht realisieren ließen und ich auch eigene Ideen umsetzen wollten. Hierzu gehört die freie Magie, bei der man keine festen Sprüche hat, sondern „Bereiche“, wie Feuer, Beschwörung oder Illusion. Anhand zweier Tabellen lässt sich jeder nur vorstellbare Spruch in den Bereichen abbilden.

Würfelheld: Wie werden Kämpfe in Spherechild abgewickelt?

Alex H.: Recht klassisch. Attackewert + W20 wird mit Paradewert + W20 verglichen. Besonderheiten sind aber die waffenindividuellen Manöver. So macht eine Kriegsaxt mehr Schaden, aber mit dem Dolch kann man häufiger angreifen, mit dem Kampfstab den Gegner entwaffnen und der waffenlose Kampf kennt eine Vielzahl an Wurf- oder Haltetechniken. Gepaart mit allgemeinen Manövern wie „Zurückdrängen“, „Gegner studieren“ oder „Finte“ kann jeder Spieler seinem Charakter einen eigenen Kampfstil geben.

Würfelheld: Wie verhält es sich mit „Ausrüstung“ in Spherechild. Bekommen die Spieler vom Buch genügend Spielzeug an die Hand?

Alex H.: Das hängt von der Sphäre ab. Bei der Fantasy-Welt Valcreon sind es eher magische Gegenstände, während es auf Icros mehr abgedreht Gadegts sind. Dort gibt es „OINC“, eine Ansammlung hochintelligenter Verrückter mit unbegrenztem Budget, die den ganzen Tag Dinge erfinden, die für einen Einsatz nützlich sein könnten. Die meisten von ihnen funktionieren auch wie gewünscht. 🙂

Würfelheld: Das Grundregelwerk bzw. der Regelteil daraus, ist ja nun unter CC-Lizenz. Was hat Dich zu diesem Schritt bewogen?

Alex H.: Das liegt daran, dass es Spherechild-Spieler gibt, die eigene Welten entwickeln. Jede Einzelne von ihnen ist eine Perle und will alles tun, dass diese das Licht der Welt erblicken und (wenn die Macher es wünschen) diese Sphären auch anderen Spielern zur Verfügung gestellt werden – gerne auch direkt über die Spherechild-Homepage. Durch die CC-Lizenzierung kann jeder Sphärenerschaffer seine Ideen verwirklichen, ohne dass es lizenzrechtliche Probleme gibt.

Würfelheld: Nun erscheint ja das Spherechild-Spielhandbuch. Was erwartet uns da?

Alex H.: Spherechild in aller Kürze. Manchmal sträuben sich Rollenspieler ein ganzes Regelwerk von 300 Seiten durchzuackern, auch wenn sie die Grundidee eigentlich interessiert. Im Spielbuch ist die Grundidee sehr kompakt zusammengefasst. Mit den 8 Einführungs-Charakteren und dem weltenübergreifenden Abenteuer kann man ausprobieren, wie Spherechild funktioniert. Bei 28 Seiten ist der Aufwand vergleichsweise gering.

Würfelheld: Wie stehst Du zu Fanpublikationen, sei es auf deren Blocks, in Foren oder sogar per Mail an Dich?

Alex H.: Wie schon erwähnt, finde ich das grandios und helfe, wo ich kann. Wenn gewünscht, gebe ich gerne Feedback zu den Texten oder regeltechnische Hilfe. Wer immer eine Sphäre, ein Abenteuer oder etwas anderes zu Spherechild veröffentlichen will, hat meinen großen Respekt und meine Unterstützung.

Würfelheld: Was können wir innerhalb des nächsten Jahres von Spherechild erwarten?

Alex H.: Im nächsten Jahr kommt zuerst das Abenteuer „Die Schatzkarte“ für den deutschen FreeRPGday. Wer an dem Tag kein Heft ergattert, kann es sich auf der Homepage des FreeRPGday runterladen.

Zur RPC 2013 erscheint die SciFi-Sphäre „Sol Thu’ma“ in der zweiten Edition.

Zur SPIEL erscheint der zweite Band des Kampagnenbandes „Winter der vier Wölfe“ mit dem Thema Reise. Hierbei durchqueren die Charaktere den halben Kontinent Valcreon bis zum großen Showdown mit dem zweiten der vier Hauptgegner.

Vielleicht gelingt es mir noch ein paar Unterstützer für die Stadtbeschreibung „Teromberg“ auf Valcreon zu finden. Für das Funding-Projekt haben zurzeit 13 Spieler ihr Interesse bekundet. Bei 30 Zusagen fange ich mit der finalen Überarbeitung an, gebe die große Stadtkarte in Auftrag, bevor das Werk in Druck geht. Ab 40 kann ich die Stadtkarte noch als extra Poster hinzupacken.

Würfelheld: So zum Ende habe ich dann noch fünf kurze „Splash & Dash“Fragen mit der bitte um kurze Antworten.

Alex H.: Gerne. Fang an.

Würfelheld: Mit Rollenspiele verbinde ich…?

Alex H.: … eine Menge Spaß und unvergessliche Abende mit Freunden.

Würfelheld: Welches ist Deine Nerdigestes Produkt was Du zu Hause hast?

Alex H.: Die Zombiepuppen Hemcock & Honey in einem Pappsarg.

Würfelheld: Lieber Spielleiter oder Spieler?

Alex H.: Spieler.

Würfelheld: Warum rollenspielst Du?

Alex H.: Spaß beim Spielen, Freunde treffen zu haben und neue Leute kennenlernen.

Würfelheld: Die RPC 2013 ist?

Alex H.: …die wichtigste Rollenspiel-Veranstaltung in 2013.

Würfelheld: So bevor Du die letzten Worte unters Volk bringen darfst, bedanke ich mich fürs Interview.

Alex H.: Vielen Dank. Mir hat es viel Spaß gemacht. Wer wissen möchte, ob und wie Abenteuer über Weltengrenze hinweg funktioniert, sollte vielleicht mal ein Blick in das kommende Spherechild-Spielbuch werfen.

GEWINNSPIEL:

Gewinne ein von Alex Hartung signiertes Spherechild-Spielhandbuch.

Dafür hinterlasse einfach einen Kommentar warum Du das Spielhandbuch gewinnen solltest. Bitte im Kommentarfeld Deine E-Mail-Addy hinterlassen.

Die Aktion läuft bis: 30.11.2012 – 12 Uhr

WEITERE INFOS:

!!! klick mich !!!

Der März und der April

Es ist schon einige Tage her, das ich mich um den Blog kümmern konnte, aber es gibt sehr positives zu berichten. Der Würfelheld hat endlich wieder einen Job gefunden und hat dort erstmal seine Energie reingesteckt.

Nach der Gewöhnungsphase geht es jetzt aber wieder mit Rollenspiel weiter!

So werden hoffentlich in der nächsten Zeit auch hier wieder einige Berichte folgen.

Weiterhin kann ich schon verkünden das es auch dieses Jahr zur RPC in Köln geht. Diese findet vom 18.04.-19.04.2010 statt und ich hoffe doch, das ich wieder viele von Euch dort treffen werde!

In diesem Sinne

Raumhafen Adamant zur RPC!

Wie bei Andre Wiesler auf der Website zu lesen ist, wird es Raumhafen Adamant zur RPC (18.-19.04.2010 in Köln)  schaffen. Allerdings gibt es zwei Neuigkeiten.

Zum einen wird es bei Ulisses das Licht der Welt erblicken und nicht wie ursprünglich bekanntgegeben bei Prometheus Games.

Zum anderen wird der geplante Roman erst im Herbst das Licht der Welt erblicken und in den Reglan der Buchhändler zu finden sein.

WürfelView 09: Daniel Mayer (Chefredax) zu Savage Worlds

Am Wochenende (03.04. – 05.04.2009)  ist es wieder soweit, die RPC-Germany wird ihre Pforten öffnen. Diesemal in den Messenhallen in Köln. Dort wird es dann wohl wieder heiss hergehen und dem Rollenspieler werden einige neue Produkte erwarten, u.a. wird Prometheus Games die deutsche Savage Worlds Version im Gepäck haben. Grund genung sich einmal mit Daniel Mayer, dem deutschen Chefredakteur über dieses System zu unterhalten.

Viel Spass!

 

 

Hallo Daniel,

erstmal vielen Dank das Du Dir die Zeit für das WürfelView nimmst, wobei Ihr ja gerade in den letzten Zügen für die RPC steckt.

Daniel Mayer: Kein Problem.

 

Würfelheld: Kannst Du am Anfang erstmal einwenig zu Deiner Person sagen, so dass die Leser wissen mit wem sie es hier zu tun haben?

Daniel Mayer: Ja, gerne. Ich bin gerade noch 27 Jahre alt, und in Rosenheim in Oberbayern geboren (bin aber im Augenblick im Umzug nach Augsburg begriffen). 2008 habe ich meinen Magister der Literaturwissenschaften an der LMU München gemacht. Seitdem verdien ich mir meinen Lebensunterhalt vor allem als freischaffender Übersetzer und werde im Oktober beginnen, meinen Doktor zu machen.

 

Würfelheld: Du bekleidest bei Prometheus Games die Position des Chefredakteurs für Savage Worlds. Wie kam es dazu?

Daniel Mayer: Der Kontakt zu Christian Loewenthal entstand, als David Grashof die Lizenz für Ratten! (an dem ich mitgewirkt hatte) an Prometheus Games übergab. Weil ich das Regelwerk sehr gut kannte bot mir Christian diese Position an, als er dabei war, das Team aufzustellen. Bislang lief das alles sehr rund.

 

Würfelheld: Es ist nun einige Zeit her das Prometheus Games verkündet hat, das sie die deutsche Lizenz für Savage Worlds erworben haben. Kannst Du uns einen Einblick in Deine/Eure Zusammenarbeit mit den Amis geben?

Daniel Mayer: Den Großteil des Kontakts zu den Amerikanern hat als Verlagsleiter Christian übernommen, daher kann ich dazu nicht ganz so viel sagen. Was ich allerdings sagen kann ist, dass die Leute von Pinnacle ausgesprochen freundlich und angenehm im Umgang waren. Sie haben uns viele Freiheiten bei der Ausgestaltung unserer deutschen Ausgabe gelassen, was ja wichtig war, weil wir uns nicht am Umfang der schon sehr schmalen ExEd orientieren wollten. Und soweit ich mitbekommen habe sind sie vom Endergebnis sehr angetan.

 

Würfelheld: Ihr habt nach Bekanntgabe der Lizenzvergabe Euch auch den Feedback und Wissen in den grossen Foren wie „Tanelorn“ und „B!“ bedient. War diese Entscheidung richtig und wieviel Know-how konnte ihr daraus ziehen?

Daniel Mayer: Wenn man sich in die großen Foren wagt, muss man sich schon drauf einstellen, dass einem ein rauer Wind ins Gesicht schlägt und die Diskussionen mitunter sehr leidenschaftlich werden. Aber lohnen tut es sich dann doch immer. Zwar waren unsere Nachfragen nach Übersetzungsmöglichkeiten nicht ganz so effektiv wie erhofft, aber wir haben einige interessante Informationen über die grundsätzliche Erwartungshaltung für so eine Übersetzung bekommen. Wir hoffen, dass wir sie auch entsprechend umgesetzt haben.

 

Würfelheld: Kannst Du einwenig mehr zu Savage Worlds im allgemeinen sagen bzw warum sollte man Savage Worlds spielen?

Daniel Mayer: Savage Worlds war für mich auf viele Arten ein Augenöffner. Ich habe viele Systeme gespielt, bei denen viele verschiedene Dinge sehr viel Zeit erfordert haben. Gerade Kämpfe sind da so eine Sache. Wenn ich eine ganze Spielsitzung für einen Kampf mit sieben Beteiligten aufbringen muss, dann schluckt mir das einfach zu viel Zeit. Bei Savage Worlds kann ich riesige Gruppen von Gegnern auffahren, und es dauert immer noch weniger lange. Ich spare mir ne Menge Vorbereitungszeit (und Zeit hat man doch immer am wenigsten), kann die Regeln mit minimalen Anpassungen für eine weite Spanne von Settings verwenden, und ich finde den Großteil der für Savage Worlds verfügbaren Settings einfach hoch spannend. Im Internet findet man zusätzlich noch zahllose (zum Teil ausgezeichnete) Fan-Conversions bekannter Settings und Systeme. Mit anderen Worten: Wir alle sind begeistert von Savage Worlds, und ich hoffe, dass diese Begeisterung unserem Produkt auch anzumerken ist.

 

Würfelheld: Verrat uns doch mal was zu dem deutschen Savage Worlds (Aufmachung, Preis, Seitenanzahl, usw.)?

Daniel Mayer: Die Gentleman’s Edition wird ein schnuckeliges Hardcover werden, ein bisschen größer als DIN A5 und 272 Seiten dick. Wir haben im Vergleich zur Explorer’s Edition noch jede Menge Material reingepackt, und das ganze mit schicken neuen Illustrationen versehen. Kosten wird das gute Stück 24,95.

 

Würfelheld: Die Veröffentlichung findet zur RPC 2009 in Köln statt?

Daniel Mayer: Ja, ganz genau. Wer vorbeischauen mag: Unsere Standnummer ist B25.

 

Würfelheld: Wird es für die Messebesucher ein Special oder Goodie geben?

Daniel Mayer: Klaro! In der Games Orbit wird es eine Demo und ein Poster zu Sundered Skies geben. Natürlich haben wir auch unsere offiziellen Bennies im Gepäck, sowie Buttons und eine praktische Kombination aus Player-Mat und Combat Survival Guide.

 

Würfelheld: Was erwartet uns 2009 noch an Publikationen zu Savage Worlds aus Eurem Hause?

Daniel Mayer: In möglichst schneller Folge nach der RPC werden zwei Settings veröffentlicht, die Übersetzungen zu Necropolis 2350 und Sundered Skies. Andere Sachen sind in Planung.

 

Würfelheld: Wird es in Zukunft Onlinematerial und Support geben?

Daniel Mayer: Das haben wir vor. Natürlich wird es One-Sheet geben und sicherlich noch anderes Zeug. Nicht zuletzt möchte ich hierbei auch auf die Internetseite www.savageheroes.de verweisen, auf der hoffentlich schon bald nach Erscheinen der deutschen Ausgabe die ersten Fan-Conversions erscheinen werden!

 

Würfelheld: Zu guter letzt hat es sich so eingebürgert das es am Ende fünf schnelle Fragen gibt, die ich bitte genauso schnell und knapp zu beantworten.

Daniel Mayer: Aber klar.

 

Würfelheld: Derzeitiger Lieblingsfilm?

Daniel Mayer: Blood Dolls.

 

Würfelheld: Rollenspiel ist für mich?

Daniel Mayer: Eine verdammt geile Art, meinen Lebensunterhalt zu verdienen.

 

Würfelheld: Deine Ziel für 2009 ?

Daniel Mayer: Savage Words gut an den Start bringen, einige Conversions schreiben, mit meinem Doktor beginnen.

 

Würfelheld: Lieblingsgetränk?

Daniel Mayer: Gelber Tee von Pfanner.

 

Würfelheld: Auf eine einsame Insel nimmst Du was mit?

Daniel Mayer: Genug Leute, dass es nicht mehr einsam ist und wir eine Parallelzivilisation aufbauen können.

 

Würfelheld: So damit bleibt mir nur noch Dank zu sagen und Dir das letzte Wort zu überlassen.

Daniel Mayer: Ich bedanke mich. Letzte Worte? So was in der Art von „Kauft Savage Worlds!“? Ach, ne. 😉

Neue Erdenstern heisst…

ERDENSTERNWie dem heutigen Erdenstern Newsletter zu entnehmen ist, wird das neuste Werk pünktlich zur RPC 2009, in Köln, unter dem Titel „Into the grey“ erscheinen.

Diesmal bekommen die Cyberpunks und SciFi-Freaks was auf die Ohren!!!

 

Aber lest selbst… (edit: ähm den Silberling gibts auch beim Greifenklaue/Würfelheld Ostergewinnspiel zu gewinnen *g*)

 

 

20.03.2009Hallo zusammen,„Into The Grey“ richtet sich vor allem an die Cyberpunk- und SciFi-Rollenspieler unter euch; wir haben die Zukunft bereist und mit vielen neuen spannenden Sounds experimentiert. Wir sind neugierig, wie sie euch gefällt! Wer zu den ersten gehören möchte, die sie besitzen, kann sie jetzt schon bei uns vorbestellen!13 Briefe. Eine gemeinschaftliche Aktion mit den beiden Cthulhu-Autoren Holger Göttmann und Jens-Christian Seele. Wir gehen der Frage nach, ob es wirklich so eine gute Idee ist, den Einsamen Raum zu betreten, und ob man überhaupt Briefe lesen sollte, die an jemanden anderes adressiert sind… Untermalt mit Musik von uns, die frei heruntergeladen werden kann!

wir haben wieder mal einiges zu vermelden! Unser nächstes Album in der Bibliothek der Fantastischen Musik erscheint Anfang April zur RPC in Köln!

Auf der RPC werden wir sie natürlich vorstellen und verkaufen – wir sind am Stand von Prometheus Games, Stand B25 in Halle 2, und freuen uns sehr darauf, euch dort persönlich begrüßen zu können!

Seit Freitag, dem 13., ist unser zweites neues Projekt online:

Wir freuen uns, von euch zu hören!

Viele Grüße,
euer Per
für Erdenstern

OSTERGEWINNSPIEL

Osteraktion Was ist passiert? mit reichlich Preisen.

Die beiden Blogs Würfelheld und Greifenklaue wollen Dir ein Ei ins Nest legen und dazu haben wir gemeinsam Preise gesammelt, die wir Euch in dieser Aktion andienen möchten. Natürlich soll das ganze keines dieser Fernsehgewinnspiele werden, wo 99% die Lösung kennen und selbige 99 auch für die Telefonkosten pro Mikrosekunde gilt. Stattdessen wollen wir Eure Kreativität belohnen und das soll so funktionieren: Im Greifenklauen-Blog findet ihr den Anfang einer Geschichte, beim Würfelheld das Ende. Eure Aufgabe ist es, beide mit einer kleinen Kurzgeschichte (im Umfang von 50-250 Wörter) zu verbinden – darüberhinaus gibt es keine Vorgaben, sprich: auch das Genre ist bewußt offengehalten und auch von einzuarbeitenden Stichwörtern haben wir abgesehen. Das ganze bis Ostern an uns schicken an die Adresse osteraktion@web.de . Sechs Juroren werten die Beiträge nach Originalität und der gelungen Verbindung beider Teile in einer spannenden, witzigen und / oder mitreißenden Geschichte und schon kurze Zeit später gehört Dir einer der vielen Preise, zumindest wenn es Dein Beitrag in die Preisränge schafft.

Die Gewinner (Vorname und Anfangsbuchstabe Nachname, Wohnort) und ihre Geschichten finden sich ca. zwei Wochen nach Ostern hier. Alle Details unter den Teilnahmebedingungen, die Preise bei den Sponsoren.

 
 TEILNAHMEBEDINGUNGEN
  • Schreibe eine Kurzgeschichte die den Anfang und das Ende miteinander verbindet
  • Dein Text darf nicht weniger als 50 und nicht mehr als 250 Wörter umfassen.
  • Jeder Teilnehmer darf maximal eine Einsendung tätigen.
  • Eine Auszahlung des entsprechenden Gegenwertes ist nicht möglich.
  • Das Gewinnspiel endet Ostermontag 2009, um 12:00 Uhr. Hinweis: eMails mit Anhang sind immer eine gewisse Zeit unterwegs.
  • Nicht teilnehmen dürfen die beiden verantwortlichen Blogbetreiber sowie Mitglieder der Jury.
  • Die Teilnahme e-Mail muß folgende Angaben enthalten: Name, Vorname, Straße, Hausnr, PLZ, Ort (zur Zusendung des Gewinns) und Euren Teilnahmetext.
  • Die eingesandten Beiträge werden in den Blogs veröffentlicht, der Autor behält darüberhinaus aber alle Rechte und darf nach der Auswertung auch gerne selbst Veröffentlichungen vornehmen.

 

DAS ENDE DES TEXTES 

Langsam fuhren die Augenlider trotz des sandigen Widerstandes hoch. Das grelle Licht flutete die Pupillen und fuhr weiter Richtung Sehnerv. Bevor das Hirn reagieren konnte, war auch schon ein entsprechender Schmerz zu spüren. Hatten sie ihm das Augenlicht geschenkt, konnte sein Leben weitergehen. Er würde nach Jahren wieder sehen können: Wohin er geht, was er isst und wem er den Gar aus macht.
 
 
Den Anfang des Textes findet man HIER
 
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DIE PREISE

(Links führen zu den jeweiligen Sponsor)

 

VIEL ERFOLG!

 

 

 

WürfelView 08: Fanzines…Fanzines…Greifenklaue

Vielen von Euch dürfte mein diesmaliger Gesprächspartner ein Begriff sein, treibt er sich doch in vielen bekannten Foren rum, schreibt bei einigen Projekten mit und mittlerweile Bloggt er auch.

Also viel Spaß bei WürfelView mit Greifenklaue.

 

Hallo Ingo,

herzlichen Dank das Du Dir die Zeit für das WürfelView nimmst und mir so ein wenig Rede und Antwort stehst.

Ingo Schulze: Ich freu mich drauf!

Würfelheld: Vielen Leuten dürftest Du unter dem Nick „Greifenklaue“ ein Begriff sein. Könntest Du einwenig mehr zu Deiner Person sagen?

Ingo Schulze: Ich bin im vorletzten Jahr 30 geworden, Ingenieur der Elektrotechnik / Nachrichtentechnik und aktuell als Lehrkraft im Studienkreis engagiert. Im Rollenspielbereich stecke ich hinter dem Zine Greifenklaue – daher der Nickname, schreibe für die Library of roleplay – wo wir Dich ja vor kurzem in unserer Runde begrüßen durften, schreibe auch hier und dort mal und zuguterletzt darf ich ein wenig bei Pathfinder helfen.

Würfelheld: Es gibt ja das Rollenspielmagazin „Greifenklaue“. Welches Ziel verfolgst Du mit dem Magazin?

Ingo Schulze: Erstmal der Schocker vorweg: Die Greifenklaue ist ein Fanzine und bekennt sich dazu auf allen Ebenen. Großartige Ziele verfolge ich nicht mit dem Heft, muss ich zugeben. Ich bin absoluter Fanzinefan und dürfte mittlerweile das Fanzine-Archiv schlagen können. Als kleiner Junge habe ich es immer geliebt, in die größere Nachbarstadt (Braunschweig) zu fahren und in die Rollenspielläden zu gehen und im Sortiment zu schmöckern. Hit war immer Der letzte Held, wenn es da was neues gab, hab ich das immer mitgenommen. Über den Aventurischen Boten habe ich über die dortigen Kleinanzeigen weitere Zines gefunden und eigentlich immer wieder von dem Material begeistert. Irgendwann wollte ich dann ein eigenes Fanzine starten, der zweite Versuch klappte – sonst hätte ich wohl Der Schwertmeister geheißen… – und hatte bereits am Anfang enormen Zuspruch. Mir macht es Spaß mit anderen projektorientiert zu arbeiten, mir macht auch das Verkaufen Freude – ein nicht zu unterschätzender Faktor bei Zines – und so ist das Schreiben eines Zines neben viel Mühsal eigentlich ein großes Vergnügen. Insgesamt gehöre ich zu denen, die sich denken „Artenvielfalt ist Lebensqualität“ und dazu gehört eben, dass es neben modernen Blogs, Portalseiten, pdf-Downloads, Foren, eZines eben auch Papierfanzines, Newsletter und den guten alten Briefaustausch geben sollte.

Würfelheld: „Greifenklaue“ hat es ja bereits auf sechs Ausgaben geschafft. Kannst Du uns ein wenig mehr über die bald erscheinende siebte Ausgabe verraten?

Ingo Schulze: Selbstverständlich. Präsentiert wird sie zur RPC, am gemeinsamen Oldschoolstand mit Moritz Mehlem / Labyrinth Lord. Zum Wahnsinnspreis von 3 Euro. Der Schwerpunkt wird Endzeit sein. Eben jener Moritz hat zu Mutant Future ein Setting und ein Abenteuer beigesteuert, Christoph Schubert vom Artefakt ein Cthulhu-Endzeit-Abenteuer, außerdem haben wir noch einen ganz interessanten Stadthintergrund, nämlich eine Avarielstadt, am Start. Kurzum, eine hoffentlich nette Mischung.

Würfelheld: Kannst Du Dir vorstellen das es das Magazin in Zukunft öfters geben wird, oder wird der eingeschlagene Tonus beibehalten?

Ingo Schulze: Na, öfter werden wir wohl nicht erscheinen – regelmäßige Versorgung bieten ja sowohl Artefakt wie Abenteuerpunkt. Das wäre einfach unrealistisch. Es gibt z.B. für Rezensionen, News oder Interviews mittlerweile bessere und schnellere Formate und dies sind eigentlich die drei Artikelarten, die mir besonders liegen. Aber ab und an ist Zeit für ein Zine – und dann setzt ich mich auch mit viel Enthusiasmus hin.

Würfelheld: Gibt es ein spezielles Thema was Dir unter den Nägeln brennt, welches Du in Zukunft als Titelthema für die Greifenklaue verwenden möchtest?

Ingo Schulze: Jain. Konkret noch nix – ich muss ja nicht nur selbst davon begeistert sein, auch der „innere Zirkel“ muss davon zumindest in Teilen begeistert sein. Dungeons, Oldschool, Pathfinder, Privatdetektive, Western, Crime Scene – das schwirrt mir so im Kopf rum. Letztlich ist das theoretische Konzept hinter dem Heft ein Drittel zum Schwerpunkt, ein Drittel Spielbares, ein Drittel Sonstiges. Es ist also immer Platz für Euren Artikel!

Würefelheld: Du vertreibst ja auch über Deinen Shop (www.greifenklaue.de/shop) etliches an RPG Fanzines. Wie kam es dazu?

Ingo Schulze: Gute Frage. Als ich mit der Greifenklaue begann, gab es immer Austauschabos, sprich: Du schickst mir Dein Heft, ich Dir meins. Irgendwann brachte ich den Vorschlag – damals war das Kommunikationsmedium die Fanzinerrundmailliste der Argentinum Astrum, statt ein Exi zu tauschen, jeweils ein kleines Kontingent zu tauschen. Das haben einige aufgegriffen und da ich die auch immer losgeworden bin, habe ich später dann auch zugesagt, selbst immer 5 oder 10 Exemplare anzubieten. Mit der eigenen Homepage gab es dann auch einen bescheidenen virtuellen Shop, leider hab ich aktuell keinen eigenen Zugriff darauf, so dass es nicht ganz aktuell ist. Das wird hoffentlich demnächst endgültig behoben sein.

Würfelheld: Mittlerweile bloggst du ja auch (http://greifenklaue.wordpress.com). Welches Ziel verfolgst Du mit Deinem Blog?

Ingo Schulze: Ich bin da ganz naiv – quasi ziellos – gestartet, weil ich www.rsp-blogs.de für ein hochspannendes Projekt hielt und Dein Blog kam als letztes Tröpflein hinzu – frei nach dem Motto, wenn der Würfelheld das kann, dann krieg ich das bestimmt auch hin. Und tatsächlich, technisch ist das ja echt einfach. Mittlerweile macht das Bloggen viel Spaß und ich versuche, News, Rezis und Berichte unter die Leute zu bringen, ein bißchen von der Greifenklaue und Pathfinder. Dazu stolpere ich in diversen Foren über hochspannende Gedanken, wo es sozusagen journalistische Pflicht ist, diese zu vernetzen und anderen Lesern, die es interessiert, bekannt zu machen. Dazu ist das unmittelbare Feedback u.a. durch Kommentare und Verlinkungen immer ein Motivator.

Würfelheld: Wie ich aus eigener Erfahrung mitteilen kann, bist Du auch im Bereich der Rezensionen sehr stark engagiert und so konnte ich mir auch schon das ein oder andere Bild machen und muß sagen das Deine Einschätzung immer zutreffend waren. Wie kam es dazu, das Du dieses Feld betreten hast?

Ingo Schulze: Erstmal vielen Dank für die Blumen. Zu Beginn meiner Fanzinerzeit bin ich beim Rezizine Sphinx reingerutscht, welches ein Fanzinergemeinschaftprojekt war. Als dort die letzte Ausgabe erschien, gab es das Angebot der Library of roleplay, dort mitzuarbeiten. Das mache ich mit stetem Engagement seit 2001.

Würfelheld: So, mittlerweile hat sich das ja so eingebürgert, das ich zum Ende hin, ein paar kurze Fragen stelle und um schnelle knappe Antworten bitte, damit man ein wenig mehr erfahren kann.

Ingo Schulze: Ist ja Dein Interview 😀

Würfelheld: Lieblingsfilm?

Ingo Schulze: Schwierig. Herr der Ringe im Mainstream. REC bei den etwas unbekannteren Streifen.

Würfelheld: Familie ist…?

Ingo Schulze: Vorhanden.

Würfelheld: Wenn ich entspanne will, tue/mache ich?

Ingo Schulze: Ideal ist Schwarzer Tee plus Hörspiele plus Papiermodellbau.

Würfelheld: No-Go TV Sendung?

Ingo Schulze: Hmm. BigBrother, Dschungelcamp, DSDS und Konsorten.

Würfelheld: Was nimmst Du auf eine einsame Insel mit?

Ingo Schulze: Würfel, Zufallsgenerator, ein paar Rollobücher und genug Leute zum Zocken – sonst Solos.

Würfelheld: Damit hast Du es auch schon geschafft. Ich sage recht herzlichen Dank für Deine Zeit und überlasse Dir das Feld für die letzten Worte.

Ingo Schulze: Ich darf hier sagen, was ich möchte? Ohne Frage? Leute, schaut mal in ein Fanzine rein – vielleicht ja auf der RPC an unserem Stand! Nice dice und Dank Dir, Andre!

 

 

WuerfelView 06: Tigger beleuchtet den Schatten

Tobias „Tigger“ Hamelmann der Shadowrun Redax-Cheffe bei Pegasus nahm sich die Zeit und zeigt uns wie die Schatten in Zukunft über der ADL aussehen werden.

Also Freunde, nicht lange fackeln und lesen!

shadowrun-logo

 

Hallo Tobias,

rechtherzlichen Dank das Du die Zeit gefunden hast, Dich dem WürfelView zu stellen.

Tobias Hamelmann: Aber sehr gerne doch.

 

Würfelheld: Könntest Du am Anfang bitte etwas mehr zu Deiner Person erzählen, so dass alle wissen mit wem Sie es hier zu tun haben?

Tobias Hamelmann: Mein Name ist Tobias Hamelmann. Ich bin freier Redakteur und arbeite unter anderem für GEO in Hamburg. Eigentlich habe ich Chemie studiert und auch kurz in der Forschung gearbeitet, aber irgendwie hat es mich dann doch in Richtung Redaktionsarbeit verschlagen. Seit 1986 spiele ich leidenschaftlich gerne Rollenspiele – irgendwann hatte ich dann auch Kontakte zu ein paar Rollenspielredaktionen. Zuerst DSA und Shadowrun. Das hat sich nach und nach etabliert und letztlich bin ich nun seit Sommer 2008 Chefredakteur für das deutsche Shadowrun unter der Flagge des Pegasus-Verlages.

 

Würfelheld: Wie kam es zum Pseudonym „Tigger“?

Tobias Hamelmann: Das kommt noch aus dem alten FanPro-Chat. Damals hatten sie einen Chatraum für Rollenspielinteressierte. Als ich mich dort anmeldete, brauchte ich einen Nickname und habe mich für Tigger entschieden, weil ich den schon immer sehr gerne mochte. Über den Chat haben mich dann ein paar jetzige Freunde kennen gelernt und mich immer mit meinem Chatnamen angesprochen. Andere Freunde haben das dann übernommen – und mittlerweile nennt mich fast jeder Tigger. Angeblich habe ich auch etwas von der Figur. Oder umgekehrt.

 

Würfelheld: Du bekleidest bei Pegasus für den Bereich Shadowrun die Position des Chefredakteurs. Wie kam es dazu?

Tobias Hamelmann: Wie ich schon sagte war ich immer schon von Rollenspielen begeistert, seit ich das erste Mal eines spielte. Irgendwann vor ein paar Jahren, als ich schon privat ziemlich aktiv war und an eigenen Sachen bastelte, habe ich auf einer Spielemesse Crazy, den damaligen SR-Chef bei FanPro, getroffen. Wir verstanden uns ziemlich gut; Lars Blumenstein und ich wurden für das Deutschland in den Schatten II angeworben, und daraus entwickelte sich dann eine rege SR-Tätigkeit. Als dann die Lizenz neu vergeben wurde, war ich schon freiberuflich und habe andere Sachen für Pegasus gemacht (zum Beispiel für Cthulhu). Im Verlag wusste man, dass ich bei FanPro viel für SR gemacht hatte, und so wurde ich gefragt, ob ich den Posten des neuen SR-Chefredakteurs haben möchte. Und ich habe mich gefreut und ja gesagt.

 

Würfelheld: Welchen Einfluß hattest Du, das die deutsche Shadowrun Lizenz an Pegasus vergeben worden ist?

Tobias Hamelmann: Eigentlich gar keinen. Tatsächlich waren auch andere Verlage, die im Rennen waren, mit mir in Kontakt. Was aber nicht wundert – sooo groß ist die Personenschar, die für Shadowrun aktiv war und den Posten hätte bekleiden können und wollen, nicht. An der Vergabeentscheidung von Catalyst war ich aber überhaupt nicht beteiligt – da habe ich mich sogar ziemlich rausgehalten, obwohl Catalyst vorher mal bei mir angerufen hatte.

 

Würfelheld: Auf der diesjährigen RatCon in Dortmund (bei YouTube zu sehen) gab es ja den ersten offiziellen Shadowrun Workshop unter der Leitung von Pegasus bzw Deiner Person, den ich auch LIVE miterlebt habe. In diesem wurden ja einige Projekte die Pegasus in Angriff nehmen wollte/möchte bekanntgegeben. Was habt Ihr davon bereits geschafft und was wartet da noch auf uns?

Tobias Hamelmann: Als erstes wartet immer noch der Novapuls – der Inplay-Newsflash – darauf, dass er endlich hochgefahren wird. Der liegt mir arg im Magen, weil er von mir bisher leider sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Ich hatte immer andere, wichtigere Baustellen, an denen ich arbeiten musste. Aber er steht (immer noch) ganz oben auf meiner Liste. Tatsächlich fehlen auch nur mal zwei ruhige Tage für das Layout (was gar nicht so aufwendig werden soll) und zum Durchlesen der ersten Ausgabe.

Eine Promo-CD mit tollen Inhalten hatten wir auch angekündigt, ebenso die Veröffentlichung des ersten Titels zur SPIEL in Essen. Das hat beides wunderbar geklappt, auch wenn es wirklich ein sehr straffer Zeitplan war. Der zweite Titel hat es nicht wie angekündigt noch im Dezember geschafft – dafür kommt er jetzt im Januar als Jahres-Opener: BodyTech. Die restlichen Projekte laufen alle gut, die Bücher bekommen wie versprochen ihre deutschen Erweiterungen und die Errata-Updates.

Außerdem haben wir, ebenfalls wie angekündigt, die Coverbilder ausgetauscht. Bisher läuft es also, bis auf die üblichen Holpersteine, recht rund.

 

Würfelheld: Mit dem Arsenal 2070 kam pünktlich zur SPIEL 2008 das erste deutsche Quellenbuch aus dem Hause Pegasus auf den Markt. Wie ist das Feedback zum Arsenal 2070?

Tobias Hamelmann: Im Allgemeinen sehr gut. Ich wurde öfters schon darauf angesprochen, dass das Buch einen sehr soliden Eindruck macht: Errata-Einarbeitung, neue Extras für die deutsche Ausgabe, neues, übersichtlicheres Layout (das noch verbessert wird). Zusätzliche Graphiken. Auch die Promo-CD, die mit dem Buch zusammen rauskam, hat sehr positives Feedback erhalten.

Mit dazu kam natürlich die Euphorie, dass es mit Shadowrun in Deutschland endlich weitergeht … die Fans und Spieler haben ziemlich lange gewartet. Jetzt heißt es allerdings, sich nicht auf den Lorbeeren eines erschienenen Buches auszuruhen, sondern weiterzumachen, damit Shadowrun nicht nur aufersteht, sondern auch durchs Leben tobt.

Dazu gehört, dass wir auf die Kritik am Buch im Speziellen hören. Es enthält wesentlich weniger Fehler als andere SR-Ausgaben, aber noch ist das Level verbesserungswürdig. Da arbeiten wir dran.

 

Würfelheld: Beim angesprochenen Arsenal 2070 kann man leider nicht verschweigen, das sich auch in die deutsche Version die Fehlerfee eingeschlichen hat. Was wird Pegasus in Zukunft dagegen tun?

Tobias Hamelmann: Die Fehlerfee wird ein ewiger Begleiter von komplexeren Regelsystemen sein, die in einer anderen Sprache erscheinen. Ich merke es selbst bei wesentlich etablierteren Publikationen außerhalb des Rollenspielsektors, welche Arbeit und welche Personenpower dahinter steht, ein Heft möglichst fehlerfrei zu machen. Solch einen Aufwand kann ein kleinerer Verlag gar nicht leisten.

Hinzukommt das Problem, dass anscheinend Übersetzungswerke mit komplizierten Regeln danach schreien, von der Fehlerfee geküsst zu werden. Wir werden daran arbeiten und Fehler bereinigen, so weit es eben geht. Es ist fraglich, ob wir je an Cthulhu herankommen, aber das ist einfach eine Frage des Regelwerkes selbst. Wo viele Regeln, Tabellen und Zahlen sind, die übersetzt werden und dann noch von verschiedenen Übersetzern (auch wenn wir ein Übersetzungsglossar führen), muss man einfach von einem höheren Fehlerlevel schon am Anfang der Produktion ausgehen. Innerhalb des Lektorates bekommt man immer einen guten Prozentsatz herausgefiltert – aber übrig bleibt halt doch immer etwas. Da optimieren wir noch.

Und hier noch mal ein Dank an die Fans: Sie weisen uns auf Fehler hin und geben uns Feedback, damit wir uns auch verbessern können und schauen, wie wir unsere Prozesse optimieren können. Und vor allem, damit wir Erratas erstellen können, wo immer das notwendig ist.

 

Würfelheld: Auf der SPIEL 2008 gab es für die Käufer des Arsenal 2070 ein kleines Goodie. Man bekam die CD „Into the Shadows“ hinzu. Wie kam diese an und können wir mit weiteren Goodies in dieser Richtung in Zukunft rechnen?

Tobias Hamelmann: Wie ich schon sagte, kam die CD sehr gut an. So gut, das in jedem Fall damit zu rechnen ist, dass wir so etwas noch mal machen werden. Gerade Interaktivität mit den verschiedenen Medien innerhalb eines Runs schreit danach, von einem System wie Shadowrun ausgenutzt zu werden. Mehr verrate ich aber nicht – 2009 ist lang und zudem ein Jubiläumsjahr für Shadowrun …

 

Würfelheld: A pro pro Goodies. Gibt es die Planung Shadowrun Merchandising Artikel, wie z.B. T-Shirts, Würfel oder anderes herauszubringen?

Tobias Hamelmann: Ja, die gibt es. Über Würfel wird nachgedacht, da sind wir aber nicht die Ersten, die über so etwas grübeln. Auch andere Merchandising Artikel sind im Gespräch – weitere konkrete Informationen wären aber deutlich verfrüht.

 

Würfelheld: Auf den deutschen Shadowrun Forums-Seiten findet sich ja langsam auch wieder die Gemeinde ein und tauscht sich aus. Stimmt Dich das positiv?

Tobias Hamelmann: Natürlich. Sehr sogar. Die Pegasus-SR-Seite war viel schneller voll und wurde mit Forenbeiträgen gefüllt, als ich dachte. Genau so ist es mit der Inplay-Shadowrunseite der Schockwellenreiter gewesen – obwohl wir deren Adresse nicht mal deutlich publik gemacht haben. Das war schon erstaunlich. Allerdings … da geht noch mehr. Wir wollen mehr Content auf den Seiten, mehr SR featuren, mehr Runs auf Messen anbieten – und hoffen, dass dann die Fanbasis auch noch stärker zunimmt.

 

Würfelheld: Wie beeinflußen die Forumsbeiträge Eure Arbeit bzw Planungen?

Tobias Hamelmann: Definitiv. Die Fans sollen die Bücher schließlich kaufen und haben dann auch ein Recht darauf, Kritik zu üben. Dementsprechend reagieren wir natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten. Aber nicht nur die Kritik, auch die Ideen und die Wünsche zählen. Sicherlich sind einige Sachen nicht durchführbar. Bei anderen Themen tritt man immer einer der unterschiedlichen Fraktionen auf die Füße. Letztlich können die Fans aber durchaus Einfluss auf ihr System nehmen – wie zum Beispiel bei der Titelsuche für den Band „Emergence“ geschehen, der im deutschen nun „Emergenz – digitales Erwachen“ heißen und noch in diesem Quartal erscheinen wird.

Es wird auch weiter Abenteuer-Wettbewerbe, Anfragen nach engagierten Leuten für mehr SR-Inhalte auf der Homepage und Meinungsanfragen im Forum geben.

 

Würfelheld: Wie sieht der deutsche Produktplan für Shadowrun 2009 aus?

Tobias Hamelmann: Jetzt kommt BodyTech heraus, das amerikanische Augmentation. Danach wird Emergenz – digitales Erwachen erscheinen, auch mit neuem Titelbild, das ich diese Woche noch zu sehen bekomme. So versprach es der Illustrator. Der Innenteil des Buches ist schon im Satz. Derweilen gehen die Arbeiten an dem deutschen Add-On zu Konzernenklaven weiter, das im zweiten Quartal erscheinen wird, nach Vernetzt (Unwired). Dazwischen, hoffentlich noch im ersten Quartal des Jahres, kommt auch eine neue Version des Grundregelwerkes auf den Markt. Keine Sorge, es ist immer noch Shadowrun 4, aber es wird neue Erratas und Ergänzungen enthalten. Mehr verrate ich noch nicht.

Für die NordCon planen wir ein größeres Shadowrunereignis. Das Runnerkompendium steht dieses Jahr auch auf der Liste, genau wie der Kampagnenband Ghost Cartels, mit dem wir allerdings etwas Besonderes vorhaben. Was, das verrate ich aber nicht. Es liegen da zwei oder drei Pläne im Schrank.

 

Würfelheld: Wird in Zukunft die Reihe, die ja durch den vorherrigen Verlag begonnen wurde, worin ja „München Noir“ und „Sox“ enthalten waren, von Pegasus vorgesetzt?

Tobias Hamelmann: Die Reihe der rein deutschen Publikationen? In 2009 wird es jedenfalls keine geben. 2010 ist in Planung, da kann ich noch nichts zu sagen, die Wahrscheinlichkeit ist aber gegeben. Wobei wir uns da mehr Aufwand machen werden – ich bin mit Peter Taylor, dem amerikanischen Linedeveloper, und mit dem französischen Verlag in Verbindung, damit man sich gemeinsam über das Spielfeld Europa einigt. Damit, was immer wir auch tun werden, alles internationaler Canon wird oder bleibt.

Deutsche Add-Ons wird es geben – das nächste in Emergenz über den Verlauf der Ereignisse des Buches in der ADL. Und in den Konzernenklaven wird, wie in Schattenstädten, eine komplette Stadt beschrieben sein: Frankfurt. Arsenal 2070, BodyTech und vielleicht auch Vernetzt werden oder wurden ebenfalls schon mit ein bisschen Zusatzstoff in der deutschen Ausgabe versehen – alles in Absprache mit den Amerikanern.

 

Würfelheld: Online findet man ja nun auch das „In-Game“ Forum „Schockwellenreiter.biz“. Was versprecht Ihr Euch davon?

Tobias Hamelmann: Wir wollen natürlich gerne das Spielfeld ADL bearbeiten und den deutschen Metaplot vorantreiben. Mit einem Buch und ein bisschen Zusatzmaterial jedes halbe Jahr ist da immer nur in größeren Schritten etwas zu machen. Damit es aber eine lebendige Welt wird, die sich entwickelt und nicht von Großereignis zu Großereignis stolpert, wollen wir das Medium Internet nutzen und der ADL so ein Gesicht geben. Wichtig dabei ist, dass die Fans an ihrer Welt mitarbeiten können – oder zumindest zeigen können, in welche Richtung sie sich entwickeln soll. Und mit ihren Runnern dabei sein können, wenn die nächsten Ereignisse ihre Schattenumgebung beeinflussen.

 

Würfelheld: Da wir gerade beim Online Auftritt sind. Wie steht Pegasus „Fanpages“ und „Fanblogs“ gegenüber?

Tobias Hamelmann: Gut. Wie auch sonst. Alles andere wäre ja auch Blödsinn. Shadowrun soll bekannter werden und das wird es nur, wenn viel darüber geredet wird. Fanblogs und –pages sind eine der Möglichkeiten, Fans neuen Stoff für ihr System zu liefern, ob nun offiziell oder als tolle Anregung. Dementsprechend steht Pegasus dem offen und sehr erfreut gegenüber.

 

Würfelheld: Bei den „Amis“ ist „Digital Grimoire“ veröffentlicht worden. Werdet Ihr auch dieses Produkt übersetzen und wie wird es dann zur Verfügung gestellt?

Tobias Hamelmann: In wie fern alle amerikanischen Sachen übersetzt und veröffentlicht werden, ist noch nicht raus. Die Regelwerke werden natürlich alle in den deutschen Sprachraum transferiert. Bei den Quellenbüchern wird es sicherlich ein paar wenige Ausnahmen geben: Ob man ein Seattle-Quellenbuch übersetzt, ist derzeit eher fraglich. Die Online-Veröffentlichungen sind noch eine Planungsangelegenheit. Es gibt mehrere unterschiedliche Überlegungen, was man im deutschen Bereich mit digitalen Veröffentlichungen der Amerikaner macht. Ignorieren werden wir sie jedenfalls nicht.

 

Wüfelheld: Ein leidhaftes Thema ist die derzeitige Lage der deutschen Shadowrun-Romanlizenz. Wie steht es zur Zeit um diese und bemüht sich Pegasus um selbige?

Tobias Hamelmann: Da kann ich leider noch gar nichts zu sagen.

 

Würfelheld: Ein viel diskutiertes Thema in der Szene ist der „fehlende“ Nachwuchs. Wie tretet Ihr dem gegenüber?

Tobias Hamelmann: Der Nachwuchs bei den Spielern? Den hoffen wir mit Einsteigerrunden zu fördern. Die nächsten wird es vermutlich wieder auf der RPC geben und sie werden sich, wie die Runden auf der SPIEL 2008, an komplette Rollenspieleinsteiger richten. Genau wie die Schnellstartregeln, die wir schon veröffentlicht haben und die eine sehr abgespeckte Version der Grundregeln darstellen.

Sicherlich werden wir da noch das ein oder andere mehr machen, um die Szene allgemein zu beleben. Das eigentliche Problem ist, dass immer nur auf Rollenspiel-Conventions Rollenspiel gefeatured wird. Crossmarketing gibt es derzeit definitiv viel zu wenig. Die Promo-CD von uns ist ein erster kleiner Anlauf, da mal was in die Wege zu leiten, denn der Song, der auf der CD ist, findet sich auch in Musikmagazinen wieder – mit Verweis auf das Rollenspiel Shadowrun.

Was den Autoren-Nachwuchs anbelangt: Auch den können wir immer gebrauchen. Der Novapuls soll dazu dienen, dass sich Jungtalente da austoben und etablieren können, wenn sie Zeit und Lust und vor allem Engagement haben. Wenn der Novapuls dann mal endlich gestartet ist …

 

Würfelheld: So nun möchte ich Dich noch bitten ein paar Fragen rund um Deine Person zu beantworten, so dass der Leser noch einwenig mehr über meinen WürfelView Partner erfährt.

Tobias Hamelmann: Gerne.

 

Würfelheld: Rollenspiel ist für Dich?

Tobias Hamelmann: Entspannung. Bei den Rollenspiel-Treffen, zu denen ich fahre, spiele ich gerne und komme dann immer sehr entspannt zurück in den Alltag. Allerdings meistens auch sehr müde.

 

Würfelheld: Was verbindest Du mit Familie?

Tobias Hamelmann: Wohlbefinden und Heimat. Sowohl bei meinen Eltern, als auch mit meiner Partnerin.

 

Würfelheld: Was wünscht Du Dir für 2009?

Tobias Hamelmann: Mehr Shadowrun-Spieler. Mehr Zusammenhalt in der Rollenspielszene, damit man gemeinsam den Markt ausbreitet und Rollenspiel publik macht. Von hundert Leuten weiß kaum einer, was es mit Rollenspielen auf sich hat. Das müsste geändert werden, ist aber ohne Werbeetat nicht einfach.

Und ansonsten: Viel Urlaub und viel Arbeit.

 

Würfelheld: Lieblingsbuch?

Tobias Hamelmann: Die letzten ihrer Art von Douglas Adams. Schnellschussentscheidung, es gibt viele Bücher, die ich gerne mag.

 

Würfelheld: Du hast drei Wünsche bei einer Fee frei. Was wünscht Du Dir?

Tobias Hamelmann: Glücklich sein. Da sind vermutlich eine ganze Menge anderer Teilwünsche enthalten, die sicherlich maßlos klingen würden, wenn ich sie alle aufzählen würde. Mehr Zeit wäre sicherlich einer. Und … wie sieht die Fee denn aus?

 

Würfelheld: So damit hast Du es auch schon geschafft. Ich bedanke mich nochmals für Deine Zeit und hoffe Du hattest einwenig Spaß beim WürfelView. Somit überlass ich Dir die letzten Worte!

Tobias Hamelmann: Danke, gerne, immer wieder.