[Film] Blade Runner 2049 – weiterer Trailer veröffentlicht

Im Oktober ist es endlich soweit, die Fortsetzung kommt in die Lichtspielhäuser. Nun haute Warner Bros. einen neuen Trailer raus. Wo ist meine Zeitmaschine wenn ich sie brauche?

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[Rezension] Krieg der Maschinen

© Blanvalet
© Blanvalet

Autor: Christopher Golden
Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 509
Erschienen: Oktober 2016
ISBN: 978-3734102097
Preis: 9,99 Euro

von: kris

Christopher Golden ist ein fleißiger amerikanischer Autor, der bisher viel mehr Romane zu unterschiedlichen Serien und Filmen geschrieben hat, als eigene Werke. „Krieg der Maschinen“ ist da eine Ausnahme und greift auch sehr aktuelle Ereignisse auf. In ihm vermischen sich Action-Thriller und Science Fiction.

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[Gewinnspiel] Tripods: Die Dreibeinigen Herrscher „Limitierte Gesamtausgabe“

Die Kultserie einer ganzen Generation

Die Welt wird von den Tripods kontrolliert, riesigen, metallischen Maschinen, die wie aus dem Nichts auf der Erde auftauchten und die Bevölkerung unterwarfen. Die meisten Menschen sind ihren Herrschern inzwischen treu ergeben. Doch Will ist nicht wie die anderen: Er wehrt sich gegen die geheimnisvollen Invasoren und schließt sich einer geheimen Gruppe von Widerständlern an. Gemeinsam mit den letzten freien Menschen setzt er alles daran, die Herrschaft der Tripods zu beenden … In Buch und Film begeistert die Kultserie von John Christopher bis heute Fans auf der ganzen Welt. Dieser Band vereint erstmals alle vier Originalromane, einschließlich des kaum bekannten Prequels über die Vorgeschichte der Invasion.

Auf 1.444 Exemplare limitierte Ausgabe mit 60 Illustrationen von Comiczeichner Timo Würz im edlen Hardcover mit Schutzumschlag.
Einzige vollständige deutsche Gesamtausgabe mit Vor- und Nachworten des Autors.

Das Buch bei Cross Cult!

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[Rezension] Geliebter Roboter (Roman)

Autor: Isaac Asimov
Verlag:
Heyne Verlag
Genre: Science-Fiction
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 208
Erschienen: Jan. 2016
ISBN: 978-3453528437
Preis: 7,99 Euro

von: Würfelheld

Letztlich hatte ich ja bereits „Ich, der Roboter“ von Asimov konsumiert und war von den 1950 erstveröffentlichten Werk begeistert. Somit war es klar dass der Nachfolger auf jeden Fall auch konsumiert werden musste.

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[RPG-Rezension] Iron Kingdoms Grundregeln

Verlag: Ulisses Spiele
Format: Hardcover / PDF
Seitenzahl: 360
Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86889-303-8
Preis: 49,95 € / 19,99 € als PDF

von: Greifenklaue

 

Auf 360 Seiten Hardcover Vollfarbe bricht sich Iron Kingdoms von Ulisses Bahn und zeigt eine steampunkige Welt, etwas heller als Warhammer, aber in Teilen durchaus daran erinnernd, quasi Warhammer irgendwo zwischen Renaissance und Frühindustrialisierung.

Das alte Iron Kingdom nutzte d20 als Regelbasis, das jetztige Iron Kingdom nutzt ein eigenes System. Die spielbaren Völker sind quasi EDO-Fantasy mit anderen Namen: Menschen, Gobber (Goblin), Iosaner (Elfen), Nyss (ebenfalls Elfen), Ogrun (Orks), Trollsipplinge, Menschen und Zwerge. Bei den Klassen, hier Karrieren genannt, gibt es eine Besonderheit, sozusagen ein eingebautes Multiclassing: man kombiniert immer zwei, z.B. Arkaner Mekaniker, Gewehrschütze, Pirat oder Todesrufer, insgesamt stehen 30 zur Auswahl. Einige haben kleiner Einschränkungen (können nur zum Start gewählt werden, eine bestimmte Rasse, nur mit bestimmten anderen kombinierbar oder ein erforderlicher Archetyp), insgesamt lässt sich da recht frei was bauen und man kann sich sowohl eine bestimmte Nische spezialisieren als auch zwei besetzen. Gefiel mir, weil es bekannt und doch anders ist. Zuvor wird allerdings der Archetyp gewählt, hier gibt es begabt (für magisch begabte SC), fähig (besonders flink und geschickt), intellektuell und mächtig (besonders stark und widerstandsfähig), die wiederum verschiedene, auswählbare Vorteile gewähren, von denen man nach und nach mehr zugewinnt. Die Startkarrieren geben Kampf- und Berufsfähigkeiten, (soziale) Verbindungen, Eigenschaften und Startausrüstung vor, als Optionalregel kann man einige Sachen auch noch austauschen. Das macht das Erstellen für Anfänger einfach, durch die Kombinationen und Optionen kriegen hier alte Hasen aber auch Sachen genaut, die sie so noch nicht vorher gespielt haben. Bleiben noch die Attribute, die sich in primäre und sekundäre Attribute unterteilen: Körper (Geschewindigkeit, Stärke), Geschick (Gewandheit, Konzentration) und Intelligenz (Magie, Wahrnehmung). Deren Startwerte, aber auch deren Höchstwerte, werden durch die Rasse festgelegt. Am Ende gibt es dann noch ein paar freie Steigerungen und Details, fertig.

Ganz interessant ist noch die Lebensspirale, die drei Primärattribute füllen eine Spirale auf, welche direkt die Lebensenergie abbildet und je nachdem, welcher Arm der Spirale komplett beschädigt ist, ist man in einem Aspekt angeschlagen, z.B. bei angeschlagener Gewandtheit sinkt der Angriffswurf um 2. Tipps zu Themengruppen wie einem Spionagering, Im Dienste des Gesetzes oder Gesetzlose werden noch gegeben.

Verbesserung durch Erfahrungspunkte gibt es nach und nach, anfangs alle 2 EP, später alle 5 EP. Dabei st dann genau festgelegt, ws man steigern darf, z.B. mit 2 EP gibt es zwei neue Berufsfähigkeiten, bei 4 einen neuen Zauber, Eigenschaft, Verbindung oder Kampffertigkeit. Erfahrungspunkte werden by the book für die Teilnahme, für das Abschließen des Abenteuers und wichtige Wegabschnitte sowie kluges Teamwork vergeben.

Wie funktioniert nun ein Fertigkeitswurf? Eigentlich recht einfach: Attributswert + Fertigkeitswert + 2W6. Attributswürfe ebenso, allerdings ohne Fertigkeitswert. Wahrnehmungswürfe werden z.B. komplett übers Sekundärattribut abgehandelt.

Im Kampf kann man entweder zwei Schnelle Aktionen (z.B. Waffe ziehen oder nachladen, Zauber wirken, in Deckung gehen), eine Schnelle Aktion und Angreifen oder eine Volle Aktion ausführen. Taktisch gibt es einige Optionen, Iron Kingdoms setzt auf eine gritfreie Battlemap mit Figuren oder zumindest Schablonen in passender Größe. Wer das Tabletop kennt, wird hier viel bekanntes vorfinden, ich würde es in seiner taktischen Vielfalt etwa in die Kategorie von Pathfinder oder Splittermond stellen, also schon komplex, aber noch keine Echtzeitbattlemap des aktuellen Hackmasters.

Kommen wir zur Spielwelt. Markantestes Detail sind die Steamjacks, autonome oder halbautonome Roboter, die mit Kohle und Dampfkraft laufen. Dabei gibt es zwei Klassen, Warjacks, die relativ autonom ihren Aufgaben nachgehen und Arbeitsjacks, die mehr Anweisungen brauchen, z.B. von Warcastern. Dass sie säckeweise Kohle verschlingen, wird zwar angesprochen, soll aber by the book nur in speziellen Abenteuern thematisiert werden. Fand ich an der Selle etwas seltsam. Statt den Verbrauch um eine Zehnerstelle runterzuschrauben und so das Mitführen der notwenigen Kohle und des Wassers (wo man einen fast geschlossenen Kreislauf attestieren könnte) imgame glaubwürdiger zu machen, soll man es quasi ignorieren. Fand ich etwas seltsam als Ansatz, stört aber sicherlich auch nicht weiter.

Die Welt der Eisernen Königreihe, West-Immoren, wird einem auf knapp 100 Seiten dargeboten, die sich etwa Fiftyfifty auf Geschichte und Gegenwart aufteilen. Relativ knapp, aber anregend präsentiert sich das ganze, arbeitet mit vielen Versatzstücken aus Fantasy, Warhammer und Steampunk, durchaus mt eigener Note.

Optisch leistet das Buch gute arbeit und stimmt gut auf die Welt ein, spätestens alle 4-5 Seiten finden sich Grafiken von einer Viertel- bis zu einer ganzen Seite von einer ganzen Palette von Illustratoren, meist aber sehr einheitlich. Ein Bild kam doppelt vor, was ich aber eher für ein Versehen denn eine Sparmaßnahme halte.

Die Übersetzung wurde von Pathfinder-Hauptübersetzer Ulrich-Alexander Schmidt angefertigt und liest sich zumeist gut. An macher Stelle wirkt die Übersetzung etwas unglücklich. Das Sekundärattribut Konzentration bezieht sich auf die Hand-Auge-Koordination, also wie gut ich schieße, was man eher nicht (in erster Linie) mit Konzentratio verbindet.

Vorbildlich: Die Errata, die etwa 30 Einträge umfassen, stehen nicht nur online, sondern sind schon in die .pdf-Version eingearbeitet. Einiges davon ist harmlos wie das umschreiben von Fesseln auf Fesselkunst, ärgerlicher ist da schon eine vergessene Eigenschaft z.B. beim Krieger. Es ist allerdings auch illusorisch, dass so ein dickes Buch mit einem dickem Glossar fehlerfrei auskommt.

Mein Fazit:
Ein steampunkiges Rollenspiel in der mittleren Gewichtsklasse, welches besonders Taktikfans und den Verwendern von Minis und Battlemaps liegen wird. Das System ist robust, recht einsteigerfreundlich (für diese Gewichtsklasse) und hat gerade mit den Doppelklassen auch einiges an Vielfalt zu bieten. Graphisch durchgehend auf gutem Niveau, haben Ulisses ein gelungenes Steam-Fantasy-System im Regal, welches nicht nur den Fans des Tabletops gefallen dürfte.

Meine Wertung:
4 von 5 Steamjacks

[Rezension] Soldierboy

Autor: Joe Haldeman
Verlag: Mantikore Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 561
Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-939212-57-7
Preis: 12,95 €

von: Würfelheld

Na ein weiterer Haldeman der in meine Finger wandert und die Hoffnung schürt, das man in ein geniales Kopfkino wie bei „Der ewige Krieg“ entführt wird. Also auf geht’s ins Jahr 2043.

Klappentext:
SOLDIERBOY – Joe Haldemans mehrfach preisgekrönter Klassiker „Forever Peace“ in neuer Übersetzung. Das Jahr 2043. Ein Nuklearkrieg hat unfassbare Zerstörung über die Menschheit gebracht. Die Kämpfe werden dennoch unerbittlich fortgesetzt. Den Krieg führen mental gesteuerte Kampfmaschinen – sogenannte „SOLDIERBOYS“. Der Soldat Julian Class steuert einen solchen “SOLDIERBOY” und erlebt das Grauen des Krieges als verstörenden Livestream. Die junge Wissenschaftlerin Amelia Harding will diesem Horror ein Ende setzen. Bald wird Sie eine Entdeckung machen, die das gesamte Universum Jahrtausende zurückwerfen könnte. Ein Neuanfang für die gesamte Menschheit wäre zum Greifen nah… Gewinner des Hugo Award 1998 Gewinner des Nebula Award 1998 Gewinner des John W. Campbell Award 1998

Zum Inhalt:
Wir befinden uns im Jahr 2043, wo die westliche Allianz seit nunmehr sechs Jahren einen unerbittlichen Kampf gegen die Rebellen führt. Dieser Krieg ist getrieben durch die Gnadenlosigkeit der Ökonomie. Die Allianz nimmt für sich mehr oder minder in Anspruch zu entscheiden, wer Zugang zu Nahrungsmitteln und Technologie erhält. Unser Held Julian lebt und kämpft für die Allianz, wobei man ihn locker als Teilzeitsoldierboy bezeichnen könnte, denn die Allianz hat es aufgrund ihres Technikverständnisses und Fortschritts geschafft diesen Krieg, mit Roboter zu führen. Während des Dienstes steuert Julian, einen dieser Kampfroboter in der Schlacht, während er in seiner „Freizeit“ seiner Berufung als Universitätsdozent nachgeht.
In dieser Funktion gibt es ein entscheidendes Experiment, welches Julia einiges abverlangt hat bzw. Schuld auf seine Schultern legt. Als eine neue Partnerin in sein Leben tritt und diese ihn animiert sich mit dem Experiment und den damit verbundenen, möglichen Konsequenzen auseinanderzusetzen, erkennt er was wirklich dahinter steckt. Diese Erkenntnis erweist sich für Julian bald als größte Herausforderung seines Lebens, denn das ach so ungeliebte, sogar verhasste Projekt könnte die Rettung für die gesamte Menschheit bedeuten. – Das Ende des Krieges. Wenngleich sein Handeln vielen Menschen das Leben kosten könnte, steht für ihn fest das es das Richtige ist und die Opfer für das Leben der gesamten Menschheit unvermeidlich sind.

Mein Fazit:
Deckel zu, unterhalten gefühlt! So kurz könnte man es einfach und simpel zusammenfassen. Allerdings würde man damit diesem Buch nicht gerecht werden. Denn was einem hier zwischen den Deckeln erwartet ist in einigen Aspekten, wie etwa Überwachung oder Technik immer noch tagesaktuell und hat somit an Reiz nicht verloren. Haldeman verpackt alles geschickt in eine nahe Zukunft, welche die klaffende Gesellschaftsschere von heute, ins extreme weiterspinnt und somit zwei Fraktionen erschafft, die sich erbitterter nicht gegenüberstehen könnten.
Das einzige was ein wenig aufstößt ist das vom Verlag gewählte Taschenbuchformat. Dieses ist eindeutig zu klein.

Meine Wertung:
4 von 5 Soldierboys

[Spielzuberhör-Rezension] Papierroboter

Autor: Nick Knite
Verlag:
h.f.ullmann publishing GmbH
Format: broschiert
Seitenzahl: 128 Seiten
Erschienen: September 2013
ISBN 13: 978-3-8480-0422-5
Preis: € 9,99

von: QuackOnaut

Was macht ein Nerd wenn er ein Buch mit 25 Bastelroboter entdeckt. Es sich zu Gemüte führen und werkeln. Ob sich der Lehrgang bei Tim Taylor gelohnt hat, erfahrt ihr nun.

Klappentext:
Papertoy-Fans aufgepasst! In diesem Buch gibt es Bastelvorlagen für 25 coole Roboter mit den verrücktesten Designs und Eigenschaften – laufende, fliegende, kriechende und fahrende Kreaturen, bizarr geformt und mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ausgestattet.

Die Entwürfe stammen von den angesagtesten Papertoy-Künstlern weltweit und wurden ausgewählt von Nick Knite – einem Papertoy-Designer der ersten Stunde, der weltweit mit anderen Fans vernetzt ist. (www.nickknite.com)

Alle Bastelbögen sind vorgestanzt und -gefalzt, sodass auch ungeübte Bastler gleich loslegen können. Einfach die Einzelteile heraustrennen, falten und nach Anleitung zusammenkleben. Und dann – mal sehen, was die Roboter so drauf haben.

Zum Inhalt:
In einem kleinen einleitenden Text erklärt Nick Knite kurz wie er zum Papertoy-Designer wurde, was ihm zu diesem Projekt motiviert hat und was uns in diesem Buch erwartet.
Nach dem zweiseitigen Inhaltsverzeichnis, welches in verschiedene Gruppen untergliedert wurde, kommt auch schon das Vorwort von Andy Heng. Auf seinem Blog „Toysrevil“ beschäftigt sich Andy mit den unterschiedlichsten Aspekten rund um Spielzeug.

Wie schon erwähnt gibt es eine Gruppeneinteilung. So werden die Roboter in Walker, Flyer, Crawler, Cruiser und weitere Bots unterschieden.
Bevor es aber zu den Bastelbögen geht, wird jeder der Roboter erst einmal entsprechend präsentiert.
Auf der linken Seite findet man eine vollfarbige Abbildung des Robots mit dessen Namen und dem Künstler der hier verantwortlich zeichnet. Auf der rechten Seite gibt es dann eine schematische Darstellung der Bots in Front und Seitenansicht, sowie eine kurze Beschreibung und eine Übersicht über dessen Fähigkeiten in einer Spalte, sowie einer detaillierten Bauanleitung in einer zweiten Spalte.
Nachdem alle Roboter ausführlich vorgestellt wurden, wird auf einer Seite mit dem Titel „Tipps & Tricks“ noch die eine oder andere Empfehlung für den Zusammenbau bzw. das Basteln bereit gestellt. Ist man jetzt bestens vorbereitet um mit der Montage der Roboter zu beginnen, kann es auch direkt losgehen. Die nun folgenden Seiten enthalten die Bastelbögen der Roboter, wobei neben einer Nummerierung auch, wenn erforderlich, die Benennung des entsprechenden Bauteils/Körperteils vorhanden ist. Auskunft welcher Bastelbogen zu welchem Roboter gehört, gibt hier das oben erwähnte Inhaltsverzeichnis.

Mein Fazit:
Männer werden ja bekanntlich nie erwachsen und so wird es niemanden wundern, dass gestandene Männer mit diesem Bastelbuch einfach nur ihren Spaß haben werden. Dachte ich am Anfang noch: „Och nö, auf basteln hab ich jetzt aber keinen Bock!“ muss ich gestehen, dass es wirklich viel Spaß gemacht hat. Zumal es nach einem stressigen Tag im Büro eine wirklich gute Ablenkung und Entspannungsübung darstellt. Allerdings muss ich sagen das ich mich dabei doch wohl eher etwas ungeschickte angestellt habe. Vielleicht sollte ich hier mal Unterstützung durch meine beiden Patenkinder anfordern. – Die Jungs können das bestimmt viel besser als ich.
Ich finde das Buch ist eine grandiose Idee, die Aufmachung ist gut gelungen, die für das Inhaltsverzeichnis und die Überschriften verwendete Schriftart passt gut zum Thema. Die Idee, jedem Roboter eine Vita zu verpassen und seine Fähigkeiten zu umschreiben, finde ich nahezu genial. Das wertet das Buch nochmal ordentlich auf.
Egal ob Groß oder Klein, das Buch ist ein Must Have und die Roboter eignen sich hervorragend fürs Tabletop!

Meine Wertung:
5 von 5 Robotik-Ingenieure

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[Rezension] Die Sinistra

Autor: Tom Daut
Verlag: Oldigor Verlag
Format: Taschenbuch, 402 Seiten
Erschienen: März 2014
ISBN 13: 978-3945016367
ASIN: B00IPOPLDY (eBook)

von: Würfelheld

Auf der diesjährigen RatCon hatte ich mich in die Lesung von Tom geschlichen. Gelesen wurde zwar Der gefallene Prophet – was zu gefallen wusste und somit war klar, dass ich den unabhängigen Vorgänger, nämlich dieses Werk hier, einfach konsumieren muss.

Klappentext:
Die Sinistra – eine Kommandobrigade, die in den Straßenschluchten Trentagons gnadenlos Jagd auf die Kräfte des Okkulten macht …
Während sich der Dynast des Stadtstaats mit einem schrecklichen Krieg an der Nordgrenze konfrontiert sieht, wird seine Regentschaft durch unablässige Machtkämpfe in den eigenen Reihen bedroht. Einzig die Kämpfer der Sinistra stehen loyal zum Herrscher.

Auch Caron Salvador, der junge Sohn des Dynasten, verpflichtet sich zum Dienst in der Sinistra. Doch er muss erkennen, dass ein Rivale seines Vaters kurz davor steht, die Herrschaft über Trentagon an sich zu reißen. Dunkle Magie und Intrigen sollen dem Dynasten und seiner Sinistra den Untergang bringen.

Können Caron Salvador und seine Kameraden das Netz der finsteren Machenschaften zerschlagen?

Die Story:
Trentagon eine stark religiös angehauchte Dynastie, die mit den Sinistra eine Sonderheit im Kampf gegen das Böse, wie etwa Damönen oder aber auch zum Schutz des Herrschers unterhält. Eines Tages beschließt der Dynastensohn und Thronfolger Caron sich den Sinistra anzuschließen und sich der Ausbildung zu stellen.

So geht sein Wunsch in Erfüllung und Caron befindet sich schneller als gedacht im Ausbildungszentrum wieder. Dort wird er Capitan Adamato unterstellt. Sein Trupp umschließt weitere fünf Personen.

In der Ausbildung erlebt Caron sowohl Höhen als auch Tiefen, allerdings wächst er an beiden. So kommt es beim ersten Außeneinsatz zum Eklat und Caron findet sich vorm Kriegstribunal wieder. Sein Leben steht auf dem Spiel. Dank seines Trupps und einer Verschwörung findet er aber einen Fluchtweg aus seiner Lage.

Als ob das jedoch noch nicht genügend Probleme für Caron wären, haben sich auch Felis Lagun und Jayd Kessler, die Töchter des mächtigsten Industriellen des Landes in ihn verliebt und kriegen sich am laufenden Meter in die Haare.

Capitan Adamanto warnt Caron vor und mahnt ihn an für klare Verhältnisse zu sorgen, denn das was auf sie zukommen wird, duldet keinerlei Ablenkung.

Nach diesem Zwischenfälle geht es weiter mit der Ausbildung. Den Sinistra-Kadetten wird einer der größten Feinde Trentagons vorgestellt. Gleichzeitig sprechen die Ausbilder eine Aufgabe aus, die die Kadetten zu erfüllen haben. Diese scheint fast unlösbar zu sein.

Als es dann zu einem Ritualmord vor dem Sinistra-Stützpunkt kommt, webt sich ein Netz um Caron, welches ein Ausmaß annimmt, das man so nicht erwartet hat.

Das Setting:
Das Buch spielt im 26. Jahrhundert und die Menschen haben sich in verfeindete Gruppierungen geordnet. Zum einen gibt es da Trentagon, die Heimat der Sinistra, welche einen gläubigen Codex nacheifern, der seines gleichen sucht.

Auf der anderen Seite gibt es Magie, Damönen, Hexen- und Zirkelmeister. Magie kann u.a. auch gegen Technik eingesetzt werden, ist aber nicht unbesiegbar.

Der dritte große Aspekt ist die Technik. Diese hat sich sehr stark weiterentwickelt. So finden heutige Entwicklungen wie Pads in Form von Datenbewahreren noch den Einzug in die Welt, auf der anderen Seite findet man Hilfs- und Kampfroboter.

Die Charaktere:
Das Buch rückt Caron Salvador in den Mittelpunkt des Geschehens, das ist verständlich, denn spielt er doch eine gewichtige Rolle in der Thronfolge von Trentagon. So trifft man im Fortschreiten des Buches doch immer wieder auf die Charaktere die Caron umgeben, so z.B. auf seinen Ausbilder Adamanto oder aber seiner Sinistra Gruppe den Aracas. Die Charaktere machen dabei alle einen guten Job, sprich – man fühlt sich direkt mit Ihnen verbunden oder kann sie zum verrecken einfach nicht leiden und hofft das sie schnell wieder verschwinden. Der Autor gibt hier genügend Infos an die Hand, sodass sich entsprechende Charaktere aufbauen und entwickeln können.

Mein Fazit:
Da liest man den Prolog und denkt sich „Wow! – Das fängt fast wie der ein oder andere Shadowrun Roman an“ und somit schon mal einen Stein im Brett.

Dann liest man weiter und stößt immer durchs ganze Buch hindurch auf Szenen oder Personen die einem unheimlich bekannt vorkommen, aber ohne das dies für Kopfschüttler oder Fluchanfälle sorgt. So trifft man auf Capitan Adamato der einen stark an den Ausbilder aus Starship Troopers erinnert. Weiterhin trifft man auf die DMKs, welche einen an Doctor Whos Cyberman erinnern. Oder als drittes Beispiel noch angeführt sei Roscoe Venlak der so sehr an Private Paula aus Full Metal Jacket erinnert, dass es vor lachen weh tut.

Außerdem findet man aus einigen anderen Universen (Pen & Paper Rollenspiele) wie z.B. Shadowrun, Warhammer 40K oder Engel Ansätze wieder. Darunter fällt auch die Magie, die hier ebenfalls Einzug erhalten hat und durch Gesten dargestellt wird, was aber durch ihre Dramatik und Auswirkungen keinesfalls altbacken oder lächerlich wirkt.

Auch die Verschmelzung von Magie und Technologie eröffnet der Story gute Möglichkeiten die auch klasse genutzt werden.

Das „große Netz“ um Caron Salvador ist sehr weitreichend und lange Zeit aufgebaut worden, das es für mich an dieser Stelle, ein wenig unglücklich erscheint. Auf so lange Zeit, ein so großes Komplott mit so vielen Beteiligten vor seinen Feinden, in dessen eigenen Wohnzimmer geheimzuhalten, ist mir etwas zu sehr herangezogen.

Alles in allen hat mich Tom mit seiner Story eingefangen, gefesselt und unterhalten das ich es bereue, dass das Buch schon zu Ende ist.

Meine Wertung:
4,75 von 5 Herzen der Wahrheit – Viva Verdad!

[zum hören] Captain Berlin vs. Dracula

Soeben habe ich das vom WDR, aus dem Jahre 2006, produziertes Hörspiel „Captain Berlin vs. Dracula“ ( von Jörg Buttgereit) angehört.

Das ganze spielt im fiktiven Berlin des Jahres 1973. Leibarzt Doktor Heinz von Blitzen hat das konservierte Gehirn von Adolf Hitler zum Leben erweckt und möchte dieses nun in einen neuen Köroer verpflanzen. Um seinen wahnsinnigen Plan in die Tat umzusetzen, benötigt er die Hilfe von Graf Dracula.

Aber was wäre das Böse ohne seinen heledenhaften Gegenpol. In diesem Falle handelt es sich um Fritz Neumann, einem Reporter, besser bekannt als Captain Berlin!

Das Hörspiel hat eine Gesamtlänge von knapp 55 Minuten. Man stösst auch auf alte Bekannte, so wird Dracula von Bela B. (Die Ärzte) gesprochen.

Wer den trievenden Sarkasmus und den Humor mag, kann sich das Hörspiel HIER BEIM WDR (befristet) downloaden. Natürlich kostenlos!

Tipp: wem das Hörspiel zusagt, sollte sich den Film „Captain Berlin vs. Hitler“ besorgen und reinschrauben. Das ist eine Lebenserfahrung 🙂

[Video] Isaac Asimovs Robotergesetze

Isaac Asimov hat vor mehr als siebzig Jahren, 1942, die bekannten drei Robotorgesetze aufgestellt. Hier kann man sich seine Visionen bildlich betrachten.

Die Robotergesetze:

  1. Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
  2. Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
  3. Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, so lange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.