[Rezension] The Man in the High Castle: Das Orakel vom Berge (Hörbuch, SciFi)

5. Februar 2018

© Argon-Verlag

Ich habe es irgendwie geschafft, den Hype um die Amazon-Serie zu verschlafen und so passt es mir gut in den Kram, dass ich mir für den Würfelhelden das Hörbuch genauer anhören durfte. Der klassische Beckenbauer passt hier mit „Schaun mer mal“ absolut nicht, also „Hörn mer mal“!

INHALT
Gesc/hickt gemacht. Der Autor und sein Erzähler geben uns die benötigten Informationen zu Setting und Handlung häppchenweise durch eine Vielzahl an Charakteren. Das ist toll gemacht, verlangt aber einiges an Aufmerksamkeit.

Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

[Rezi] Yoda ich bin! – Alles ich weiß!

2. April 2011

Autor: Tom Angleberger Verlag: Baumhaus-Verlag Preis: 12,99 €  Seiten: 147 Seiten + Bonus

von: knoedelchen

Was in vielen kleinen Kurzgeschichten erzählt wird ist die große Geschichte einer kleinen Fingerpuppe welche das Leben von ein paar befreundeten Schülern an der McQuarrie Mittelschule auf den Kopf stellt. Die Puppe, eine Yoda-Origami-Figur, gibt den Schülern Ratschläge für allen möglichen Situationen. Zur Vermeidung peinlicher Situationen, um Schulnoten zu verbessern, das angeschlagene Image wieder aufzumöbeln oder das Herz des Mädchens zu gewinnen in das sich einer der Freunde, verguckt hat.
Tommy versucht herauszufinden ob das Yoda-Orakel wirklich echt ist, oder nur einfach eine Origami-Fingerpuppe an der Hand des Außenseiters und „Spinners“ Dwight. Die Kurzgeschichten geben dabei einen Einblick in das Leben der Charaktere und erinnern den Leser sehr anschaulich daran wie es während der Schulzeit so gewesen ist. Dabei kann man sich des öfteren ein Lächeln nicht verkneifen denn das eine oder andere wird jeder schon mal in der einen oder anderen Art selbst erlebt haben.
Am Ende der Geschichte wird klar, das es eigentlich nicht um die Yoda-Fingerpuppe geht, sondern um die Entstehung der Freundschaft zwischen Dwight und Tommy. Dwight schafft es durch seine Yoda-Fingerpuppe und seine Ratschläge endlich vom Außenseiter zum angesagt Typen zu mutieren. Tommy schafft es mit Dwight’s Hilfe das Mädchen für das er seit dem ersten Tag an der Schule schwärmt endlich anzusprechen und für sich zu gewinnen.

Fazit: Das Buch im Hardcover Design hat genau die richtigen Abmessungen um sich damit vergnüglich auf die Couch zu fletzen und viel Lesevergnügen zu haben. Der Text ist in unterschiedlichen Schriftstielen gehalten, was den Eindruck erwecken soll, wirklich von unterschiedlichen Personen geschrieben und kommentiert worden zu sein. Auf den Seiten finden sich „Kellen’s“-Kritzeleien, die das ganze noch authentischer und spaßiger machen. Hier hat die Gestalterin des Buches Melissa Arnst wirklich großartige Arbeit geleistet. Und wer mal einen Rat von Yoda benötigt, auch dem wird geholfen, denn im Anhang befindet sich die sehr detaillierte Bastelanleitung zum Erstellen seines eigenen Origami-Yoda-Orakels.
Yoda ich bin! – Alles ich weiß! Ist eine wirklich großartige Idee von Tom Angleberger und eignet sich nicht nur zum eigenen Lesevergnügen sondern auch als ideales Geschenk für lesebegeisterte jeden Alters.
Und wie mein Origami-Yoda sagen würde.
„Selber lesen Du musst, dann Spaß Du wirst haben. Und erkennen Du wirst das, was erscheint verrückt, es ist nicht! – Die Macht, mit dir sein mögen!“