[Rezension] Deadpool – Kriminaltango (Comic, Superhelden)

13. November 2017

© Panini

Panini Comics lese ich schon seit langen, nicht nur weil ich Fan der Marvel Superhelden bin, sondern weil für mich Comics eine besondere Kunstform darstellen. Wo sonst ergänzen sich das geschriebene Wort und ansprechende Illustrationen so gut, wenn nicht bei Comics.

Wenn dann noch absolute Kulthelden aufeinandertreffen, dann ist das definitiv ein Grund sein Kopfkino damit zu beflimmern.

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[Rezension] The Team – Staffel 1 (TV Serie)

19. Mai 2015

Darsteller: Lars Mikkelsen, Jasmin Gerat,
Veerle Baetens, Carlos Leal, Nicholas Ofczarek
Studio: Edel Germany
Sprache: Deutsch
Format: DVD
Anzahl Discs: 4
FSK: 16
Laufzeit: 503 Minuten
Erschienen April 2015
EAN: 4029759102038

von: Quack-O-Naut

Wenn es um europäische Kriminalfilme und Serien geht, so haben neben den Engländern meist die skandinavischen Länder ein Händchen dafür, so war ich dieser Serie gegenüber nicht abgeneigt. Also Silberling in den Player und ab dafür.

Klappentext:
Kriminalität macht nicht an Grenzen Halt. Aus diesem Grund wurde ein Joint Investigation Team gegründet. Harald Bjørn (Lars Mikkelsen) aus Dänemark, Jackie Mueller (Jasmin Gerat) aus Deutschland und Alicia Verbeek (Veerle Baetens) aus Belgien ermitteln europaweit und bekommen es dabei mit Terrorismus, Drogen- und Waffenschmuggel, Korruption, Auftragsmorden und Menschenhandel zu tun.
Als in Dänemark, Deutschland und Belgien drei Frauen brutal und nach dem gleichen Muster ermordet werden, scheint schnell klar zu sein, dass es sich um denselben Täter handelt. Doch dann stellt das Team eine Verbindung zu einem vierten Mordfall her, der sechs Jahre zurückliegt. Und es sieht so aus, als stünden noch mehr Leben auf dem Spiel. Sehr viele mehr. Ihre Suche nach der abscheulichen Wahrheit führt sie in Abgründe von Tod und Zerstörung und fordert hohe persönliche Opfer.
Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der die Ermittler quer durch Europa führt und auf die Spur einer international weitverzweigten Verbrecherorganisation bringt.

Zum Inhalt:
Kurz aufeinander folgend, werden drei Prostituierte in Berlin, Antwerpen und Kopenhagen ermordet und zwar alle auf dieselbe Art und Weise. Für die Ermittlungsbehörden ist klar, dass es sich um einen Europa agierenden Serienmörder handeln muss. Um den Täter dingfest zu machen, stellt Interpol eine „Joint Investigation Team“ zusammen. Diese besteht aus dem dänischen Hauptkommissar Harald Bjørn (Lars Mikkelsen), der belgischen Ermittlerin Alicia Verbeek (Veerle Baetens) und der deutsche BKA Kommissarin Jackie Mueller (Jasmin Gerat). Nicht unbedingt die beste Zusammenstellung, denn Jackie Mueller und Harald Bjørn kennen sich mehr als nur von einem gemeinsamen Fall. Die beiden hatten ein Verhältnis vor einigen Jahren, was das jeweilige Privatleben der beiden belastet. Da bleiben Spannung und Ärger mit den Ehepartnern nicht aus, als diese vom erneuten Zusammentreffen und der engen Zusammenarbeit der Beiden erfahren. Aber auch Alicia Verbeeck hat es nicht einfach. Ihre Chefin ist korrupt, hält nichts von Verbeeck und setzt ihr eine Laus in Form eines verhassten Kollegen, der Frauen als Ermittler für einen Fehler hält, in den Pelz um sie zu sabotieren. Bei ihren Ermittlungen, die sie an verschiedene Lokationen in Europa führen, kommen die drei Ermittler dem international tätigen Verbrecher Marius Loukauskis auf die Spur. Der entpuppt sich im weiteren Verlauf als kriminelles Schwergewicht der ganz besonderen Art.

Mein Fazit:
Wenn ich am Anfang noch gedacht habe:“Yippi endlich mal eine geniale Idee, ein Ermittlerteam quer durch Europa ermitteln zu lassen und Schwung in das Genre zu bringen!“, ist genau der nicht vorhanden.
Die Handlung schaffte es einfach nicht wirklich Fahrt aufzunehmen, denn immer wenn das Ganze Fahrt aufnehmen sollte, war die Luft schwupps wieder raus und die Story lag mit einem Platten am Straßenrand und wartete auf den Pannendienst. Es gab keine Szene die ich als actionlastig bezeichnen könnte, höchstens als „nicht langwierig“. Die Phasen dazwischen wollte man mit dem Versuch nutzen, den Charakteren Tiefe und Leben einzuhauchen, doch das hat nicht funktioniert und meistens nur für Kopfschütteln gesorgt. Teils zu abstrus waren die Lebensgeschichten der Hauptdarsteller bzw. deren Angehörigen. So wirken die Charaktere auch nach der achten Folge noch immer Hölzern. Es gelang einfach nicht eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen. Wenngleich es sich bei den Hauptdarstellern um verdiente Schauspieler handelt, welche in anderen Produktionen geglänzt haben, so machten sie bei „The Team“ eher den Eindruck als wüssten sie nicht wie man eine Rolle zum Leben erweckt.
Was mich bei „The Team“ zudem geärgert hat, ist diese planlos wirkende Ermittlung. Die Spuren und Beweise fallen den Dreien eher zufällig in die Hände als durch logisch nachvollziehbare Ermittlungsarbeit. Dazu passt dann auch das unsere Ermittler, egal an welchem Ort sie sich gerade befinden, stets den besten Handyempfang haben, enorme Datenmengen in der Zeitspanne eines Wimpernschlags ausgetauscht werden können und ein Computer wie in Grimms Märchen alle Fragen beantworten kann, wenn man nur ein paar Bilder hochlädt und einmal die Maus hin und her bewegt. Da lässt der Realismus zu wünschen übrig. Da fühlt man sich in einer ansonsten sehr humorlosen Produktion, die nicht mal einen einzigen dummen Spruch beinhaltet, veralbert.
Was mich an „The Team“ aber wirklich genervt hat ist der Umstand, dass eine an sich wirklich sehr gute Idee, nämlich ein international besetztes Ermittlerteam einen in ganz Europa mordenden Irren auf die Fersen zu heften getötet wird. Die Grundidee hatte aus meiner Sicht großes Potenzial, welches leider verschenkt wurde. Da hilft es auch nicht den Bösewicht Marius Loukauskis zu einem Superschurken im Sinne eines „Ernst Stavro Blofeld“ zu stilisieren. Solche Super-Schurken sollte man besser James Bond überlassen.

Doch bei allem Gemecker hat „The Team“ auch seine guten Seiten. Zum einen wie eingangs erwähnt die sehr gute Grundidee, aus der was hätte werden können. Zum anderen die großartigen Aufnahmen von den Drehorten, gerade die Szenen in den Bergen wirken sehr beeindruckend.

Meine Wertung:
2 von 5 Schurken


[Rezension] Unmensch

29. April 2015

Autor: Sönke Hansen
Verlag: Amrun Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 198
Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-944729-57-2
Preis: 11,90 Euro

von: Moritz

Ganz schön trashiges Cover – ob der Inhalt da „mithalten“ kann?

Klappentext:
Dem Journalisten Mark Dorn bietet sich die einmalige Gelegenheit, einen Serienkiller auf der Jagd zu begleiten.

Doch die Sache eskaliert. Plötzlich klebt auch an Marks Händen Blut. Kann er den mordenden Unmenschen noch aufhalten? Will er es überhaupt?

Zum Inhalt:
Das wird echt ein Tanz auf der Rasierklinge, hier ein paar Takte zum Inhalt zu verlieren, ohne zu sehr zu spoilern, denn der Roman lebt (neben seinen äußerst fies und detailliert beschrieben Gewaltszenen) von den Überraschungen, die der Autor dem Leser in regelmäßigen Abständen um die Ohren haut.
Für mich war vor allem der regionale Anstrich witzig, so spielt ein Großteil der Geschichte in Koblenz, einmal geht es sogar nach Wolken, wohin ich von meinem Schreibtisch aus problemlos spucken kann. Leider werden hier mehr oder weniger stereotype Beschreibungen verwendet, das Lokalkolorit hätte ich mir viel weiter ausgewalzt gewünscht – zumal der Großraum Koblenz auf der Literatur was die überregionale Ebene angeht, ohnehin sträflich unterrepräsentiert ist.

Der Klappentext verrät es schon – wir verfolgen einen Reporter, der sich einem Serientäter, dem „Rächer“ anschließt, der diejenigen bestialisch hinrichtet, die den Mühlen des Gesetzes (scheinbar) zu Unrecht entkommen sind. Schon bei der ersten gewalttätigen Szene, in der zuerst ein Schäferhund und anschließend dessen Peiniger zu Tode gequält werden, habe ich überlegt, ob ich noch weiterlesen soll, aber spätestens bei der nächsten Tötungsszene war dann meine persönliche Ekeltoleranzgrenze bei Weitem übertroffen, ich will nichts von Penissen lesen, die wie Fleischwürdte aufgeschnitten werden. Sorry. Ich fand das Buch von den Personen und der Komposition her aber nicht übel und so war mein innerer Kompromiss die fiesen Stellen nur zu scannen und die eigentlich Handlung konzentriert zu verfolgen. Das klappte auch ganz gut und hat sich ausgezahlt, denn ich wurde für meinen Durchhaltewillen auf mehreren Ebenen belohnt, denn die Handlung entwickelt sich wirklich interessant und hinter der Hauptperson Mark Dorn steckt noch weit mehr, als man es sich träumen lässt. Okay, vielleicht hat der Background etwas viel Küchenpsychologie zu bieten, aber immerhin ist die Entwicklung unseres „Helden“ irgendwie nachvollziehbar.

Und um mal an anderer Front zu loben – das Korrektorat hat hier echt mal gute Arbeit geleistet und alles liest sich flüssig, wenn ich mal zwei Fehlerchen gefunden habe, ist das echt schon hoch gegriffen. Danke dafür, lieber Amrun-Verlag. Das ist gerade bei „den Kleinen“ nicht selbstverständlich.

Mein Fazit:
Puah! Echt schwer. Das Teil ist mal so gar nicht nach meinem Geschmack und ich habe die fiesen Folterszenen überblättert – Mimöschen das ich bin. Ginge es nur nach meinen Gusto, wären wir hier mit einem Punkt dabei und der wäre noch etwas hoch gegriffen. Allerdings ist der Roman von Aufbau, Schreibstil und den Überraschungsmomenten her alles andere als schlecht. Da wären vermutlich 4 Punkte angebracht – schließen wir in den unten stehenden Zeilen doch einfach einen Kompromiss.

Meine Wertung:
2,5 von 5 eklige Folterszenen


[Rezension] Die Furcht des Weisen 2

27. März 2015

Autor: Patrick Rothfuss
Verlag: Hobbit Presse / Klett-Kotta
Reihe: Die Königsmörder Chronik
Zweiter Tag/Teil 2
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 523
Erschienen: 2012
ISBN: 978-3-608-93926-2
Preis: 22,95 €

von: Moritz

Jaaaaa! Endlich darf ich weiterlesen! Leider habe ich nun das Ende der Fahnenstange erreicht und muss warten, bis Herr Rotfuß sich bequemt, die Reihe weiterzuschreiben…

Klappentext:
Erleben Sie, wie Kvothe im Feenreich der betörenden Felurian begegnet, die ihn durch ihre märchenhafte Schönheit fast willenlos macht. Nur durch eine List kann er sich aus ihren Armen befreien. Und sein Weg führt ihn weiter zu den stillen Kriegern der Adem, von denen er die hohe Kunst des Lethani erlernt und das Schwert Saicere verliehen bekommt. Mit ihm und einem von Felurian gewobenen Schattenmantel tritt er die Reise zurück zum Hof des mächtigen Maer an, doch unterwegs wartet entsetzliches Unheil auf ihn … Dieser 2. Teil des Nachfolgebands von »Der Name des Windes« steckt wieder voller neuer Geschichten und Ideen von Patrick. Der Band ist daher so umfangreich geworden, dass man ihn teilen musste in zwei Bände – »Die Furcht des Weisen 1« und »Die Furcht des Weisen 2«. Mit »Die Furcht des Weisen« legt Patrick Rothfuss den zweiten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte. 2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.

Zum Inhalt:
Tja, was soll ich schreiben, was der Klappentext nicht schon verrät? Kvothe sitzt immer noch in seinem Gasthaus und erzählt seinem Lehrling Bast und dem Chronisten was er in seinem bisherigen Leben so alles erlebt hat. Diese Rahmenhandlung kommt in diesem Band etwas kürzer als in den bisherigen, aber es gibt einige interessante Momente, die durchblicken lassen, dass wir da noch so die eine oder andere Überraschung zu erwarten haben. Selbst ich als Leser, der subtile Hinweise normalerweise nonchalant überliest, merke, dass da was im Busch ist.
In der eigentlichen Geschichte macht unser Magie-Schüler mal wieder so einiges durch – er verfällt der schönen Fee Felurian, trifft in der Feenwelt auf den Cthaeh (eine Wesenheit, die irgendwie alles weiß und scheinbar im negativsten Sinne manipulativ ist – Mädels, ich hab’s im Urin, auch an dieser Front wird uns noch so einiges erwarten), erlernt die Fechtkunst und Philosophie der Adem und kehrt zum Maer zurück, den er mehr oder weniger in Schimpf und Schande verlassen muss. Anschließend geht es wieder an die Universität, wo Kvothe seine Studien auf breitere Füße stellen will und – natürlich – trifft er mal wieder auf Denna, von der er ja im vergangenen Teil nicht sonderlich positiv auseinandergegangen war. Mit ihr läuft es wieder besser, aber irgendetwas steht immer noch zwischen ihnen und es heißt bald wieder Abschied nehmen…
Frauentechnisch läuft es also nicht optimal, aber immerhin nimmt Kvothes Macht immer mehr zu – wobei der Ruf, der ihm vorauseilt, gegenüber der Realität die Nase weit vorne hat. Ich glaube diese Ebene des Romans gefällt mir sogar noch mit am besten; der Mechanismus wie aus Realität und dem Stille-Post-Effekt noch zu Lebzeiten eine Legende geschmiedet wird funktioniert hervorragend.

Mein Fazit:
Toll! Diese Reihe ist eine echte Entdeckung! Ich war ja schon fast komplett weg von klassischer Fantasy, aber die Abenteuer von Kvothe rocken gewaltig. Der Held ist cool, aber nicht zu cool, um uninteressant zu werden, die Welt gefällt mir super und mitzuverfolgen wie der kleine Straßenjunge nach und nach zur Legende wird, unterhält einen mit jedem Wort. Auch die Hintergrundgeschichte kommt in diesem Band zwar sehr spärlich vor, aber man merkt doch deutlich, dass da noch etwas brodelt, was man zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht absehen kann…

Andere Rezensenten werfen gerade diesem zweiten Band Langatmigkeit vor, aber ich mag das. Rothfuss kann schön erzählen, warum soll ich ihm das verwehren. Klar könnte man straffer erzählen, aber da ich mich in jedem Moment gut unterhalten fühle, werde ich der letzte Sein, der da meckert.

Einzig und allein schade, dass ich mir den nächsten Band der Reihe nicht sofort organisieren kann, da er noch nicht erschienen ist. Also schreib schneller, Pat!

Meine Wertung:
5 von 5 Namen des Windes


[Rezension] Der Name des Windes (Die Königsmörder-Chronik Erster Tag)

27. Oktober 2014

Autor: Patrick Rothfuss
Verlag: Hobbit Presse – Klett Cotta
Reihe: Königsmörder-Chronik
Format: gebunden mit Schutzumschlag, 863 Seiten
Erschienen: 2008
ISBN 13: 978-3-608-93815-9

von: Moritz

Was für eine Schwarte! Ich lese zwar recht viel, aber solche Trümmer jenseits der 800 Seiten kommen mir dann doch nicht allzu oft vor die Flinte. Aber das Teil hier sieht schon mal gefällig aus, und – ich verrate an dieser Stelle nicht zu viel – liest sich auch äußerst gefällig.

Klappentext:
»Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen … und ein schüchterner Liebhaber.

Die Story:
Ein junges und talentiertes, aber sozial benachteiligtes Kerlchen wird an einer Magie-Akademie angenommen, findet schnell Freunde und auch Feinde (sowohl unter den Schülern, als auch unter den Profe… sorry … Meistern) baut viel Unsinn, wobei er sich aus schwereren Bestrafungen bis hin zum Ausschluss stets herauswieseln kann, erlebt aufgrund seines Könnens einen raketenhaften Aufstieg und tut sich schwer mit Mädchen.

Kommt euch bekannt vor? Mir auch, aber enben dieser Vergleich würde dem Roman nicht gerecht werden, denn von Sprache und Aufbau ist „Der Name des Windes“ doch deutlich erwachsener und die Internatshandlung und die Interaktion mit Freunden und Feinden steht nicht so explizit im Vordergrund. Vor allem wird hier viel mehr angedeutet. Es gibt nicht einen Bösen, der regelmäßig einmal pro Band auftaucht und besiegt wird, sondern unser Held Kvothe steht vor unzähligen Gefahren und beginnt gemeinsam mit dem Leser die Welt immer weiter zu erforschen und zu verstehen, wobei es immer noch etliche große und kleine Geheimnisse gibt, die er bisher nicht ergründen konnte – allen voran das Geheimnis um die Existenz der Chandrian, einer mysteriösen Gruppe, die eigentlich nur in uralten Geschichten existieren, die aber allem Anschein nach Kvothes Sippe ausgelöscht haben.

Aber ich sollte mit dem Anfang beginnen, denn Rothfuss nimmt sich erstmal knapp 100 Seiten Zeit, um eine Rahmenhandlung um den alten Wirt Kote zu weben, der einem Chronisten seine Geschichte erzählt. Und auch diese Rahmenhandlung hat es in sich und ist nicht so „geradeaus“ wie man zu Beginn denkt. Auch hier wird es in folgenden Bänden noch einiges aufzuklären geben.

Aber zurück zur erzählten Haupthandlung:

Wir erfahren alles über den jungen Kvothe, der behütet in einer Sippe reisender Schauspieler und Artisten aufwächst. Diese werden, als der Junge gerade mal 10 Jahre alt ist, abgeschlachtet und er lässt sich jahrelang am Boden zerstört durch die Bettlerszene von Tarbean treiben, bevor er sich am Arkanum einschreibt.

Die Suche nach den Chandrian, die seiner Meinung nach seine Eltern getötet haben, die aber jeder „normale Mensch“ in das Reich der Mythen und Legenden verbannt, ist die Hauptmotivation von Kvothe – selbst sein kompliziertes „Nicht“-Liebesleben mit Denna hält ihn nicht davon ab, alles stehen und liegen zu lassen und sofort an einen Ort zu eilen, an dem die Chandrian scheinbar eine gesamte Hochzeitsgesellschaft ausgelöscht haben. Passenderweise ist aber auch Denna dort und so machen sich die beiden gemeinsam auf die Spurensuche, setzen zwischendurch kurzerhand einen Drachen unter Drogen und Kvothe gelingt es, ein ganzes Dorf vor dem „Ungetüm“ zu retten. Die Anführungsstriche sind sehr bewusst gesetzt, denn wie bei so vielen Elementen von Rothfuss‘ Fantasywelt ist nicht alles so, wie es die Erwartungen des Lesers voraussetzen, selbst die Drachen, die absoluten Klassiker des Fantasy-Genres sind hier mit einem Twist versehen.

Das Setting:
Wir haben es hier mit einer mittelalterlichen Welt zu tun, in der Magie durchaus ihren Platz hat, aber im alltäglichen Leben eigentlich kaum stattfindet. Insgesamt gibt es zwar von der Stimmung her Lichtblicke, aber die eigentliche Grundstimmung ist doch durchgehend düster und mysteriöse – überall lauern Gefahren, auf die man (sowohl als Romanheld als auch als Leser) nicht gefasst war.

Hauptort der Handlung in diesem ersten Teil der Serie ist das Arkanum, die Magier-Akademie in Imre. Hier etabliert sich der bettelarme Junge als intelligenter Tausendsassa, der mit seinem gewaltigen musikalischen Talent auch außerhalb der Universitätsmauern, in den Kneipen von Imre, Erfolge feiert. Auch Imre mit seinen Kneipen und Pfandleihern ist eine tolle Spielwiese für den Autoren, der hier ein Geheimnis um das nächste weben kann.

Die Charaktere:
Seien wir mal ehrlich – in der erzählten Haupthandlung gibt es nur zwei wichtige Personen, Kvothe und Denna, alle anderen sind mehr oder weniger interessante und wichtige Statisten.

Die beiden, auf die es ankommt, sind aber dafür umso interessanter, Kvothe entwickelt sich im Laufe der Handlung mehrfach vom aufgeweckten Spross einer reisenden Schaustellertruppe über einen desillusionierten Straßenjungen hin zum wagemutigen Akademiemitglied, der

Und Denna wird, indem gezeigt wird, wie schwer sie zu beschreiben ist, ganz hervorragend beschrieben: attraktiv, klug und vor allem eines – geheimnisvoll. Auch am Ende des Romans habe ich nicht die geringste Ahnung was es mit ihr auf sich hat und wie es mit ihr und Kvothe weitergeht. Verdammt – her mit dem nächsten Teil der Reihe!

Naja, ich gebe es zu – ich wüsste doch gerne, was aus dem Arkanisten Ben, der Kvothe während seiner Zeit in seiner Familie gelehrt hat und dem alten Geschichtenerzähler Skarpi, der von der „Inquisition“ geschnappt wird, wurde. Die beiden scheinen mir irgendwie wichtig zu sein, erscheinen aber nach ihren kurzen, aber intensiven Auftritten, nicht mehr.

In der Rahmenhandlung haben wir Kote, den „alten“ Kvothe, der sich scheinbar aufgegeben hat und mittlerweile ein Gasthaus im Nirgendwo betreibt, sowie seinen Lehrling, auf dessen Handlungen man sich auch keinen Reim machen kann und den „Chronisten“ – auch der verbirgt, glaube ich, mehr, als es bisher den Anschein hat. Los! Ich will wissen wie es weitergeht.

Mein Fazit:
Super! Habe mich lange nicht mehr so interessiert durch einen Fantasy-Roman gepflügt. Der Hauptcharakter ist schön hintergründig, die Unterbrechungen durch die Rahmenhandlung sind an den richtigen Stellen,

Man merkt schon an der Länge der drei Abschnitte meiner völlig unzureichenden Besprechung, dass hier (neben Kvothe natürlich) die Handlung der eigentliche Star des Romans ist. Es ist immer etwas los, man erfährt immer etwas Neues und Ungewöhnliches und ist immer gespannt, was denn nun als nächstes geschehen wird.

Meine Wertung:
5 von 5 Punkte für Hufflepuff


[Hörspiel-Rezension] Die Elfen (komplette Serie)

24. Oktober 2014

Autor: Bernhard Hennen
Verlag: Folgenreich Verlag
Format: 11 CDs (Gesamtreihe)
Sprecher: Helmut Krauss, Ranja Bonalana, Patrick Bach, Bernd Rumpf, Luise Lunow, Helmut Zierl u.v.m.

von: QuackONaut

Man kann sich viele „Die …“ Bücher zulegen, oder man greift bei „Die Elfen“ auf die Hörspielserie zurück. Das ganze gibt es nun als 11 teilige Serie. Diese habe ich meinen Gehörgängen verordnet. Was dabei auf mich einprasselt, lest selbst.

Zum Inhalt:

1 – Der Untergang von Vahan Calyd – EAN: 602527772875
Die Elfen 01 - Der Untergang von Vahan CalydAlle 28 Jahre findet das Fest-der-Lichter statt. Einem Fest bei dem neben den Fürsten der Albenmark auch Emerell die Königin anwesend ist. Bei dieser Gelegenheit erneuern die Fürsten ihren Treueschwur indem sie die Elfenkönigin erneut zur Trägerin des Schwanenreifs, der Albenkrone, bestimmen.
Ollowain, der Schwertmeister der Königin, ist besorgt um seine Herrin, denn er ist davon überzeugt das ein Verräter die Gelegenheit nutzen wird um einen Anschlag auf sie, Emerelle zu verüben. Denn nur heute kann sofort ein neuer Herrscher bestimmt werden. Auch Emerelle welche die Fähigkeit besitzt in einer silbernen Schale die Zukunft zu sehen, hat die Anzeichen einer Gefahr gesehen und Vorkehrungen getroffen, auch wenn sie dies nicht einmal ihrem Schwertmeister gegenüber zugibt.
Doch die Gefahr kommt nicht in Form eines Attentäters, denn bevor dieser zuschlagen kann, wird die Hafenstadt Vahan Calyd, in der das Fest-der-Lichter gefeiert wird, von einer Flotte der Trolle angegriffen. Die Trolle, die einst die Snaiwamark innerhalb der Albenmark bewohnten, wurden vor Jahrzehnten von Emerelle an einen Finsternen Ort verbannt. Nun sinnen sie auf Rache. Sie wollen ihre alte Heimat zurückerobern und sich an Emerelle und den Elfen, für ihre Verbannung, rächen.
Nur knapp und nur mit einer List bei der sich einer der treuesten Gefolgsleuten der Königin opfert um die Trolle abzulenken, gelingt es Ollowain und ein paar Getreuen, die schwer verletzte Emerelle vor den Trollen zu retten. Auf Umwegen, um der Verfolgung durch die Trolle zu entgehen, bringen sie Emerelle nach Firnstayn, einer Stadt in der Welt der Menschen. Ihre Absicht ist es sie dort zu verstecken und mit Hilfe der Menschen eine Gegenoffensive zu starten. Nur die Pfeile der Maurawan und die Waffen aus den Schmieden der Menschen, können die dicke Haut der Trolle durchdringen und sie töten.

2 – Firnstayns Kinder – EAN: 602527772882
Die Elfen 02 - Firnstayns KinderAlfadas Mandredson, Jarl des Dorfes Firnstayn, wird von seinem alten Freund Ollowain aufgesucht. Dieser bittet ihn um Hilfe für Königin und Volk. Für Alfadas, der selbst unter den Elfen aufgewachsen ist und von Ollowain in der Kunst des Kampfes ausgebildet wurde, ist es selbstverständlich seinem Freund zu helfen. Er beschließt den König in Honingswald aufzusuchen um von ihn eine Armee in Kampf gegen die Trolle in Albenmark unterstellt zu bekommen. Der König reist nach Firnstayn um mit der Königen zu sprechen. Dieser wittert seine Chance Alfadas und alle die dem Anspruch seinen Sohnes auf den Trohn gefährlich werden könnten loszuwerden. Er unterstellt ihm die tüchtigsten Männer, all jede die das Land besser regieren könnten als sein Sohn, in der Hoffnung das sie alle den Tod finden. Alfadas, erpresst er mit der Sicherheit dessen Familie. Sollte Alfadas in der Albenmark bleiben, wird seine Familie in Sicherheit sein. Sollte er jedoch zurück kommen, würde der König nicht zögern sie zu töten um Alfadas zu strafen.
In der Zwischenzeit reist Ollowain zusammen mit Lyndwyn nach Phylangan um dort das Kommando zu übernehmen und die Festung auf den Angriff der Trolle vorzubereiten. Sein Vater will ihm das Kommando jedoch nicht überlassen. Es gelingt Lyndwyn ihn zu überzeugen ihr das Kommando anzuvertrauen. Alfadas reist mit seinen Truppen durch einen Albenstern, einem Punkt an dem sich die Albenpfade kreuzen. Mit Hilfe dieser Pfade ist es möglich enorme Distanzen in kürzester Zeit zu überbrücken. Doch nicht alle Menschen schaffen es durch die Pfade nach Albenmark. Denn die Trollschamanin Skanga hat zwei gefährliche Kreaturen, die Shi-Hadan, durch die Verbindung zweier Elfenseelen und den Schattenwesen Yingiz erschaffen und sie den Menschen entgegen geschickt. Diese reißen einige der Angehörige der Truppen von den Pfaden in den Tod.
In Albenmark angekommen, wartet auch schon ein erstes Zusammentreffen mit den Elfen auf das Heer der Menschen. Der Anführer der Elfen, bittet Alfadas direkt um seine Hilfe, denn ein Trek mit Frauen und Kindern droht von einer kleinen Gruppe Trolle dahingemetzelt zu werden. Unter den Flüchtlingen befinden sich die Frau und Kinder des Elfenfürsten. Es gelingt ihnen die Trolle zu töten, doch der Trek wurde bereits angegriffen und es hat viele Opfer gegeben. Unter den Opfern ist auch die Familie des Elfenfürsten, doch damit nicht genug der schlechten Kunde. Die Trollgruppe die dem Heer einen erbitterten Kampf geliefert hat war nur eine Vorhut. Der Großteil der Troll-Streitmacht hat ganz in der Nähe ein Lager errichtet.

3 – Königstein – EAN: 602527772899
Die Elfen 03 - KönigsteinOrgrim der Rudelführer der Trolle erweist sich als geschickter Kriegsherr, denn während seine Troll-Truppen die Menschen nur zu gerne angreifen möchten, befiehlt er abzuwarten um die Menschen aus einer überlegenden Position heraus anzugreifen. Alfadas bleibt nichts anderes übrig als den Rückzug anzuordnen um das Abschlachten seiner Truppen zu verhindern. Durch den Rückzug sind seine Truppen demotiviert und davon überzeugt eine Niederlage eingefahren zu haben. Lambi, der sich als echter Freund Alfadas entpuppt, muntert die Truppen wieder auf und wandelt den Rückzug in den Augen der Truppen in einen Sieg, denn nur wenn die Truppen hinter Alfadas stehen, haben sie eine Chance zu überleben.
Doch Alfadas hat noch ein anderes Problem. Während des Kampfes hat er Egil Horsason, den Sohn Königs Horsa, entdeckt. Dieser wollte nicht tatenlos mit ansehen wie sein Vater diese Männer in den sicheren Tod schickt. Alfadas befiehlt ihm sich bedeckt zu halten, seine wahre Identität niemanden zu offenbaren und bei den Schäfern, abseits des Kampfes zu bleiben.
Alfadas erreicht mit seinen Truppen und den Centauren die Festung Phylangan um den Elfen zu helfen die Festung zu verteidigen. Leider erweist sich Landuran, Ollowains Vater, als sehr überheblich in Bezug auf die Menschen und Centauren und will die Vorschläge Alfadas, zur Verteidigung der Festung, überhaupt nicht in Erwägung ziehen.
Durch einen der Shi-Hadan gelingt es den Trollen den Schwachpunkt in der Verteidigung von Phylangan zu finden; – Den Albenstern der direkt in die große Halle führt.
Alfadas setzt seinen Plan um und greift mit Hilfe der Eissegler das Lager der Trolle an und richtet ein Blutbad unter den Feinden an. Doch einer der Eissegler, auf dem sich Egil befindet, kentert durch einen Navigationsfehler. Die Besatzung des Eisseglers wird von den Trollen eingekesselt, Selvina und Egil geraten in Gefahr. Um Selvina zu retten opfert sich Egil indem er sich den Trollen entgegenstellt und mit seinem letzten Atemzug den Namen Alfadas des Trollen entgegen speit. Auch wenn der Einsatz der Eissegler, das Heer der Trolle um über hundert Feinde dezimiert hat, ist der Verlust einer Besatzung und die verbliebene Übermacht der Trolle niederschmetternd.
Wieder in der Festung angekommen, macht sich Ollowain auf die Suche nach Lyndwyn, welche seit einigen Tagen verschwunden ist. Bei seiner Wanderung durch die Katakomben von Phylangan entdeckt er eine Halle mit einigen Elfenpriester und Lyndwyn. Dort wird ihm offenbart das Phylangan auf einem Vulkan errichtet wurde. Die Hitze aus dem Vulkan wird über ein System von Wasserleitungen in der Festung verteilt um zu heizen. Lyndwyn und die anderen Magier in Phylangan sind wichtig um das Feuer zu zähmen. Auch wenn Ollowain sich damit nicht abfinden mag, hat er andere Probleme, denn einige der Kobolde, die den Elfen dienen, wurden ermordet.
Alfadas warnt davor, das der Albenpfad, der zur Himmelshalle direkt in Phylangan führt, eine Gefahr darstellt. Landuran, in seiner Überheblichkeit nicht davon Überzeugt das Trolle dazu in der Lage sind, ignoriert die Warnung. Der Angriff der Trolle lässt nicht lange auf sich warten. Alfadas und Ollowain sehen ihre Befürchtung bestätigt, als die Trolle durch die Himmelshalle in die Festung eindringen. Zunächst sieht es noch so aus, als könne die Festung gehalten werden, doch die Trolle können die Tore zur Stadt öffnen, so dass deren Verstärkungen die Festung überrennen.
Ollowain und Alfadas verschaffen den Flüchtenden so viel Zeit wie möglich, wohl wissend das dies ihren eigenen Tod bedeuten wird. Ollowain hohlt Lyndwyn aus dem Katakomben heraus, wodurch der Banzauber des Vulkans gelöst wird und der Vulkan ausbricht. Ollowain und Lyndwyn gelingt es mit Hilfe eines Schlitten im letzten Moment aus der Festung zu flüchten. Als Ollowain, der bei der Flucht schwer verletzt und von Lyndwyn geheilt wurde, Ohnmächtig wird, stellt sich Lyndwyn den Trollen, um Ollowain die Flucht zu ermöglichen. Sie wird von den Trollen gefoltert und verhört.

4 – Der Fluch des Schicksalswebers – EAN: 602527772905
Die Elfen 04 - Der Fluch des SchicksalswebersAlfadas, der inzwischen wieder in seiner Heimat angekommen ist, macht sich in Begleitung von Lambi und Selvina auf den Weg nach Firnstayn. Dort angekommen muss er feststellen das sein Haus verwüstet wurde. In den Trümmern findet er den schwerverletzten Onkel seiner Frau, Ole. Dieser berichtet ihm was sich zugetragen hat.
Asla, Ulric und Gundar, der Dorfpriester, sitzen beim Abendessen, als Ole, Asla’s Onkel verwundet ins Haus stolpert. Er berichtet von einem riesigen Wolf, der seine Hunde getötet und ihn angegriffen hat. Gundar will der Sache auf den Grund gehen und macht sich auf den Weg zu Ole’s Haus. Auf dem Weg dorthin merkt er das er von Ulric, der Sohn Aslas, verfolgt wird. Dieser hat sich, ohne das Wissen seiner Mutter, aus dem Haus geschlichen um Gundar zu begleiten. Auf ihrem Weg kommen die beiden bei Torfins vorbei, wo sie dem Wolfs-Pferd, einem der beiden Shi-Handan, begegnen. Gerade als sie die kleine Halgarth finden werden sie vom dem Untier angegriffen. Ihr Schicksal scheint besiegelt, doch plötzlich lässt das Monstrum von ihnen ab. Halgahrt hält in den Händen ein eisernes Kettenhemd auf dem eine Spinne, das Zeichen Luths, befindet. Sie nehmen das Kettenhemd und Asla mit und brechen auf um die anderen zu warnen. Auf dem Weg nach Hause ist Gundar gezwungen Halgahrt und das schwere Kettenhemd zu tragen. Plötzlich hört er die Stimme Luths die ihm den Namen des Shi-Handan (Wahelmin) verrät. Gerade noch rechtzeitig erreichen sie die Hütte, wo der Shi-Handan, gerade Asla, Ole und den wenige Minuten vorher eingetroffenen Calf angreift. Gundar, bringt das Untier durch die Nennung seines Namens vom Angriff ab. Durch sein hohes Alter und den Strapazen des Rückwegs geschwächt, versagt sein Herz.
Nachdem sie Gundar beerdigt haben machen sich Calf und Asla mit den Kindern, dem verwundeten Ole und allen anderen aus dem Dorf auf den Weg nach Honingswald. Dort kauft Asla mehrere Schlitten und versucht die Bewohner vor den Trollen zu warnen. Der dortige Jahrl will aber nichts von den Trollen wissen und vertreibt Asla und ihr Gefolge aus der Stadt. In der darauf folgenden Nacht, sehen Asla und die Anderen in der Ferne hinter sich, die brennende Stadt. Die Trolle sind ihnen auf der Spur und es kommt zu einem Kampf bei dem nicht nur viele der Flüchtenden ihr Leben lassen müssen, sondern auch Halgarth und Ulric verloren gehen. Mit einer List gelingt es dem schwer verletzten Ole den Shi-Handan in eine Falle zu locken und zu töten. Die Pferde bringen ihn zurück nach Firnstayn, wo er sich in das Haus von Alfadas schleppt und wenige Stunden später von ihm gefunden wird und ihm berichtet.
Als Asla erfährt das die Kinder verloren gegangen sind, ist sie fest entschlossen sie zu suchen, wird aber von den anderen die den Kindern keine Überlebenschance einräumen davon abgehalten. Sie fliehen zu einem Dorf in den Bergen um sich dort zu verschanzen. Doch die Trolle sind ihnen auf der Spur.

5 – Elfenwinter – EAN: 602527772912
Die Elfen 05 - ElfenwinterDie Flüchtlinge aus Firnstayn sind in Sonnenberg angekommen, wo sie sich zusammen mit den Bewohnern so gut es geht zur Wehr setzen. Die erste Angriffswelle können sie erfolgreich zurückschlagen. Die Trolle müssen sich zurückziehen. Calf gesteht Asla seine Liebe, und auch Asla hegt Gefühle für den Fischer. Doch ihnen ist klar das es nicht lange dauern wird, bis die Trolle die Palisaden überrennen und Sonnenberg dem Erdboden gleich machen. Die Trolle planen mit Rammböcken die Palisaden niederzureißen und die Menschen abzuschlachten.
Ulric der gesehen hat wie Halgarth vom Schlitten gefallen ist, sie aber nicht mehr rechtzeitig festhalten konnte, ist ihr nachgesprungen und hat sich unter den Leichen versteckt. Im Schutz der Dunkelheit schleicht er sich in das Lager der Trolle um Halgarth, die als Abendessen zubereitet werden soll, zu befreien. Es gelingt ihm und gemeinsam fliehen die beiden.
Währenddessen machen sich Reiter von Sonnenberg aus auf den Weg um Hilfe zu suchen. Sollte es noch Truppen des Königs geben, so müssen diese in Sonnenberg zusammengezogen werden um die Trolle aufzuhalten. Asla und Calf kommen sich immer näher, zumal Asla felsenfest davon überzeugt ist das Alfadas im Land der Elfen den Tod gefunden hat. Gerade als die beiden das Bett teilen wollen greifen die Trolle erneut an.
Ulric und Halgarth werden von einem Troll verfolgt. Blut, der Hund des Knaben, rennt in Richtung des Trolls um ihn abzulenken damit die Kinder fliehen können. Plötzlich hört Ulric eine Stimme die ihm einen Fluchtweg und ein sicheres Versteck verrät. Es ist der Geist Gundar’s der im Auftrag von Luth dem Schicksalsweber gekommen ist um den beiden zu helfen. Die beiden tun was ihnen gesagt wird und gelangen in eine Höhle wo sie die Überreste eines Ritters finden der sich als ein lang verschollener König entpuppt. Plötzlich taucht der Troll in der Höhle auf und Ulric ergreift das Schwert des toten Ritter um Hagarth zu schützen. Er tötet den Troll.
Alfadas und seine Leute werden von zwei der Reiter aus Sonnenberg gefunden und über die Lage informiert. Sofort macht er sich mit seinen Leuten auf den Weg zur Festung um den Bewohnern von Sonnenberg beizustehen.
Gerade als die Trolle die zweite Befestigung durchbrechen erwacht die Elfenkönigen und beschließt sich den Trollen zu stellen. Sie verlangt von den Trollen im Austausch für ihre Kooperation, dass den Menschen in Sonnenberg kein Haar gekrümmt wird. Orgrim willigt ein, doch Branbart denkt nicht daran sich an das gegebenen Wort zu halten. In einer letzten verzweifelten Schlacht lösen die letzten Verteidiger Sonnenbergs eine Lawine aus um die Trolle mit in den Tod zu reißen, während die Bewohner Sonnenberg sowie Asla und Calf fliehen.
Als Alfadas die Trümmer von Sonnenbergs erreichen greifen sie die Trolle an und erhalten im letzten Moment die rettende Unterstützung durch die Maurawan. Mit seinem letzten Atemzug erklärt der Rudelführer der Trolle, dass Alfadas Frau aufgespürt und getötet wurde, nicht wissend das Orgrim sein Wort gehalten und sie und die Flüchtlinge hat ziehen lassen.
Ulric und Halgarth haben nichts zu essen und das letzte bisschen Treibholz das in der Höhle lag ist bald aufgebraucht. Sie beschließen die Höhle zu verlassen um draußen ihre Chance zu suchen. Doch beim Versuch durch den unter Wasser liegenden Eingang nach draußen zu tauchen, geraten die beiden unter die Eisdecken, ihre Lungen füllen sich mit Wasser und sie ertrinken. Nur kurze Zeit später werden die beiden von Alfadas und Blut, der die Spur der Kinder aufgenommen hat gefunden. Emerelle, welche spürt dass die Kinder noch nicht lange tot sind, gelingt es die beiden wieder ins Leben zurück zu holen.

6 – Die goldenen Pfade – EAN: 602537253944
Die Elfen 06- Die goldenen PfadeDie Trolle, noch immer vom Ziel besessen die Elfen zu vernichten, schmieden einen weiteren Plan um Emerelle die Königin der Elfen und Herrscherin der Albenmark zu stürzen. Sie wollen über die Albenfade direkt in die Burg der Königin im Herzland eindringen, so wie sie es bereits bei Phylangan gemacht haben. Emerelle die dieses in der silbernen Schale vorhergesehen hat, zerstört den betreffenden Pfad als die Branbart und Skanga ihre Truppen über den Pfad führen. Das Tor zur Burg ist verschlossen, viele der Troll-Truppen sind verloren und in letzter Sekunde gelingt es Skanga sich und den Trollkönig durch einen Albenstern zu retten. Skanga muss jedoch erkennen das der Verstand des Trollkönigs bereits von den Yingis, die abseits der Albenpfade im Nichts leben, zerstört wurde. Sie tötet ihn, damit er mit gesundem Geist reinkaniert und sie das Herr der Trolle anführen kann. Der Angriff der Trolle wurde zwar zurückgeschlagen, aber die Zerstörung des Pfades hat unberechenbare Folgen. Zu spät muss Emerelle erkennen, dass die Pfade nicht nur Verbindungen zwischen Punkten ihrer Welt, sondern vielmehr einen Schutz gegen die unheimlichen Yingiz darstellen. Bei der Zerstörung des Pfades, haben es einige dieser Schattenwesen geschafft in die Albenmark einzudringen und bringen Tod und Verderben.

7 – Die Bibliothek von Iskendria – EAN: 602537253968
Die Elfen 07 - Die Bibliothek von Iskendria Emerelle muss erkennen das sie einen verhängnisvollen Fehler gemacht hat. Die Yingis durchstreifen das Herzland und schicken sich an alles Leben ins verderben zu reißen. Nicht in der Lage direkt gegen die Schattenwesen kämpfen zu können, ersinnt sie einen neuen Plan. Ollowain und eine Lutin namens Ganga, die Emerelle einst an ihrem Hof aufgenommen hat, sollen zur Bibliothek von Iskendria reisen um Informationen über die Yingiz zu finden. Emerelle weiß, dass sie die Yingiz nur mit Wissen und Magie besiegen kann. Ollowain und Ganga begeben sich auf den Weg zur Bibliothek, dort angekommen machen sie sich daran die dringend benötigten Informationen zu finden. In einem besonderen Raum der Bibliothek, begegnen sie einem ganz besönderen Hüter. Dieser will mehr über die Schlacht von Phylangan erfahren und treib Ollowain durch seine ständigen Nachfragen über die Schlacht und den Tod Lyndwyn’s an den Rand des Wahnsinns. Ganda, die sich als Lutin, als Diebin, nicht an die Regeln der Hüter hält spioniert herum und kommt hinter das Spiel des üblen Hüters, sie rettet Ollowain und stiehlt das Buch mit den benötigten Informationen. Wohl wissend, das die Hüter jeden Dieb mit dem Tode bestrafen. Bei ihrer Flucht kommt Ganfa hinter die wahre Identität des Hüters, der in Wahrheit einer der für Tod gehaltenen Devanthar ist. Diese Demonen habend die Fähigkeit die Identität jedes anderen anzunehmen. Zu Spät muss Ganfa feststellen, dass der Elbenstern durch den sie zu entkommen versuchen eine Falle ist.

8 – Die Schlacht am Mordstein – EAN: 602537390281
Die Elfen 08 - Die Schlacht am Mordstein Durch einen Zeitzauber, kommen die beiden erst 15 Jahre später aus dem Netzwerk der Albenpfade heraus.
Während dieser 15 Jahre haben die Yingiz im Herzland gewütet. Es ist verdorrt, trostlos und die Bewohner die nicht zum Opfer der Yingiz wurden, haben sich in andere Regionen der Albenmark zurückgezogen. Orgrim, der die Reinkarnation des Herrschers der Nachtzinne ist, herrscht als Herzog über die Nachtzinne und lebt in Frieden mit den Menschen. Alfadas ist inzwischen König der Menschen und hält sich an das Friedensabkommen, dass er mit Orgrim ausgehandelt hat.
Skanga marschiert mit den Trollen in die Welt der Menschen um dort Orgrim als Rudelführer im Kampf gegen die Elfen zu gewinnen, doch dieser lehnt ab und beteuert sich an das Friedensabkommen mit den Menschen unbedingt halten zu wollen. Bedingt durch ihre Biologie konnten die Trolle in den letzten 15 Jahre die Verluste aus den Schlachten mit den Elfen und Menschen wieder ausgleichen und streben nun erneut an, die Albenmark zu erobern.
Ganda der vom Devanthar eine ihrer Hände abgeschlagen wurde, wird von Ollowain bei einer Lutin-Zauberweberin zurückgelassen damit sie sich dort von ihren Verletzungen erholen kann. Er selbst nimmt das gestohlene Buch an sich und macht sich auf den Weg zu Emerelles Burg um ihr die dringend benötigten Informationen zu bringen. Um Ganda vor den Folgen ihrer Tat zu schützen, erklärt er Emerelle das er für den Diebstahl des Buches verantwortlich ist. Emerelle, die einst den Hütern der Bibliothek zugesichert hat, jeden Dieb auszuliefern, schickt Ollowain daraufhin auf das Schlachtfeld in den Kampf mit den Trollen um das Kommando über die Truppen zu übernehmen und ehrenvoll im Kampf zu sterben. Auf seinem Weg zum Schlachtfeld trifft Ollowain auf Melvin den Sohn von Alfardas und Selvina, der bei Wölfen aufgewachsen ist und sich in die Frau eines Elfenfürsten verliebt hat. Als dieser von den Wachen des Elfenfürsten eingesperrt werden soll, greift Ollowain ein und unterstellt Melvin seinem Kommando.
Ollowain hat Ganda ausrichten lassen, sie solle sich vom Herzland fernhalten oder er würde sie töten. Eine List um sie in Sicherheit zu bringen, denn er will nicht, dass sie ihm in den Kampf folgt. Sie schließt sich wieder den Rotmützen an, einer Untergrundorganisation, die das Ziel hat die Herrschaft der Elfen zu stürzen und dafür zu sorgen das alle Lebewesen Albenmarks gleichgestellt sind.
Als Railef, einer der Hüter, Emerelle aufsucht um Ollowain ausliefern zu lassen, zögert sie das ganze hinaus, nicht zuletzt um Zeit zu haben das Buch zu studieren, das ihr Bruder vor Jahrhunderten geschrieben hat.
Im Windland angekommen, schmiedet Ollowain einen Plan um die Trolle anzugreifen, wohl weißlich das seine Kriegspläne verraten wurden. Doch er hat eine List in der List ersonnenen um den Verrat an ihm in eine Möglichkeit zu wandeln die Trolle anzugreifen. Er greift an und sein Plan scheint aufzugehen. Überrascht von Angriff rennen die Trolle kopflos umher und bieten ein leichtes Ziel für die Krieger Ollowains die unter den Trollen ein Massaker anrichten.
Ollowain ist fest entschlossen Skanga zu töten und den Krieg zu beenden und greift mit Kailen (Tochter des Alfads) und dem Centauer Oyremedis die Trollgruppe um Skanga an. Kailen und Oyremedis werden verletzt und um deren Leben zu retten und den Befehl seiner Königin, auf dem Schlachtfeld ehrenhaft zu sterben, bietet Ollowain sein Leben im Austausch gegen das Leben seiner Gefährten. Skanga geht auf den Handel ein und Ollowain wird getötet.
Alvias, einer der Vertrauten von Königin Emerelle der den Auftrag bekommen hat einen Brief an Ollowain zu überbringen und nur ihm persönlich auszuhändigen trifft zu spät auf dem Schlachtfeld ein. In dem Brief, ruft Emerelle ihren geliebten Ollowain zu sich und bittet ihn um Verzeichnung und äußert ihren Wunsch das er leben soll.

9 – Tod in der Nachtzinne – EAN: 602537390298
Die Elfen 09 - Tod in der Nachtzinne Ulric Alfadasson, der die Zerstörung und den Wiederaufbau von Sonnenberg miterlebt hat, wurde als Kind von den anderen Kindern des Dorfs gemieden, da er und seine Freundin Halgarth von den Toten wieder auferstanden sind. Als er an einem Tag von anderen Jungen angegriffen wird, geht ein Fremder, blau gewandeter Mann dazwischen und schenkt Ulric drei Puppen. Die drei stellen Blut, Halgarth und Ulric selbst da. Der Fremde erzählt davon das diese Puppen ein Geschenk seines Gottes Tjuret waren. Der Fremde geht und gibt Ulric den Hinweis das die drei Puppen etwas beinhaltet, dass für die drei bestimmt seinen. Ulric untersucht die Puppen und findet am Rücken einer jeden einen Faden. Ulric glaubt das es die Lebensfade von ihm, Halgarth und Blut sind. Da der Faden Bluts nur geringfügig kürzer ist, glaubt Ulric das Halgarth und er kurz nach Blut sterben werden.
Jahre später (Zeit um die Schlacht im Windland) lässt König Alfadas eine Burg bauen um die Trolle von der restlichen Menschenwelt abzuschneiden. Skanga reist an um Orgrim erneut für den Kampf gegen die Elfen zu gewinnen, doch Orgrim achtet den Frieden mit den Menschen weiterhin und weist Skanga ab.
Elowin ein Elfe, übernimmt das Kommando über das Heer der Elfen. Doch auch wenn er ein kühler Stratege ist, schafft er es nicht die Herzen der Truppen für sich zu gewinnen und so kommt es zu einem Bruch zwischen ihm und Melvin, der ihn als Befehlshaber nicht akzeptiert und nach Ollowain sucht.
Ganda die durch einen Elbenstern direkt in die Schlacht versetzt wird und nur knapp dem Tod entrinnt, sammelt nach dem Abzug der beiden Heere das Schlachtfeld und findet das Schwert Ollowains. Geschockt durchforstet sie das Schlachtfeld nach ihm und findet ihn schließlich. Trotz der Bedenken ihres Freundes Nikodemus, besteht Ganda darauf Ollowain mitzunehmen.
Lucian, ein Abt im Kloster des Tjuret indem auch Bruder Jule lebt, der Mann der einst Ulric die drei Puppen schenkte, ruft seinen Vertrauten Bruder Guido zu sich um ihn zu beichten. Nicht die Elfen haben damals Giom getötet, sondern er und einige andere. Die Elfen selbst haben sogar versucht Giom zu retten. Doch damit nicht genug, denn Lucian kennt die wahre Identität von Lucian und will dies der Welt verkünden. Als Bruder GGuido zur verabredeten Zeit Abt Lucian aufsucht um alles nieder zu schreiben, findet er den Abt erhängt in seiner Kammer vor. Hinter ihm Bruder Jule, der Bruder GGuido abfängt und ihn zur Mitternachtsmesse geleitet. Dort angekommen findet Lucian seine Brüder in einem Kreis stehend wieder, lethargisch sich nicht bewegend. Als Lucian zu ihnen eilen will kann er es nicht. Er vermag sich nicht zu bewegen. Plötzlich während er redet, verändert sich die Stimmt Bruder Jule’s zu einer demonenhaften, dunklen und unheilverkündenden Stimme.
Die Brüder verdorren vor den Augen Bruder Lucians während Schatten in die Leiber der Brüder eindringen. Die Schatten waren nichts geringeres als Yingis. Doch das Ritual schlägt fehl und Bruder Jules offenbart das er der Devanthar ist, der bestrebt ist neue She-Handan zu schaffen um Albenmark zu vernichten.
Emerelle die durch Alvias vom Tod Ollowains erfährt, weigert sich seinen Worten zu glauben. Sie glaubt nicht das Ollowain tot ist und vermutet eine List des Devanthar. Derweil begegnen sich Ulric und seine tot geglaubte Schwester Kadlin, nicht wissend das sie Geschwister sind. Ganda kümmert sich um den schwer verwundeten und im sterben liegenden Ollowain. Um sein Leben zu retten schwört sie Elia (dem Anführer der Rotmützen) ewige Treue, nicht wissend das er sie hintergehen will. Kadlin und Björn, der Sohn von Lambi, kommen sich näher als sie auf einen Troll treffen und Kaldin vom Troll verschleppt wird. Ulric und Halgarth die unweit am Fluss sind bekommen die Kampfgeräusche zwar mit, missdeuten das ganze aber als einen Spaß Björns. Die beiden unterhalten sich ausgelassen und Halgarth erzählt Ulris, dass sie Kaldin für dessen Schwester hält, nicht zuletzt weil Blut Kaldin aus der Hand frisst. Zumal ihr Vater Calf heißt, so wie der Fischer der Einst mit Alfadas in den Kampf zog. Björn schleppt sich zu den beiden ans Flussufer und berichtet vom Schicksals Kadlin. Die drei machen sich auf den Weg um Kadlin zu befreien. Durch eine List schaffen sie es den Troll von der Höhle in die er sie verschleppt hat fort zu locken. Sie finden Kadlin, doch diese ist um den Troll besorgt, denn der wollte sie nicht verschleppen, sondern vor dem Schneelöwen retten der Kadlin angegriffen hat. Orgrim erfährt von der Auseinandersetzung zwischen dem Troll und den Menschen, doch auch wenn er dahinter eine List Skangas vermutet, will er mit Skanga und einen Heer zur Burg der Menschen ziehen um den Krieg zu ende zu bringen.
Bruder Lucian der als Baumeister unter dem Namen Guido versucht, trotz des magischen Parasiten der ihn Kontrollieren soll, seine Freunde zu warnen, hinterlässt Zeichen und Bilder. Kadlin beginnt die Zeichen zu erkennen und Guido überlässt ihr sein Buch mit den Warnungen die nur als Bilder vorkommen. Kadlin ist verwirrt, sie kann nicht wissen das Guido die Warnungen nur so vom Parasiten unbemerkt niederschreiben kann. In den Bildern versteckt steht die Warnung, dass der Krieg zwischen den Elfen und den Trollen von den Devantahr angezettelt wurde.
Elias sucht Ollowain während Gandas Abwesenheit auf und gesteht ihm, dass er in Ganda verliebt ist und will von Ollowain wissen was in den 15 Jahren ihrer Abwesenheit geschehen ist. Mit Hilfe eines besessenen Buches will er sich des Schwertmeisters entledigen.

10 – Totenfeuer – EAN: 602537579303
Die Elfen 10 - Totenfeuer Die Flotte der Elfen macht sich auf den Weg zur Nachtzinne um anzugreifen um Trolle von Albenmark abzulenken. Der Krieg der Trolle gegen die Elfen und Menschen spitzt sich zu. Die Trolle rücken auf Städte der Menschen und nach Herzland in Albenmark zu, doch diese haben die Annäherung bemerkt und bereiten sich auf die Schlacht vor. Die Schlacht um die Nachtzinne kann erfolgreich entschieden werden, Doch das Heer der Menschen, Centauren und Elfen hat Verluste hingenommen.
Emerelle entdeckt im Einband des Buches ihres Bruders die Splitter eines Albensteins. Alathaia, die nicht sehr viel von Emerelle hält und keinen Hehl daraus macht, fordert Emerelle auf einige ihrer Elfenkinder zu opfern um den Stein wieder zusammenzufügen. Emerelle weiß das sie den Albenpfad, den sie zerstört hat, nur mit zwei Albensteinen wieder herstellen kann. Emerelle weigert sich aber 13 Elfenleben zu opfern um den Stein wieder zusammen zu setzen. Sie ist überzeugt das es einen anderen Weg geben muss.
Ollowain, der sein Gedächtnis durch das besessene Buch verloren hat, kämpft unterdessen auf der Seite der Lutin unter dem Namen Klaves. Die Lutin, als Verbündete der Trolle wollen Ollowain nutzen um den Sieg über die Albenkinder zu erringen.
Bei einem Angriff wird Oymedis tödlich verletzt und wird im Kreise seiner Freunde und unter Waffenruhe als Ehrenbekundung der Trolle bestattet beidem Semtor, der treuste Freund Orymedis ebenfalls in den Tod geht um mit seinem Waffenbruder ein letztes mal zu reiten.
Kadlin trauert um den Verlust ihres geliebten Björn, auch weil sie durch das Buchs Guidos um die List des gestellten Angriffs auf sie weiß, wodurch die neuerlichen Auseinandersetzungen zwischen Menschen und Trollen geschürt wurde. Sie fordert Guido auf ihr offen zu sagen wer hinter dem ganzen steckt, doch Guido kann nicht offen sprechen. Er erklärt ihr erneut das in seinem Buch die Antwort auf ihre Fragen stehen. Sie macht sich mit Guido und Fenryl auf den Weg nach Albenmark.
Melvin trifft auf die Gruppe der Lutin und unter ihnen entdeckt er eine Elfen. Doch er kommt nicht dazu seine Entdeckung jemanden mitzuteilen denn er wird von Klaves angegriffen. Ganda fordert Elias auf den Kampf zu beenden doch dieser befiehlt Klaves (Ollowain) Melvin zu töten.
Als sich die Elfen mit den Verwundeten auf den Rückweg nach Albenmark machen, befiehlt Elodrin das Schiff mit den gefangenen Trollwelpen und Frauen in Brand zu setzen. Entgegen dem Befehl der Königin. Elodrin opfert die zurückgebliebenen Menschen dem Zorn der Trolle. Bei der darauffolgenden Schlacht werden Alfadas und viele seiner Gefährten getötet.
Ulric, Halgarth und die anderen entkommen. Um Alfadas nicht den Trollen zu überlassen, verstecken sie ihn in einer Höhle und lösen eine Lawine aus um die letzte Ruhestätte vor den Trollen zu verschließen. Ulric und Halgarth wollen über den See indem sie damals ertranken fliehen, als sie bemerken das ihr Hund Blut unter der Lawine begraben wurde. Sie erinnern sich an die geschnitzten Holzpuppen die sie einst von Jules erhalten haben und sehen ihr Schicksal bestätigt. Als sie auf dem See angekommen sind und erkennen das sie nicht entkommen können, wollen sich Ulric und Halgarth opfern um den anderen die Flucht zu ermöglichen. Ulric schickt seine Gefährten nach Albenmark und erklärt Lambi das Kadlin seine verlorene Schwester und somit die Königen der Menschen ist. Als seine Gefährten sicher am Ufer angekommen sind, zerschlägt Ulric das Eis und versinkt mit Halgarth und den Trollen in den eisigen Wassern des Sees.
Melvin wird schwer verletzt aber noch lebend gefunden und von einem Minotauren geheilt.
Er ist hinter das Geheimnis der Lutin gekommen, doch niemand will ihm zuhören.

11 – Elfenlicht – EAN: 602537579327
Die Elfen 11 - Elfenlicht Die Trolle rücken gegen Herzland und die Burg der Elfenkönigin vor. Die Shi-Handan morcheln unter den Elfen und Emerelle kann ihre Burg nicht mehr verlassen. Doch auch die Trolle haben schwere Verluste hinnehmen müssen. Die Troll-Flotte wurde von Riesenkragen und anderen Wesen vernichtet.
Unterdessen tritt der Kobolduntergrund, welcher für die Rechte der durch die Elfen unterdrückten Wesen der Albenmark kämpft, in Aktion. Chandral der Leylan verstümmeln und deren Koboldzofe töten ließ, befindet sich nur von Koboldwachen umgeben in seiner Burg. Er und alle anderen Elfen werden von den Kobolden in den Hof geführt um dort hingerichtet zu werden. Als die Bogenschützen anlegen um die Elfen zu erschießen, greift Melvin mit seinem Falken ein. Nach einer kurzen Auseinandersetzung lassen ihn die Kobolde mit Leylan ziehen.
Kadlin und die anderen erreichen den Palast der Elfen und Guido wird durch Emerelle von dem magischen Parasiten befreit. Kadlin weiß, jetzt wo er befreit ist, kann sie die Wahrheit hinter dem Krieg der Elfen und Trolle erfahren. Emerelle die der Wahrheit nahe ist, fordert einen Zweikampf gegen den Anführer der Trolle. Skanga stimmt dem ganzen unter einer Bedingung und mit einer Änderung zu. Emerelle darf den Albenstein nicht nutzen und sie wird nicht gegen den jungen König, sondern gegen einen Vertreter kämpfen. Sie ahnt nicht, dass Skanga Emerelles geliebten Ollowain, der als gedächtnisloser Krieger Klaves für die Trolle kämpft, als ihren Gegner auserkoren hat. Als Emerelle ihren Geliebten erkennt, ergibt sie sich und gibt ihm mit Hilfe des Albensteins sein Gedächtnis wieder.
Der Shi-Handan der Bruder Sebastians Körper besetzt hat, dringt in den Palast ein. Zwar wird er geschwächt, doch kann er sich an der Lebensenergie der vorhandenen Wachen laben. Er gelangt in das Zimmer Guidos wo er von Kadlin mit ihrem Schwert vertrieben wird. Doch Guido und Kadlin sind nicht die wahren Ziele. Sondern etwas anderes, den Thronsaal.

Auf der Shalinfala müssen Skanga und Emerelle indessen feststellen das nicht Ollowain, sondern seine wahre, seine eigentliche Seele Fallrach. Doch das scheint nebensächlich als das Heer der Trolle und der Elfen sehen müssen wie die Burg der Elfen sich in Dunkelheit hüllt. Das Tor zur Finsternis ist offen und die Yingis gelangen in die Albenmark um alles zu Vernichten. Nun müssen sich Trolle, Elfen und Menschen zusammenschließen, oder alles Leben wird vernichtet.
Denn nur gemeinsam können die Mächte der Finsternis, die die Alben einst ins Nichts verbannt haben, besiegt werden.

Setting:
Fjorde, Berge und Eislandschaften bei den Menschen. Höhlen, Wiesenfelder, Berge und Küsten in Albenmark. Eiskalt und unwirtlich auf der einen Seite, so wie man sich Finnland im Winter vorstellt. Voller Magie und Fantasie wie Irrland im Sommer. So stellte man sich die Landschaft vor wenn man dem Hörpiel folgt.

Charaktere:
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, man bekommt sehr schnell ein Gefühl für die einzelnen Personen. Jeder einzelne von Ihnen hat seine Motive die für den Zuhörer durchweg nachvollziehbar sind. Wirklich Böse scheinen dabei nur einige wenige Personen zu sein, denn die meisten sind Opfer der Manipulation.

Mein Fazit:
Wow! – Was für eine Hörspielreihe! – Normal bin ich zwar nicht der Typ der gerne Fanatsy liest oder hört, aber dieses Hörspiel hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Das liegt nicht nur an der großartige Story von Bernahd Hennen, sondern auch daran das der Folgenreich Verlag zeigt wie Hörspiele richtig gehen und wie man den Zuhörer fesselt. Die Sprecher sind hervorragend gecastet. Die einzelnen Stimmen passen perfekt zu den Charakteren und hauchen den Protagonisten eine Seele ein. Wer genau aufpasst wird einige der bekannten Synchronsprecher sofort wiedererkennen. Selbst Nebenfiguren die nur ein paar Textzeilen im gesamten Hörspiel haben, wurden hier mit Vollblut-Profis wie zum Beispiel. Santiago Zimmer, besetzt. Versüßt wird dem Zuhörer das ganze noch mit den durchweg stimmigen Soundeffekten und Musik, die das Kopfkino so richtig in Schwung bringen. Das ganze wirkt so lebendig, das Zartbesaitete hier an einigen Stellen geschockt sein werden, denn die Szenen werden nicht nur sehr detailliert beschrieben, sondern auch entsprechend mit Soundeffekten ausstaffiert. Da muss man schlucken wenn der Folterknecht dem Elfen die Haut bei lebendigem Leib abzieht. (Gänsehautgefahr)!
Das Hörspiel ist sehr stimmig. Nicht nur die Handlung weiß zu begeistern, vielmehr sind es die einzelnen Charaktere die einen in ihren Bann ziehen und mit denen man mitfiebert. Besonders gut gefallen haben mir die beiden Charaktere Lambi und Ganda, zwei ehrenhafte Halunken die das Herz am rechten Fleck haben und ihren Freunden loyal zur Seite stehen.
Von Hörspielen in dieser Qualität möchte ich eindeutig mehr hören.

Meine Wertung:
5 von 5 Albensteine


[Rezi] Slide – Durch die Augen eines Mörders

31. Oktober 2012

Autor: Jill Hathaway

Verlag: FJB

Seiten: 320

Format: Hardcover

Veröffentlichung: September 2012

ISBN 13: 978-3841421494

Preis: 16,99 €

von: knödelchen

Die gebundene Ausgabe kommt in einem ansprechenden, thematisch zum Buch passenden Einband daher. Dieser umhüllt das ansonsten schlicht gehaltene „weinrote“ Buch. WDies sorgt dafür dass sich Slide von anderen Büchern abhebt und eine individuelle Note aufweist.

Zum Inhalt:

Sylvia Bell ist ein junges Mädchen das unter Narkolepsie leidet und welches es auch sonst nicht so leicht im Leben hat. Ihre ehemals beste Freundin will nichts mehr von ihr wissen, ihre Mutter ist vor einigen Jahren gestorben und sie wäre auf einem Schulball fast vergewaltigt worden, hätte ihr bester Freund sie nicht im letzten Moment gerettet. Doch „Vee“, wie sie von ihrer Familie und Freunden genannt wird, hat ein Geheimnis! Was aussieht wie ein Narkolepsie-Anfall ist in Wirklichkeit die Begleiterscheinung einer erstaunlichen Fähigkeit die Vee nicht kontrollieren kann. Sie „wandert“! Wenn sie bestimmte Gegenstände, welche für den Besitzer eine emotionale Bedeutung haben berührt, fährt ihr Bewusstsein in dessen Körper und erlebt passiv mit was dieser tut. Eines Nachts, als sie ein Stück Papier berührt das irgendwer an ihre Haustür geklebt hat, sieht sie so wie eine Mitschülerin tot auf ihrem blutüberströmten Bett mit aufgeschlitzten Pulsadern liegt. ─ Sie sieht es durch die Augen des Mörders.

Alle gehen von einem Selbstmord aus, da das junge Mädchen unmittelbar vor ihrem Tod Opfer eines bösen Streichs, einer Mobbingattacke wurde. Nur Vee weiß das es Mord war, doch sie kann ihr Geheimnis und das was sie gesehen hat niemanden anvertrauen. Denn wer würde ihr glauben dass sie „wandert“ und es wirklich mit angesehen hat. Während ihrer „Ermittlungen“ erfährt Vee Dinge, die gleich mehrere Personen als Täter verdächtig machen. Um den Mörder zu finden bleibt Vee nichts anderes übrig als ihre Fähigkeit einzusetzen. Nach und nach kommt sie dem Täter auf die Spur.

Fazit:

Das Buch ist gut geschrieben. Der sich langsam aufbauende Spannungsbogen fesselt den Leser an die Geschichte, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Die Beschreibungen der Charaktere, deren Verhalten und Reaktionen sind nachvollziehbar, was sie glaubwürdig macht und tiefe verleiht. Der Leser kann sich leicht in jeden einzelnen Charakter reinversetzen, fiebert und trauert mit ihm.

Die Idee das „Wandern“ für die anderen Protagonisten im Buch als Narkolepsie zu „tarnen“ ist nahezu genial. Simpel und absolut logisch auf der einen Seite und doch anders als die sonst üblichen Erstarrungen und leere Blicke aus anderen Werken.

An manchen Stellen wird die eigentliche Handlung durch den einen oder anderen Nebenstrang etwas verdeckt so dass man sich hin und wieder nicht sicher ist, worum es in dem Buch wirklich geht. Gegen Ende des Buches wird dann zum Glück wieder mehr auf den Hauptstrang eingegangen und die Bedeutung der „Nebenhandlung(en)“ wird in das richtige Licht gerückt. Vielleicht hätte man es an der einen oder anderen Stelle etwas besser machen können. Grundlegend ist aber nichts an dem Buch auszusetzen. Ein Lesetipp der mehr als nur einen Blick wert ist und für Kurzweil sorgt.

Ganz klar 4 von 5 Wanderungen