[Rezension] Höllenhund. Ein Roman aus dem Iaculatorium-Universum (Fantasy)

© Jeff Brown

Lew Marschall ist vermutlich das Pseudonym des Herausgebers, auch wenn das mit keiner Faser gesagt wurde. Auf jeden Fall fügt sich die Geschichte um den „Höllenhund“ nahtlos in das „Iaculatorium“-Universum ein und spinnt quasi die Geschichte von „Titanenblut“ weiter. Nachdem der Heilige Heinrich sein Leben gab ist Prinz und Ritter Roland weiter auf der Suche.

INHALT
Er muss schnellstmöglich den Erben und Nachfolger des Kriegerpriesters der Göttin Zulora finden, damit die Macht des finsteren Fuscius und seiner Dienerin Agatha von Ingelsfort nicht noch größer wird. In den Gassen der Stadt findet er ihn schließlich in dem heruntergekommenen Bettlerjungen Hansgar, der zuerst gar nicht glauben will, was ihm geschieht. Doch die Beharrlichkeit des Ritters und schließlich auch eigene Hoffnung bringen den jungen Mann dazu den ihm vorbestimmten Weg zu gehen und wie einst der Heilige Heinrich, sein Schicksal zu erfüllen. Aber anders als dieser hat er einen eigenen Willen.

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Ich habe einen Höllenhund für Dich! (Buchgewinnspiel)

© Patrick Pissang

Nutzt du die Freiheit, die Pflicht zur Verantwortung, die dir dein Leben aufzwingt? Was wäre, wenn das Schicksal dich auserwählt hat, um einem Pfad zu folgen, der dich zum mächtigen Kriegerpriester formt? Würdest du dein komplettes Leben ändern und dein Schicksal annehmen, selbst wenn du dafür die Liebe deines Lebens opfern müsstest?

Der letzte Kriegerpriester der Göttin Zulora wurde vor 20 Wintern im Kampf getötet. Der neue, ungewöhnliche Auserwählte ist ein Bettler, ein Geprügelter und Geächteter in der mittelalterlichen Stadt Ingelspfort.
Wenn er nur wüsste, dass gleichzeitig ein Junge in einem kleinen Dorf im Sommer 2019 seine Geschichte als Comic zeichnet …

Der Comic-Held und Bettlerjunge Hansgar stank wie eine Leiche im Sommer – Reste der Kanalisation klebten wie Kletten an ihm. Sein Ziel, die Prinzessin Penelop vor dem Todesurteil zu bewahren, lag in greifbarer Nähe. Der Befehl seiner Kriegsgöttin und die Queste des Königs von Lichterwald katapultierten sein Leben aus dem Straßendreck hinein in Ränkespiele der Götter; und direkt in den Kampf gegen das mächtige Ungetüm, den dreiköpfigen Wolf Samael.

Der Auserwählte hatte die Prinzessin fast erreicht; das Versteck hinter dem Kaninchenkäfig im Burghof war gut gewählt … bis das Ungetüm aus dem Wohnturm stakte; es heulte laut; es nahm Witterung auf. Hansgar drückte sich tiefer hinter den Käfig.

Der Höllenhund witterte ihn und stürmte mit wetzenden Krallen zu seinem Versteck. Umfangen vom Gestank des Urviechs, erzitterte der auserwählte Kämpfer Zuloras und wich soweit wie möglich an die Burgmauer zurück. Die drei Köpfe des Höllenhunds umrundeten von jeder Seite sein Versteck. Mit zitternden, todbringenden Lefzen knurrten sie den Eindringling an.
Hansgar, der angehende Kriegerpriester, saß in der Falle …

DAS GEWINNSPIEL

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[Rezension] German Kaiju (Anthologie, Monster)

© Leseratten Verlag

Herausgeber und Verleger fassen es in ihren Vorworten gut zusammen, genau wie auch Detlef Claus erinnern sie an die Faszination, die die japanischen Monsterfilme der 1950er bis 1980er Jahre  vor allem bei den Jungs der entsprechenden Generation auslösten.

Es machte einfach Spaß „Godzilla“ und anderen Kreaturen zuzusehen, wie sie ganze Städte auslöschten und nur durch den heldenhaften Einsatz einiger Auserwählten oder eines anderen Monsters besiegt werden konnten. Nach dem wie und warum fragten Macher und Zuschauer niemals, Hauptsache es machte Spaß ihnen dabei zuzusehen …Genau dieses Gefühl versuchen nun die elf Autoren, unter denen übrigens zur zwei Frauen sind, in den neun Geschichten  der Anthologie wieder zu erwecken.

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Im Gespräch mit Andreas Melhorn (Abenteuer gestalten, System Matters, Interview)

 

Demnächst wird beim System Matters Verlag „Abenteuer gestalten“ von Andreas Melhorn erscheinen. Vor ein paar Tagen hatte ich die Möglichkeit Andreas einige Fragen zum Rollenspielen und zum Buch zu stellen. Hier nun das Interview. Viel Lesespaß.

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Hallo Andreas,
vielen Dank das Du Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Stell Dich doch bitte kurz vor.
Gern. Ich bin Andreas Melhorn. Ich schreibe seit einer gefühlten Ewigkeit Rollenspielmaterial. Ich glaube, meine erste Rezi erschien 1996 im damals noch existierenden „Envoyer“. Es ging um „Beyond the Mountains of Madness“ für „Cthulhu”, das weiß ich noch. Seit dieser Zeit schreibe ich regelmäßig Rezis, Abenteuer und Spielleiterkapitel neben anderen Dingen. Zurzeit betreue ich die Übersetzung von „Dungeon Crawl Classics“ für den System Matters Verlag.

Schauen wir doch einmal in die Vergangenheit. Wie bist Du zum Rollenspielen gekommen?
Ich habe mir im örtlichen Zeitschriftenladen eine Ausgabe der „Spielbox“ gekauft, weil ein Drache drauf war. Darin wurde die rote Box von D&D vorgestellt, die ich mir von meinen Eltern dann habe zu Weihnachten schenken lassen. Das war 1986, wenn ich mich recht erinnere.

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Gewinne „KOLONIEN – Welt unter Dampf“

Steampunk, das heißt Abenteuer in einem fiktiven 19. Jahrhundert: Eloquente Hochkultur und verklärte Historie. Hier nicht: In dieser Anthologie dreht sich alles um die Auswüchse des Imperialismus, die Grausamkeiten in den Kolonien und den gnadenlosen Raubbau an Rohstoffen. Und doch finden sich auch hier glanzvolle Abenteuer auf der ganzen Welt. Die Reise führt zu fremden Kulturen, abseits von klassischen europäischen Schauplätzen. Sie erzählt von Forscherdrang, Leid und Respekt für das Unbekannte.

In die Kolonien navigieren die Autoren Anja Bagus, Stefan Cernohuby, André Geist, Peter Hohmann, Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser, Ann-Kathrin Karschnick, Thorsten Küper, Kristina Lohfeldt, Niklas Peinecke, Chris Schlicht, Vincent Voss und Marco Ansing. Mit einem Vorwort von Stephan Kühn.

© Amrun Verlag

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[Rezension] Shadowrun: Der vitruvianische Moment (Roman, Rollenspiel)

© Pegasus Press

„Shadowrun“ hat auch in Deutschland eine lange Geschichte und den Wechsel von einem Verlag zum anderen hinter sich. Aber das Setting ist reizvoll genug, um eine neue Generation an den Spieltisch zu fesseln. Ein Zeitsprung ermöglichte dabei neue Entwicklungen und Anpassungen, die auch Martina Nöth in ihrem Roman „Der vitruvianische Moment“ berücksichtigt.

INHALT
Datenextraktionen sind sein Ding, ansonsten liebt Riggs doch eher die einfachen Dinge des Lebens, angefangen mit Actionfilmen aus dem letzten Jahrhundert bis hin zu Aldi-Burgern bei denen das extra Röstzwiebelaroma nicht fehlen darf.

Deshalb glaubt er auch nicht an Stress, als er einen Auftrag im Süden Deutschlands annimmt und sich mit ein paar Leuten zusammentut, um den Run durchzuführen. Doch er wird schnell eines besseren belehrt, als die Sicherheitsmaßnahmen des Museums, in das sie einbrechen doch besser sind, als erwartet.

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[Rezension] Die Hilfskräfte – Die wahren Helden des Dungeons (Anthologie, Fantasy)

© Amrun Verlag

Von Anfang an waren sie in den „Pen & Paper“-Rollenspielen beliebt und wurden gerne genutzt, die mit unzähligen Fallen gespickten Tunnelsysteme unter der Erde, in der junge Abenteurer gegen Monster kämpfen und kostbare Schätze erbeuten konnten. Welchen Sinn und Zweck diese aufwendigen Katakomben hatten, war mehr oder weniger unwichtig, auch wer den Betrieb in ihnen aufrecht erhielt, da die Helden sicherlich nicht die ersten waren, die dort eindringen. Diese Bildungslücke möchte nun die Anthologie „Die Hilfskräfte“ beheben, in der sich die Autoren augenzwinkernd über „Die wahren Herren des Dungeon“ auslassen.

INHALT
Vierzehn Geschichten entführen die Leser hinter die Kulissen einer Welt, in der es niemals hell wird und das Leben auf Tunnel und Schächte begrenzt wird. Da ist etwa die unterdrückte Schankmagd, die mehr oder weniger unfreiwillig Mitläuferin in einer Heldengruppe wird, aber erst im Dungeon ihre Bestimmung findet.

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